DE250757C - - Google Patents

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DE250757C
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pipe
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28DHEAT-EXCHANGE APPARATUS, NOT PROVIDED FOR IN ANOTHER SUBCLASS, IN WHICH THE HEAT-EXCHANGE MEDIA DO NOT COME INTO DIRECT CONTACT
    • F28D9/00Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall
    • F28D9/04Heat-exchange apparatus having stationary plate-like or laminated conduit assemblies for both heat-exchange media, the media being in contact with different sides of a conduit wall the conduits being formed by spirally-wound plates or laminae

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heat-Exchange Devices With Radiators And Conduit Assemblies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 250757 -KLASSE 17/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Dezember 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Kühlung oder Beheizung von Flüssigkeiten und Gasen, insbesondere von Luft oder Wasser. Die Vorrichtung verwendet in bekannter Weise S eine rotierende Trommel mit spiralartigen oder einzelnen Windungen, die beispielsweise mit ihrem unteren Teil in einen Behälter für Wasser oder andere Flüssigkeiten eintaucht und durch ihren oberen Teil einen Gas- oder
ίο Luftstrom hindurchtreten läßt, der auf die bei der Rotation der Trommel durch Adhäsion von den Windungen mitgenommenen Flüssigkeitsteilchen einwirkt bzw. von' ihnen beeinflußt wird.
Die rotierende Trommel ist aus dünnem Blechband hergestellt, das mit Abstand spiralartig oder in einzelnen konzentrischen Windungen um eine zentrale Nabe gewunden ist, die von einem Paar auf die Trommelwelle aufgesetzten Scheiben entsprechenden Durchmessers gebildet wird.
Die Erfindung bezweckt im besonderen eine Verbesserung der Lagerung für die einzelnen Trommelwindungen und Sicherung der Windüngen in ihren Lagern, die als seitliche radiale Tragrohre ausgebildet sind. In den Rohren sind übereinander in entsprechenden Abständen eine Anzahl Schlitze vorgesehen, in welche die Kanten des Blechbandes, aus dem die Windungen hergestellt werden, eingelagert sind. Zur Sicherung dieser Befestigung ist der Teil des Blechbandes, der in das Innere des Rohres vorsteht, nach unten umgebördelt, derart, daß an der Rohrwand eine Art Flansch gebildet wird, der jede Bewegung des Blechbandes zu der Rohrstütze verhindert.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt. -
Fig. ι zeigt die ganze Vorrichtung teilweise in Ansicht, teilweise im Schnitt von der Seite gesehen;
Fig. 2 stellt einen Querschnitt durch die Vorrichtung dar;
Fig. 3 gibt in vergrößertem Maßstabe von der Seite gesehen die Einzelansicht eines der Rohrträger, ebenso zeigt
Fig. 4 den Rohrträger im Schnitt senkrecht zur Trommelachse.
Die Trommel wird von spiralartig in einer Windung oder konzentrisch in einzelnen Windungen C um die Nabe A gewundenem Blechband gebildet. Die Nabe ist dabei aus Scheiben A konstruiert, die auf der Welle B der Trommel in entsprechenden Abständen befestigt sind.
Auf den Scheiben A sind als radial gerichtete Träger Rohrstutzen E vorgesehen, die auf der Innenseite mit einer Anzahl Schlitze E versehen sind, die zur Aufnahme der einzelnen Windungen des Blechbandes C dienen. Die Rohrstütze, in welche die Schlitze e in dem für die Windungen der Trommel gewünschten Abstand eingeschnitten sind, kann dabei gleicherweise von rundem, ovalem oder ähnlichem, nur ringförmigem Querschnitt sein.
Die Ränder des um die Nabe gerollten
Blechbandes in den Schlitzen e stehen in das Innere der Rohrstütze E vor und werden mittels eines in die Rohrstütze eingeführten Dor-
• nes oder ähnlichen Werkzeuges nach unten umgebördelt, so daß die Ränder des Blechbandes C innerhalb der Rohrstützen einen Flansch c erhalten, der ihre Befestigung in der Stütze sichert und ihre Bewegung zu derselben verhindert.
ίο Die Befestigung der Rohrstütze E an der Nabe A geschieht mittels eines durch das Rohr geführten Schraubenbolzens E1 (Fig. 3 und 4), der mit den Scheiben A verschraubt ist, oder aber auch die Stütze selbst ist mit Schrauben versehen und direkt in dem hierfür vorgesehenen Flansch der Scheiben A mittels Schraubenmutter befestigt.
Das Innere der Rohrstütze wird im übrigen mit einer Füllmasse, z. B. Teer, ausgegossen, nachdem die Ränder des Blechbandes C in die Schlitze eingesetzt und gesichert sind.
Die Herstellung der Trommel erfolgt demnach so, daß zunächst das Blechband C im vorliegenden Fall z. B. spiralartig um die Scheiben A gewunden wird, wobei der Abstand der einzelnen Windungen zunächst durch besondere Zwischenstücke gewahrt bleibt. Nach Vollendung dieser Arbeit werden die hohlen geschlitzten Stützen E über die Ränder der einzelnen Windungen des Blechbandes geschoben und auf den Flanschen der Scheiben A befestigt. Alsdann erfolgt, wie beschrieben, mittels besonderen, in die Rohrstütze eingeführten Werkzeuges die Umbördelung, der Blechkanten und Bildung der Flansche c. Bei besonderer Befestigung der Rohrstütze an den Scheiben A mittels Schraubenbolzens wird die eigentliche Stütze von einem Rohr mit ovalem oder ähnlichem Querschnitt gebildet, das über den an der Nabe A ^o befestigten Schraubenbolzen geschoben wird. Der Schraubenbolzen nimmt in diesem Rohr alsdann den äußeren Teil des Querschnittes ein, die Flansche des Blechrandes den inneren Teil.
Um das Gewicht der Trommel zu vermindern, oder eine chemische , Beeinflussung zu verhüten, stellt man die Trommelwindungen, aus Aluminium oder Kupferblech bzw. aus einem Material her, das in obigem Sinne günstige Ergebnisse liefert. Wird ein von dem Material der Scheiben A verschiedenes Metall verwendet, so werden die radialen Stützen von der Nabe elektrisch isoliert. Hierfür finden Unterlagsscheiben o. dgl. aus isolierendem Material Verwendung und die Ausfüllung der Stützen kann in gleichem Sinne wirken.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Kühlung oder Beheizung von Tlüssigkeiten und Gasen, insbesondere von Luft oder Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß die spiralartigen oder einzelnen Windungen der in bekannter Weise verwendeten rotierenden Trommel mit Abstand in Schlitzen seitlicher radialer, hohler Rohrstützen befestigt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der einzelnen Windungen in den Schlitzen durch Unibördeln ihres in dem Hohlraum der Rohrstütze liegenden Teiles und Ausfüllen des Rohres mittels Einsteckbolzens und Füllmasse gesichert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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