DE2506513C3 - Ausgangsprofil zum Herstellen von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche - Google Patents

Ausgangsprofil zum Herstellen von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche

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DE2506513C3
DE2506513C3 DE19752506513 DE2506513A DE2506513C3 DE 2506513 C3 DE2506513 C3 DE 2506513C3 DE 19752506513 DE19752506513 DE 19752506513 DE 2506513 A DE2506513 A DE 2506513A DE 2506513 C3 DE2506513 C3 DE 2506513C3
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Expired
Application number
DE19752506513
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English (en)
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DE2506513A1 (de
DE2506513B2 (de
Inventor
Louis Billancourt Bocage (Frankreich)
Original Assignee
Regie Nationale des Usines Renault, Boulogne-Billancourt, Seine; Automobiles Peugeot, Paris; (Frankreich)
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Publication date
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Description

Die Erfindung beschäftigt sich mit einem Ausgangsprofi) zum Herstellen von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche, insbesondere für Kraftfahrzeuge, auf einer Umformmaschine, die einen das Ausgangsprofil! aufnehmenden, dem herzustellenden Stoßfänger entsprechenden Formstempel und diesem angepaßte Formrollen aufweist, wobei Formstempel und Formrollen relativ zueinander bewegbar sind.
Wenn man für die Herstellung solcher Stoßfänger (Fig. 1) von einem Ausgangsprofil mit konkav gewölbter Stirnfläche (Fig. 2, 3) ausgeht, so stößt man beim Biegevorgang auf Schwierigkeiten, da sich beim Biegen der Stoßfängerenden im Mittelbereich der konkaven Fläche leicht eine Längsfalte π bildet, womit ein Materialschwund am oberen und am unteren waagerechten Rand ödes Stoßfängers einhergeht (F ig. 4).
Man hat bisher zwei Verführen entwickelt, um diesen Fehler auszuschalten.
Fig.5 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung einer üblichen Umformmaschine für das Umbiegen der Enden eines Stoßfängers, dessen Ausgangsprofil eine konkav gewölbte Stirnfläche aufweist. Die Maschine besteht aus den folgenden Hauptteilen:
— einem Haltekopf 1 mit Formrollen 2, die um Achsen 3 frei drehbar sind; der Mittelabschnitt der Formrollen ist konvex gewölbt, und zwar komplementär zu der Konkavform des ihnen gegenüberstehenden Formstempels 6, während die einen größeren Durchmesser aufwebenden oberen und unteren Abschnitte der Formrollen so weit voneinander entfernt sind, daß die Werkzeuge 2 und 6, wenn sie gegeneinander geführt sind, den oberen und unteren Rand des Profils 5 bedecken;
- einem Halter 4 für das zu biegende Profil 5, ausgebildet als Formstempel ii, der einen Krümmungsradius aufweist, den der Stoßfänger erhalten soll, und eine konvex gewölbte Stirnfläche entsprechend dem zu bearbeitenden Profil 5 besitzt. Der Formstempel läßt sich in einer waagerechten Ebene um eine Achse 7 drehen; ferner läßt er sich den Formrollen 2 derart nähern und von ihnen weg bewegen, daß das Profil 5 zwischen Formstempel 6 und Formrollen 2 eingeklemmt wird und daher den Radius rannehmen muß.
Um die in Verbindung mit Fig.4 beschriebenen Fehler zu vermeiden, die beim Biegen des Profils 5 auftreten, kann man das Profil während eines Teils des Bearbeitungsvorganges versteifen, indem man die umzubiegenden Enden in einen Klemmblock 8 einspannt, der massiv ist und eine dem Querschnitt des dieser Lösung ist es anzusehen, daß KlemmbTö'cke'angebracht und wieder abgenommen werden müssen, und daß spezicHc Teile verwendet werden müssen, die die Maschine beschädigen können, wenn sie nicht rechtzeitig entfernt werden
Eine andere bekannte Lösung zum Versteifen des Profils während des Biegevorganges besteht darin, daß
■ο die Enden 9 des Profils vor dem Biegevorgang •,usaerundet werden, wie in F i g. 6 zu erkennen ist. Das setzt aber eine größere Rohlänge des Profils für den Stoßfänger voraus (ungefähr 10 cm Überlange), weil der ausgerundete Teil anschließend abgeschnitten werden
muß. Außerdem erfordert diese Lösung einen zusätzlichen Arbeitsgang (Ausrunden).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Herstellung von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche dahingehend zu verbes-
sern daß bei Verwendung einer üblichen Umformmaschine ohne Einsatz zusätzlicher Maßnahmen eine Faltenbildung vermieden ist.
Diese Aufgabe wird bei einem bekannten Ausgangsprofil der eingangs bezeichneten Gattung erfindungsge-
maß durch eine konvex gewölbte Stirnfläche gelöst.
Dieses Austfangsprofil wird in die in Fig. 5 gezeichnete Umformmaschine gebracht und dort zwischen den Formrollen 2 und dem Formstempel 6, der eine konkave Stirnfläche aufweist, gepreßt.
Mit der Fortbewegung des Ausgangsprofils 10 (Fig. 7) und gleichzeitig mit dem Biegen der beiden Enden wird die ursprünglich konvex gewölbte Stirnfläche zu einer konkaven Stirnfläche umgeformt, wie in Fig.Sgzeigt. .
Zunächst wird der Mittelabschnitt des Ausgangsprofils in die offene Maschine eingelegt. Dann drücken die Formrollen 2 mit ihrem konvex ausgebildeten Mittelabschnitt beim Schließen der Maschine das Profil 10 gegen den Formstempel 6; sie wandeln auf diese Weise die ursprüngliche konvexe Wölbung der Stirnfläche in eine konkave Wölbung um, die genau dem Profil des Formstempels 6 entspricht. Dieser Vorgang findet nur an der Stelle statt, wo die Werkzeuge 2 und 6 zusammenwirken, so daß die Stirnfläche der Profilcnden ihre konvexe Wölbung behält, und zwar bis gegen Schluß des Biegevorgangs, wenn die Enden des Stoßfängers ebenfalls in den Formstempel hineinlaufen.
Der gesamte Biegevorgang an dem Stoßfänger läuft
also in zwei Schritten ab. Beim ersten Schritt wird das Werkzeug 6, nachdem die Werkzeuge 2 und 6 im Bereich des Mittelabschnitts des Stoßfängers gegeneinandergeführt worden sind und dessen konvexe Wölbung in eine konkave Wölbung umgewandelt haben, im Uhrzeigersinn in Drehung versetzt, wie es durch den Pfeil angedeutet ist, bis die Formung an dem einen Stoßfängerende vollzogen ist. Dann werden die Werkzeuge 2 und 6 voneinander entfernt und das Werkzeug 6 wird, nachdem das zur Hälfte gebogene Profil 10 herausgenommen ist, in Richtung entgegen der Pfeilrichtung gedreht, um es in die Anfangslage zurückzuführen. Das Profil wird dann wieder zwischen die Werkzeuge 2 und 6 gebracht, so daß die andere Hälfte gebogen werden kann, wobei darauf geachtet wird, daß das Schließen der Werkzeuge in dem geradlinigen Stoßfängerbereich erfolgt, der bei dem vorangehenden Formvorgang bereits eine konkave Wölbung erhalten hat; dann wird das zweite Stoßfängerende gebog.en.
Eine Faltenbildung gcmüll Fig.4 wird unterbunden, weil die Profilenden konvex gewölbt sind; die konvexe Wölbung wirkt den Kräften F(vgl. F i g. 4) entgegen, die beim Biegen bestrebt sind, den oberen und den unteren Rand bin Richtung der Pfeile wegzuziehen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Endes des genannten Profils entsprechende Eintiefung
    Patentanspruch:
    Ausgangsprofil zum Herstellen von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche, insbesondere für Kraftfahrzeuge, auf einer Umformmaschine, die einen das Ausgangsprofil aufnehmenden, dem herzustellenden Stoßfänger entsprechenden Formstempel und diesem angepaßte Formrollen aufweist, wobei Formstempel und Formrollen relativ zueinander bewegbar sind, gekennzeichnet durch eine konvex gewölbte Stirnfläche.
DE19752506513 1974-02-18 1975-02-15 Ausgangsprofil zum Herstellen von Stoßfängern mit gebogenen Enden und konkav gewölbter Stirnfläche Expired DE2506513C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7405374 1974-02-18
FR7405374A FR2261157B1 (de) 1974-02-18 1974-02-18

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2506513A1 DE2506513A1 (de) 1975-08-21
DE2506513B2 DE2506513B2 (de) 1976-11-25
DE2506513C3 true DE2506513C3 (de) 1977-07-28

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