DE2505493B2 - Flüssigkeitszerstäuber - Google Patents
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Description
häuses U mit dem Behälter B dient eine Abdeckkappe
14. Das zylindrische Ventilgehäuse 11 ist lose in die
öffnung im Behälter B einsetzbar und ist an seinem
oberen Ende mit einem durchgehenden äußeren Umfangsflansch 15 ausgebildet, welcher die Oberkante
der öffnung im Behälter B überlagert
Durch das Innere des Ventilgehäuses 11 erstreckt sich
axial eine erste zylindrische Verdichtungskammer 16 mit großem Durchmesser von der oberen Stirnwand des
Gehäuses 11 bis ?uf dessen halbe Länge nach unten und
geht in eine zweite Verdichtungskammer 17 kleineren Durchmessers über, an welche sich wiederum eine dritte
Verdichtungskammer 18 noch kleineren Durchmessers anschließt Am unteren Ende der dritten und untersten
Verdichtungskammer 18 ist eine Eintrittsöffnung 19 geringeren Durchmessers mit einem sich nach unten
verjungenden Ende vorgesehen. Alle drei Kammern
und die Eintrittsöffnung stehen untereinander in Verbindung. Am unteren Ende des Ventilgehäuses 11 ist
außerdem ein Tauchrohr 20 befestigt, welches sich bis auf den Boden des Behälters B erstreckt und mit seinem
oberen Ende in die Eintrittsöffnung 19 mündet
In der Eintrittsöffnung 19 sitzt ein Absperrventil 21,
welches einer im Ventilgehäuse 11 erzeugten Gegenströmung des unter Druck stehenden flüssigen Sprühgutes zurück in den Behälter B entgegenwirkt
Sobald im Ventilgehäuse infolge der Betätigung des Ventilkolbens 13 negativer Druck herrscht öffnet sich
das Absperrventil 21.
Der Ventilkolben 13 wird in das Ventilgehäuse 11 von
dessen oberem offenen Ende her eingeführt, wobei auf der äußeren Umfangsfläche des Kolbens 13 in etwa auf
dessen halber Höhe ein Federsitz 22 innerhalb des Ventilgehäuses 11 vorgesehen ist
Auf dem Ventilkolben 13 sitzt ein Kolben 23 unterhalb des Federsitzes 22 und ist luftdicht zwischen
der inneren Umfangswandung der zylindrischen Kammer 16 und der Mantelfläche des Ventilkolbens 13
gleitbar; unterhalb des Kolbens 23 sitzt ein Verdichtungskolben 24 mit einem gegenüber dem Innendurchmesser der .nittleren Kammer 17 kleineren aber
gegenüber dem Durchmesser der unteren Kammer 18 größeren Außendurchmesser und ist luftdicht auf der
Mantelfläche des Ventilkolbens 13 gleitbar. Zur Sicherung des Verdichtungskolbens 24 ist am unteren
Ende des Ventilkolbens 13 ein Haltestück 25 befestigt. Der Gleitabschnitt des Kolbens 23 sollte vorzugsweise
federelastisch sein.
Auf dem Ventilkolben 13 sitzen zwischen dem Federsitz 22 und dem Kolben 23 Druckfedern 26,
weiche den Ventilkolben 33 nach oben und den Kolben 23 nach unten belasten.
Ein Durchtrittskanal 27 mit einem geschlossenen unteren Ende erstreckt sich axial durch den Ventilkolben von dessen oberem Ende her, wobei auf halber
Höhe des Durchtrittskanals 27 ein Absperrventil 28 sitzt. Vom unteren Endbereich des Kanals 27 erstreckt
sich eine Durchtrittsöffnung 29 seitlich durch die Mantelfläche des Ventilkolbens 13.
Das Absperrventil 28 läßt das verdichtete Sprühgut ungehindert nach oben in den Durchtrittskanal 27
strömen, verhindert aber ein Rückströmen.
Der Durchtrittskanal 27 steht mit der Düse 30 des auf
dem oberen Ende des Ventilkolbens 13 sitzenden Sprühkopfes 12 in Verbindung. Bei einer Düse 30 mit
einem spiraligen Ausströmweg wird das flüssige Sprühgut unter Wirbelbewegung versprüht, so daß eine
sehr feine Zerstäubung er !.-ältlich ist.
Die Abdeckkappe 14 ist auf den Behälter B aufschraubbar und dient zur Fixierung des Ventilgehäuses U durch Festklemmen des Flansches 15 zwischen,
der oberen Stirnwand 31 der Abdeckkappe 14 und dem
oberen offenen Ende des Behälters B. Mittig durch die
obere Stirnwand 31 der Kappe 14 erstreckt sich eine
durchgehende Bohrung 32, durch welche das obere
ίο Federsitz 22 des Ventilkolbens 22 die Innenfläche der
oberen Stirnwand der Abdeckplatte 14 und schließt dabei den offenen Raum zwischen der durchgehenden
Bohrung 32 und dem Ventilkolben 13, während der Kolben 23 auf einem Anschlag 33 zwischen der
zylindrischen Kammer 16 und der mittleren Kammer 17 aufsitzt Der Verdichtungskolben 24 befindet sich dann
in angehobener Stellung in Anlage gegen die Unterseite des Kolbens 23, und verschließt in dieser Stellung die
Durchtrittsöffnung29(Fi g. \\
Wie aus Fig.3 ersichtlich, ist das Ventilgehäuse 11
mit einer Nut 35 in dem Anschlag Ή zwischen der mittleren Kammer 17 und der unte.pn Kammer 18
ausgebildet wodurch die Verbindung zwischen den beiden Kammern selbst bei Anlage des Verdichtungs
kolbens 24 gegen den Anschlag 34 bei Abwärtsbewe
gung des Ventilkolbens 13 bestehen bleibt Außerdem ist im oberen Bereich des Ventilgehäuses ein Verbindungskanal 36 vorgesehen, welcher das Auftreten von
negativem Druck innerhalb des Behälters B verhindert,
da er den Innenraum des Behälters mit der Atmosphäre
verbindet sobald die Durchbohrung 32 infolge der
tet wie folgt:
Bei Ausübung von Druck auf den in F i g. 1 in seiner oberen Stellung gezeigten Sprühkopf 12 beaufschlagt
der Kolben 23 den Anschlag 33; in die mittlere Kammer 17 und die untere Kammer 18 wird das flüssige Sprühgut
eingesaugt und dann infolge des Eintritts des unteren Endes des Ventilkolbens 13 in die mittlere Kammer 17
und die untere Kammer 18 verdichtet
Das verdichtete Sprühgut drückt den Kolben 23 abhängig vom Verdichtungsgrad unter der Wirkung des
Das flüssige Sprühgut bleibt jedoch unier Druck, da
der Kolben 23 durch die Druckfedern 25 nach unten belastet wird.
Bei weiterem Niederdrücken des Sprühkopfes 12
so wird die Abwärtsbewegung des Verdichtungskolbens 24 durch Beaufschlagung des Anschlags 34 begrenzt so
daß bei weiterem Druck auf den Sprühkopf 12 die Durchtrittsöffnung 29 am unteren Ende des Ventilkol
bens 12 freigegeben wird und in die untere Kammer 18
mundet. Das unter Druck stehende flüssige Sprühgut
tritt dann über den Durchtrittskanal 27 durch die Düse 30 aus und wird versprüht
Das flüssige Sprühgut wird unter einem vorbestimmten Druck verdichtet, bis sich die Durchtrittsöffnung 29
unabhängig von Jer durch Fingerdruck auf den Sprühkopf 12 aufgebrachten Belastung öffnet
in anderen Worten, selbst, wenn der Sprühkopf 12 nur
langsam niedergedrückt wird, wird der 'irsie Sprühstrahl dank der Druckfeder unter ausreichendem Druck
abgegeben. Da sich die Druckkraft der Feder 26 infolge der Abwärtsbewegung des Federsitzes 22 erhöht,
verstärkt sich der auf das Sprühgut wirkende Druck. Dieser Zustand hält für die Dauer des auf den Sprühkopf
12 ausgeübten Druckes an, d. h. solange sich der Federsitz 22 abwärts bewegt.
Sobald der Sprühkopf 12 seine unterste Endstellung
nach Einleitung des Sprühvorganges durch Freigabe der Durchtrittsöffnung 29 erreicht hat, nteht die im
Ventilgehäuse 11 befindliche Sprühgutflüssigkeit unter der gemeinsamen Belastung von Federdruck 26 und
Fingerdruck. Dieser kombinierte bzw. steh addierende Druck wird durch den Druck der Feder 2ti ausgeglichen,
wobei der Kolben 23 in seine Ruhelage zurückkehrt
Die Federn 26 wirken also als Puffer und ermöglichen damit, das flüssige Sprühgut im Ventilgehäuse 11 unter
einem vorbestimmten Druck zu halten, das ja anderenfalls infolge der Sprühtätigkeit unter einem
geringeren Druck stehen würde.
Die unter dem angestauten Druck verdichtete Sprühgutflüssigkeit in der zylindrischen Kammer 16 und
der mittleren Kammer 17 gelangt durch die Nut 35 in die Durchtrittsöffnung 29.
Der Sprühvorgang endet, sobald der Sprühkopf seine unterste Endstellung erreicht hat und der Kolben 23
gegen den Anschlag 33 anschlägt. Läßt di;r Fingerdruck
auf den Sprühkopf nach Beendigung des Sprühvorganges nach, dann beginnt der Ventilkolben 13 unter der
Kraft der Feder 26 seine Aufwärtsbewegung.
Mit anhebender Aufwärtsbewegung des Ventilkolbens 13 schließt sich die Durchtrittsöffnung 29 unter
dem Verdichtungskolben 24, welches durch das Haltestück 25 von dem Anschlag 34 nach oben
abgehoben wird; das untere Ende des Ventilkolbens 23 verläßt damit die untere Kammer 18 und die mittlere
Kammer 17, so daß in den beiden Kammern ein Vakuum entsteht und die dadurch erzeugte Saugkraft flüssiges
Sprühgut aus dem Behälter B über das Tauchrohr 20 durch das Absperrventil 21 in das Ventilgehäuse 11
einströmen läßt und derart den nächsten Sprühvorgang einleitet.
Der Druck im Behälterinneren sinkt mit dem Verbrauch der Sprühgutflüssigkeit, wobei der Druckabfall
ein Nachströmen von Sprühgut in das Ventilgehäuse 11 verhindern würde.
Bei der Sprühanordnung nach der Erfindung wird jedoch der Federsitz 22 von der Unterseite der
Abdeckkappe 14 abgehoben, sobald der Sprühkopf 12 niedergedrückt wird, so daß die durchgehende Bohrung
32 der Kappe 14 mit dem die Kammer 16 und den Behälter B verbindenden Kanal 36 de Ventilgehäuses
11 in Verbindung gelangt. Somit kann Atmosphäre in den Behälter B eindringen und einem Druckabfall
entgegenwirken.
Wird auf den Sprühkopf 12 kein Druck ausgeübt, d. h. bei Ruhestellung der Sprühanordnung, beaufschlagt der
auf halber Höhe des Ventilkolbens 13 vorgesehene Federsitz 22 die Unterseite der Abdeckkappe 14 in
luftdichter Anlage und verschließt somit die Durchbohrung 32; damit ist ein Auslaufen des Sprühgutes aus dem
Behälter θ ausgeschlossen.
Sollte eine vorbestimmte Menge Sprühgut abgegeben werden, ohne daß der Kolben 23 eine Anhebung
über einen bestimmten Punkt hinaus erfährt, so wird das überschüssige unter angestautem Druck verdichtete
Sprühgut über einen Verbindungskanal zwischen dem Innenraum des Ventilgehäuses 11 und dem Behälterinnenraum diesem wieder zurückgeführt.
Mit Einleitung des Sprühvorganges erfolgt auch
ίο gleichzeitig eine Kombination des Federdruckes und
des Fingerdruckes, so daß der Druckabfall wieder aufgebaut wird und ein stets gleichbleibender Sprühdruck
beibehalten werden kann. Es ergibt sich ein bis zum Schluß einheitliches Sprühbild.
Aus der nachfolgenden Erläuterung des zweiten Ausführungsbeispieles nach Fig.4 entfallen die dem
Ausführungsbeispiel nach Fig. 1—3 äquivalenten, mit denselben Bezugszahlen bezeichneten Teile. Bei diesem
zweiten Ausrünrungsbeispiei isi noch eine Zweite Feder
40 vorgesehen, die den Kolben 23 nach unten belastet und dadurch einen hohen Innendruck erzeugt. Diese
Feder 40 bleibt zwischen der oberen Stirnwand 31 der Abdeckkappe 14 und dem Kolben 23 die Feder 26
umgebend vorgespannt, wobei der Durchmesser des
2--I Kolbens 23 größer ist als der des Kolbens 13.
Das flüssige Sprühgut wird durch Druck auf den Sprühkopf 12 in die mittlere Kammer 17 und die untere
Kammi.· i8 gedrängt, wobei bei Erreichen der untersten
Endstellung des Ventilkolbens 23 das unter Druck
]o stehende Sprühgut in diese beiden Kammern den
Kolben 23 abhängig vom Druckgrüd nach oben drängt
Unter der zweifachen Belastung des Kolbens durch die Federn 26 und 40 wird das Sprühgut bei diesem
zweiten Ausführungsbeispiel unter stärkeren Druck gesetzt als im Falle des ersten Ausführungsbeispiels.
Durch Druck auf den Sprühkopf 12 gibt der Verdichtungskolben 24 die Durchtrittsöffnung 29 frei
und leitet somit die Abgabe der unter Druck stehenden Sprühgutflüssigkeit ein. Mit dem durch die Abwärtsbewegung
des Kolbens 23 erzeugten Abfall des Innendrukkes streckt sich die Feder 40 und ermöglicht dabei die
Wiederherstellung des Innendruckes auf eine vorbestimmte Höhe.
Selbst wenn der Kolben 23 seine unterste Anschlagstellung gegen den Anschlag 33 erreicht hat wird die Feder 26 unter Druck gehalten, um den Ventilkolben 13 wieder in Gang zu setzen, so daß ein fortgesetztei Sprühvorgang ohne Absinken des Innendruckes möglich ist.
Selbst wenn der Kolben 23 seine unterste Anschlagstellung gegen den Anschlag 33 erreicht hat wird die Feder 26 unter Druck gehalten, um den Ventilkolben 13 wieder in Gang zu setzen, so daß ein fortgesetztei Sprühvorgang ohne Absinken des Innendruckes möglich ist.
Die Feder 40 nach dem zweiten Ausführungsbeispie gestattet nicht nur die Erzeugung eines Sprühnebek
unter höherem, angestautem Druck, sondern ermöglich'
zudem auch einen geringeren Fingerdruck auf der Sprühkopf 12, da die Feder stark genug ist, einem in
Verhältnis zum ersten Ausführungsbeispiel geringerei Fingerdruck auf den Sprühkopf auszugleichen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Flüssigkeitszerstäuber mit Sprühkopf und Gefäß eingebaute, einfach wirkende, handbetätigte
Sprühdüse, mit einem in einem Behälter angeordne- Schubkolbenpumpe bekannt (DE-AS 13 02 372). Diese
ten Ventilgehäuse, mit einer mit einem Abschlußven- s Konstruktion ist so aufgeführt, daß ein federbelasteter
ti) zum Behälterinneren versehenen Verdichtungs- Ventilkolben in Ruhestellung an einem Anschlag anliegt,
kammer, in welcher ein federbeaufschlagter, in wobei bei Erreichen von bestimmten Stellungen durch
Ruhestellung an einem Anschlag anliegender, bei den Verdichtungskolben zunächst eine Durchtrittsöff-Erreichen bestimmter Stellungen eine Durchtritts- nung zur Düse und dann eine Durchtrittsöffnung zum
öffnung zur Sprühdüse und zum Behälterinneren io Behälterinneren geöffnet wird. Da der Hats des
freigebender Ventilkolben bewegbar ist, und mit Verdichtungskolbens elastisch ausgebildet ist, ergibt
einem Hohlzapfen, dessen oberes Ende mit dem sich eine Additionswirkung von Fingerdruck und
Sprühkopf mit Sprühdüse und dessen unteres Ende Federdnick. Nachteilig ist hierbei die komplizierte
mit einem Verdichtungskolben verbunden ist, wobei Ausbildung des Verdichtungskolbens, welcher bei
das untere Ende die mit dem Innenraum des '5 Betätigung ständig eine elastische Verformung des
Ventilgehäuses und mit dem Innenkanal des Halses erfährt Hierdurch schränkt sich einmal die
Hohlzapfens verbindbare Durchtrittsöffnung auf- Lebensdauer ein und zum anderen kann die Möglichkeit
weist, dadurch gekennzeichnet, daß un- entstehen, daB ein Teil des zu versprühenden Mediums
terhalb des Anschlags (33), im Abstand von diesem, zwischen den Hals und den Schaft des Hohlzapfens
im Ventilgehäuse (11) ein Anschlag (34) für den 20 gerät, so daß die gesamte Anordnung nicht mehr
Verdichtungskolben (24) vorgesehen ist, daß der funktionsfähig ist
Verdichiungskoiben (24) als auf dem Hchlzapfcn Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegen-
(13) axial bewegliches Verschlußteil für die Durch- über, einen Flüssigkeitszerstäuber der eingangs genann-
trittsöffnung (29) ausgebildet ist und daß unterhalb ten Art zu schaffen, welcher gewährleistet daß bei
des Verdichtungskolbens (24) eine weitere Verdich- 25 Addition von Fingerdruck und Federdruck eine hohe
tungskammer (18) angeordnet ist welche über das Lebensdauer und eine große Funktionssicherheit
Abschlußventil (21) mit dem Inneren des Behälters gegeben ist
(B) verbunden ist Diese Aufgabe wire? erfindungsgemäß dadurch gelöst
2.
Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch 1, da- daß unterhalb des Anschlages, im Abstand von diesem,
durch gekennzeichnet eine zweite Feder (40), über 30 im Ventilgehäuse ein Anschlag für den Verdichtungskolwelche die Feder (26) des Ventilkolbens (23) zur ben vorgesehen ist, daß der Verdichtungsskolben als auf
Erzeugung ei^es hohen Innendruckes zusätzlich dem Hohlzapfen axial bewegliches Verschlußteil für die
unter Druck setzbar ist (F ig. 4). Durchtrittsöffnung ausgebildet ist und daß unterhalb
3. Flüssigkeitszerstäuber nach Anspruch 1, da- des Verdichtungskolbens eine weitere Verdichtungsdurch gekennzeichnet daß -n derr>
Anschlag (34) der 35 kammer angeordnet ist welche über das Abschlußventil
Verdichtungskammer (18) eine Nut (35) ausgebildet mit dem Inneren des Behälters verbunden ist
ist Hierdurch ergibt sich der Vorteil eines einfach
aufgebauten Flüssigkeitszerstäubers, wobei dennoch
gewährleistet ist daß infolge Additionswirkung von
40 Federdruck und Fingerdrunk efc im Laufe des
Sprühvorganges auftretender Druckabfall wieder auf-
Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeitszer- gebaut wird Es wird damit unabhängig vom aufgewen-
stäuber, mit Sprühkopf und Sprühdüse, mit einem in deten Fingerdruck stets ein vorbestimmter Druck
einem Behälter angeordneten Ventilgehäuse, mit einer aufrechterhalten, wodurch ein einheitliches Sprühbild
mit einem Abschlußventil zum Behälterinneren versehe- 45 von Beginn bis Ende des Sprüh Vorganges vorliegt
nen Verdichtungskarnmer, in welcher ein federbeauf- Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten der Erfindung
schlagter, in Ruhestellung an einem Anschlag anliegen- ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der, bei Erreichen bestimmter Stellungen eine Durch- Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der
trittsöffnung zur Sprühdüse und zum Behälterinneren Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
freigebender Ventilkolben bewegbar ist, und mit einem so beschrieben. In der Zeichnung zeigt
Hohlzapfen, dessen oberes Ende mit dem Sprühkopf mit Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch einen-
Sprühdüse und dessen unteres Ende mit einem Flüssigkeitszerstäuber, vor Aufbringen von Druck auf
Verdichtungskolben verbunden ist wobei das untere der Sprühkopf;
Ende die mit dem Innenraum des Ventilgehäuses und Fig.2 einen Schnitt nach Fig. 1, nach Aufwendung
mit dem Innenkanal des Hohlzapfens verbindbare 55 von Druck auf den Sprühkopf;
Durchtrittsöffnung aufweist. F ig. 3 eine perspektivische Ansicht der Hauptbe-
AIs Stand der Technik ist bereits ein Flüssigkeitszer- standteile des Ventilgehäuses;
stäuber bekannt bei welchem zwei Federn Verwendung F i g. 4 einen senkrechten Schnitt durch eine weitere
finden, welche den Ventilkolben und Verdichtungskol- Ausführungsform eines Flüssigkeitszerstäubers nach
ben gegeneinander drücken (FR-PS 2097 353). Wird 60 der Erfindung.
nun durch Fingerdruck auf den Sprühkopf ein Wie aus F i g. 1 und 2 ersichtlich, ist der Flüssigkeitsbestimmter Grad an Verdichtung erzielt, so wird die zerstäuber A auf bekannte Weise in die Öffnung eines
Sprühöffnung freigegeben, so daß das unter Druck Behälters θ eingesetzt
stehende Medium versprüht werden kann. Der Flüssigkeitszerstäuber A weist im wesentlichen
Nachteilig ist bei dieser bekannten Konstruktion, daß 65 ein Ventilgehäuse 11 auf, welches in die öffnung des
kein exakt festlegbarer Zeitpunkt vorliegt, an welchem Behälters B eingesetzt wird und einen in das Gehäuse 11
die Sprühöffnung freigegeben wird. Die Betätigung ist eingepaßten Ventilkolbens 13 mit einem Sprühkopf 12
daher von dem aufgewendeten Fingerdruck abhängig, an seinem oberen Ende. Zur Verbindung des Ventilge-
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