DE250507C - - Google Patents

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DE250507C
DE250507C DENDAT250507D DE250507DA DE250507C DE 250507 C DE250507 C DE 250507C DE NDAT250507 D DENDAT250507 D DE NDAT250507D DE 250507D A DE250507D A DE 250507DA DE 250507 C DE250507 C DE 250507C
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Germany
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window
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drive
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drive pulley
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DENDAT250507D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/382Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 b. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni 1911 ab.
Die Erfindung betrifft jene Art von Schiebefenstern für Fahrzeuge, die mittels Kettengetriebes bewegt und bei der Auf- und Abwärtsbewegung dauernd zwangläufig geführt werden.
Die Erfindung besteht darin, daß zum Zwecke der Führung des Fensters in der höchsten Stellung auf der Antriebsscheibe ein segmentförmiges Gleitstück angeordnet ist, das ίο mit einem an dem beweglichen Fensterrahmen befestigten Stift derart zusammenwirkt, daß eine Abwärtsbewegung des Fensters beim Drehen der Kette bzw. des Mitnehmerbolzens über die höchste Stellung hinaus durch diese Haltevorrichtung verhindert wird, während, unabhängig davon die Bewegung des Mitnehmerbolzens durch seine zwangläufige Führung in einem dem Halbmesser der Antriebscheibe entsprechend gekrümmten Schlitze des Fensters begrenzt wird.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführuiigsbeispiele dargestellt.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine Vorderansicht des oberen Teiles des Kettengetriebes in drei verschiedenen Stellungen.
Fig. 4 veranschaulicht einen Schnitt durch die Vorrichtung nach Linie 1-1 der Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Grundriß nach Linie 2-2 der Fig. 4.
Die Kette α läuft in bekannter Weise um die durch einen Griff δ bewegte Antriebsscheibe c.
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Der eine mit d bezeichnete Gelenkbolzen der Kette ist als Mitnehmerorgan ausgebildet und . greift in. eine, an dem beweglichen Fensterrahmen e angeordnete Schlitzführung f ein, die sich aus einer Krümmung, einem horizontalen gestreckten Teil und einer an diesen anschließenden Abkröpfung zusammensetzt.
Der Mitnehmerbolzen ist mittels eines Bundes g in diesem Schlitz derart geführt, daß der Rahmen die hoch- und niedergehenden Bewegungen des Bolzens mit ausführen muß, während in horizontaler Richtung ein Gleiten des Bundes ξ in der Schlitzführung stattfindet. Der gekrümmte Teil des Schlitzes ist, wie im besonderen aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich, entsprechend dem Halbmesser der Antriebsscheibe ausgeführt, so daß der Mitnehmerbolzen in der höchsten Stellung des Rahmens, wenn dieser festgehalten wird, eine weitere Bewegung um die Antriebsscheibe herum ausführen kann. Auf der Antriebsscheibe ist ein segmentförmiges Gleitstück h angeordnet, das sich über einen Quadranten der Scheibe erstreckt und dazu dient, den Fensterrahmen nach Erreichen seiner höchsten Stellung in' dieser festzuhalten, wenn der Mitnehmerbolzen, wie erwähnt, den gekrümmten Teil der Führungsbahn durchläuft. Es ist zu diesem Zweck an dem Fensterrahmen ein Haltestift i vorgesehen, der sich mit dem Rahmen aufwärts bewegt und im Verlaufe dieser Bewegung, wie dies die Fig. 1 bis 3 erkennen lassen, über das Gleitstück gelangt. Bei der weite-
ren Drehung der Antriebsscheibe in der Pfeilrichtung von der Stellung II in die Stellung III ruht der Stift i dauernd auf dem Gleitstück h auf und verhindert eine Abwärtsbewegung des Fensters, die sonst infolge der abwärts gerichteten Krümmung der Schlitzführung sicher eintreten würde. Das Fenster wird also dauernd festgehalten, auch wenn der Bolzen das Ende der Führungsbahn, das zugleich als Anschlag dient, erreicht hat.
Bei der Drehung der Antriebsscheibe von der Stellung II in die Stellung III bis zum Erreichen des Anschlags vollführt nun der Bolzen d außer der durch die Schlitzführung vorgeschriebenen Bewegung noch eine achsiale Verschiebung. Es sind zu diesem Zweck in die das Fenster tragende Tür 0. dgl. schrägflächige Führungskörper k eingelassen, die besonders deutlich aus dem Grundriß nach Fig. 5 in ihrer Wirkung auf den Mitnehmerstift zu erkennen sind, und die in der Vorderansicht entsprechend der Führungsbahn des Stiftes ebenfalls bogenförmig gestaltet sind. Der Stift d wird demnach bei der Weiterdrehung der Antriebsscheibe in der Horizontalprojektion (Fig. 5) seitlich bewegt und erfährt somit eine Verschiebung von rechts nach links. Entsprechend bewegt sich auch der Fensterrahmen e, da er mit dem Stift gekuppelt ist, und vollführt so seine Andrückbewegung, indem er sich gegen die Wetterleiste I legt.
Bei der umgekehrten Drehung der Antriebsscheibe wird der Mitnehmerstift durch die Schrägflächen wieder von links nach rechts bewegt und so das Fenster wieder abgedrückt.
Statt der Schrägflächen kann man auch die Anordnung in der Weise treffen, daß das Gleitstück h als Schiene ausgebildet ist, die schräg nach der Antriebsscheibe zu verläuft und in eine Führungsrinne an dem Haltestift i eingreift, so daß bei der Drehung der Scheibe auch eine seitliche Verschiebung des Fensterrahmens herbeigeführt wird. Auch kann man die Schiene selbst gerade und dafür die Führungsnut in dem Haltestift spiralig verlaufen lassen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
Bei der Stellung I ist das Fenster noch zum Teil geöffnet, der Mitnehmerstift d, der eben zum Anliegen an die Antriebsscheibe c kommt, befindet sich noch im geraden Teil der Schlitzführung f, das Gleitstück h liegt unterhalb des Haltestiftes i, so daß das Fenster an der senkrechten Bewegung nicht gehindert ist. Nach einer Vierteldrehung der Scheibe haben die Teile die Stellung II erreicht, der Mitnehmerbolzen hat das Fenster bis zur höchsten Stellung emporgehoben und ist im Begriff, in die gekrümmte Führungsbahn einzutreten. Er befindet sich dabei am Anfang der Gleitflächen k, wie in Fig. 5 gezeichnet, die Andrückbewegung ist also noch nicht erfolgt. Der Haltestift i ist mit dem Fenster zusammen aufwärts gehoben und über das Gleitstück k gelangt. Er hält nunmehr das Fenster in dieser Lage fest. Bei der Weiterdrehung in die Stellung III wird an dieser Haltelage nichts geändert, die Bewe·- gung des Griffes dient vielmehr nur dazu, den Fensterrahmen die Andrück- oder Einfallbewegung in der vorher beschriebenen Weise vollführen zu lassen.
Das Öffnen des Fensters vollzieht sich in einer aus dem Gesagten leicht verständlichen Weise; die Bewegungen erfolgen in umgekehrter Reihenfolge.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schiebefenster für Fahrzeuge, das mittels Kettengetriebes bewegt und bei der Auf- und Abwärtsbewegung dauernd zwangläufig geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebsscheibe (c) ein segmentförmiges Gleitstück (h) angeordnet ist, welches mit einem an dem Fenster befestigten Stift (i) derart zusammenwirkt, daß eine Abwärtsbewegung des Fensters beim Drehen der Kette bzw. des Mitnehmerbolzens über die höchste Stellung hinaus durch diese Haltevorrichtung verhindert wird, während unabhängig davon die Bewegung des Mitnehmerbolzens durch seine zwangläufige Führung in einem dem Halbmesser der Antriebsscheibe entsprechend gekrümmten Schlitze des Fensters begrenzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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