DE2504963C2 - Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder - Google Patents
Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger FarbbilderInfo
- Publication number
- DE2504963C2 DE2504963C2 DE2504963A DE2504963A DE2504963C2 DE 2504963 C2 DE2504963 C2 DE 2504963C2 DE 2504963 A DE2504963 A DE 2504963A DE 2504963 A DE2504963 A DE 2504963A DE 2504963 C2 DE2504963 C2 DE 2504963C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- image
- color
- data
- color images
- seismic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D15/00—Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
- G01D15/14—Optical recording elements; Recording elements using X-or nuclear radiation
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01V—GEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
- G01V1/00—Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
- G01V1/28—Processing seismic data, e.g. for interpretation or for event detection
- G01V1/34—Displaying seismic recordings or visualisation of seismic data or attributes
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Geology (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geophysics (AREA)
- Measurement Of Mechanical Vibrations Or Ultrasonic Waves (AREA)
- Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
- Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
- Indicating Measured Values (AREA)
- Recording Measured Values (AREA)
- Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)
- Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)
- Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
- Printing Methods (AREA)
- Devices For Indicating Variable Information By Combining Individual Elements (AREA)
Description
a) aus dem Datensatz eines Parameters wird auf einem transparenten Film ein Bild erzeugt,
wobei jeder Wert auf einer vorbestimmten Stelle so aufgetragen wird, daß seine Größe die
Schwärzung eines Punktes bestimmt,
b) der transparente Film wird über einem Trägermaterial,
das mit einem photoempfindlichen Polymer beschichtet ist, angeordnet,
c) das photoempfindliche Polymer wird durch den transparenten Film hindurch mit aktinischer
Strahlung belichtet, um es entsprechend der Schwärzung des positiven Bildes mehr oder
weniger zu härten,
d) der transparente Film wird von dem Trägermaterial und der darauf befindlichen belichteten
Photopolymerschicht entfernt,
e) auf die Polymerschicht wird ein Farbtoner aufgebracht, der an den ungehärteten Stellen
des Photopolymers haftet und so ein Farbbild erzeugt,
f) das Farbbild wird erneut mit einem photoempfindlichen Polymer beschichtet, mit einem Film
mit einen aus dem Datensatz eines anderen Parameters erzeugten Bild nach Schritt a)
paßgenau überlagert und den Schritten c) bis e) unterworfen, wobei ein andersfarbiger Toner
verwendet wird, so oft, bis aus allen Datensätzen Bilder erzeugt und übertragen worden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Polymerschicht mit ultravioletter Strahlung belichtet wird.
3. Vorrichtung zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder anderen technologischen
digitalen Daten nach dem Verfahren aus Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) einen Schreiber (I; 10) zum Aufzeichnen der Daten auf einen transparenten Film (32),
b) eine Vorrichtung (D) zum Erzeugen eines positiven Bildes, dessen Opazität oder Schwärzung
sich nach Maßgabe der geophysikalischen oder technologischen Daten ändert,
c) einen Beschichter (L) zum Aufbringen einer Polymerschicht (30) auf eine Bildfläche (28)
entsprechend der Opazität des positiven Bildes, wobei auf die Polymerschicht ein Farbtoner zur
farbigen Darstellung der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten aufgebracht
werden K :.nn.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Beschichter (L) zum
Auftragen einer die Polymerschicht (30) bildenden Polymeremulsion auf die Bildfläche (28) vorgesehen
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die numerischen Werte von
Funktionen der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten als unterschiedliche Farben
dargestellt sind und daß sie zum Erzeugen einer Vielzahl von positiven Bildern, deren Opazität oder
Schwärzung sich jeweils entsprechend den vorhandenen zugeordneten numerischen Weiten der
Funktionen der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten ändert, ausgelegt ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichter (L)
zum Auftragen einer zweiten Polymerschicht (30) auf die Oberfläche der mit Farbtoner versehenen
ersten Polymerschicht (30) ausgelegt ist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Lichtquelle
(14) zum Belichten der Polymerschicht (30) mit ultraviolettem Licht, eine Abschirmung zum Abschirmen
des ultravioletten Lichtes gegenüber den positiven Bildern (32) der abgelagerten Polymerschichten
(30) entsprechend der Opazität oder Schwärzung der positiven Bilder und eine Abschirmung
(26) zum seitlichen Abschirmen des ultravioletten Lichtes gegenüber der jeweils zu belichtenden
Polymerschicht aufweist, so daß die abgelagerten Polymerschichten nicht miteinander Interferenzmuster
bilden können.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Drucker (P)
aufweist, der mit der Lichtquelle (14) für ultraviolettes Licht und den Abschirmungen versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker (P) eine Halterung zum
Halten der Abschirmungen und der positiven Bilder (32) in bezug auf die Bildunterlage (28) während der
Belichtung aufweist
10. Vorrichtung nach Anspruch!), dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (18) zum
Erzeugen eines Unterdruckes zwischen der Bildunterlage (28), den positiven Bildern (32) und den
Abschirmungen aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung
(44) zum Ausrichten und Positionieren der positiven Bilder (32) in bezug auf die Abschirmungen aufweist,
um eine Winkelabschirmung des Ultraviolettlichts für jede der zu belichtenden Polymerschichten zu
erhalten.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Meßeinrichtung
(36) zum Messen der von der Lichtquelle (14) ausgesandten Strahlung aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (36) mit
einem Zeitintegrator (40) versehen ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umwandeln geophysikalischer oder anderer technologischer digitaler
Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder. Außerdem betrifft die Erfindung eine nach
diesem Verfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder
anderen technologischen digitalen Daten.
Man hat bisher geophysikalische Daten mit einer komplexen Vorrichtung farbig darzustellen versucht,
die mit speziell verarbeiteten Eingabesignalen benutzt wird, welche eine bestimmte geophysikalische oder
seismische Variable ausdrücken, normalerweise die Frequenz eines seismischen Signals. Die mit dieser
Vorrichtung erzeugten Farbbilder sind oft im Format, im Maßstab und im Erscheinungsbild sehr unterschiedlich
zu seismischen Schwarz-Weiß-Bildern, so daß sie nur schlecht zusammen mit bekannteri Schwarz-Weiß-Schnitten
zur geophysikalischen Analyse zu gebrauchen sind.
Andere bekannte Farbauswertungstechniken wie das Halbtonverfahren sind für geophysikalische Darstellungen
nicht ohne weiteres geeignet, da als Ausgangsbasis für die Verarbeitung ein Farbbild benötigt wird. Von
diesem Farbbild wird eine Vielzahl von Halbtondrucken hergestellt und verarbeitet, um ein als Ausgang
benutztes Farbbild zu erzeugen. Da man für das Halbtonverfahren ein vollständiges Farbbild benötigt,
um zusätzliche Farbkopien des Originals zu erzeugen, hängt die Wirksamkeit und Verständlichkeit des
Halbtonverfahrens von derjenigen des als Grundlage dienenden ursprünglichen Farbbildes ab.
Zum Herstellen von Farbbildern seismischer Daten bzw. zum Herstellen farbiger geophysikalischer Schnitte
ist es bekannt, eine seismische Variable, nämlich eine Frequenz, mittels Filter in eine Anzahl von Einzelsignalen
aufzuteilen, denen jeweils eine Farbe zugeordnet wird (US-PS 37 81 785). Die Ausgänge der einzelnen
Filter werden dann aufgezeichnet, in schwarz-weiß fotografiert und als transparente farbige Kopien
ausgedruckt, welche dann zu dem endgültigen Farbbild zusammengefügt werden. Dies ist umständlich und
wenig zuverlässig.
Zum Reproduzieren von Bildern ist es andererseits bekannt (DE-AS 19 04 058), eine fotopolymerisierbare
Schicht bildmäßig mit aktinischer Strahlung zu belichten, so daß die belichteten Bereiche härter als die
unbelichteten oder weniger belichteten Bildbereiche werden, woraufhin man die belichtete Schicht mit
Farbstoffteilchen, die an den nicht ausgehärteten Teilen der Schicht haften bleiben, entwickelt. Daraus ist jedoch
kein spezieller Hinweis darauf zu entnehmen, wie man geophysikalische oder andere technologische digitale
Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder umwandeln kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unmittelbar aus geophysikalischen oder anderen technologischen
digitalen Daten auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder herstellen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung mit dem
Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Hauptanspruches gelöst. Außerdem wird diese Aufgabe
erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung gelöst, welche die Merkmale des
kennzeichnenden Teiles des Anspruches 3 aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird zum Erzeugen von Farbbildem geophysikalischer oder anderer technologischer
Daten ein positives Bild erzeugt, dessen Schwärzung oder Dichte den jeweils eingegebenen Daten entspricht.
Dann wird entsprechend der Schwärzung auf den belichteten Bildträger eine Polymerschicht aufgebracht,
die dann mit einem Farbtoner bzw. Pigmentfarbstoff, der an der Polymerschicht haftet, farbig entwickelt wird,
um eine F'arbdarstellung der Daten zu bilden.
Werden numerische Werte von Funktionen in Daten als unterschiedliche Farben dargestellt, wird eine
Vielzahl von Positivbildern erzeugt, die sich bezüglich ihrer Schwärzung gemäß den ihnen zugeordneten
numerischen Werten der Funktionen in Daten voneinander unterscheiden. Auf der Oberfläche des transparenten
Filmes wird dann eine Polymerschicht aufgebracht, die mit einem Toner einer ersten Farbe
entwickelt wird. Anschließend werden weitere Polymerschichten und andere Farbtoner nacheinander aufgebracht
um das mehrfarbige Bild zu erzeugen.
Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens umfaßt eine neue und verbesserte Druckvorrichtung,
welche die Polymerschichten einer Ultraviolettstrahlung aussetzt, wobei das positive Bild das ultraviolette
Licht abschirmt, um das Aushärten der Polymerschicht zu steuern.
Die Erfindung wird weiterhin anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert,
und zwar zeigt
F i g. 1 ein Blockbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 ein Blockdiagramm der einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig.3 eine schaubildliche Explosionsdarstellung, teilweise geschnitten, eines erfindungsgemäß ausgebildeten
Druckers,
F i g. 4A bis 4D einzelne Farbbilder eines seismischen Schnittes mit einer erfindungsgemäß gebildeten, überlagerten
Hartmodulation und
Fig.4E das herkömmliche Schwarz-Weiß-Bild eines
seismischen Schnittes gemäß den Fig.4A bis 4D ohne überlagerte Farbmodulation.
Die zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder technologischen digitalen Daten bestimmte
Vorrichtung A (Fig. 1) zeichnet diese Daten als
Funktion der Zeit seismischer Signalwanderungen auf. Die Vorrichtung A kann jedoch auch zum Erzeugen von
Farbbildern anderer technologischer Daten wie wissentschaftlicher, medizinischer oder industrieller Daten
benutzt werden.
Die Vorrichtung A enthält einen zur bildlichen Auswertung geeigneten Kurvenschreiber /, der elektrische
Signale empfängt, welche die von einem Bandgerät T aufgezeichneten Daten repräsentieren oder die von
irgendeinem anderen geeigneten Digitalspeicher oder einer Signalspeichervorrichtung stammen. Der Kurvenschreiber
/kodiert die vom Bandgerät Γ empfangenen Daten und zeichnet diese Daten auf, von denen das Bild
auf einem Filmtransparenzteil zu bilden ist. Ein Entwickler oder Filmbehandler D formt ein positives
Bild der auf dem Filmtransparenzteil durch den Kurvenschreiber / aufgezeichneten Daten. Das so
gebildete Positivbild weist eine in Übereinstimmung mit den Werten der geophysikalischen Daten veränderliche
Dichte oder Trübung auf. Dieses Positivbild wird dann auf einer Bildunterlage bzw. -rückwand aus Papier,
Bristolpappe, Karton oder irgendeinem anderen geeigneten Material angebracht, und es wird in einer
Beschichtungsvorrichtung L eine Polymeremulsionsbeschichtung auf das Positivbild aufgebracht. Nach dem
Beschichten wird die Unterlage bzw. der Träger mit dem Positivbild und der daraufgeschichteten Polymeremulsionsbeschichtung
in einem Drucker /^behandelt, so daß auf der Bildoberfläche in Übereinstimmung mit
der Dichte des Positivbildes eine Polymerbeschichtung abgelagert wird. Es kann dann Farbtonerstaub aufgebracht
werden, um an der Polymerbeschichtung anzukleben und ein Farbbild der Daten zu erzeugen.
Die Bandspule im Speicher T enthält die in der Vorrichtung A in das Bild umzuformenden Daten. Wie
oben erläutert wurde, sind geophysikalische Daten in Form von seismischen Schnitten und Bohrlochprofilen,
topographische Konturen, medizinische Daten und andere Arten technischer und technologischer Daten
zum Anzeigen in erfindungsgemäßer Weise geeignet.
Beispielsweise können die Daten auf der Bandspule im Speicher T seismische Signale sein, die in einer
herkömmlichen Datenverarbeitungsvorrichtung, wie einem Computer, verarbeitet werden, um kodierte und
verschiedene Farben als in einem Farbbild repräsentierende Werte einer seismischen Hilfsvariablen zu bilden,
die einem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt überlagert werden. Geeignete seismische Hilfsvariablen
umfassen die Intervallgeschwindigkeit, die Reflexionsstärke, die Kohärenz und Quereinsenkung (cross-dip).
Jede dieser Größen kann vor dem Anzeigen bzw. Aufzeichnen mit einem Schwellenpegel verglichen
werden, so daß nur die diesen Schweüenpege! übersteigenden Variablen erscheinen, oder eine durch
eine zweite Hilfsvariable unterschiedene Hilfsvariable, wie die durch die Signalkohärenz unterschiedene
Reflexionsstärke. Die zum Erzielen derartiger Daten von seismischen Variablen benutzten Verarbeitungstechniken ergeben sich aus der US-Patentschrift
39 61 306.
Die Behandlungs- bzw. Verarbeitungsergebnisse dieser Form sind Mehrfachsignale in einer geeigneten
Signalfolge. Ein Signal befindet sich in Form von Digitaldaten, die den üblichen seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt
repräsentieren. Drei Signale repräsentieren die Dichtewerte der drei Komponentenfarben:
Magenta, Zyan und Gelb. Diese Komponentenfarben bilden nach der Kombination die Farben im Bild der
seismischen Hilfsvariablen, das als Farbmodulation dem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt überlagert wird,
zusammen mit einem geeichten Farbschlüssel, der die Farben repräsentiert, welche zur Vereinfachung bei der
Analyse der Daten den numerischen Werten der Variablen zugeordnet sind. Geeignete Dichtewerte und
Techniken zum Verarbeiten der Signale zwecks Bestimmung der numerischen Werte der Hilfsvariablen
für die Anzeige ergeben sich aus der obigen US-Patentschrift Das Schwarz-Weiß-Signal und die
drei Farbkomponenten-Dichtewerte in den anderen
drei Signalen werden in der Bandspule im Speicher T gespeichert
Der Schreiber / wird dann mit den die darzustellenden Signale enthaltenden Daten versorgt, die in der
Bandspule oder -rolle im Speicher T gespeichert sind. Der Schreiber / ist ein üblicher Signalschreiber. Der
Schreiber /enthält ein Band- oder Streifenlesegerät, das die Signale von der Rolle im Speicher 7"liest und hiermit
einem Digital-Analog-Wandler oder Kodierer 10 versorgt Der Kodierer 10 empfängt die Digitalsignale
vom Band oder Streifen Fund setzt jedes Digitalsignal zu einer analogen Signalamplitude um. Einem Bildschreiber
12 werden dann die kodierten analogen Signalamplituden vom Kodierer 10 zugeleitet Der
Bildschreiber 12 stellt die vom Kodierer 10 empfangenen Signale für jedes Signal im Bandspeicher T auf
einem separaten Filmtransparenzteil dar. Der Informationsgehalt der vom Schreiber 12 dargestellten Signale
befindet sich in Form von Negativbildern oder Negativen, deren Dichte- oder Trübungspegel nach dem
Entwickeln von Schwarz über Graustufen bis zur Transparenz veränderlich sind, und zwar in Abhängigkeit
von der Amplitude des Signalpegelausgangs vom Kodierer 10 für den bestimmten Teil der dargestellten
Daten.
Der Bildformungsschreiber / bildet daher jeweils ein Bild auf einem separaten Filmtransparenzteil für jedes der Signale im Band oder Streifen T. Es wird somit jeweils ein Bild für das seismische Schwarz-Weiß-Signal, für den Magentadichtepegel der seismischen Hilfsvariablen, für den Zyandichtepegel der seismischen Hilfsvariablen und für den Gelbdichtepegel der seismischen Hilfsvariablen dargestellt.
Der Bildformungsschreiber / bildet daher jeweils ein Bild auf einem separaten Filmtransparenzteil für jedes der Signale im Band oder Streifen T. Es wird somit jeweils ein Bild für das seismische Schwarz-Weiß-Signal, für den Magentadichtepegel der seismischen Hilfsvariablen, für den Zyandichtepegel der seismischen Hilfsvariablen und für den Gelbdichtepegel der seismischen Hilfsvariablen dargestellt.
Die die vom Schreiber / gebildeten Bilder enthaltenden Filmtransparenzteile werden dann in einem
ίο Entwickler D in Positivbilder umgewandelt. Der
Entwickler D setzt wie in der üblichen Filmentwicklung die Negativbilder in Positivbilder um. Wie oben
erläutert wurde, weisen die Positivbilder in Abhängigkeit von der Amplitude des Signalpegelausgangs vom
Kodierer 10 von Schwarz über Grauschattierungen bis zur Transparenz veränderliche Dichiepegel öder
Trübungen auf. Die so dargestellten Dichtepegel zeigen die Signalamplitude des seismischen Schwarz-Weiß-Schnitts,
den Dichtepegel der Magnetakomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen, den
Dichtepegel der Zyanfarbkomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen und den Dichtepegel
der Gelbkomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen.
Dann wird ein Stück einer Photopolymerfolie in einem Beschichtungsgerät L auf eine Bildunterlage
geschichtet. Ein geeignetes Photopolymerlaminat ist ein Film, der aus einem Polyesterausgangsstoff mit einer
aufgebrachten lichtempfindlichen Beschichtung gebildet ist, wobei beide Bestandteile zwischen oberen und
unteren Abdeckblättern eines geeigneten Kunststoffs eingebettet und hierdurch geschützt sind.
Wenn die Bildunterlage im Beschichter an einem Beschichtungskopf vorbeibewegt wird, entfernt der
Beschichter L die untere Abdeckung vom Laminat und bringt die Polyesterbasis desselben auf die Bildunterlage
auf.
Die Bildunterlage mit dem aufgebrachten Laminat bzw. der Folie und eine erste Filmtransparenzteilausgabe
vom Behandlungs- bzw. Entwicklungsgerät D werden dann dem Drucker P eingegeben, so daß in
Übereinstimmung mit der Dichte des Positivbildes auf dem Filmtransparenzteil eine Polymerbeschichtung in
nachfolgend erläuterter Weise auf der Bildunterlage abgelagert werden kann. Nach dem Aufbringen der
Polymerbeschichtung werden die Bildunterlage und das Transparenzteil aus dem Drucker P entnommen und das
obere Abdeckungsblatt des Laminats bzw. der Schichtung entfernt, wodurch eine gummiartige Polyesterschicht
zurückbleibt, die auf den Bereichen der Unterlage in Obereinstimmung mit der Dichte des
Fümtransparer.zteüs abgelagert ist Ar. den Stellen, wo
das Filmtransparenzteil transparent oder durchsichtig ist ergibt sich keine gummiartige Polyesterbeschichtung.
Dann wird von Hand oder durch geeignete automatische Mittel ein erster Farbtoner bzw. -pigmentstoff
mit einer ersten Farbe aufgebracht, um an den gummiartigen Bereichen festzukleben. Auf diese Weise
erfolgt ein Aufbringen einer ersten Tonerfarbe in Übereinstimmung mit der Dichte eines ersten transparenten
Bildes der darzustellenden Daten. Wie oben erläutert wurde, verändert sich die Dichte des
transparenten Bildes in Übereinstimmung mit der Amplitude des Eingangssignals vom Band oder Streifen
Der Drucker P wird unter Bezug auf Fig.3
detaillierter beschrieben. Es handelt sich um einen Vakuumdrucker, der in seinem Aufbau erfindunesee-
maß in einer noch zu erläuternden Weise modifiziert ist und in dem ein Photopolymerlaminat bzw. -schichtstoff
mit Ultraviolettlicht von einer Ultraviolettlampe oder -quelle 14 unter weitgehender Vakuumbedingungen
belichtet wird. Aus Gründen der Klarheit sind die herkömmlichen Teile des Druckers zeichnerisch nicht
dargestellt.
Eine Basis oder ein Grundteil 16 aus Gummi oder einem anderen geeigneten nachgiebigen Material ist in
einem geeigneten Gehäuse im Drucker P befestigt. Ein oder mehrere passende öffnungen 18, vorzugsweise
eine Vielzahl von Perforationen, befinden sich im Grundteil 16, so daß eine mit einer Pumpe verbundene
Leitung oder ein Rohr 20 ein Absaugen der Luft ermöglicht, um zwischen dem Grundglied 16 und einem
transparenten Abdcckungsbiatt 22 ein Vakuum zu erzeugen. Das Abdeckungsblatt 22 ist aus Glas oder
einem anderen geeigneten Material hergestellt und dient in Verbindung mit dem Grundteil 16 dazu, die
Bildunterlage während der Beleuchtung durch die Quelle 14 an Ort und Stelle zu halten. Eine nachgiebige
Rippe oder ein Rand 24 verläuft rund um die Außenkante des Grundteils 16 und kann bei einem
Eingriff mit den Außenkanten des Abdeckungsblatts 22 nach unten nachgeben, so daß sich das letztere und das
Grundteil 16 aufeinander zu bewegen können, wenn zwischen diesen Teilen infolge des Luftabzuges durch
die öffnungen 18 ein Vakuum gebildet wird.
Das Abdeckungsblatt bzw. die Abdeckungsplatte 22 ist klappbar oder in anderer Weise beweglich in bezug
auf das Grundteil 16 festgelegt, um ein Einfügen sowie Herausnehmen der polymerbeschichteten Bildoberfläche
zu ermöglichen und ein Verschließen durch Anlage der Abdeckplatte 22 gegen den Rand 24 während der
Luftevakuierung zwischen der Platte 22 und dem Grundteil 16 zuzulassen.
Ein optisches Gitter bzw. Raster 26, wie ein handelsübliches eliptisches Punktraster, ist mittels
geeigneter Klebstoffe auf der der Ultraviolettquelle 14 entgegengesetzten Seite der Abdeckung 22 befestigt.
Das elliptische Punktraster 26 bildet ein Gittermuster von Punkten, das ein Raster oder eine Gruppe von
Punktöffnungen darstellt, die dem aufgelegten Bild überlagert sind, damit nicht der Gesamtbereich der
dunklen oder grauen Teile des Positivbildes auf die photoempfindliche Polymerschicht übertragen wird,
sondern vielmehr eine Gruppe von Punkten oder Flecken, deren Abdeckungsbereich sich in Abhängigkeit
vom Vorhandensein oder Fehlen von grauen oder dunklen Flächen auf dem Positivbild ändert
Wie oben erwähnt wurde, wird eine Bildunterlage zum Aufnehmen der aufzubringenden Phctopoiymerlaminate
benutzt Eine Bildunterlage 28 (F i g. 3), auf der das Bild zu erzeugen ist weist eine Polymeremulsion 30
auf, die in dem Beschichter L (Fig. 1) aufgebracht ist Eine Ecke der Emulsion 30 ist in der Zeichnung
angehoben, dargestellt, um schematisch die beiden separaten Schichten aufzuzeigen, obwohl die Emulsion
in der Praxis über die gesamte Oberfläche der Unterlage 28 geschichtet ist Auf der beschichteten Unterlage 28 ist
über der Emulsion 30 ein Filmtransparenzteil 32 befestigt Geeignete Ausrichtungslinien oder Führungen
34 können auf der Bildunterlage 28 angeordnet sein, um die richtige Positionierung des Transparenzteiis 32 auf
der Bildunterlage sicherzustellen.
Eine photoempfindliche Zelle 36 ist an einer Stelle angebracht, um einen Teil der Strahlung der Ultraviolettquelle
14 zu empfangen und die Beleuchtungsstärke der Quelle zu messen. Die photoempfindliche Zelle 36
sendet über eine elektrische Leitung 38 ein die Beleuchtungsstärke der Quelle 14 anzeigendes elektrisches
Signal zu einem Licht-Zeitintegrator 40. Der Integrator 40 integriert oder summiert die Belichtung
der Quelle 14 beim Verstreichen der Belichtungszeit, so daß die Gesamtbelichtung der Quelle 14 über ein
Zeitintervall gemessen wird.
Am Integrator 40 sind Steuerknöpfe 42 angebracht, um eine Eingabeanzeige des gewünschten Belichtungs-Zeit-Produkts
der Quelle 14 zu bilden. Wenn dieses erwünschte Produkt vom Integrator 40 erfaßt wird,
erfolgt ein elektrisches Abschalten des Druckers durch einen geeigneten Schalter, indem der Betätigungsschalter
des Druckers außer Betrieb gesetzt wird, wobei ein Abschalten der Ultraviolettqueüe 14 und der mit der
Leitung 20 verbundenen Vakuumquelle erfolgen.
Der Licht-Zeitintegrator 40 ermöglicht eine Steuerung der Gleichförmigkeit in der Dichte der Polymerbeschichtungen,
die von dem Laminat bzw. dem Schichtstoff 30 auf der Bildunterlage 28 abgelagert
werden, und zwar entsprechend dem Datengehalt des Transparenzteils 32 trotz Schwankungen der Lichtabgabeintensität
der Quelle 14. Bei einem an den Eingabeköpfen 42 eingestellten erwünschten Licht-Zeitprodukt
verlängert der Licht-Zeitintegrator 40 die Belichtungszeit, sofern die Ultraviolettintensität von der
Quelle 14 während des Belichtens eines Laminats bzw. einer Schichtung auf der Unterlage 28 abnimmt. Im
umgekehrten Fall verkürzt der Integrator 40 die Belichtungszeit, wenn die Intensität der Quelle 14
während der Belichtung eines Laminats auf der Unterlage 28 ansteigt
Am Grundteil 16 ist eine Ausrichtungsführung 44 angebracht, die aus einer Vielzahl von Deckungslinien
und einer Nummernbezeichnung besteht, welche die Benutzungsfolge der Deckungslinien angibt. Durch
diese Führung bzw. diesen Anhalt soll die gewünschte Position für die Bildunterlage für jedes der Vielzahl der
darauf abzulagernden Positivbilder angezeigt werden. Die vier gewünschten Ausrichtungspositionen der
Unterlage 28 in bezug auf den Schirm bzw. das Raster 26 während der Belichtung eines solchen Bildes mit dem
Ultraviolettlicht der Quelle 14 sind verschieden. Ein Verschieben der Unterlage 28 zu unterschiedlichen
Positionen in bezug auf den Schirm 26, und zwar in der durch die Ausrichtungsführung 44 angegebenen Weise,
ermöglicht es dem Schirm 26, die Funktion einer Winkelabschirmung bzw. -abblendung der Ultraviolettbestrahlung
durchzuführen, wodurch das Überlagern von Positivbildern während der Belichtung und dadurch
das Erzeugen unerwünschter !nterferenzmuster verhindert werden, die als Moire-Muster bekannt sind und die
Verständlichkeit und Genauigkeit des erfindungsgemäß erzeugten Bildes vermindern würden.
Das in F i g. 2 dargestellte und allgemein mit 100 bezeichnete schematische Diagramm zeigt die Folge
der Behandlungsschritte, um die Eingangsdaten in ein Ausgangsbild umzuformen. Im ersten Schritt 102
werden die Signale der darzustellenden digitalen Eingabedaten vom Band oder Streifen T in den
Schreiber /(Fig. 1) eingelesen. Der Schritt 104 stellt schematisch den Kodierschritt dar, in dem die digitalen
Eingabedaten vom Band oder Streifen Γ vom Kodierer 10 des Schreibers / in eine Analogform umgesetzt
werden. Der Schritt 106 stellt den Betrieb des Schreibers 12 des Bilderzeugungsschreibeiteils / dar,
wobei die Analogdatenabgabe des Kodierers 10 für
jedes der Eingangs- oder Eingabesignale ais Negativbild
auf separate Filmtransparenzteile aufgezeichnet wird. Der Schritt 108 zeigt schematisch den Betrieb des
Filmbehandlungsgliedes D an, wo jedes der während des Schritts 106 auf den Filmtransparenzteilen gebildeten
Negativbilder in ein Positivbild entwickelt wird.
Während eines Schritts 110 wird ein erstes Laminat 30 (F i g. 3) in einem Beschichter L auf eine Unterlage 28
geschichtet. Dann wird ein erstes der während des Abwicklungs- bzw. Behandlungsschrittes 108 gebildeten
Positivbilder unter Ausrichtung bzw. Deckung mit den Deckungslinien 34 angeordnet. Es ist darauf hinzuweisen,
daß sich aus nachfolgend erläuterten Gründen kein Klebmittel oder andere Verbindungsmittel zwischen
dem Laminat und dem diesem überlagerten Positivbild befindet. Die beschichtete Unterlage 28 und das
überlagerte Positivbild werden dann auf der ersten und mit »1« bezeichneten Deckungslinie der Ausrichtungsführung 44 (Fig.3) im Drucker P angeordnet. Im
nächsten Schritt 112 wird in einer nachfolgend erläuterten Weise das Positivbild auf dem aufgebrachten
Laminat ausgebildet. Anschließend wird die Abdeckplatte 22 des Druckers P bis zu einem Eingriff
mit der das Grundteil 16 umgebenden Rippe 24 bewegt, und es werden an den Einstellknöpfen 42 des
Licht-Zeitintegrators 40 geeignete Einstellungen vorgenommen. Dann wird der Drucker P eingeschaltet, wobei
die Pumpe zum Bilden eines Vakuums zwischen der Platte 22 und dem Grundteil 16 und die Quelle 14
aktiviert werden.
Im Drucker P härtet das Ultraviolettlicht von der Quelle 14 die Bereiche der Polymeremulsion im Laminat
30, die ihr während des Schritts 112 ausgesetzt sind. An den Stellen, an denen wegen des Datengehaltes des
Eingangssignals schwarze oder graue Bereiche auf dem zwischen das Laminat 30 und die Ultraviolettquelle 14
gebrachten Positivbildes 32 angeordnet sind, härtet die Ultraviolettstrahlung von der Quelle 14 nicht die
Polymeremulsion in der Beschichtung, wodurch auf der Bildunterlage 28 ein gummiartiger oder klebriger
Bereich zurückbleibt Die Größe des Bereichs der Bildunterlage 28, an dem die Beschichtung der
Klebemulsion anklebt, wird durch das Ausmaß des über dem darzustellenden Datenfeld aufgezeichneten Eingangssignals
gesteuert. Die Menge der auf der Unterlage 28 in einem bestimmten Bereich abgelagerten
Emulsion wird durch die Amplitude des Eingangsdatensignals festgelegt, die das Positivbild 32 bezüglich
seiner Trübung oder seines Dichtepegels von Schwarz über Grau bis Transparent verändert, wie es oben
erläutert wurde. Entsprechend wird in Bereichen des Bildes, wo die numerischen Werte des darzustellenden
Eingangsdatensignals groß sind, ein entsprechend dunkles Bild auf dem Positivbild des Filmtransparenzteils
32 gebildet, was einem Verbleiben von dicken Emulsionsbeschichtungen entspricht In solchen Bereichen
des Bildes, wo das darzustellende Signal einen niedrigen numerischen Wert hat, ergeben sich auf dem
Transparenzteil 32 ein entsprechend heller ausgebildetes Bild und eine entsprechend dünnere Emulsionsbeschichtung
auf der Unterlage 28.
Wenn der Licht-Zeitintegrator 40 feststellt, daß eine ausreichende Belichtung des Laminats 30 durch die
Ultraviolettbestrahlung von der Quelle 14 vorliegt, wie
es durch die Einstellungen an den Steuerknöpfen 42 festgelegt wurde, werden der Drucker P gestoppt und
die Bildunterlage 28 von diesem entfernt Das Positivbild 32 wird von der beschichteten Bildunterlage
28 abgenommen und in einem Speicher untergebracht, so daß es für eine nachfolgende Verwendung zur
Verfügung steht. Es ist wichtig, daß die erfindungsgemäße Bilderzeugung nicht zu einer Veränderung der
Positivbild-Filmtransparenzteile führt und daß diese zum Erzeugen weiterer Bilder verwendbar sind, ohne
daß ein zusätzlicher Betrieb des Schreibers / oder des Entwicklers D erforderlich ist.
Das obere Abdeckblatt des Photopolymerlaminats 30 wird dann beispielsweise von Hand während des
Schritts 114 von der Bildunterlage 28 entfernt, und die während des Schritts 112 auf der Unterlage 28
abgelagerten Klebemulsionsbeschichtungen sind daher freigelegt. Während eines Schritts 116 wird ein übliches
Farbtonerpulver einer ersten Farbe von Hand oder durch irgendwelche geeigneten automatisierten Mittel
auf die Farbunterlage 28 aufgebracht. Das während des Schritts 116 aufgebrachte Farbtoner- bzw. -pigmentpulver
klebt nur an solchen klebenden Teilen der Bildunterlage 28, wo während des Schritts 112 in
Übereinstimmung mit den dunklen oder grauen Bereichen auf dem Positivbild die gummiartigen
Bereiche der Emulsion abgelagert wurden. Wie bereits erläutert wurde, wird die Menge der auf der Unterlage
abgelagerten Emulsion durch den Schwärzungsgrad des Positivbildes über die Bereiche der Darstellung
gesteuert. An Stellen großer Emulsionsablagerungen erfolgt ein Ankleben relativ großer Toner- bzw.
Farbpigmentmengen. An Stellen geringerer Ablagerungen der Emulsion kleben nur relativ kleine Mengen des
Toners an.
Die jeweilige Anzahl der erfindungsgemäß benutzten Farbtoner wie auch der jeweils benutzten Farbarten
und die Reihenfolge ihrer Verwendung hängen von der darzustellenden Datenart ab. Für seismische Querschnittsdarstellungen
mit einer überlagerten seismischen Farbhilfsvariablen der oben erläuterten Art werden vier Toner benutzt: Magenta, Zyan, Gelb und
Schwarz.
Fig.4D zeigt ein Beispiel eines Bildes nach der vorliegenden Erfindung, und zwar in Form eines
Ausgabebildes, bei dem die Reflexionsstärke eines seismischen Signals als eine seismische Hilfsvariable
einem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt als Farbmodulation
überlagert ist. Die horizontale Abmessung der Darstellung aus F i g. 4D stellt den Abstand längs einer
seismischen Überwachungs- bzw. Vermessungslinie dar, was durch Abstandslinien angezeigt ist Die vertikale
Abmessung beinhaltet die Laufzeit des seismischen Signals, was durch Angabe von Sekunden 0,1,2,3 und 4
am linken Rand des Bildes dargestellt ist Mit der Darstellung wird ein geeichter Farbschlüssel gebildet
um eine numerische Analyse der zugeordneten numerischen Werte der Reflexionsstärkefunktion in den
seismischen Daten zu ermöglichen, wie es in der obenerwähnten US-Patentschrift erläutert ist Der
Farbschlüssel an der rechten Seite in Fig.4D zeigt durch Farbveränderungen von Magneta für eine
maximale relative Signalstärke über Schattierungen von Orange. Gelb, Grün und Blau geeichte numerische
Veränderungen in der relativen Stärke des seismischen Signals an, die als Farbmodulationen überlagert sind, um
den Informationsgehalt des Schnitts im Vergleich zu der Schwarz-Weiß-Darstellung aus Fig.4E für eine geophysikalische
Analyse zu vergrößern.
Die F i g. 4A, 4B und 4C zeigen das endgültige Bild aus
Fig.4D während verschiedener Schritte im Laufe seiner Herstellung nach der vorliegenden Erfindung.
Fig.4A zeigt die Darstellung, nachdem ein erstes
Positivbild in entsprechende Ablagerungen einer Photopolymeremulsion im Drucker P übertragen und
ein Magentatoner zum Ankleben an den Emulsionsablagerungen aufgebracht wurde. Wie bereits erläutert
wurde, werden die Bereiche der Darstellung, an denen ein großer Pegel der relativen Signalstärke auftritt,
durch den Magentatoner angezeigt. Die Mengen an abgelagertem Magenta zum Bilden des geeichten
Farbschlüssels, wie es aus F i g. 4A ersichtlich ist, fallen ausgehend von einem hohen Dichtepegel, wenn die
Signalstärke abnimmt.
Nachdem der Magentatoner zum Ankleben an der abgelagerten Emulsion aufgebracht ist und die Emulsion
härten konnte, wird über der gehärteten Emulsionsschicht eine neue Schicht eines Photopolymerlaminats
30 angeordnet, wie es durch den Verfahrensschritt 118 angezeigt wird. Ein zweites Positivbild wird dem
Laminat überlagert, und die Bildunterlage wird zum Formieren zum Drucker P zurückgeführt. Für das
zweite auf die Bildunterlage zu übertragende Positiv wird eine zweite Deckungslinie 44 benutzt, um eine
Moire-Interferenz und Oberlagerung des abgelagerten Positivbildes zu vermeiden. F i g. 4B zeigt die Darstellung
der Fig.4A, nachdem ein zweites Positivbild während des Schritts 112 in entsprechende Emulsionsablagerungen
übertragen wurde, nachdem das überlagerte zweite Positivbild von der Bildunterlage abgenommen
sowie das Laminatblatt während der Behandlung im Schritt 114 entfernt wurde und nachdem ein Gelb-Farbtonerpulver
in der oben beschriebenen Weise während des Schritts 116 zugefügt wurde. Wie sich aus Fig.4B
ergibt, vermischen sich in solchen Bildbereichen, wo mittelmäßig starke, jedoch nicht maximale Stärkepegel
vorliegen, der Gelbtoner und der Fuchsintoner, um Farbnuancen von Umbra, Orange und Gelb entsprechend
der abnehmenden relativen Signalstärke zu bilden, und zwar in der Darstellung und im Farbschlüssel.
Nachdem während des Schritts 116 der Gelbtoner aufgebracht ist, um an den Emulsionsablagerungen
anzukleben, und nachdem die Emulsion härten konnte, werden während des Schritts 118 eine dritte Laminatschicht
aufgebracht und ein drittes Positivbild überlagert. Dann wird die Bildunterlage zum Erzeugen der
entsprechenden Ablagerungen der Klebemulsion auf der Bildunterlage zum Drucker P zurückgeführt Nach
dem Ablagern der Emulsion auf der Bildunterlage und nach Stoppen des Druckers P werden die Unterlage 28
vom Drucker P entfernt und das überlagerte Positivbild zum Speichern zurückgeführt Dann werden das obere
Abdeckblatt des Photopolymerlaminats während des Schritts 114 entfernt und ein drittes Farbtonerpulver,
nämlich Zyan, aufgebracht, um an den Emulsionsablagerungen
anzukleben, was zu der Darstellung aus F i g. 4C führt. Hieraus ergibt sich, daß in Bildbereichen mit
relativ niedrigen Signalstärkepegeln eine Mischung des Gelbtoners und des Zyantoners auftritt, um entsprechend
der Abnahme der relativen Signalstärke im Bild und im Farbschlüssel Farbnuancen von Gelb-Grün,
Grün und Blau, zu bilden.
Nachdem der Zyantoner in der oben beschriebenen Weise aufgebracht ist und die abgelagerte Emulsion
härten konnte, erfolgt ein Aufbringen einer letzten
ίο Schicht von Photopolymerlaminat während des Schritts
118 auf die Bildunterlage. Es werden ein viertes Positivbild überlagert und die Bildunterlage zum
Erzeugen entsprechender Emulsionsablagerungen auf der Bildunterlage zum Drucker P zurückgeführt. Nach
dem Anhalten des Druckers P werden das vierte Positivbild und das obere Abdeckblatt des Photopolymerlaminats
entfernt, so daß ein viertes Farbtonerpulver, nämlich Schwarz, aufgebracht wird, um an den
Emulsionsablagerungen anzukleben, was zum endgültigen Ausgabebild aus F i g. 4D führt. Die Bildbereiche, an
denen der Schwarztoner klebt, entpsrechen den Schwarzbereichen des Schwarz-Weiß-Bildes aus
Fig.4E.
Da jetzt alle vier Datensignale vom Band oder Streifen T in die Darstellung eingearbeitet sind, was
schematisch durch den Schritt 120 angezeigt wird, ist das endgültige Ausgabebild hergestellt, und die
Vorrichtung A wird zum Herstellen bzw. Behandeln nachfolgender Bilder vorbereitet. Zu dieser Zeit werden
die Abstandslinien an der Bildoberseite, die Laufzeitlinien und -bezeichnungen sowie die Referenzpegel und
-bezeichnungen des Farbschlüssels zugefügt, und zwar entweder durch einen Beschriftungssatz, Feder und
Tinte, oder durch Beschichten und Überlagern eines vorher bedruckten Transparenzteils.
So werden nach der vorliegenden Erfindung Farbdarstellungen einfach und schnell von Eingangsdaten
hergestellt die in Farbe die numerischen Veränderungen in den Daten anzeigen, ohne daß eine für eine
spezielle Signalverarbeitung dienende Anlage erforderlich ist. Ferner werden die Positivbild-Transparenzteile
nicht geändert und stehen deshalb für eine weitere Verwendung zur Verfügung, was bereits oben erläutert
wurde. Wenn ein Behandlungsfehler auftritt, beispielsweise ein Aufbringen einer falschen Tonerfarbe auf eine
Emulsion, ist es nach der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, einen neuen Datensatz aufzuzeichnen und
aufeinanderfolgend Positivbilder zu erzeugen, um den Behandlungsfehler zu korrigieren. Es wird eine neue
Bildunterlage beschichtet, und das erste Positivbild und die Unterlage werden zum Bilden des ersten Positivbildes
in den Drucker P eingeführt wonach die Behandlung entsprechend der vorliegenden Erfindung
fortgesetzt wird.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
1. Verfahren zum Umwandeln geophysikalischer oder anderer technologischer digitaler Daten in auf
einem Bildträger erscheinende Farbbilder, gekennzeichnetdurch folgende Maßnahmen:
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US44101274A | 1974-02-11 | 1974-02-11 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2504963A1 DE2504963A1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2504963C2 true DE2504963C2 (de) | 1983-03-24 |
Family
ID=23751133
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2504963A Expired DE2504963C2 (de) | 1974-02-11 | 1975-02-06 | Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder |
Country Status (9)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS5340542B2 (de) |
| CA (1) | CA1037763A (de) |
| DE (1) | DE2504963C2 (de) |
| FR (1) | FR2330031A1 (de) |
| GB (2) | GB1506172A (de) |
| IT (1) | IT1036867B (de) |
| NL (1) | NL7501580A (de) |
| NO (1) | NO750255L (de) |
| OA (1) | OA04958A (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5247749A (en) * | 1975-10-14 | 1977-04-15 | Ohbayashigumi Ltd | Display device for displaying the section of a stratum with a picture on the basis of the investigation data of sound waves |
| FI71851C (fi) * | 1977-04-13 | 1987-02-09 | Hitachi Ltd | Foerfarande foer bildande av ett pulverbelaeggningsskikt enligt moenster pao en bildyta av ett faergbildroer. |
| MX2012002085A (es) | 2009-08-19 | 2012-06-12 | Wolf Appliance Inc | Sistema de conveccion y deflector para horno. |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3781785A (en) * | 1970-01-26 | 1973-12-25 | Marathon Oil Co | Color sonagrams and methods for their production |
-
1974
- 1974-12-17 CA CA216,303A patent/CA1037763A/en not_active Expired
-
1975
- 1975-01-24 JP JP1040875A patent/JPS5340542B2/ja not_active Expired
- 1975-01-28 NO NO750255A patent/NO750255L/no unknown
- 1975-02-06 DE DE2504963A patent/DE2504963C2/de not_active Expired
- 1975-02-07 IT IT48059/75A patent/IT1036867B/it active
- 1975-02-11 FR FR7504247A patent/FR2330031A1/fr active Granted
- 1975-02-11 NL NL7501580A patent/NL7501580A/xx active Search and Examination
- 1975-02-11 GB GB5751/75A patent/GB1506172A/en not_active Expired
- 1975-02-11 GB GB33632/77A patent/GB1506173A/en not_active Expired
- 1975-02-12 OA OA55406A patent/OA04958A/xx unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| IT1036867B (it) | 1979-10-30 |
| JPS5340542B2 (de) | 1978-10-27 |
| AU7792775A (en) | 1976-08-05 |
| CA1037763A (en) | 1978-09-05 |
| FR2330031A1 (fr) | 1977-05-27 |
| NO750255L (de) | 1975-08-12 |
| GB1506172A (en) | 1978-04-05 |
| NL7501580A (nl) | 1975-08-13 |
| JPS50110652A (de) | 1975-08-30 |
| GB1506173A (en) | 1978-04-05 |
| OA04958A (fr) | 1980-10-31 |
| DE2504963A1 (de) | 1975-11-20 |
| FR2330031B1 (de) | 1982-08-27 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2820965C2 (de) | ||
| DE2703160C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Masters für ein Phasengitter in einem mit Beugung arbeitenden subtraktiven Farbfiltersystem | |
| DE2152796A1 (de) | Modulierte Beugungsgitteraufzeichnung und Verfahren und Aufzeichnungsmaterial zu deren Herstellung | |
| DE2657246C2 (de) | Original eines Informationsträgers, Verfahren zum Herstellen des Originals, Verfahren zum Herstellen einer Matrize zum Prägen des Originals sowie Informa tionsträger, der mit der Matrize hergestellt ist | |
| DE3629793C2 (de) | Verfahren zum punkt- und zeilenweisen Kopieren einer mehrfarbigen Kopiervorlage und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens | |
| DE4040498A1 (de) | Verfahren zum maskieren von fotografischen aufzeichnungen | |
| DE69014000T2 (de) | Gebrauch eines LCD's in einer Kopiervorrichtung und Methode. | |
| DE2504963C2 (de) | Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder | |
| DE2805874B2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Tiefdruckform | |
| DE4342123A1 (de) | Farbfilter, insbesondere für eine Flüssigkristallanzeigeeinrichtung, und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE4011068A1 (de) | Tonkonversionsverfahren fuer bilder | |
| DE1803944A1 (de) | Lichtsetz-Verfahren und -Vorrichtung | |
| DE3137944A1 (de) | Kopiervorrichtung | |
| CH686203A5 (de) | Verfahren zum Erzeugen von Papierbildern. | |
| EP0000570B1 (de) | Original eines optischen Informationsträgers und Verfahren zum Herstellen des Originals | |
| DE3537829A1 (de) | Verfahren zum herstellen von druckvorlagen, insbesondere fuer die anfertigung von gedruckten schaltungen | |
| DE2732430C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Analysieren einer Reproduktions-Vorlage | |
| DE1035475B (de) | Elektronisches Verfahren und elektronische Vorrichtung zur Negativ-Positiv-Umkehrung und zur Korrektur des Verlaufes der Gradationskurven der photographischen Farbauszuege eines zu reproduzierenden mehrfarbigen Bildes | |
| US4070187A (en) | Color display of data | |
| US3975705A (en) | Color display of geophysical and other data | |
| DE3135119A1 (de) | Vorrichtung zur abtastung eines photographischen films | |
| GB2162015A (en) | Method of screen printing | |
| US3975636A (en) | Printer for color display of geophysical and other data | |
| EP0006504B1 (de) | Farbauszugstransparent und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE3116654C2 (de) | Verfahren zum Herstellen einer Druckform für moiréfreien Tiefdruck mit scharf konturierter Beschriftung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |