DE2504963C2 - Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder - Google Patents

Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder

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DE2504963C2
DE2504963C2 DE2504963A DE2504963A DE2504963C2 DE 2504963 C2 DE2504963 C2 DE 2504963C2 DE 2504963 A DE2504963 A DE 2504963A DE 2504963 A DE2504963 A DE 2504963A DE 2504963 C2 DE2504963 C2 DE 2504963C2
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Emmett J. Klein
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Description

a) aus dem Datensatz eines Parameters wird auf einem transparenten Film ein Bild erzeugt, wobei jeder Wert auf einer vorbestimmten Stelle so aufgetragen wird, daß seine Größe die Schwärzung eines Punktes bestimmt,
b) der transparente Film wird über einem Trägermaterial, das mit einem photoempfindlichen Polymer beschichtet ist, angeordnet,
c) das photoempfindliche Polymer wird durch den transparenten Film hindurch mit aktinischer Strahlung belichtet, um es entsprechend der Schwärzung des positiven Bildes mehr oder weniger zu härten,
d) der transparente Film wird von dem Trägermaterial und der darauf befindlichen belichteten Photopolymerschicht entfernt,
e) auf die Polymerschicht wird ein Farbtoner aufgebracht, der an den ungehärteten Stellen des Photopolymers haftet und so ein Farbbild erzeugt,
f) das Farbbild wird erneut mit einem photoempfindlichen Polymer beschichtet, mit einem Film mit einen aus dem Datensatz eines anderen Parameters erzeugten Bild nach Schritt a) paßgenau überlagert und den Schritten c) bis e) unterworfen, wobei ein andersfarbiger Toner verwendet wird, so oft, bis aus allen Datensätzen Bilder erzeugt und übertragen worden sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polymerschicht mit ultravioletter Strahlung belichtet wird.
3. Vorrichtung zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder anderen technologischen digitalen Daten nach dem Verfahren aus Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
a) einen Schreiber (I; 10) zum Aufzeichnen der Daten auf einen transparenten Film (32),
b) eine Vorrichtung (D) zum Erzeugen eines positiven Bildes, dessen Opazität oder Schwärzung sich nach Maßgabe der geophysikalischen oder technologischen Daten ändert,
c) einen Beschichter (L) zum Aufbringen einer Polymerschicht (30) auf eine Bildfläche (28) entsprechend der Opazität des positiven Bildes, wobei auf die Polymerschicht ein Farbtoner zur farbigen Darstellung der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten aufgebracht werden K :.nn.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ferner ein Beschichter (L) zum Auftragen einer die Polymerschicht (30) bildenden Polymeremulsion auf die Bildfläche (28) vorgesehen ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die numerischen Werte von Funktionen der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten als unterschiedliche Farben dargestellt sind und daß sie zum Erzeugen einer Vielzahl von positiven Bildern, deren Opazität oder Schwärzung sich jeweils entsprechend den vorhandenen zugeordneten numerischen Weiten der Funktionen der geophysikalischen oder anderen technologischen Daten ändert, ausgelegt ist
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschichter (L) zum Auftragen einer zweiten Polymerschicht (30) auf die Oberfläche der mit Farbtoner versehenen ersten Polymerschicht (30) ausgelegt ist
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Lichtquelle (14) zum Belichten der Polymerschicht (30) mit ultraviolettem Licht, eine Abschirmung zum Abschirmen des ultravioletten Lichtes gegenüber den positiven Bildern (32) der abgelagerten Polymerschichten (30) entsprechend der Opazität oder Schwärzung der positiven Bilder und eine Abschirmung (26) zum seitlichen Abschirmen des ultravioletten Lichtes gegenüber der jeweils zu belichtenden Polymerschicht aufweist, so daß die abgelagerten Polymerschichten nicht miteinander Interferenzmuster bilden können.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Drucker (P) aufweist, der mit der Lichtquelle (14) für ultraviolettes Licht und den Abschirmungen versehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Drucker (P) eine Halterung zum Halten der Abschirmungen und der positiven Bilder (32) in bezug auf die Bildunterlage (28) während der Belichtung aufweist
10. Vorrichtung nach Anspruch!), dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (18) zum Erzeugen eines Unterdruckes zwischen der Bildunterlage (28), den positiven Bildern (32) und den Abschirmungen aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Einrichtung (44) zum Ausrichten und Positionieren der positiven Bilder (32) in bezug auf die Abschirmungen aufweist, um eine Winkelabschirmung des Ultraviolettlichts für jede der zu belichtenden Polymerschichten zu erhalten.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Meßeinrichtung (36) zum Messen der von der Lichtquelle (14) ausgesandten Strahlung aufweist.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (36) mit einem Zeitintegrator (40) versehen ist.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umwandeln geophysikalischer oder anderer technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder. Außerdem betrifft die Erfindung eine nach diesem Verfahren arbeitende Vorrichtung zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder anderen technologischen digitalen Daten.
Man hat bisher geophysikalische Daten mit einer komplexen Vorrichtung farbig darzustellen versucht, die mit speziell verarbeiteten Eingabesignalen benutzt wird, welche eine bestimmte geophysikalische oder seismische Variable ausdrücken, normalerweise die Frequenz eines seismischen Signals. Die mit dieser
Vorrichtung erzeugten Farbbilder sind oft im Format, im Maßstab und im Erscheinungsbild sehr unterschiedlich zu seismischen Schwarz-Weiß-Bildern, so daß sie nur schlecht zusammen mit bekannteri Schwarz-Weiß-Schnitten zur geophysikalischen Analyse zu gebrauchen sind.
Andere bekannte Farbauswertungstechniken wie das Halbtonverfahren sind für geophysikalische Darstellungen nicht ohne weiteres geeignet, da als Ausgangsbasis für die Verarbeitung ein Farbbild benötigt wird. Von diesem Farbbild wird eine Vielzahl von Halbtondrucken hergestellt und verarbeitet, um ein als Ausgang benutztes Farbbild zu erzeugen. Da man für das Halbtonverfahren ein vollständiges Farbbild benötigt, um zusätzliche Farbkopien des Originals zu erzeugen, hängt die Wirksamkeit und Verständlichkeit des Halbtonverfahrens von derjenigen des als Grundlage dienenden ursprünglichen Farbbildes ab.
Zum Herstellen von Farbbildern seismischer Daten bzw. zum Herstellen farbiger geophysikalischer Schnitte ist es bekannt, eine seismische Variable, nämlich eine Frequenz, mittels Filter in eine Anzahl von Einzelsignalen aufzuteilen, denen jeweils eine Farbe zugeordnet wird (US-PS 37 81 785). Die Ausgänge der einzelnen Filter werden dann aufgezeichnet, in schwarz-weiß fotografiert und als transparente farbige Kopien ausgedruckt, welche dann zu dem endgültigen Farbbild zusammengefügt werden. Dies ist umständlich und wenig zuverlässig.
Zum Reproduzieren von Bildern ist es andererseits bekannt (DE-AS 19 04 058), eine fotopolymerisierbare Schicht bildmäßig mit aktinischer Strahlung zu belichten, so daß die belichteten Bereiche härter als die unbelichteten oder weniger belichteten Bildbereiche werden, woraufhin man die belichtete Schicht mit Farbstoffteilchen, die an den nicht ausgehärteten Teilen der Schicht haften bleiben, entwickelt. Daraus ist jedoch kein spezieller Hinweis darauf zu entnehmen, wie man geophysikalische oder andere technologische digitale Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder umwandeln kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unmittelbar aus geophysikalischen oder anderen technologischen digitalen Daten auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder herstellen zu können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren der eingangs genannten Gattung mit dem Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Hauptanspruches gelöst. Außerdem wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Vorrichtung der eingangs genannten Gattung gelöst, welche die Merkmale des kennzeichnenden Teiles des Anspruches 3 aufweist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß wird zum Erzeugen von Farbbildem geophysikalischer oder anderer technologischer Daten ein positives Bild erzeugt, dessen Schwärzung oder Dichte den jeweils eingegebenen Daten entspricht. Dann wird entsprechend der Schwärzung auf den belichteten Bildträger eine Polymerschicht aufgebracht, die dann mit einem Farbtoner bzw. Pigmentfarbstoff, der an der Polymerschicht haftet, farbig entwickelt wird, um eine F'arbdarstellung der Daten zu bilden.
Werden numerische Werte von Funktionen in Daten als unterschiedliche Farben dargestellt, wird eine Vielzahl von Positivbildern erzeugt, die sich bezüglich ihrer Schwärzung gemäß den ihnen zugeordneten numerischen Werten der Funktionen in Daten voneinander unterscheiden. Auf der Oberfläche des transparenten Filmes wird dann eine Polymerschicht aufgebracht, die mit einem Toner einer ersten Farbe entwickelt wird. Anschließend werden weitere Polymerschichten und andere Farbtoner nacheinander aufgebracht um das mehrfarbige Bild zu erzeugen.
Die Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens umfaßt eine neue und verbesserte Druckvorrichtung, welche die Polymerschichten einer Ultraviolettstrahlung aussetzt, wobei das positive Bild das ultraviolette Licht abschirmt, um das Aushärten der Polymerschicht zu steuern.
Die Erfindung wird weiterhin anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert, und zwar zeigt
F i g. 1 ein Blockbild einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 ein Blockdiagramm der einzelnen Schritte des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig.3 eine schaubildliche Explosionsdarstellung, teilweise geschnitten, eines erfindungsgemäß ausgebildeten Druckers,
F i g. 4A bis 4D einzelne Farbbilder eines seismischen Schnittes mit einer erfindungsgemäß gebildeten, überlagerten Hartmodulation und
Fig.4E das herkömmliche Schwarz-Weiß-Bild eines seismischen Schnittes gemäß den Fig.4A bis 4D ohne überlagerte Farbmodulation.
Die zum Erzeugen von Farbbildern aus geophysikalischen oder technologischen digitalen Daten bestimmte Vorrichtung A (Fig. 1) zeichnet diese Daten als Funktion der Zeit seismischer Signalwanderungen auf. Die Vorrichtung A kann jedoch auch zum Erzeugen von Farbbildern anderer technologischer Daten wie wissentschaftlicher, medizinischer oder industrieller Daten benutzt werden.
Die Vorrichtung A enthält einen zur bildlichen Auswertung geeigneten Kurvenschreiber /, der elektrische Signale empfängt, welche die von einem Bandgerät T aufgezeichneten Daten repräsentieren oder die von irgendeinem anderen geeigneten Digitalspeicher oder einer Signalspeichervorrichtung stammen. Der Kurvenschreiber /kodiert die vom Bandgerät Γ empfangenen Daten und zeichnet diese Daten auf, von denen das Bild auf einem Filmtransparenzteil zu bilden ist. Ein Entwickler oder Filmbehandler D formt ein positives Bild der auf dem Filmtransparenzteil durch den Kurvenschreiber / aufgezeichneten Daten. Das so gebildete Positivbild weist eine in Übereinstimmung mit den Werten der geophysikalischen Daten veränderliche Dichte oder Trübung auf. Dieses Positivbild wird dann auf einer Bildunterlage bzw. -rückwand aus Papier, Bristolpappe, Karton oder irgendeinem anderen geeigneten Material angebracht, und es wird in einer Beschichtungsvorrichtung L eine Polymeremulsionsbeschichtung auf das Positivbild aufgebracht. Nach dem Beschichten wird die Unterlage bzw. der Träger mit dem Positivbild und der daraufgeschichteten Polymeremulsionsbeschichtung in einem Drucker /^behandelt, so daß auf der Bildoberfläche in Übereinstimmung mit der Dichte des Positivbildes eine Polymerbeschichtung abgelagert wird. Es kann dann Farbtonerstaub aufgebracht werden, um an der Polymerbeschichtung anzukleben und ein Farbbild der Daten zu erzeugen.
Die Bandspule im Speicher T enthält die in der Vorrichtung A in das Bild umzuformenden Daten. Wie oben erläutert wurde, sind geophysikalische Daten in Form von seismischen Schnitten und Bohrlochprofilen,
topographische Konturen, medizinische Daten und andere Arten technischer und technologischer Daten zum Anzeigen in erfindungsgemäßer Weise geeignet.
Beispielsweise können die Daten auf der Bandspule im Speicher T seismische Signale sein, die in einer herkömmlichen Datenverarbeitungsvorrichtung, wie einem Computer, verarbeitet werden, um kodierte und verschiedene Farben als in einem Farbbild repräsentierende Werte einer seismischen Hilfsvariablen zu bilden, die einem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt überlagert werden. Geeignete seismische Hilfsvariablen umfassen die Intervallgeschwindigkeit, die Reflexionsstärke, die Kohärenz und Quereinsenkung (cross-dip). Jede dieser Größen kann vor dem Anzeigen bzw. Aufzeichnen mit einem Schwellenpegel verglichen werden, so daß nur die diesen Schweüenpege! übersteigenden Variablen erscheinen, oder eine durch eine zweite Hilfsvariable unterschiedene Hilfsvariable, wie die durch die Signalkohärenz unterschiedene Reflexionsstärke. Die zum Erzielen derartiger Daten von seismischen Variablen benutzten Verarbeitungstechniken ergeben sich aus der US-Patentschrift 39 61 306.
Die Behandlungs- bzw. Verarbeitungsergebnisse dieser Form sind Mehrfachsignale in einer geeigneten Signalfolge. Ein Signal befindet sich in Form von Digitaldaten, die den üblichen seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt repräsentieren. Drei Signale repräsentieren die Dichtewerte der drei Komponentenfarben: Magenta, Zyan und Gelb. Diese Komponentenfarben bilden nach der Kombination die Farben im Bild der seismischen Hilfsvariablen, das als Farbmodulation dem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt überlagert wird, zusammen mit einem geeichten Farbschlüssel, der die Farben repräsentiert, welche zur Vereinfachung bei der Analyse der Daten den numerischen Werten der Variablen zugeordnet sind. Geeignete Dichtewerte und Techniken zum Verarbeiten der Signale zwecks Bestimmung der numerischen Werte der Hilfsvariablen für die Anzeige ergeben sich aus der obigen US-Patentschrift Das Schwarz-Weiß-Signal und die drei Farbkomponenten-Dichtewerte in den anderen drei Signalen werden in der Bandspule im Speicher T gespeichert
Der Schreiber / wird dann mit den die darzustellenden Signale enthaltenden Daten versorgt, die in der Bandspule oder -rolle im Speicher T gespeichert sind. Der Schreiber / ist ein üblicher Signalschreiber. Der Schreiber /enthält ein Band- oder Streifenlesegerät, das die Signale von der Rolle im Speicher 7"liest und hiermit einem Digital-Analog-Wandler oder Kodierer 10 versorgt Der Kodierer 10 empfängt die Digitalsignale vom Band oder Streifen Fund setzt jedes Digitalsignal zu einer analogen Signalamplitude um. Einem Bildschreiber 12 werden dann die kodierten analogen Signalamplituden vom Kodierer 10 zugeleitet Der Bildschreiber 12 stellt die vom Kodierer 10 empfangenen Signale für jedes Signal im Bandspeicher T auf einem separaten Filmtransparenzteil dar. Der Informationsgehalt der vom Schreiber 12 dargestellten Signale befindet sich in Form von Negativbildern oder Negativen, deren Dichte- oder Trübungspegel nach dem Entwickeln von Schwarz über Graustufen bis zur Transparenz veränderlich sind, und zwar in Abhängigkeit von der Amplitude des Signalpegelausgangs vom Kodierer 10 für den bestimmten Teil der dargestellten Daten.
Der Bildformungsschreiber / bildet daher jeweils ein Bild auf einem separaten Filmtransparenzteil für jedes der Signale im Band oder Streifen T. Es wird somit jeweils ein Bild für das seismische Schwarz-Weiß-Signal, für den Magentadichtepegel der seismischen Hilfsvariablen, für den Zyandichtepegel der seismischen Hilfsvariablen und für den Gelbdichtepegel der seismischen Hilfsvariablen dargestellt.
Die die vom Schreiber / gebildeten Bilder enthaltenden Filmtransparenzteile werden dann in einem
ίο Entwickler D in Positivbilder umgewandelt. Der Entwickler D setzt wie in der üblichen Filmentwicklung die Negativbilder in Positivbilder um. Wie oben erläutert wurde, weisen die Positivbilder in Abhängigkeit von der Amplitude des Signalpegelausgangs vom Kodierer 10 von Schwarz über Grauschattierungen bis zur Transparenz veränderliche Dichiepegel öder Trübungen auf. Die so dargestellten Dichtepegel zeigen die Signalamplitude des seismischen Schwarz-Weiß-Schnitts, den Dichtepegel der Magnetakomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen, den Dichtepegel der Zyanfarbkomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen und den Dichtepegel der Gelbkomponente der Farbdarstellung der seismischen Hilfsvariablen.
Dann wird ein Stück einer Photopolymerfolie in einem Beschichtungsgerät L auf eine Bildunterlage geschichtet. Ein geeignetes Photopolymerlaminat ist ein Film, der aus einem Polyesterausgangsstoff mit einer aufgebrachten lichtempfindlichen Beschichtung gebildet ist, wobei beide Bestandteile zwischen oberen und unteren Abdeckblättern eines geeigneten Kunststoffs eingebettet und hierdurch geschützt sind.
Wenn die Bildunterlage im Beschichter an einem Beschichtungskopf vorbeibewegt wird, entfernt der Beschichter L die untere Abdeckung vom Laminat und bringt die Polyesterbasis desselben auf die Bildunterlage auf.
Die Bildunterlage mit dem aufgebrachten Laminat bzw. der Folie und eine erste Filmtransparenzteilausgabe vom Behandlungs- bzw. Entwicklungsgerät D werden dann dem Drucker P eingegeben, so daß in Übereinstimmung mit der Dichte des Positivbildes auf dem Filmtransparenzteil eine Polymerbeschichtung in nachfolgend erläuterter Weise auf der Bildunterlage abgelagert werden kann. Nach dem Aufbringen der Polymerbeschichtung werden die Bildunterlage und das Transparenzteil aus dem Drucker P entnommen und das obere Abdeckungsblatt des Laminats bzw. der Schichtung entfernt, wodurch eine gummiartige Polyesterschicht zurückbleibt, die auf den Bereichen der Unterlage in Obereinstimmung mit der Dichte des Fümtransparer.zteüs abgelagert ist Ar. den Stellen, wo das Filmtransparenzteil transparent oder durchsichtig ist ergibt sich keine gummiartige Polyesterbeschichtung. Dann wird von Hand oder durch geeignete automatische Mittel ein erster Farbtoner bzw. -pigmentstoff mit einer ersten Farbe aufgebracht, um an den gummiartigen Bereichen festzukleben. Auf diese Weise erfolgt ein Aufbringen einer ersten Tonerfarbe in Übereinstimmung mit der Dichte eines ersten transparenten Bildes der darzustellenden Daten. Wie oben erläutert wurde, verändert sich die Dichte des transparenten Bildes in Übereinstimmung mit der Amplitude des Eingangssignals vom Band oder Streifen
Der Drucker P wird unter Bezug auf Fig.3 detaillierter beschrieben. Es handelt sich um einen Vakuumdrucker, der in seinem Aufbau erfindunesee-
maß in einer noch zu erläuternden Weise modifiziert ist und in dem ein Photopolymerlaminat bzw. -schichtstoff mit Ultraviolettlicht von einer Ultraviolettlampe oder -quelle 14 unter weitgehender Vakuumbedingungen belichtet wird. Aus Gründen der Klarheit sind die herkömmlichen Teile des Druckers zeichnerisch nicht dargestellt.
Eine Basis oder ein Grundteil 16 aus Gummi oder einem anderen geeigneten nachgiebigen Material ist in einem geeigneten Gehäuse im Drucker P befestigt. Ein oder mehrere passende öffnungen 18, vorzugsweise eine Vielzahl von Perforationen, befinden sich im Grundteil 16, so daß eine mit einer Pumpe verbundene Leitung oder ein Rohr 20 ein Absaugen der Luft ermöglicht, um zwischen dem Grundglied 16 und einem transparenten Abdcckungsbiatt 22 ein Vakuum zu erzeugen. Das Abdeckungsblatt 22 ist aus Glas oder einem anderen geeigneten Material hergestellt und dient in Verbindung mit dem Grundteil 16 dazu, die Bildunterlage während der Beleuchtung durch die Quelle 14 an Ort und Stelle zu halten. Eine nachgiebige Rippe oder ein Rand 24 verläuft rund um die Außenkante des Grundteils 16 und kann bei einem Eingriff mit den Außenkanten des Abdeckungsblatts 22 nach unten nachgeben, so daß sich das letztere und das Grundteil 16 aufeinander zu bewegen können, wenn zwischen diesen Teilen infolge des Luftabzuges durch die öffnungen 18 ein Vakuum gebildet wird.
Das Abdeckungsblatt bzw. die Abdeckungsplatte 22 ist klappbar oder in anderer Weise beweglich in bezug auf das Grundteil 16 festgelegt, um ein Einfügen sowie Herausnehmen der polymerbeschichteten Bildoberfläche zu ermöglichen und ein Verschließen durch Anlage der Abdeckplatte 22 gegen den Rand 24 während der Luftevakuierung zwischen der Platte 22 und dem Grundteil 16 zuzulassen.
Ein optisches Gitter bzw. Raster 26, wie ein handelsübliches eliptisches Punktraster, ist mittels geeigneter Klebstoffe auf der der Ultraviolettquelle 14 entgegengesetzten Seite der Abdeckung 22 befestigt. Das elliptische Punktraster 26 bildet ein Gittermuster von Punkten, das ein Raster oder eine Gruppe von Punktöffnungen darstellt, die dem aufgelegten Bild überlagert sind, damit nicht der Gesamtbereich der dunklen oder grauen Teile des Positivbildes auf die photoempfindliche Polymerschicht übertragen wird, sondern vielmehr eine Gruppe von Punkten oder Flecken, deren Abdeckungsbereich sich in Abhängigkeit vom Vorhandensein oder Fehlen von grauen oder dunklen Flächen auf dem Positivbild ändert
Wie oben erwähnt wurde, wird eine Bildunterlage zum Aufnehmen der aufzubringenden Phctopoiymerlaminate benutzt Eine Bildunterlage 28 (F i g. 3), auf der das Bild zu erzeugen ist weist eine Polymeremulsion 30 auf, die in dem Beschichter L (Fig. 1) aufgebracht ist Eine Ecke der Emulsion 30 ist in der Zeichnung angehoben, dargestellt, um schematisch die beiden separaten Schichten aufzuzeigen, obwohl die Emulsion in der Praxis über die gesamte Oberfläche der Unterlage 28 geschichtet ist Auf der beschichteten Unterlage 28 ist über der Emulsion 30 ein Filmtransparenzteil 32 befestigt Geeignete Ausrichtungslinien oder Führungen 34 können auf der Bildunterlage 28 angeordnet sein, um die richtige Positionierung des Transparenzteiis 32 auf der Bildunterlage sicherzustellen.
Eine photoempfindliche Zelle 36 ist an einer Stelle angebracht, um einen Teil der Strahlung der Ultraviolettquelle 14 zu empfangen und die Beleuchtungsstärke der Quelle zu messen. Die photoempfindliche Zelle 36 sendet über eine elektrische Leitung 38 ein die Beleuchtungsstärke der Quelle 14 anzeigendes elektrisches Signal zu einem Licht-Zeitintegrator 40. Der Integrator 40 integriert oder summiert die Belichtung der Quelle 14 beim Verstreichen der Belichtungszeit, so daß die Gesamtbelichtung der Quelle 14 über ein Zeitintervall gemessen wird.
Am Integrator 40 sind Steuerknöpfe 42 angebracht, um eine Eingabeanzeige des gewünschten Belichtungs-Zeit-Produkts der Quelle 14 zu bilden. Wenn dieses erwünschte Produkt vom Integrator 40 erfaßt wird, erfolgt ein elektrisches Abschalten des Druckers durch einen geeigneten Schalter, indem der Betätigungsschalter des Druckers außer Betrieb gesetzt wird, wobei ein Abschalten der Ultraviolettqueüe 14 und der mit der Leitung 20 verbundenen Vakuumquelle erfolgen.
Der Licht-Zeitintegrator 40 ermöglicht eine Steuerung der Gleichförmigkeit in der Dichte der Polymerbeschichtungen, die von dem Laminat bzw. dem Schichtstoff 30 auf der Bildunterlage 28 abgelagert werden, und zwar entsprechend dem Datengehalt des Transparenzteils 32 trotz Schwankungen der Lichtabgabeintensität der Quelle 14. Bei einem an den Eingabeköpfen 42 eingestellten erwünschten Licht-Zeitprodukt verlängert der Licht-Zeitintegrator 40 die Belichtungszeit, sofern die Ultraviolettintensität von der Quelle 14 während des Belichtens eines Laminats bzw. einer Schichtung auf der Unterlage 28 abnimmt. Im umgekehrten Fall verkürzt der Integrator 40 die Belichtungszeit, wenn die Intensität der Quelle 14 während der Belichtung eines Laminats auf der Unterlage 28 ansteigt
Am Grundteil 16 ist eine Ausrichtungsführung 44 angebracht, die aus einer Vielzahl von Deckungslinien und einer Nummernbezeichnung besteht, welche die Benutzungsfolge der Deckungslinien angibt. Durch diese Führung bzw. diesen Anhalt soll die gewünschte Position für die Bildunterlage für jedes der Vielzahl der darauf abzulagernden Positivbilder angezeigt werden. Die vier gewünschten Ausrichtungspositionen der Unterlage 28 in bezug auf den Schirm bzw. das Raster 26 während der Belichtung eines solchen Bildes mit dem Ultraviolettlicht der Quelle 14 sind verschieden. Ein Verschieben der Unterlage 28 zu unterschiedlichen Positionen in bezug auf den Schirm 26, und zwar in der durch die Ausrichtungsführung 44 angegebenen Weise, ermöglicht es dem Schirm 26, die Funktion einer Winkelabschirmung bzw. -abblendung der Ultraviolettbestrahlung durchzuführen, wodurch das Überlagern von Positivbildern während der Belichtung und dadurch das Erzeugen unerwünschter !nterferenzmuster verhindert werden, die als Moire-Muster bekannt sind und die Verständlichkeit und Genauigkeit des erfindungsgemäß erzeugten Bildes vermindern würden.
Das in F i g. 2 dargestellte und allgemein mit 100 bezeichnete schematische Diagramm zeigt die Folge der Behandlungsschritte, um die Eingangsdaten in ein Ausgangsbild umzuformen. Im ersten Schritt 102 werden die Signale der darzustellenden digitalen Eingabedaten vom Band oder Streifen T in den Schreiber /(Fig. 1) eingelesen. Der Schritt 104 stellt schematisch den Kodierschritt dar, in dem die digitalen Eingabedaten vom Band oder Streifen Γ vom Kodierer 10 des Schreibers / in eine Analogform umgesetzt werden. Der Schritt 106 stellt den Betrieb des Schreibers 12 des Bilderzeugungsschreibeiteils / dar, wobei die Analogdatenabgabe des Kodierers 10 für
jedes der Eingangs- oder Eingabesignale ais Negativbild auf separate Filmtransparenzteile aufgezeichnet wird. Der Schritt 108 zeigt schematisch den Betrieb des Filmbehandlungsgliedes D an, wo jedes der während des Schritts 106 auf den Filmtransparenzteilen gebildeten Negativbilder in ein Positivbild entwickelt wird.
Während eines Schritts 110 wird ein erstes Laminat 30 (F i g. 3) in einem Beschichter L auf eine Unterlage 28 geschichtet. Dann wird ein erstes der während des Abwicklungs- bzw. Behandlungsschrittes 108 gebildeten Positivbilder unter Ausrichtung bzw. Deckung mit den Deckungslinien 34 angeordnet. Es ist darauf hinzuweisen, daß sich aus nachfolgend erläuterten Gründen kein Klebmittel oder andere Verbindungsmittel zwischen dem Laminat und dem diesem überlagerten Positivbild befindet. Die beschichtete Unterlage 28 und das überlagerte Positivbild werden dann auf der ersten und mit »1« bezeichneten Deckungslinie der Ausrichtungsführung 44 (Fig.3) im Drucker P angeordnet. Im nächsten Schritt 112 wird in einer nachfolgend erläuterten Weise das Positivbild auf dem aufgebrachten Laminat ausgebildet. Anschließend wird die Abdeckplatte 22 des Druckers P bis zu einem Eingriff mit der das Grundteil 16 umgebenden Rippe 24 bewegt, und es werden an den Einstellknöpfen 42 des Licht-Zeitintegrators 40 geeignete Einstellungen vorgenommen. Dann wird der Drucker P eingeschaltet, wobei die Pumpe zum Bilden eines Vakuums zwischen der Platte 22 und dem Grundteil 16 und die Quelle 14 aktiviert werden.
Im Drucker P härtet das Ultraviolettlicht von der Quelle 14 die Bereiche der Polymeremulsion im Laminat 30, die ihr während des Schritts 112 ausgesetzt sind. An den Stellen, an denen wegen des Datengehaltes des Eingangssignals schwarze oder graue Bereiche auf dem zwischen das Laminat 30 und die Ultraviolettquelle 14 gebrachten Positivbildes 32 angeordnet sind, härtet die Ultraviolettstrahlung von der Quelle 14 nicht die Polymeremulsion in der Beschichtung, wodurch auf der Bildunterlage 28 ein gummiartiger oder klebriger Bereich zurückbleibt Die Größe des Bereichs der Bildunterlage 28, an dem die Beschichtung der Klebemulsion anklebt, wird durch das Ausmaß des über dem darzustellenden Datenfeld aufgezeichneten Eingangssignals gesteuert. Die Menge der auf der Unterlage 28 in einem bestimmten Bereich abgelagerten Emulsion wird durch die Amplitude des Eingangsdatensignals festgelegt, die das Positivbild 32 bezüglich seiner Trübung oder seines Dichtepegels von Schwarz über Grau bis Transparent verändert, wie es oben erläutert wurde. Entsprechend wird in Bereichen des Bildes, wo die numerischen Werte des darzustellenden Eingangsdatensignals groß sind, ein entsprechend dunkles Bild auf dem Positivbild des Filmtransparenzteils 32 gebildet, was einem Verbleiben von dicken Emulsionsbeschichtungen entspricht In solchen Bereichen des Bildes, wo das darzustellende Signal einen niedrigen numerischen Wert hat, ergeben sich auf dem Transparenzteil 32 ein entsprechend heller ausgebildetes Bild und eine entsprechend dünnere Emulsionsbeschichtung auf der Unterlage 28.
Wenn der Licht-Zeitintegrator 40 feststellt, daß eine ausreichende Belichtung des Laminats 30 durch die Ultraviolettbestrahlung von der Quelle 14 vorliegt, wie es durch die Einstellungen an den Steuerknöpfen 42 festgelegt wurde, werden der Drucker P gestoppt und die Bildunterlage 28 von diesem entfernt Das Positivbild 32 wird von der beschichteten Bildunterlage 28 abgenommen und in einem Speicher untergebracht, so daß es für eine nachfolgende Verwendung zur Verfügung steht. Es ist wichtig, daß die erfindungsgemäße Bilderzeugung nicht zu einer Veränderung der Positivbild-Filmtransparenzteile führt und daß diese zum Erzeugen weiterer Bilder verwendbar sind, ohne daß ein zusätzlicher Betrieb des Schreibers / oder des Entwicklers D erforderlich ist.
Das obere Abdeckblatt des Photopolymerlaminats 30 wird dann beispielsweise von Hand während des Schritts 114 von der Bildunterlage 28 entfernt, und die während des Schritts 112 auf der Unterlage 28 abgelagerten Klebemulsionsbeschichtungen sind daher freigelegt. Während eines Schritts 116 wird ein übliches Farbtonerpulver einer ersten Farbe von Hand oder durch irgendwelche geeigneten automatisierten Mittel auf die Farbunterlage 28 aufgebracht. Das während des Schritts 116 aufgebrachte Farbtoner- bzw. -pigmentpulver klebt nur an solchen klebenden Teilen der Bildunterlage 28, wo während des Schritts 112 in Übereinstimmung mit den dunklen oder grauen Bereichen auf dem Positivbild die gummiartigen Bereiche der Emulsion abgelagert wurden. Wie bereits erläutert wurde, wird die Menge der auf der Unterlage abgelagerten Emulsion durch den Schwärzungsgrad des Positivbildes über die Bereiche der Darstellung gesteuert. An Stellen großer Emulsionsablagerungen erfolgt ein Ankleben relativ großer Toner- bzw. Farbpigmentmengen. An Stellen geringerer Ablagerungen der Emulsion kleben nur relativ kleine Mengen des Toners an.
Die jeweilige Anzahl der erfindungsgemäß benutzten Farbtoner wie auch der jeweils benutzten Farbarten und die Reihenfolge ihrer Verwendung hängen von der darzustellenden Datenart ab. Für seismische Querschnittsdarstellungen mit einer überlagerten seismischen Farbhilfsvariablen der oben erläuterten Art werden vier Toner benutzt: Magenta, Zyan, Gelb und Schwarz.
Fig.4D zeigt ein Beispiel eines Bildes nach der vorliegenden Erfindung, und zwar in Form eines Ausgabebildes, bei dem die Reflexionsstärke eines seismischen Signals als eine seismische Hilfsvariable einem seismischen Schwarz-Weiß-Schnitt als Farbmodulation überlagert ist. Die horizontale Abmessung der Darstellung aus F i g. 4D stellt den Abstand längs einer seismischen Überwachungs- bzw. Vermessungslinie dar, was durch Abstandslinien angezeigt ist Die vertikale Abmessung beinhaltet die Laufzeit des seismischen Signals, was durch Angabe von Sekunden 0,1,2,3 und 4 am linken Rand des Bildes dargestellt ist Mit der Darstellung wird ein geeichter Farbschlüssel gebildet um eine numerische Analyse der zugeordneten numerischen Werte der Reflexionsstärkefunktion in den seismischen Daten zu ermöglichen, wie es in der obenerwähnten US-Patentschrift erläutert ist Der Farbschlüssel an der rechten Seite in Fig.4D zeigt durch Farbveränderungen von Magneta für eine maximale relative Signalstärke über Schattierungen von Orange. Gelb, Grün und Blau geeichte numerische Veränderungen in der relativen Stärke des seismischen Signals an, die als Farbmodulationen überlagert sind, um den Informationsgehalt des Schnitts im Vergleich zu der Schwarz-Weiß-Darstellung aus Fig.4E für eine geophysikalische Analyse zu vergrößern.
Die F i g. 4A, 4B und 4C zeigen das endgültige Bild aus Fig.4D während verschiedener Schritte im Laufe seiner Herstellung nach der vorliegenden Erfindung.
Fig.4A zeigt die Darstellung, nachdem ein erstes Positivbild in entsprechende Ablagerungen einer Photopolymeremulsion im Drucker P übertragen und ein Magentatoner zum Ankleben an den Emulsionsablagerungen aufgebracht wurde. Wie bereits erläutert wurde, werden die Bereiche der Darstellung, an denen ein großer Pegel der relativen Signalstärke auftritt, durch den Magentatoner angezeigt. Die Mengen an abgelagertem Magenta zum Bilden des geeichten Farbschlüssels, wie es aus F i g. 4A ersichtlich ist, fallen ausgehend von einem hohen Dichtepegel, wenn die Signalstärke abnimmt.
Nachdem der Magentatoner zum Ankleben an der abgelagerten Emulsion aufgebracht ist und die Emulsion härten konnte, wird über der gehärteten Emulsionsschicht eine neue Schicht eines Photopolymerlaminats 30 angeordnet, wie es durch den Verfahrensschritt 118 angezeigt wird. Ein zweites Positivbild wird dem Laminat überlagert, und die Bildunterlage wird zum Formieren zum Drucker P zurückgeführt. Für das zweite auf die Bildunterlage zu übertragende Positiv wird eine zweite Deckungslinie 44 benutzt, um eine Moire-Interferenz und Oberlagerung des abgelagerten Positivbildes zu vermeiden. F i g. 4B zeigt die Darstellung der Fig.4A, nachdem ein zweites Positivbild während des Schritts 112 in entsprechende Emulsionsablagerungen übertragen wurde, nachdem das überlagerte zweite Positivbild von der Bildunterlage abgenommen sowie das Laminatblatt während der Behandlung im Schritt 114 entfernt wurde und nachdem ein Gelb-Farbtonerpulver in der oben beschriebenen Weise während des Schritts 116 zugefügt wurde. Wie sich aus Fig.4B ergibt, vermischen sich in solchen Bildbereichen, wo mittelmäßig starke, jedoch nicht maximale Stärkepegel vorliegen, der Gelbtoner und der Fuchsintoner, um Farbnuancen von Umbra, Orange und Gelb entsprechend der abnehmenden relativen Signalstärke zu bilden, und zwar in der Darstellung und im Farbschlüssel.
Nachdem während des Schritts 116 der Gelbtoner aufgebracht ist, um an den Emulsionsablagerungen anzukleben, und nachdem die Emulsion härten konnte, werden während des Schritts 118 eine dritte Laminatschicht aufgebracht und ein drittes Positivbild überlagert. Dann wird die Bildunterlage zum Erzeugen der entsprechenden Ablagerungen der Klebemulsion auf der Bildunterlage zum Drucker P zurückgeführt Nach dem Ablagern der Emulsion auf der Bildunterlage und nach Stoppen des Druckers P werden die Unterlage 28 vom Drucker P entfernt und das überlagerte Positivbild zum Speichern zurückgeführt Dann werden das obere Abdeckblatt des Photopolymerlaminats während des Schritts 114 entfernt und ein drittes Farbtonerpulver, nämlich Zyan, aufgebracht, um an den Emulsionsablagerungen anzukleben, was zu der Darstellung aus F i g. 4C führt. Hieraus ergibt sich, daß in Bildbereichen mit relativ niedrigen Signalstärkepegeln eine Mischung des Gelbtoners und des Zyantoners auftritt, um entsprechend der Abnahme der relativen Signalstärke im Bild und im Farbschlüssel Farbnuancen von Gelb-Grün, Grün und Blau, zu bilden.
Nachdem der Zyantoner in der oben beschriebenen Weise aufgebracht ist und die abgelagerte Emulsion härten konnte, erfolgt ein Aufbringen einer letzten
ίο Schicht von Photopolymerlaminat während des Schritts 118 auf die Bildunterlage. Es werden ein viertes Positivbild überlagert und die Bildunterlage zum Erzeugen entsprechender Emulsionsablagerungen auf der Bildunterlage zum Drucker P zurückgeführt. Nach dem Anhalten des Druckers P werden das vierte Positivbild und das obere Abdeckblatt des Photopolymerlaminats entfernt, so daß ein viertes Farbtonerpulver, nämlich Schwarz, aufgebracht wird, um an den Emulsionsablagerungen anzukleben, was zum endgültigen Ausgabebild aus F i g. 4D führt. Die Bildbereiche, an denen der Schwarztoner klebt, entpsrechen den Schwarzbereichen des Schwarz-Weiß-Bildes aus Fig.4E.
Da jetzt alle vier Datensignale vom Band oder Streifen T in die Darstellung eingearbeitet sind, was schematisch durch den Schritt 120 angezeigt wird, ist das endgültige Ausgabebild hergestellt, und die Vorrichtung A wird zum Herstellen bzw. Behandeln nachfolgender Bilder vorbereitet. Zu dieser Zeit werden die Abstandslinien an der Bildoberseite, die Laufzeitlinien und -bezeichnungen sowie die Referenzpegel und -bezeichnungen des Farbschlüssels zugefügt, und zwar entweder durch einen Beschriftungssatz, Feder und Tinte, oder durch Beschichten und Überlagern eines vorher bedruckten Transparenzteils.
So werden nach der vorliegenden Erfindung Farbdarstellungen einfach und schnell von Eingangsdaten hergestellt die in Farbe die numerischen Veränderungen in den Daten anzeigen, ohne daß eine für eine spezielle Signalverarbeitung dienende Anlage erforderlich ist. Ferner werden die Positivbild-Transparenzteile nicht geändert und stehen deshalb für eine weitere Verwendung zur Verfügung, was bereits oben erläutert wurde. Wenn ein Behandlungsfehler auftritt, beispielsweise ein Aufbringen einer falschen Tonerfarbe auf eine Emulsion, ist es nach der vorliegenden Erfindung nicht erforderlich, einen neuen Datensatz aufzuzeichnen und aufeinanderfolgend Positivbilder zu erzeugen, um den Behandlungsfehler zu korrigieren. Es wird eine neue Bildunterlage beschichtet, und das erste Positivbild und die Unterlage werden zum Bilden des ersten Positivbildes in den Drucker P eingeführt wonach die Behandlung entsprechend der vorliegenden Erfindung fortgesetzt wird.
Hierzu 8 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

Patentansprüche: ίο 15
1. Verfahren zum Umwandeln geophysikalischer oder anderer technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder, gekennzeichnetdurch folgende Maßnahmen:
DE2504963A 1974-02-11 1975-02-06 Verfahren zum Umwandeln technologischer digitaler Daten in auf einem Bildträger erscheinende Farbbilder und Vorrichtung zum Erzeugen derartiger Farbbilder Expired DE2504963C2 (de)

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CA1037763A (en) 1978-09-05
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GB1506172A (en) 1978-04-05
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