DE2503979C3 - Gerät zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender Strahlung - Google Patents
Gerät zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender StrahlungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Gerät zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender Strahlung,
insbesondere Röntgen- oder y-Strahlung, mit einer
Strahlungsquelle zur Erzeugung eines ebenen, fächerförmigen, in der Ebene einer zu untersuchenden
Querschnittsscheibe des Körpers liegenden Strahlungsfeldes, mit einer aus meheren Detektoren bestehenden,
im Abstand von der Strahlungsquelle in der Ebene des Strahlungsfeldes angeordneten Detektoranordnung zur
Messung der Intensität der Strahlung nach Durchqueren des Körpers, mit einer Aufnahmevorrichtung zur
Plazierung des zu untersuchenden Körpers im Zwischenraum zwischen der Strahlungsquelle und der
Detektoranordnung, mit Antriebs- und Führungsmitteln an der Aufnahmevorrichtung zur Erzeugung einer
Umlaufbewegung der Strahlungsquelle und der Detektoranordnung um eine gemeinsame, senkrecht zur
Ebene des Strahlungsfeldes verlaufende Achse, mit einer einen Rechner und einen Matrixspeicher enthaltenden
Verarbeitungsschaltung zur Erzeugung einer Darstellung der Absorptionsverteilung in der Querschnittsebene
des Körpers, wobei die Verarbeitungsschaltung mit den Detektorausgangssignalen gespeist
wird, die die Absorption darstellen, die die Strahlung beim Durchqueren des Körpers entlang zahlreicher
Wege erfährt.
Die mit dem Gerät erzeugte Darstellung kann auf einer Kathodenstrahtröhre, auf einer von der Kathodenstrahlröhre
aufgenommenen Fotographie erfolgen, oder es kann eine Abbildung der von einem Digitalrechner erzeugten Absorptionskoeffizienten von
einem an den Rechner angeschlossenen Peripheriegerät ausgedruckt werden.
Bei der aus der DE-OS 19 41433 bekannten
Anordnung ist eine Aufnahmevorrichtung zur Plazierung des zu untersuchenden Körpers vorhanden, wobei
Strahlung von einer äußeren, an der einen Seite der
bj Aufnahmevorrichtung angeordneten Quelle in Form
eines feinen Strahlenbündels durch den Körper auf einen auf der anderen Seite der Aufnahmevorrichtung
angeordneten Detektor gerichtet wird. Das Strahlen-
bündel wird einer Abtastbewegung unterworfen, so daß es der Reihe nach eine große Zahl unterschiedlicher
Positionen einnimmt. Der Detektor stellt den Wert der Absorption des Strahlenbündels in jeder dieser Positionen
fest nachdem das Strahlenbündel den Körper durchlaufen hat. Damit das Strahlenbündel diese
verschiedenen Positionen einnehmen Vann, werden die Strahlungsquelle und der Detektor in einer Ebene hin-
und herbewegt und ferner um eine zu dieser Ebene senkrechte Achse gedreht Die Positionen liegen soinit
in einer durch den Körper verlaufenden Ebene, für die die Verteilung der Absorptionskoeffizienten für die
verwendete Strahlung durch Verarbeitung der vom Detektor abgeleiteten Strahlabsorptionsdaten unter
Verwendung eines Rechners gewonnen wird. Die Veraibeitung durch den Rechner erfolgt so, daß die
schließlich angezeigte Verteilung der Absorption das Ergebnis von iterativen Annäherungen ist
Die bekannte Anordnung hat sich als sehr erfolgreich bei der Herstellung von Querschnittsdarstellungen von
Teilen des lebenden Körpers, beispielsweise des Kopfes erwiesen.
Um die Untersuchungszeit zu verkürzen, ist entsprechend der DE-OS 24 27 418 vorgeschlagen worden, die
Absorptionsdatensignale dadurch abzuleiten, daß ein fächerförmiges Feld von Röntgenstrahlen, die von einer
Quelle ausgehen, durch den Körper in der zu untersuchenden Ebene geschickt und auf der anderen
Seite des Körpers eine Reihe von Detektoren angeordnet wird, um die entlang einer Reihe von
Strahlenwegen innerhalb des Strahlenfeldes durchgehende Intensität der Strahlenbündel zu messen. Das
fächerförmige Strahlenfeld erstreckt sich über einen so großen Winkel, daß der gesamte interessierende
Bereich der Ebene des Körpers erfaßt wird, so daß eine vollständige Abtastung allein durch eine Umlaufbewegung
der Quelle und der Detektoren um den Körper bewirkt werden kann und damit die in der DE-OS
19 41433 beschriebene laterale Abtastbewegung entbehrlich
wird. Bei Verwendung einer solchen Anordnung können die von den einzelnen Detektoren
abgeleiteten Absorptionswerte jedoch störende Abweichungen von den tatsächlichen Absorptionswerten
infolge von Unterschieden oder Änderungen der Empfindlichkeit der Detektoren enthalten. In der Praxis
hat sich gezeigt, daß solche Änderungen in beträchtlichem Maße trotz der verhältnismäßig kurzen Zeit, die
für die Abtastung benötigt wird, auftreten können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Jie Folgen dieser unterschiedlichen oder sich ändernden Empfindlichkeit
der Detektoren zu vermindern oder zu beseitigen.
Die gestellte Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Hilfsstrahlungsquelle zur
Bestrahlung der Detektoren der Detektoranordnung mit einer Strahlung konstanter Intensität an wenigstens
zwei Stellen der Umlaufbewegung vorhanden ist, daß an die Detektoren eine einen Teil der Verarbeitungsschaltung
bildende Vergleichsschaltung zum Vergleich der an den beiden Stellen abgeleiteten Detektorsignale und zur
Erzeugung von Korrektursignalen bei unterschiedlicher Empfindlichkeit der Detektoren sowie zur Zuführung
der Korrektursignale zur Korrekturschaltung zwecks Korrektur von Fehlern der bei der Bestrahlung durch
die erste Strahlungsquelle abgeleiteten Daten, die auf einer unterschiedlichen Empfindlichkeit der Detektoren
beruhen, angeschlossen ist, wobei die korrigierten Daten der Signalverarbeitungsschaltung zugeführt sind.
Die in der Praxis unvermeidlichen Änderungen der Empfindlichkeit der Detektoren führen in der Darstellung
der Absorptionsverteilung zu Störungen, die die Diagnose erschweren. Dadurch, daß die Detektoren an
zwei vorgegebenen Stellen der UmlaufbeWegung mit einer Strahlung konstanter Intensität beaufschlagt
werden, kann festgestellt werden, ob sich zwischen diesen beiden Stellen die Intensität geändert hat, und
wenn dies der Fall sein sollte, ist eine Korrektur der für
ίο die Darstellung der Absorptionsverteilung erzeugten
Signale möglich, so daß die erwähnten Verfälschungen in der Darstellung vermieden werden können.
In Ausgestaltung der Erfindung ist ein Datenspeicher
zur zeitweiligen Speicherung der für die Darstellung der
ti Absorptionsverteilung von den Detektoren abgeleiteten
Daten den Detektoren nachgeschaltet wobei die Korrektursignale eine Korrektur der gespeicherten
Daten mit einem Faktor bewirken, der auf die Änderung der gemessenen Strahlungsintensität der Hilfsstrahlungsquelle
während der Umlaufbewegung und auf die verstrichene Zeit zwischen dem Beginn der Umlaufbewegung
und der Speicherung bezogen ist Hierdurch wird erreicht daß die Korrektur in der erforderlichen
Zuordnung zu den Strahlenwegen durchgeführt wird.
Vorzugsweise ist die Hilfsstrahlungsquelle so am Umfangsweg der Detektoren angeordnet, daß diese
zuerst am Anfang und ein zweites Mal am Ende der Umlaufbewegung bestrahlt werden. Dabei ist zweckmäßigerweise
die Hilfsstrahlungsquelle in und gegen die
jo Umlaufrichtung auf einer Führung um einen solchen
Winkel bewegbar, daß zwischen ihren beiden Endlagen ein voller Umlauf der ersten Strahlungsquelle durchführbar
ist. Auf diese Weise kann mit einer einzigen Hilfsstrahlungsquelle festgestellt werden, ob sich zwisehen
dem Beginn und dem Ende der Umlaufbewegung die Empfindlichkeit der Detektoren geändert hat.
Die Hilfsstrahlungsquelle wird gemäß einer weiteren
Ausgestaltung der Erfindung nur dann wirksam, wenn sie benötigt wird, und zu diesem Zweck ist sie parallel
zur Umlaufachse der Detektoren in die Meßebene der Detektoren hineinbewegbar.
Damit die Korrektur mit ausreichender Genauigkeit
erfolgt, ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Hilfsstrahlungsquelle so bemessen und/oder ausgebildet,
daß die Detektoren bei der Messung der Strahlung dieser Quelle eine um etwa eine Größenordnung
stärkere Strahlung empfangen als bei der Messung der Strahlung der ersten Quelle. Vorzugsweise besteht die
Hilfsstrahlungsquelle aus Americium, um zu gewährleisten, daß pro Zeiteinheit eine genau bekannte Zahl von
Quanten ausgesendet wird.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher
erläutert. In der Zeichnung bedeutet
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Gerätes,
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines gemäß der Erfindung ausgebildeten Gerätes,
Fig. la eine vergrößerte Ansicht eines Teils der Fig. 1,
Fig. 2 eine Stirnansicht des in F i g. 1 dargestellten
wi Gerätes in Richtung der Pfeile H-II in Fig. 1, wobei ein
Teil des Gerätes winkelmäßig über der Darstellung in F i g. 1 versetzt ist und
Fig. J eine Veranschaulichung der Arbeitsweise des Digitalrechners zur Kompensation der Drift der
hi Eniptindlichkeit der die Daten erzeugenden Detektoren.
In F i g. 1 liegt ein Patient I auf einer aus twcj Teilen 2
und ) bestehenden Auflage. Sein Körper ist einer
Untersuchung durch eine durch die gestrichelte Linie 4
angedeutete Röntgenstrahlung ausgesetzt. Die Strahlung wird durch eine Röntgenstrahlungsquelle 5 erzeugt
und bildet ein fächerförmiges Feld, das in der Fig. 1 in
einer zur Papierebenc senkrechten Fbene liegt. Die Auflage ist so lang bemessen, daß jeder gewünschte
Abschnitt des Körpers des Patienten in die Ebene der Röntgenstrahlung gebracht werden kann. Im zu
untersuchenden Bereich ist der Körper des Patienten von einer Flüssigkeil 6, beispielsweise Wasser, umgeben,
die einen Absorptionskoeffizienten für die Strahlung hat, der etwa gleich dem Absorptionskoeffizienten des
Körpergewebes ist. Die Flüssigkeit 6 befindet sich in einer Umhüllung oder in einem Beutel 7. Die Umhüllung
ist innerhalb eines ringförmigen Körpers 8 angeordnet, der aus Metall, beispielsweise aus einer Aluminiumlegierung,
uCStcni. Der nngiormigc Körper 8 wiru νοπ in der
Zeichnung nicht dargestellten Haltemitteln getragen.
Der Teil 2 der Auflage ist an einem Pfosten 9 befestigt, der einen Teil des Haupirahmens 9/4 bildet.
Der Teil 3 der Auflage ruht an seinem vom ringförmigen Körper 8 abgekehrten Ende auf einem Lager 10, das an
dem Achskörper 11 angebracht ist, um dessen Achse die
orbitale Bewegung der Röntgenstrahlungsquelle 5 stattfindet. Die Teile 2 und 3 sind über den ringförmigen
Körper 8 miteinander verbunden.
Der in dem Gerät lagernde Körper des Patienten wird von einem zylindrischen Rahmen 13 umgeben,
dessen Längsachse mit der Achse des Achskörpers 11 zusammenfällt. Der Rahmen 13 ist an seinem dem
Achskörper zugekehrten Ende geschlossen, und mit einem Lager 14 versehen, das seinerseits auf dem
Achskörper 11 gelagert ist. Am anderen Ende ist der
Rahmen 13 offen, so daß dort der Patient eingeführt werden kann. An diesem offenen Ende ist der Rahmen
13 auf Rollen 15 gelagert, die ihrerseits ortsfeste Lager aufweisen. Diese Rollen sind so angeordnet, daß der
Rahmen 13 frei um seine Achse rotieren kann. Diese Achse fällt mit der Achse zusammen, um die die orbitale
Bewegung der Röntgenstrahlungsquelle 5 stattfindet. Die Röntgenstrahlungsquelle 5 ist auf dem Rahmen 13
mittels eines Lagers 16 gelagert. Unmittelbar gegenüber der Röntgenstrahlungsquelle 5 ist mittels eines Lagers
17 auf dem Rahmen 13 eine Detektoranordnung 18 gelagert, um die Strahlungsabsorptionswerte des
Körpers des Patienten in der von der Röntgenstrahlungsquelle 5 überstrichenen Ebene zu messen.
Der Achskörper 11 ist in einer Stütze 19 gelagert, und
neben der Stütze 19 befindet sich ein den Achskörper 11
umgebender Spulenkörper 20. Der Spulenkörper 20 ist an der Stütze 19 befestigt Um ihn sind Leitungen 21 und
22 gewickelt, über die die Absorptionswerte von der Dciekioränördnung IS zur Dätcnverafbciiüng&cinncii
und die Versorgungsenergie für die Röntgenstrahlungsquelle 5 geschickt wird. Bei der Umlaufbewegung der
Röntgenstrahlungsquelle und der Detektoranordnung wickeln sich die Leitungen auf den Spulenkörper 20 auf,
oder von diesem ab. Die Leitungen werden dem Spulenkörper fiber Führungen 23 und 24 zugeführt, die
am Rahmen 13 angebracht sind. Am Spulenkörper sind die Leitungen befestigt und sie verlaufen von dort zu
ihren entsprechenden Anschlußeinheiten, nämlich zu der erwähnten Datenverarbeitungseinheit und zu einer
Stromversorgungseinheit Die Umlaufbewegung des Rahmens 13 und damit der Röntgenstrahlungsquene 5
und der Detektoranordnung 18 wird durch einen Motor 25 fiber Zahnräder 26 und 27 bewirkt, wobei das
Zahnrad 27 als Zahnkranz auf dem Rahmen 13 angeordnet ist.
Das in soweit beschriebene Gerät entspricht etwa dem in der DE-OS 24 27 418 beschriebenen Gerät. Die
vorliegende Erfindung befaßt sich primär mit der -, Kompensation der Änderung der Empfindlichkeiten der
in der Detektoranordnung vorhandenen Detektoren, die während der Zeit einer Untersuchung stattfinden
kann. Wie in Fig. 2 dargestellt ist, wird die Strahlung der Röntgenstrahlungsquelle 5 so gebündelt, daß sie ein
κι fächerförmiges Feld bildet, das gerade den ringförmigen
Körper 8 umfaßt. Die Detektoranordnung besteht aus einer Reihe von mit individuellen Kollimatoren
versehenen Detektoren 18| ... 18t ... 18Λ die so
angeordnet sind, daß jeder von ihnen nur die Strahlungsintensität eines feinen Strahlenbündels innerhalb
des Strahlungsfeldes feststellt. Zwei solcher ii aiiicnWcgc Ji unu Jfc+]* uie αυι cilia^i cmciiuc;
Detektoren 18i und 18*+1 fallen, sind in Fig. 2
dargestellt. Jeder Detektor besteht vorzugsweise aus einem Szintillationskristall und einem Fotovervielfacher.
Es können aber auch andere Arten von Detektoren verwendet werden. Für die Korrektur von
Empfindlichkeitsänderungen der Detektoren 18]... 18„ ist das Gerät mit einer Hilfsstrahlungsquelle versehen,
die sich in einer als Kasten 29 ausgebildeten Abschirmung befindet, wobei für den Strahlenaustritt
nur an der den Detektoren 18 zugekehrten Seite der Kasten mit einem Kollimator ausgestattet ist. Der
Kasten 29 wird von einer Stange getragen, die sich in
i<> der Hülse 30 einer aus Schraube und Mutter bestehenden Einstellvorrichtung befindet, wobei die
Mutter der Einstellvorrichtung von einem kleinen Elektromotor 31 (siehe Fig. la) angetrieben wird. Der
Elektromotor kann betätigt werden, um den Kasten 29
r> von der in Fig. 1 in durchgehenden Linien gezeigten Stellung in die durch gestrichelte Linien angedeutete
Stellung 29' zu bewegen. In der in durchgehenden Linien gezeigten zurückgezogenen Stellung ist die den
Kollimator enthaltende Seite des Kastens durch eine Strahlungsabschirmung 32 geschlossen, die ein Entweichen
von Strahlung praktisch verhindert. Wenn der Kasten 29 in die durch die gestrichelte Linie
angedeutete Stellung 29' bewegt wird, liegt er in der Meßebene der Detektoren 18, so daß die Detektoren
sich unter dem Kasten sehr dicht an dessen Kollimator vorbei bewegen können und dort seiner Strahlung
ausgesetzt werden. Die Strahlungsquelle in dem Kasten ist eine ^-Strahlungsquelle konstanter Aktivität, beispielsweise
Americium, so daß jeder Detektor 18i... 18„
während der normalen Rotation des Rahmens 13 beim Passieren des Kastens 29 einer genau bekannten Zahl
von Quanten ausgesetzt wird. In F i g. 3 erstreckt sich die y-Sirahiungsque'iie 240 Ober das volie Winkeimäß
des Kastens 29 in F i g. 2, um die von jedem Detektor beim Passieren des Kastens gemessene Quantenzahl zu
vergrößern, damit die statistischen Schwankungen auf vernachlässigbare Größen reduziert sind. Der Kasten 29
und die Einstellvorrichtung zum wahlweisen Herausfahren oder Zurückziehen ist auf einem Wagen 33 mit
Rädern 34 gelagert, die in gekrümmten Schienen 35 laufen, wobei zwei Räder 34 durch einen Elektromotor
36 angetrieben werden, so daß der Wagen zwischen der in Fig.2 in durchgehenden Linien gezeigten Stellung
und der durch gestrichelte Linien angedeuteten SteDung 33' hin- und hergefahren werden kann. Nicht dargestellte elektromagnetische Mittel dienen dazu, den Wagen in
jeder SteDimg für eine vorgegebene Zeit arretieren zn können. Die Stromversorgung für die Elektromotoren
31 und 36 und die elektromagnetischen Arretierungsmittel erfolgt über eine Leitung 37, die von einem durch
einen Nocken betätigten Zeitgeberschalter 38 ausgeht, wobei der Nocken vom Elektromotor 25 angetrieben
wird. Der Arbeitsablauf geht folgendermaßen vor sich.
F i g. 2 zeigt die Position des Gerätes bei Beginn der Untersuchung eines Patienten. Der Hauptschalter wird
betätigt, um den Motor 25 einzuschalten, der nun mit der Drehung des Rahmens 13 mit der Röntgenstrahlungsquelle 5 und der Detektoranordnung 18 im Uhrzeigersinn beginnt. Zugleich wird die Stromversorgung für
den Motor 31 durch die Zeitgeberschaltung 38 eingeschaltet, so daß der Kasten 29 mit der y-Strahlenquelle 240 rasch in die mit den Detektoren 18i ... 18„
zusammenwirkende Stellung ausgefahren wird. Wenn der letzte Detektor 18„ sich an der ^-Strahlungsquelle
240 vorbeibewegt hat. wird der Motor 31 durch die Zeitgeberschaltung 38 in umgekehrtem Sinne betätigt,
so daß der Kasten 29 und die ^-Strahlungsquelle 240 zurückgefahren werden. Zugleich wird die Röntgenstrahlungsquelle 5 eingeschaltet, deren Strahlung durch
den Patienten auf die Detektoren 18|... 18„ gerichtet ist.
Die Untersuchung wird fortgesetzt, bis der Rahmen 13, die Röntgenstrahlungsquelle 5 und die Detektoranordnung 18 eine volle Umdrehung ausgeführt haben. Zu
einer passenden Zeit während dieser Umdrehung (die tatsächliche Zeit ist unwesentlich) wird die Stromversorgung für den Motor 36 durch die Zeitgeberschaltung
38 eingeschaltet, um den Wagen 33 in die in Fig.2
gestrichelt dargestellte Stellung 33' zu bewegen. Hierdurch gelangt der Wagen in eine Lage, in welcher
er unmittelbar vor der Detektoranordnung 18 steht, wenn der Untersuchungszyklus abgeschlossen ist Bei
Beendigung des Untersuchungszyklus wird über die Zeitgeberschahung 38 die Röntgenstrahlungsquelle 5
abgeschaltet und der Motor 31 eingeschaltet, durch den der Kasten 29 mit der y-Strahlungsquelle 240 erneut
rasch in die mit den Detektoren 18t ■ ■ · 18n zusammenwirkende Stellung ausgefahren wird. Wenn der letzte
Detektor 18„ an der Quelle 240 vorbeigelaufen ist, wird
der Kasten 29 wieder eingefahren. Anschließend werden alle Teile in ihre Ausgangslage zurückgebracht
und das Gerät abgeschaltet.
Die von den einzelnen Detektoren 18i ... 18„
erzeugten Impulse werden individuellen Verstärkern zugeführt, die in Fig. 2 durch den Block 231 dargestellt
sind. Die Ausgänge der Verstärker werden ihrerseits Integratoren 232 zugeführt, von denen jedem Detektor
einer zugeordnet ist Diese Integratoren sind Miller-Integratoren und so bemessen, daß sie den verstärkten
Ausgang des jeweiligen Detektors, beispielsweise des Detektors 18* über aufeinanderfolgende kurze Zeitintervalle integrieren, im vorliegenden Fall über die Zeit,
die der Rahmen benötigt, um sich um einen Winkel von weniger als 1° zu drehen. Wenn während dieser Zeit die
Detektoren 18i... 18„ der Strahlung der Röntgenstrahlungsquefle 5 ausgesetzt sind, erzeugt der Integrator
jeweils ein AusgangssignaL welches einem durch den Patienten längs eines einzelnen, stationären, fingerähnlichen Strahhmgsweges hindurch verlaufenden Strahl der
Röntgenstrahlungsquelle 5 entspricht. Jedes dieser Signale, das als Strahldatensignal bezeichnet wird, and
die Durchlässigkeit eines einzelnen Strahlenweges darstellt, wird als individneDes Signal gespeichert, so
daß während einer Untersuchung zahlreiche Signale von jedem Detektor 18i... 18a abgeleitet werden. Diese
Signale können jedoch fehlerbehaftet sein, wenn die Empfindlichkeit der Detektoren 18 während einer
Untersuchung oder während einer Reihe von Untersuchungen driften sollte. Die Integratoren arbeiten in der
gleichen Weise während der Intervalle, in denen die Röntgenstrahlungsquelle 5 abgeschaltet ist, und die
Detektoren statt dessen der Strahlung der y-Strahlungsquelle 240 ausgesetzt sind. Alle Ausgangssignale
irgendeines Integrators, die von der Strahlung der ^-Strahlungsquelle 240 abgeleitet werden, während
diese sich in der in F i g. 2 in durchgehenden Linien
ίο gezeigten Stellung befindet, werden für jeden Detektor
in einer einzigen Adresse eines Speichers gesammelt, so daß die Resultierende ein Korrektursignal bildet Das
gleiche geschieht, wenn die ^-Strahlungsquelle 240 die in
Fig.2 gestrichelte Lage 240' einnimmt. Somit werden
von jedem der Detektoren 18i ... 18„ zwei Korrektursignale abgeleitet und zwar eines vor und eines nach der
Untersuchung des Patienten. Die Strahldatensignale und die Korrektursignale werden einem Digitalrechner
234 zur Driftkorrektur über einen Analog-Digital-Um
setzer 233 zugeführt. Wie anhand von Fig.3 noch
beschrieben wird, korrigiert der Rechner die Strahldatensignale hinsichtlich der Drift in den Detektoren, und
die korrigierten Strahldatensignaie werden in digitaler Form einem Strahldatenspeicher 239 zugeführt Dann
werden sie in einer in einem Adressenwähler 251 programmierten vorgegebenen Reihenfolge einem
Bildrekonstruktionsrechner 252 zugeführt, der in Abhängigkeit von den Strahldatensignalen eine genaue
Darstellung der unterschiedlichen Durchlässigkeit oder
der Strahlungsdichte der durch die Röntgenstrahlen von
der Röntgenstrahlungsquelle 5 während des Untersuchungszyklus bestrahlten Querschnittsebene des Patienten erzeugt Das Verfahren, nach dem die Bildrekonstruktion durchgeführt wird, ist nicht Gegenstand der
vorliegenden Erfindung und kann beispielsweise das in der DE-OS 24 20 500 beschriebene Verfahren sein. Auf
einer Anzeigevorrichtung 134 erfolgt die resultierende Darstellung. Die Elemente 234,239,251 und 252 können
in der Praxis durch einen entsprechend programmierten
Wenn die Detektoren 18i ... 18Λ bei einem Untersuchungszyklus verschiedene Empfindlichkeiten haben
oder ihre Empfindlichkeit während eines Zyklus schwankt erscheint im Bild ein ringförmiges Muster, das
die Genauigkeit der Bildwiedergabe erheblich beeinträchtigen kann. Um solche Muster zu vermeiden,
werden die Detektorempfindlichkeiten für jede orbitale Abtastung wenigstens zweimal bestimmt vorzugsweise
unmittelbar vor und unmittelbar nach der Durchführung
der Abtastbewegung. Es ist dann möglich, eine
Anfangseinstellung der Verstärkung der Verstärker 231 vorzunehmen, so daß die ursprünglichen, unterschiedlichen Empfindlichkeiten korrigiert werden, und durch
Prüfung der Empfindlichkeiten am Ende der Abtastung
kann eine Drift die während der Abtastbewegung
eingetreten sein kann, unter der Annahme eines
angenäherten Gesetzes der Drift beispielsweise eines
linearen Gesetzes, berücksichtigt werden.
rechners für einen einzelnen DetektorkanaL z. B. den
Kanal des Detektors 18*. Genau das gleiche Verfahren wird für alle anderen Detektorkanäle durchgeführt. Der
Leiter 230* führt den Ausgang des Verstärkers 18* zum
Verstärker 23tfe dessen Verstärkung durch die Verstär
kungsregehmgseinheit 235 geregelt wird. Der Ausgang
des Verstärkers 231* wird einem Anaiog-Speicher 232* zugeführt Bei diesem Speicher handelt es sich um den
oben erwähnten Miller-Integrator. Die Operationen des
Miller-Integrators oder Speichers 232* werden von einer Zeitgebereinheit 236 gesteuert, die in bekannter
Weise mit der Operation des in F i g. 1 dargestellten Gerätes synchronisiert ist. Der Ausgang des Speichers
wird durch einen Analog/Digital-Umsetzer 233* in digitale Form umgesetzt. In F i g. 3 ist in durchgehenden
Linien die Detektoranordnung in einer Stellung dargestellt, kurz bevor sie der y-Strahlung der
y-Strahlungshilfsquelle 240 ausgesetzt wird, wobei die
Röntgenstrahlungsquelle noch nicht eingeschaltet ist. Wenn die Detektoren der Detektoranordnung 18 der
y-Strahlungshilfsquelle 240 ausgesetzt werden, sind sie
einer etwa zehnmal so großen oder noch darüber liegenden Zahl von y-Quanten pro Zeiteinheit ausgesetzt
als sie im Durchschnitt pro Strahlenabsorptionsmessung während der Untersuchung eines Patienten
erhalten. Sie werden somit einer Empfindlichkeitsprüfung unterworfen, deren Genauigkeit erheblich größer
ist als bei der normalen Strahlungsmessung. Es sei bemerkt, daß die y-Strahlungshilfsquelle 240 keine
langgestreckte Form haben muß, vorausgesetzt, daß sie eine ausreichende Aktivität besitzt, um eine solche
Zählrate zu erzielen.
Der Ausgang des Analog/Digital-Umsetzers 233* wird einer Leit- oder Routenschaltung 241* zugeführt,
die von der Zeitgebereinheit 236 gesteuert wird, und bei Annäherung der Detektoranordnung 18 an die Hilfsstrahlungsquelle
240 während der orbitalen Bewegung wird der Ausgang des Analog/Digital-Umsetzers 233*
einem Speicher 237 zugeleitet, der in bezug auf jeden der Detektoren eine Adresse verfügbar hat Die in
diesen Adressen gespeicherten Größen stellen die angesammelten Ausgänge der einzelnen Detektoren
dar, wenn sie der Quelle 240 ausgesetzt werden.
Das in der Adresse k des Speichers 237 gespeicherte Signal wird der Verstärkungsregelungseinheit 235
zugeführt, um die Verstärkung des entsprechenden Verstärkers 231* einzustellen, bevor die Röntgenstrahlungsquelle
5 eingeschaltet wird und die Detektoren 18i ... 18„ deren Strahlung ausgesetzt werden. Da diese
Verstärkungseinstellung für alle Verstärker bewirkt wird, werden Unterschiede in der Empfindlichkeit der
einzelnen Detektoren kompensiert, bevor die Untersuchung beginnt
Wenn alle Adressen im Speicher 237 mit Prüfwerten gefüllt sind, wird die Röntgenstrahlungsquelle 5
eingeschaltet um den zu untersuchenden Querschnitt des Körpers zu bestrahlen, und der Ausgang des
Umsetzers 230*. der nun Strahldatensignale umsetzt wird über die Schaltung 241* geleitet und nach
logarithmischer Umsetzung in einer Logarithmierschalüiüg
242 zh einem Vorspeicher 23SA gsloitet, dsr
individuell die Ausgänge jedes Detektors bei jeder Position während der orbitalen Abtastung in logarithmischer
Form speichert Da die orbitale Abtastung kontinuierlich erfolgt sind diese Positionen jeweils eine
mittlere Position während der Erzeugung eines Detektorausgangssignals. Die gestrichelt gezeigte Stellung*
18' der Detektoranordnung 18 ist die Stellung, die die Detektoranordnung beim Einschalten der Röntgenstrahlungsquelle 5 emnimmt und es ist zugleich die
Stellung, in die die Detektoranordnung nach einem vollständigen Umlauf der Strahlungsquelle 5 zurückkehrt
Bei Beginn dieser Umdrehung wird, wie oben erwähnt, die HBfsstrahlungsqueüe 240 zurückfahren,
und wenn sich die Umdrehung ihrem Ende nähert, wird die Hflfsstrahlungsquelle 240 in die gestrichelte Stellung
240' bewegt, so daß bei Fortsetzung der orbitalen Bewegung nach Beendigung des der Untersuchung
dienenden Umlaufs die Detektoren erneut der Reihe nach der Strahlung der Hilfsstrahlungsquelle ausgesetzt
werden. Die Ausgänge der Umsetzer, wie z. B. 233* werden nun nicht mehr zum Datenspeicher 239A
sondern zu den Adressen eines Speichers 243 geleitet, anstatt zum Speicher 237, zu dem sie vor der
untersuchenden Abtastung geleitet wurden. Somit wird
ίο der Ausgang der Schaltung 233* durch die Leit- oder
Routenschaltung 241* und die Leitung 243* einer entsprechenden Adresse des Speichers 243 zugeleitet.
Ein Vergleich der im Speicher 243 gespeicherten Daten mit den im Speicher 237 gespeicherten Daten ergibt
Adresse für Adresse die Änderung der Empfindlichkeit des entsprechenden Detektors im Verlauf der Umdrehung,
in der die Röntgenstrahlunsgquelle 5 wirksam wird. Nachdem dieser Vergleich für jeden Detektor
durchgeführt worden ist können die Ausgänge aller Detektoren unter Annahme eines gesetzmäßigen
Verlaufs der Drift beispielsweise eines linearen Verlaufes, in ihren Stellungen bei der Messung der
Strahlung der Strahlungsquelle 5 nachträglich korrigiert und die im Speicher 239Λ gespeicherten Ausgänge
entsprechend modifiziert werden. Wenn also die Detektoren der Detektoranordnung 18 erneut der
Hilfsstrahlungsquelle ausgesetzt und alle dabei abgeleiteten Daten im Speicher 243 gespeichert werden,
werden ihrerseits die im Vorspeicher 239/4 gespeicherten Daten in bezug auf die einzelnen Detektoren
korrigiert Nimmt man als typisch die im Vorspeicher 239/4 für den Jt-ten Detektor gespeicherten Daten, so
werden diese Daten für jede Position des Detektors im Verlauf der untersuchenden Abtastung korrigiert und
zwar in bezug auf die für diese Position maßgebende Zeit f und in bezug auf die an den Adressen k in den
Speichern 237 und 243 vor und nach der untersuchenden Abtastung als Folge der Bestrahlung durch die
Hilfsstrahlungsquelle 240 gespeicherten Prüfwerte xok
und Xu- Als Zeit t wird die Zeit genommen, die zwischen
der Ableitung und Speicherung des Prüfwertes Xo* und
der Ableitung des Abtastwertes verstrichen ist
Zur Korrektur des Speicherwertes im Vorspeicher 239Λ bei der in Frage stehenden Position werden die
Prüfwerte xok und Xu jeweils aus dem Speicher
herausgezogen und der Differenzschaltung 243Λ zugeführt, um die Differenz xn-xok zu bilden. Diese
Differenz wird von der Schaltung 243Λ einer Driftkorrekturschaltung 244 zugeführt der ebenfalls getrennt
so vom Speicher 237 der Prüfwert xot zugeführt wird. Die
Zeitgeberschaltung 236 führt ferner über eine Leitung 245 getrennt ein Signa! mit dein Wert tT der
Driftkorrekturschaltung 244 zu, wobei Tdie Zeit ist die
zwischen der Ableitung und Speicherung eines Prüfwertes, z.B. Aot und der Ableitung und Speicherung des
entsprechenden Wertes x\k verstreicht Die Driftkorrekturschaltnng
244 erzeugt in der Leitung 246 ein Ausgangssignal mit dem Wert
1 +
wofür von bekannten Operationen eines Digitalrechners
Gebrauch gemacht wird. Das Ausgangssignal von es. der Schaltung 244 wird über eine Leitung 246 der
Logarithmierschaltung 242 zugeführt deren Ausgang subtraktiv dem Datenspeicher zugeführt wird, um den
gespeicherten Wert für den Jt-ten Detektor durch eine
lineare Korrektur zu korrigieren, d.h. unter der Annahme, daß die Drift dem Detektor nach einem
linearen Gesetz folgt Es sei bemerkt, daß die Drift entweder im Szintillationskristall oder im zugeordneten
Fotovervielfacher oder in beiden auftreten kann.
Der beschriebene Korrekturvorgang wird auch für alle anderen Adressen im Vorspeicher 239/4 durchgeführt,
die den anderen Detektoren der Detektoranordnung 18 und den Positionen, die diese Detektoren im
Verlauf der untersuchenden Abtastung einnehmen, entsprechen.
Gegebenenfalls kann der gesamte Zyklus ein zweites Mal wiederholt werden. Unabhängig davon, ob das
Gerät für einen oder mehrere Zyklen ausgelegt ist, werden die in dem Vorspeicher 239/4 gespeicherten
Daten, wenn sie vollständig sind, durch Verteiler, von denen der Verteiler 234* als typisch dargestellt ist, zu
den Abschnitten 1, 2, 3 ... η des Speichers 239 verteilt Der Verteiler 234* wird von der Zeitgeberschaltung 236
gesteuert. Bei den vom Vorspeicher 239Λ entnommenen Daten, die dem Verteiler 234* zugeführt werden
sollen, handelt es sich um alle den Detektor k der Detektoranordnung 18 betreffenden Daten, und diese
Daten werden von den sie speichernden Adressen des Vorspeichers 239/4 dem Verteiler über die Leitung 230'*
zugeführt
In der Zeichnung sind zahlreiche Einzelteile und Schaltungen nur schematisch dargestellt, weil sie bei der
ίο praktischen Ausführung des Gerätes im Rahmen eines
entsprechend programmierten Digitalrechners vorgesehen werden können. Ein großer Teil des Zeitablaufes
ist durch die Geometrie und die Geschwindigkeit der Operation des Gerätes vorgegeben, so daß die durch die
Zeitgebereinheit gegebenen zeitlichen Informationen im Rechner vorprogrammiert werden können.
Die Erfindung ist auch bei anderen Anordnungen zur Ableitung der notwendigen Absorptionsdatensignale
anwendbar.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (8)
1. Gerät zur Untersuchung eines Körpers mittels durchdringender Strahlung, insbesondere Röntgen-
oder ^-Strahlung, mit einer Strahlungsquelle zar Erzeugung eines ebenen, fächerförmigen, in der
Ebene einer zu untersuchenden Querschnittsscheibe des Körpers liegenden Strahlungsfeldes, mit einer
aus mehreren Detektoren bestehenden, im Abstand von der Strahlungsquelle in der Ebene des
Strahlungsfeldes angeordneten Detektoranordnung zur Messung der Intensität der Strahlung nach
Durchqueren des Körpers, mit einer Aufnahmevorrichtung zur Plazierung des zu untersuchenden
Körpers im Zwischenraum zwischen der Strahlungsquelle und der Detektoranordnung, mit Antriebsund
Führungsmitteln an der Aufnahmevorrichtung zur Erzeugung einer Umlaufbewegung der Strahlungsquelle
und der Detektoranordnung um eine gemeinsame, senkrecht zur Ebene des Strahlungsfeldes
verlaufende Achse, mit einer einen Rechner und einen Matrixspeicher enthaltenden Verarbeitungsschaltung zur Erzeugung einer Darstellung der
Absorptionsverteilung in der Querschnittsebene des Körpers, wobei die Verarbeitungsschaltung mit den
Detektorausgangssignalen gespeist wird, die die Absorption darstellen, die die Strahlung beim
Durchqueren des Körpers entlang zahlreicher Wege erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Hilfsstrahlungsquelle (29, 240) zur Bestrahlung der Detektoren (18) der Detektoranordnung mit einer
Strahlung konstanter Intensität an wenigstens zwei Stellen der Umlaufbewegung vorhanden ist, daß an
die Detektoren (18) eine einen Teil der Verarbeitungsschaltung bildende Vergleichsschaltung (237,
243) zum Vergleich der an den beiden Stellen abgeleiteten Detektorsignale und zur Erzeugung
von Korrektursignalen bei unterschiedlicher Empfindlichkeit der Detektoren sowie zur Zuführung der
Korrektursignale zu Korrekturschaltungen (235, 244,234) zwecks Korrektur von Fehlern der bei der
Bestrahlung durch die erste Strahlungsquelle (5) abgeleiteten Daten, die auf einer unterschiedlichen
Empfindlichkeit der Detektoren (18) beruhen, angeschlossen ist, wobei die korrigierten Daten der
Signalverarbeitungsschaltung zugeführt sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Datenspeicher (239A) zur zeitweiligen
Speicherung der für die Darstellung der Absorptionsverteilung von den Detektoren (18) abgeleiteten
Daten den Detektoren nachgeschaltet ist, und daß die Korrektursignale eine Korrektur der
gespeicherten Daten mit einem Faktor bewirken, der auf die Änderung der gemessenen Strahlungsintensität
der Hilfsstrahlungsquelle (29, 240) während der Umlaufbewegung und auf die verstrichene Zeit
zwischen dem Beginn der Umlaufbewegung und der Speicherung bezogen ist
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle (29,
240) so am Umfangsweg der Detektoren (18) angeordnet ist, daß diese zuerst am Anfang und ein
zweites Mal am Ende der Umlaufbewegung bestrahl! werden.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle (29, 240) in und
on die I Imlaiifrichtung auf einer Führung (35) um
einen solchen Winkel bewegbar ist, daß zwischen ihren beiden Endlagen ein voller Umlauf der ersten
Strahlungsquelle (5) durchführbar isL
5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle (29, 240) so
ausgebildet ist, daß sie zu den Zeiten, an denen sie
zur Messung dient, in unmittelbarer Nähe der Detektoren (18) liegt und zu den übrigen Zeiten
abgeschirmt isL
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle (29, 240) parallel
zur Umlaufachse der Detektoren in die Meßebene der Detektoren (18) hineinbewegbar ist
7. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle
(29,240) so bemessen und/oder ausgebildet ist, daß die Detektoren (18) bei der Messung der
Strahlung dieser Quelle eine um etwa eine Größenordnung stärkere Strahlung empfangen als
bei der Messung der Strahlung der ersten Quelle (5).
8. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsstrahlungsquelle
(29,240) aus Americium besteht.
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