DE250348C - - Google Patents

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DE250348C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/08Pipes, e.g. open pipes, reed pipes

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Stringed Musical Instruments (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250348 KLASSE 5\a. GRUPPE
MEIROWSKY & CO. AKT.-GES. in PORZ a. Rh.
Musikinstrument. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. September 1911 ab.
Der Erfindung gemäß sollen die Wandungen von Orgelpfeifen oder überhaupt von Röhren für Musikinstrumente, auch ganze Instrumente selbst, aus Glimmer hergestellt werden. Versuche haben ergeben, daß derartige Pfeifen und Röhren einen überraschend guten Klang ergeben, während anderseits der Glimmer insbesondere in hygroskopischer Hinsicht Eigenschaften aufweist, die gerade für . ίο Musikinstrumente sehr wertvoll sind. Wegen dieser beiden Eigenschaften wird sich der Glimmer auch nicht nur für Pfeifen und Röhren, sondern überhaupt für die Wandungen von Musikinstrumenten, z. B. von Geigen
u. dgl., eignen.
Statt Reinglimmer können auch glimmerartige Stoffe in Betracht kommen, wenn auch dem Reinglimmer bei weitem der Vorzug zu geben ist. Unter glimmerartigen Stoffen sind solche Stoffe zu verstehen, in welchen Glimmer in Verbindung mit anderen Stoffen, z. B. Papier, Leinen, Seide, Asbest oder überhaupt Faserstoffen, sowie Harz oder anderen geeigneten Klebmitteln enthalten ist.
Um eine Röhre für ein Musikinstrument herzustellen, können in an sich bekannter Weise zunächst kleinere Glimmerplättchen durch geeignete Bindemittel zu Platten von etwa 0,2 bis 0,3 mm Stärke vereinigt werden, was mit der Hand oder auf bekannten Spezialmaschinen erfolgt. Diese Platten werden zu- I

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Musikinstrument, dadurch
    nächst getrocknet und dann auf einer ebenfalls . bekannten Spezialmaschine um einen eisernen Dorn, welcher genau dem Innendurchmesser der Röhre entspricht, gewickelt, gepreßt und erhitzt. Nach der Abkühlung ist dann die Röhre fertig. Man kann aber auch Röhren aus den Platten durch Formung herstellen. Die weitere Verarbeitung zu einer Orgelpfeife o. dgl. ergibt sich von selbst.
    Sollen Geigen oder sonstige Musikinstrumente sowie Instrumententeile hergestellt werden, deren Wandungen flach oder gewölbt sind, also keine röhrenförmigen Gebilde dar- ; stellen, so kann man hierzu ebenfalls die Glimmerplatten benutzen, von denen vorhin bei der Herstellung von Röhren ausgegangen wurde. Diese Platten lassen sich in beliebiger Form zuschneiden und unter Anwendung von Druck und Wärme formen sowie auch durch geeignete Bindemittel zusammenfügen. Übrigens können zur Herstellung kleinerer Flöten oder kleinerer Instrumententeile auch hinreichend große Glimmerplättchen ohne weitere Verarbeitung benutzt werden.
    50
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10051700A1 (de) * 2000-10-18 2002-05-02 Synotec Psychoinformatik Gmbh Labial- oder Lingualpfeife

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10051700A1 (de) * 2000-10-18 2002-05-02 Synotec Psychoinformatik Gmbh Labial- oder Lingualpfeife

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