DE896534C - Schutzschicht fuer ein vakuumempfindliches Objekt zur Beobachtung im Elektronenmikroskop - Google Patents

Schutzschicht fuer ein vakuumempfindliches Objekt zur Beobachtung im Elektronenmikroskop

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DE896534C
DE896534C DEA11789D DEA0011789D DE896534C DE 896534 C DE896534 C DE 896534C DE A11789 D DEA11789 D DE A11789D DE A0011789 D DEA0011789 D DE A0011789D DE 896534 C DE896534 C DE 896534C
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DEA11789D
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Hans Dr Phil Boersch
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AEG AG
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q

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Description

  • Schutzschicht für ein vakuumempfindliches Objekt zur Beobachtung im Elektronenmikroskop Die Erfindung betrifft eine Schutzschicht für vaknumempfindliche Objekte zur Beobachtung im Elektronenmikroskop. Es ist bekannt, daß bei der Abbildung organischer Substanzen Schwierigkeiten dadurch entstehen, daß diese Substanzen beim Einbringen ins Vakuum Änderungen, insbesondere durch den Verlust von Wasser, erleiden und außerdem bei intensiver Bestrahlung mit dem zur Abbildung dienenden Elektronenstrahl verbrennen. Es ist bereits gelungen, der zweiten Schwierigkeit Herr zu werden. Indessen gelingt es auch heute nicht, organische Substanzen in ihrem ursprünglichen Aufbau mit dem Elektronenmikroskop zu untersuchen (wenn man nicht den größere Mittel erfordernden Weg gehen will, das Objekt in der Luft anzubringen und den bestrahlenden Eldtrouenstrahl durch ein Lenardfenster aus dem Erzeugungsraum austreten und durch ein zweites Lenardfenster in den eigentlichen Abbildungsraum wieder eintreten zu lassen). Die Objekte geben im Vakuum alsbald ihren Wassergehalt ab, und es ist nicht zu übersehen, welche Strukturänderungen der Körper dabei erleidet. Man hat daher schon die Verwendung von Schutzschichten erwähnt.
  • Die Objekte werden in der Weise untersucht, daß sie auf eine elekt ronendurchl äs sige Unterlage gebracht werden. Als derartige Unterlage können entweder dienen metallische Folien aus einem Stoff niedriger Ordnungszahl, also z. B. aus Beryllium oder Aluminium, oder aber aus organischen Verbindungen, wie Zaponlack, Kunstharze, Zelluloid; auch Glimmerplättchen können Verwendung finden.
  • Nach der Erfindung besteht nun Idie Schutzschicht für ein auf einen Objektträger, z. B. eine Folie, gebrachtes vakuumempfindliches Objekt aus organischen Stoffen solcher Festigkeit, daß sie dem Dampfdruck des Objektes standhält. Zwar hat man das Objekt, um ihm die nötige Konsistenz und Haltbarkeit zu verleihen, schon zwischen zwei Folien angeordnet, Idie zweckmäßig als Plättchen aus Metall, wie Gold, Silber oder Aluminium, ausgebildet sind; demgegenüber bieten aber organische Schutzschichten den Vorteil einer geringeren Ordnungszahl (von etwa 6 gegenüber I3 bei Aluminium), was eine Verringerung der Elektronenabsorption um es via den Faktor 4 bedeutet, und Iden weiteren, sich in gleicher Richtung und in noch höherem Maße auswirkenden Vorteil, daß sie sich ohne Verlust und Undurchlässigkeit gegenüber Gasen (Luft) beträchtlich dünner herstellen lassen, wobei der erzielte Abschluß des Objektes gegenüber dem Vakuum sogar noch Ibesser als bei Metallfolien ist. Eine Schutzschicht nach der Erfindung kann ebenso wie der Objektträger ans einer Folie bestehen, z. B. aus Zaponlack. Diese kann entweder als fertige Folie auf das Objekt aufgelegt werden, wobei darauf zu achten ist, daß die Folie Objekt und Träger eng umschließt, so daß Luftperlen zwischen Schutzschicht und Träger vermielden werden, oder aber sie kann aus einer Zaponlacklösung in einem möglichst schnell verdampfenden Lösungsmittel, wie Amylacetat oder Aceton, die in -Form eines Tropfens! auf das Objekt aufgebracht wird, durch Absetzen gewonnen werden. Soll die Folie in fester Form auf das Objekt aufgebracht werden, ist es zweckmäßig, ein nicht zu hoch viskoses Klebemittel zu verwenden. Hierzu kommen z. B. eine Nitrozelluloselösung (z. B. in Amylacetat), gegebenenfalls in Mischung mit Glycerin, Triacetin od. dgl., in Frage. Unter Umständen genügt es auch, Alkohol oder destilliertes Wasser zu verwenden.
  • Weiterhin kann sdie Schutzschicht aus einem Fett oder Ol geringen Dampfdruckes, z. B. aus Apiezonfett, bestehen, dessen Dicke so gewählt wird, daß seine Oberflächenspannung dem Dampfdruck des Objektes im Vakuum standhält. Die Verwendungeines derartigen Fettes oder Öles sowie auch die Herstellung einer Folie durch Absetzen der Schutzschicht aus einem Tropfenlverdünnt,erLösung, wie es eben beschrieben wurde, hat den Vorteil, daß sich Luftblasen mit größerer Sicherheit vermeiden lassen, alsdann, wenn die Folie in fester Form aufgelegt wird. In Abhängigkeit von der verwendeten Substanz ist auch bei einer Folie die Dicke so zu wählen, daß die Folie genügend fest ist, um dem Dampfdruck des Objektes im Vakuum standzuhalten.
  • Außer den genannten organischen Substanzen lçommen für die Verwendung als Schutzschicht auch die oben fürdieObjektträger erwähnten organischen Verbindungen in Frage. Allgemein können alle diejenigen Stoffe verwendet werden, die genügend Elektronendurchlässigkeit -und gleichzeitig genügend Festigkeit aufweisen; daher sind auch die als Klebemittel genannten Substanzen, wie Kitrozelluloselösung oder Triacetin, brauchbar.

Claims (4)

  1. PATENTANsPRÜcHE: I. Schutzschicht für ein auf einen Objektträger, z. B. eine Folie, gebrachtes vakuumempfindliches Objekt zur Beobachtung im Elektronenmikroskop, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus organtischen Stoffen solcher Festigkeit besteht, daß sie dem Dampfdruck des Objektes standhält.
  2. 2. Schutzschicht nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Folie, vorzugsweise aus Zaponlack, besteht und gegebenenfalls unter Verwendung eines vorzugsweise organischen Klebemittels befestigt ist.
  3. 3. Schutzschicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie durch Aufbringen eines; Tropfens verdünnter Lösung auf das Objekt hergestellt ist.
  4. 4. Schutzschicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Fett oder Ö1 geringen Dampfdruckes, vorzugsweise Apiezonfett, besteht, und in solcher Dicke aufgebracht ist, daß die Oberflächenspannung der Schutzschicht dem Dampfdruck des Objektes standhält.
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