AT96460B - Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundärstrahlen beim Erzeugen von Röntgenbildern und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundärstrahlen beim Erzeugen von Röntgenbildern und Verfahren zur Herstellung derselben.

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AT96460B
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  Vorrichtung zur   Ver meidung   der bildverschleiernden Wirkung der   Seknndärstrahlen   beim Erzeugen von   Köntgenbildern   und Verfahren zur Herstellung derselben. 



   Die in einem Körper beim Durchgang von   Röntgenstrahlen entstehenden sekundären Röntgen-   strahlen rufen eine Verschleierung des von den primären Röntgenstrahlen entworfenen Bildes hervor. 



  Diese   Schleierwirkung   hat man bekanntlich dadurch vermieden, dass man die   Sekundärstrahlen   durch einen zwischen Körper und Bildträger angeordneten Gitterschirm aus für Röntgenstrahlen wenig durchlässigem Stoff mit in Richtung der Primärstrahlen angeordneten Schächten abfing. Wenn man auch dadurch einen wesentlichen Fortschritt in bezug auf die   Aufklärung   der Bilder, insbesondere von dicken Weichteilen, erzielte, so wurde doch der auf dem Leuchtschirm oder der photographischen Platte sich abzeichnende Gitterschatten als störend empfunden. Bei   Durchleuchtung   hat man daher den Gitter- 
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 Aufnahmen schlug man denselben Weg ein, um den störenden Gittersehatten möglichst zum Verschwinden zu bringen.

   Man musste dann aber, um keine streifigen Bilder zu bekommen, den Gitterschinn gleichmässig bewegen, was nur durch mechanischen Antrieb, beispielsweise mit einem   Federmotor   oder Elektromotor möglich ist. Derartige Anordnungen erhöhen aber einerseits die Arbeit der Bedienung oder, wenn. vollständig selbsttätiger Betrieb vorgesehen ist, verteuert sich die Einrichtung erheblich. 



   Gemäss der Erfindung wird bei Verwendung eines ruhenden   Gitterschirmes   die Abbildung eines die Betrachtung des Bildes störenden Rasters dadurch vermieden, dass ein Gitter von derartiger Feinheit verwendet wird, dass für das   unbewaffnete   Auge die Striche, welche die Schatten der Röntgenstrahlen undurchlässigen Teile des Schirmes darstellen, nicht störend wirken, sondern gleichsam zu einem hellen Schleier zusammenzufliessen scheinen. Es tritt dann ohne die Bewegung des   G'tterschirmes   auf der photographischen Platte die gleiche Wirkung auf, wie sie eine gleichmässige Verschiebung des Schirmes 
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 zeichnet, während man auch bei Verwendung des bewegten   Gittersehirmes   immer noch ein   störendes   Raster oder Netz über dem Schirmbild vorbeiziehen sieht. 



   Der neue Gitterschirm kann auf verschiedenen Wegen hergestellt werden. Man kann beispielsweise sehr dünne Drähte aus einem Metall von hohem   Atomgewicht   mit einer zweckmässig erst bei höheren Temperaturen zähflüssig oder knetbar werdenden, für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Masse, Lack od.   dgl.,   überziehen, diese Drähte zu einem starken Bündel zusammenfassen und dann gegebenenfalls unter   Erwärmung   zusammenpressen. Es entsteht dann ein zusammenhängender Körper aus einem für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Stoff, in dem die Drähte parallel laufend eingebettet sind. Von diesem Körper werden dann senkrecht zu den Drahtachsen Scheiben abgeschnitten und diese darauf zu Kugelschale gebogen, deren Radius genau dem Abstand zwischen dem Brennfleck der Röntgenröhre und dem Schirm entspricht.

   Es liegen also bei Verwendung des Schirmes die eingebetteten Drähte genau in Richtung der primären Röntgenstrahlen. Infolge der äusserst geringen Stärke der Drähte und deren geringen Abstandes ist die gesamte   Schattenwirkung nicht   störender als diejenige eines feinen Rasters bei einer Autotypie. 



   Einfacher lässt sich der neue Gitterschirm durch Zusammensetzen aus   dünnen   Folien herstellen. 



  Folien aus einem für Röntgenstrahlen wenig durchlässigen Metall werden mit einer für Röntgenstrahlen gut durchlässigen Masse, einem Lack od. dgl. ein-oder zweiseitig überzogen, der bei höherer Temperatur zweckmässig klebrig wird. Dann werden die so vorbereiteten Folien aufeinandergeschichtet und unter   Erwärmung   zusammengepresst. 

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 wechselnd mit dünnen   Zelhùoidblättern   aufeinandergeschichtet und zusammen unter Druck verklebt werden. 



   Der in einer der beiden geschilderten Weisen gebildete Körper wird senkrecht zur Schichtung zu Scheiben zerschnitten und diese werden schliesslich zu Zylindern aufgebogen. Die Krümmung der Zylinderschale wird dann entsprechend der gewünschten Entfernung vom Brennfleck der Röntgenröhre und Gitterschicht derart gewählt, dass die einzelnen in der Zylinderschale eingebetteten Metallstreifen in    Richtung,.der Primärstrahlen   verlaufen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.2 
 Belichtungsfelder und der diese einrahmenden Gitter, dass ein für das unbewaffnete Auge zusammenhängendes rasterartiges Bild entsteht.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Erzeugung von Gitterschirmen nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass dünne Blätter aus für Röntgenstrahlen wenig durchlässigem Stoff und aus für die Strahlen gut durchlässigen Stoff abwechselnd aufeinandergeschichtet und miteinander verbunden werden und der entstehende plattenförmige Körper zu einer Zylinderschale gebogen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dünnen Blätter zur Bildung EMI2.3 überzogene dünne Drähte zu einem Bündel angeordnet und unter Druck miteinander zu einer Platte vereinigt werden, die derart zu einer Kugelschale gebogen wird, dass die Drähte radial liegen.
AT96460D 1922-05-15 1923-05-14 Vorrichtung zur Vermeidung der bildverschleiernden Wirkung der Sekundärstrahlen beim Erzeugen von Röntgenbildern und Verfahren zur Herstellung derselben. AT96460B (de)

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