DE2503445C2 - Schaltungsanordnung mit einem frequenzsteuerbaren Multivibrator - Google Patents

Schaltungsanordnung mit einem frequenzsteuerbaren Multivibrator

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DE2503445C2 DE2503445A DE2503445A DE2503445C2 DE 2503445 C2 DE2503445 C2 DE 2503445C2 DE 2503445 A DE2503445 A DE 2503445A DE 2503445 A DE2503445 A DE 2503445A DE 2503445 C2 DE2503445 C2 DE 2503445C2
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Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung entsprechend dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Eine Schaltungsanordnung dieser An ist durch die DE-OS 22 52 774 bekannt
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung dieser Art so auszubilden, daß die Bezugsfrequenz des Multivibrators einstellbar ist Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung soll damit insbesondere für- eine Videosignal-Aufzeichnungseinrichtung geeignet sein, bei der das Problem auftritt daß eine Änderung des Schwarzpegels eine unerwünschte Änderung des Weißpegels mit sich bringt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst
Mittels der Nebenschlußstromquelle läßt sich die Bezugsfrequenz des Multivibrators auf den gewünschten Wert einstellen. Bei Verwendung der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung als Frequenzmodulator einer Videosignal-Aufzeichnungseinrichtung läßt sich damit der Schwarzpegel einstellen, ohne daß hierdurch der Weißpegel beeinflußt wird.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der F i g. 1 bis 8 beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines bekannten Videosignal-Aufzeichnungskreises,
Fig. 2 ein Diagramm mit den Modulationskennlinien eines Frequenzmodulators,
Fig. 3 das Schaltbild eines bekannten astabilen Multivibratorkreises mit Emitterkoppiung.
Fig. 4A bis 4D Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise des astabilen Multivibratorkreises der Fig. 3,
Fig. 5 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig.6A, 6B, 6C Diagramme zur Erläuterung der Ausführungsform der F i g. 5.
F i g. 7 ein Schaltbild einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, und
Fig.8 ein Diagramm mit den Kennlinien des bekannten Multivibrators gemäß Fig.3 und der in Fig.5 und 7 gezeigten erfindungsgemäßen Multivibratoren.
Im allgemeinen läuft bei einem bekannten Videosignal-Aufzeichnungskreis, wie er in F i g. 1 gezeigt ist, ein Eingangsvideosignal, das auf einen Eingangsanschluß I gegeben wird, über einen Verstärker 2, einen Pegelklemmkreis 3, einen Vorverzerrungskreis 4 und einen Weißpegelabschneidkreis 5 zu einem Frequenzmodulator 6, in dem die Frequenz eines Oszillators geändert wird. Das Ausgangssignal das von dem Videosignal frequenzmoduliert wird, wird auf einen Ausgangsanschluß 7 gegeben. Danach wird es typischerweise verstärkt und dann auf einen Drehmagnetkopf zur Aufzeichnung auf ein Magnetband gegeben (nicht gezeigt). Der Vorverzerrungskreis 4 dient zur Anhebung der hohen Frequenz des Eingangsvideosignals, um zu verhindern, daß das Signal-Rauschverhältnis ver-
schlechten wird, insbesondere im Hochfrequenzteil des Videosignalbandes. Das Eingahgsvideosignal wird derart frequenzmoduliert, daß die abgeschnittene Spitze des Horizontalsynchronsignals in dem Videosignal eine Frequenz f0 von. z. B. 3,5 MHz hat, und die Weißspitze (maximale Amplitude) des Videosignals moduliert die Frequenz des Oszillators auf einen Wert /Ί von z.B. 4,8 MHz. Daher wird das Synchronsignal des Videosignals, das auf den Frequenzmodulator 6 gegeben wird, von dem Pegelkleiumkreis 3 auf einen konstanten Wert auf seinem abgeschnittenen Pegel eingestellt Wenn das Videosignal den Vorverzerrungskreis 4 durchläuft, treten scharfe Oberschwingungen an den Teilen des positiv verlaufenden Impulses und des negativ verlaufenden Impulses in dem Videosignal auf, so daß an diesen Teilen eine Obermodulation hervorgerufen werden kann. Zur Vermeidung dieses Nachteils ist der Weißpegelabschneidkreis 5 vorgesehen, um die Oberschwingung abzuschneiden, wenn sie den Weißabschneidpegel überschreitet
Bei der Erfindung wird ein emittergekoppelter astabiler Multivibrator, der ais ein integrierter Kreis ausgebildet sein kann und der eine gute lineare Beziehung zwischen der Amplitude der Modulctionsspannung und der Änderung der Schwingungsfrequenz hat, als frequenzmodulierter Oszillator in dem Kreis 6 verwendet Seine Schwingungsfrequenz kann beliebig geändert werden.
Ein bekannter emittergekoppelter astabiler Multivibrator hat zwei Transistoren Qi und Q2, wie in F i g. 3 gezeigt ist Bei dieser Ausführungsform ist die Basis eines jeden Transistors mit dem Kollektor des anderen Transistors verbunden. Die Kollektoren der beiden Transistoren Qi und Q2 sind mit einem Spannungsversorgungsanschluß, auf den eine Spannung + Vcc gegeben wird, über Parallelkreise aus Widerständen und Dioden D\ und D2 verbunden, die bezüglich der Kollektorströme der jeweiligen Transistoren in Durchlaßrichtung vorgespannt sind. Ein Kondensator 8 ist zwischen die Emitterelektroden der Transistoren Qi und Q2 geschaltet und die Emitter sind auch mit den jeweiligen Konstantstromquellen 9A und 9B verbunden. Die Konstantstromquellen 9Λ und 9B erzeugen gleiche Ströme I0, die in der durch Pfeile in F i g. 3 gezeigten Richtung fließen.
Wenn der Transistor Q2 leitend wird, wird der andere Transistor Qi nicht leitend und ein Kondensatorladestrom fließt in der durch den Pfeil in F i g. 3 angezeigten Richtung. Zu diesem Zeitpunkt führt die Diode D2 den größten Teil des Kollekterstroms des Transistors Q2, und wenn angenommen wird, daß die Spannungen über den Basis-Emitter-Strecken der Transistoren Qi und Q2 Vefund die Durchlaßspannungen der Dioden D\ und D2 Vcl sind, wird die Emitterspannung des Transistors Q2 bei (Vcc— Ccl) geklemmt, wie F i g. 4B zeigt Zu dem gleichen Zeitpunkt nimmt die Emitterspannung des Transistors Qi, die gleich der Spannung Vcc war, mit der Zeit linear ab, wie F i g. 4a zeigt, und der Kondensator 8 wird geladen. Da der Transistor Qi nicht leitet, ist seine Kollektorspannung Vcc, wie Fig.4C zeigt, und die Köllektorspannung des Transistors Q2 ist (Vcc= Vcl), wie F i g. 4D zeigt. Die Kollektorspannung des Transistors Q2 ist die gleiche wie die Basisspannung des Transistors Qi. Daher erreicht nach Ablauf einer Zeit To/2 nach dem Zeitpunkt, in dem der Transistor Qt sperrt und der Transistor Q2 leitend wird, die Emitterspannung des Transistors Qi den Wert
(Vcc- Vbe- Vo.WVcc-2 Vbe)
wobei Vb£»'Vo, Wenn dies eintritt, wird der Transistor Qi leitend und der Transistor Qi nicht leitend. Daher sind die Emitterspannung und die Kollektorspannung des Transistors Qi auf dem Wert (Vcc—Vcl), wie Fig.4A und 4C zeigen. Zum gleichen Zeitpunkt wird die Emitterspannüng des Transistors Q2 gleich Vcc, wie Fig.4B zeigt Während des Zeitinterv?.Us, in dem der Transistor Q2 gesperrt ist, ist seine Koilektorspannung Vcc, wie F i g. 4D zeigt Daher fließt der Ladestrom I0 in
ίο den Kondensator 8 in der Richtung, die zu der des Pfeils in F i g. 3 entgegengesetzt ist, so daß die Emitterspannung des Transistors Q2 linear abnimmt Nach einem zweiten Zeitintervall T0Il erreicht die Emitterspannüng des Transistors Q2 den Wert
(Vcc- 'Va- VBE)~(Vcc-2 VBE)
und der Transistor Q2 wird wieder leitend und der Transistor Qi wird gesperrt Die beiden Zeitintervalle T0Il sind jeweils der halben Periode T0 des Multivibrators gleich.
Bei dem in Fig.3 gezeigten Kreis *5rd der oben erwähnte Beirieb wiederholt, um eine Reihe von Ausgangsimpulsen mit entgegengesetzten Polaritäten an den Kollektoren der Transistoren Qi und Q2 zu erzeugen.
Die Periode T0 des astabilen Multivibratorkreises, der in F i g. 3 gezeigt ist kann durch die folgende Formel (1) ausgedrückt werden, da, wenn die Kapazität des Kondensators 8 als C0 angenommen wird, das Zeitintervall, das zum Laden des Kondensators 8 mit dem konstanten Strom I0 und zum Erhalt der Spannungsdifferenz 2 Vߣ notwendig ist, T0Il beträgt:
(D
Die Schwingungsfrequenz/, des astabilen Multivibratorkreises ist umgekehrt proportional zu der Zeit T0:
Λ-
(2)
Wie sich aus der Formel (2) ergibt, kann, weiai sich die Werte der konstanten Ströme /0 der Konstantstromquellen 9A und 9fl mit den Videosignalen als den Modulationssignalen ändern, die Schwingungsfrequenz in Abhängigkeit von dem Videosignal geändert werden, wie Fi g. 2 zeigt, um die gewünschte Frequenzmodulation des von dem Multivibrator erzeugten rechtecksignals durchzuführen.
Fig.5 ist ein Schaltbild, das eine Ausführungsform der Erfindung zeigt, bei der der oben erwähnte emitter^'fckoppelte astabile Multivibratorkreis als Frequenzmodulator 6 verwendet ist und bei dem der von einer gestrichelten LL de umgebene Kreis eine integrierte Schaltung ist. Bei der gezeigten Ausführungsform ist ein Transistor Q3 zwischen den Kollektor des Transistors Qi und die Bnsis des Transistors Q2 geschaltet, und ein Transistor Q4 ist in ähnlicher Weise zwischen den Kollektor des Transistors Qi und die Basis des Transistors Qi geschaltet. Die Transistoren Q3 usd Qa verhindern, daß die Schaltcharakteristik des Kreises dadurch nachteilig beeinflußt wird, daß die Arbeitskennlinien der Transistoren Qi und Q2 gesättigt sind.
Der Kondensator 8 ist zwischen die Anschlüsse ii i;nd h der integrierten Schaltung als externes Bauelement geschaltet. Das Videosignal, das mittels des Eingangsan-
Schlusses 10 auf die Basis eines Transistors Ch gegeben wird, hat bereits einen Klemmkreis, wie den Kreis 3 in Fig. t, durchlaufen. Der Emitter des Transistors Ch ist mit einem weiteren Anschluß tj der integrierten Schaltung verbunden, und der Vorverzerrungskreis 4, der aus einem Parallelkreis mit einem Widerstand 13 und einer Serienschaltung eines Kondensators 11 und eines Widerstands 12 besteht, ist mit dem Anschluß /j verbunden. Der Kollektorstrom des Transistors Ch dient als Quelle des Modulationsstroms, und der Kollektor des Transistors Ch ist mittels eines Anschlusses U mit dem Weißpegelabschneidkreis 5 verbunden, der aus einer Diode 14 und einem Kondensator 15 besteht, die in Reihe zwischen den Anschluß f4 und Erde geschaltet sind, und der auch ein Potentiometer 16 zur Steuerung des Abschneidpegels aufweist. Die Anschlüsse fs und k sind mit Erde bzw. dem Spannungsversorgungsanschluß verbunden.
Der rCollekior des Transistors Q> ist auch über einer. Widerstand mit dem Verbindungspunkt der Emitter der Transistoren CX und Qi verbunden, die leitend sind. Der Kollektor Hes Transistors Ch ist mit dem Emitter des Transistors Oi verbunden, und der Kollektor des Transistors Qs ist mit dem Emitter des Transistors Ch verbunden. Die Basis des Transistors CX ist über die Emitter-Basis-Strecke der Transistoren CX- und Qi mit dem Kollektor des Transistors Q2 verbunden, während die Basis des Transistors Qi über die Emitter-Basis-Strecken der Transistoren Q, und Qs mit dem Kollektor des Transistors Q\ verbunden ist.
Wenn bei dem in Fig. 5 gezeigten Kreis der Transistor Q\ nicht leitend und der Transistor Qi leitend ist. ist der Transistor Qs leitend und damit sind die Transistoren Q> und Qi leitend. So fließt der Ladestrom zu dem Kondensator 8 über den als Diode geschalteten Transistor D2 und die Transistoren Q2. Qi und (?,■ Wenn dagegen der Transistor Qx leitend und der Transistor Ch nicht leitend ist. werden die Transistoren Qs und Qi, leitend gemacht, so daß der Ladestrom zu dem Kondensator 8 über den als Diode geschalteten Transistor D1 und die Transistoren Q\. Qe, und Q% fließt. Der Kreis wechselt zwischen diesen beiden Zuständen. Die Größe des Ladestroms, der durch den Transistor Q, fließt, wird dabei in Abhängigkeit von dem Videosignal geändert, so daß. wie sich aus der Formel (2) ergibt, modulierte Videosignale mit entgegengesetzten Polaritäten an den Emittern der Transistoren Q2 und Qt die die Ausgangsanschlüsse des Frequenzmodulators 6 sind, erhalten werden.
F i g. 5 enthält eine Einrichtung, um dem Kondensator 8 einen anderen Strom als den Strom zuzuführen, der durch den Transistor Qj fließt. Eine Reihenschaltung aus einem Widerstand 17, einem Potentiometer 19 und einem Widerstand 18 ist zwischen die Anschlüsse ti und t2 parallel zu dem Kondensator 8 geschaltet; auf den Schieifer des Potentiometers 19 wird eine bestimmte Spannung gegeben, die durch Teilung der Versorgungsspannung + Vcc mittels einer Reihenschaltung eines Widerstandes 20, eines Potentiometers 22 und eines Widerstands 21 erhalten wird.
Nimmt man an, daß der Arm des Potentiometers 19 in der Mitte seines Festwiderstands angeordnet ist und die Gleichspannung an dem Schleifer des Potentiometers 22 niedriger als die Anschlußspannung am Kondensator 8 ist, wird der Ladestrom, der zu dem Kondensator 8 fließt, auf zwei Pfade zur Erde verteilt und dadurch verringert. Dadurch wird der Ladestrom zu dem Kondensator 8 im Vergleich zu dem Ladestrom des Kondensators, wenn die Reihenschaltung der Widerstände 17, 18 und des Potentiometers 19 nicht vorgesehen wäre, verringert und die Schwingungsfrequenz des Frequenzmodulators 6 verkleinert. Wenn dagegen der Gleichstrom an dem Schleifer des Potentiometers 22 größer als die Anschlußspannung am Kondensator 8 ist. wird der Ladestrom zu dem Kondensator 8 und damit die Schwingungsfrequenz des Frequenzmodulators 6 erhöht. Ein Entladestrom des Kondensators 8 fließt durch die Reihenschaltung der Widerstände 17, 18 und des Potentiometers 19. jedoch ist dieser Entladestrom im Vergleich zu dem Ladestrom, der auch durch den Transistor Q<, fließt, und dem Korrekturstrom klein.
Der Kondensator 8 erhält daher den Eigenstrom des Transistors Q% und den Korrekturstrorn. so daß durch Einstellung der Richtung und Größe des Korrekturstroms mit dem Potentiometer 22 die Schwingungsfre-G«enz des FreGiienzmodulätorse,diedert* Ahsrhneiclnegel des Horizontalsynchronsignals bzw. dem Schwarzpegel entspricht, als Bezugsfrequenz k eingestellt wird. Das Potentiometer 19 dient dazu, das Tastverhältnis des Ausgangssignals des Frequenzmodulators 6 auf 50% einzustellen. Wenn das Potentiometer 19 einge-
:5 stellt ist, können die Größen der Korrekturströme innerhalb zweier Zeitintervalle, in denen die leitenden und ment leitenden Zustände der Transistoren Q\ und Qi umgeki' Tirt sverden. gegeneinander ausgetauscht werden. Selbst wenn daher die Kennlinien der Transistoren
in nicht gleich sind, kann das Tastverhälntis des Ausgangssignais des Frequenzmodulators β gleich 50% gemacht werden. Damit kann eine Verschlechterung der Bildqualität vermieden werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 5 wird das
J5 Ausgangssignal des Frequenzmodulators 6 über einen Differentialverstärker 23 auf einen Ausgangsanschluß 24 gegeben. Dies bedeutet, daß das eine Ausgangssignal, das an dem Emitter des Transistors Qi in dem Frequenzmodulator 6 erzeugt wird, über einen Transistör Qto. der als Emitterfolger geschaltet ist. auf die Basis eines Transistors Qw gegeben wird, während das andere Ausgangssignal, das an dem Emitter des Transistors Qt in dem Frequenzmodulator 6 erzeugt wird, über einen Transistor Q\2. der als Emitterfolger
■»i geschaltet ist. auf die Basis des Transistors Q]j gegeben wird. Die Emitter der Transistoren Qu und Qm sind über Widerstände mit einer Konstantstromquelle, bestehend aus einem Transistor Q]t, verbunden. Ein Lastwiderstand ist mit dem Kollektor des Transistors Qn verbunden, an den der AusgangsanschluB 24 angeschlossen ist.
An dem Emitter des Transistors Qs in dem Frequenzmodulator 6 wird ein Ausgangssignal erzeugt, wenn der Transistor Qt von dem leitenden Zustand in den nicht leitenden Zustand übergeht. Die Vorderflanke dieses Ausgangssignals wird, wie F i g. 6A zeigt, durch die Diode D1, den Widerstand 25, der parallel zu der Diode Di geEchaltet ist, und eine Streukapazität, verrundet. Dieses verrundete Signal wird auf die Basen der Transistoren Q10 und Q1 T des Differentialverstärkers 23 gegeben. Am Emitter des Transistors Q4 in dem Frequenzmodulator 6 wird ein ähnliches Ausgangssignal mit einer verrundeten Vorderflanke erhalten, die durch die Diode D2, den Widerstand 26, der parallel zu der Diode D2 geschaltet ist, und eine Streukapazität bestimmt wird, wie F i g. 6B zeigt. Dieses Signal wird auf die Basis der weiteren Transistoren Q,2 und Qn gegeben. Am Ausgangsanschluß 24 wird daher ein
moduliertes Signal erhalten, das symmetrisch ist, wie F i g. 6C zeigt, und daher keine geraden Harmonischen hat. Wenn daher solch ein moduliertes Signal demoduliert wird, tritt kein Trägerschwund ein. Bei der in F i g. 5 gezeigten Ausführungsform ist das Tastverhältnis des astabilen Multivibratorkreises bzw. Frequenzmodulators 6 durch Steuerung des Potentiometers 19 auf 50% eingestel1'. Wenn daher mehrere astabile Multivibratoren verwendet werden, ist es notwendig, ein Potentiometer 19 für jeden astabilen Multivibrator vorzusehen und das Tastverhältnis des von jedem Multivibrator erzeugten Signals getrennt einzustellen. Dies führt zu einer Verschlechterung des Arbeitswirkungsgrades und erhöht die Kosten des Gerätes.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung vorgesehen, die in F i g. 7 gezeigt ist, in der die gleichen Bezugsziffern und -Symbole wie in Fig.3 und 5 die gleichen Elemente bezeichnen. Eine Reihenschaltung eines Elements mit einem induktiven Widerstand, wie eine Spule 27, und eines Widerstands 28 ist parallel zu dem Kondensator 8 geschaltet. Die Spule 27 ist so gewählt, daß sie eine ausreichend große Impedanz für die Schwingungsfrequenz hat.
Ist keine Ladung in dem Kondensator 8 gespeichert, so beginnt die Schwingung nicht. Wenn die Schwingung nicht beginnt, ist die Impedanz der Spule 27 Null; damit würde der Kondensator 8 bei fehlendem Widerstand 28 kurzgeschlossen und vollständig entladen. Um dies zu vermeiden, ist der Widerstand 28 vorgesehen der eine Entladung des Kondensators 8 verhindert.
Bei dem wie in Fig.7 aufgebauten Kreis wird sichergestellt, daß das Tastverhältnis des Ausgangsimpulses 50% gemacht werden kann, und die zweiten höheren Harmonischen, die in dem Ausgangsimpuls enthalten sind, können leicht verringert werdena; in diesem Falle ist es nicht notwendig, die Spule 27 und den Widerstand 28 einzustellen.
F i g. 8 ist ein Diagramm, aus dem Meßergebnisse der Erfindung hervorgehen. F i g. 8 zeigt die Beziehung zwischen der Schwingungsfrequenz des Frequerizmodulators und den zweiten höheren Harmonischen, wobei die Ströme /0 der Konstantstromquellen 9/4 und 9fl in F i g. 3 in der gleichen Polarität geändert wurden, um die Schwingungsfrequenz des Frequenzmoduliert 7" " dem.
In dem Diagramm der F i g. 8 zeigt die Kurve 29 den Fall der Ausführungsform der F i g. 3, die Kurve 30 den Fall der Ausführungsform der F i g. 5 und die Kurve 31 den Fall der Ausführungsform der Fi g. 7. Δ/Ό stellt einen Bereich der Frequenzabweichung dar, wenn der astabiio Multivibrator der Erfindung als Frequenzmodulatorkreis des Videobandrecorders verwendet wird. Hierbei sind die Werte des Kondensators 8, der Spule 27 und des Widerstands 28 zu 12OpF, 1-1OmH und 510 Ω gewählt.
Wie sich aus Fig. 8 ergibt, können bei der Äusführungsform eier Fig. 7 die ^weiieii nüneicn Harmonischen im Pegel so weit geändert werden, wie bei der Ausführungsform der F i g. 5 der Pegel der zweiten höheren Harmonischen durch das Potentiometer verringert wird (vergleiche Kurven 31 und 30). Dies bedeutet, daß es möglich ist, das Tastverhältnis des Ausgangsimpulses exakt 50% zu machen. Es ist daher bei F i g. 7 nicht notwendig, die Werte der Spule 27 und des Widerstandes 28 einstellbar zu machen.
In der obigen Beschreibung wurde der Fall der Verwendung des Multivibrators als Frequenzmodulatorkreis erläutert; es ist jedoch ersichtlich, daß der Multivibratorkreis der Erfindung auch als Frequenzdemodulator verwendet werden kann. Es ist auch möglich, den fviultivibraiürkreis der Erfindung zur Phasenmodulation statt zur Frequenzmodulation zu verwenden. Die Erfindung ist auch nicht auf die Verwendung in einem Videobandrecorder beschränkt, sondern kann auch in anderen elektronischen Geräten eingesetzt werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung mit einem frequenzsteuerbaren Multivibrator, einem ersten und einem zweiten Transistor mit einer Basis, einem Emitter und einem Kollektor, einer Spannungsversorgungseinrichtung, einem ersten und einem zweiten Lastelement, das den Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors mit der Spannungsversorgungseinrichtung verbindet, wobei der Kollektor des ersten bzw. zweiten Transistors mit der Basis des zweiten bzw. ersten Transistors verbunden ist, einem zwischen die Emitter des ersten und zweiten Transistors geschalteten Kondensator, zwei Strom-Steuereinrichtungen mit einer Eingangselektrode, einer Ausgangselektrode und einer gemeinsamen Elektrode, wobei die Ausgangselektrode jeder der beiden Stromsteuereinrichtungen mit dem Emitter eines der ersten beiden Transistoren verbunden ist und die beiden Stromsteuereinrichtungen von den Ausgangssignalen des ersten und zweiten Transistors gesteuert werden, gekennzeichnet durch eine Hauptstromquelle (QS), die die gemeinsamen Elektroden der beiden Stromsteuereinrichtungen (Q6, Q7) mit der Spannungsversorgungseinrichtung verbindet, und durch eine Nebenschlußstromquelle, die mit dem Kondensator (8) verbunden ist, wobei ein Teil des über die Hauptstromquelle fließenden Stromes über die Nebenschlußstromquelle geleitet wird, so daß die Bezugsfrequenz des Multivibrators einstellbar ist.
2. Schaltungsanordnung nacir Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußstromquelle parallel zum Kondensator (8) ges haltet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenschlußstromquelle einen veränderbaren Widerstand (19) aufweist, durch den das Tastverhältnis des Multi vibratorkreises einstellbar ist.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennnzeichnet, daß die Nebenschlußstromquelle eine Reaktanz (27) aufweist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptstromquelle eine «5 gemeinsame Konstantstromquelle (QS) mit einem Eingangsanschluß (10), einem gemeinsamen Anschluß (tj) und einem Ausgangsanschluß (u) aufweist.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromquelle (Qs), eine steuerbare Einrichtung ist, so daß der konstante Strom geändert werden kann.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Konstantstromquelle CQs) einen Transistor enthält.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Einrichtung, um ein Modulationssignal an die steuerbare Einrichtung (Qs) anzulegen und den Strom durch diese zu ändern, so daß die Frequenz des Multivibrators moduliert wird.
9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingangsanschluß (10) der steuerbaren Einrichtung (Qs), an den Klemmkreis (3) einer Videosignal-Aufzeichnungsschaltung (2,3,4,5,
6) angeschlossen ist.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangsanichluß r4) der steuerbaren Einrichtung (Qs) an den Weißpegel-
abschneidkreis (5) angeschlossen ist
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 9, dadurch gekennzeichnet daß der gemeinsame Anschluß ffc) der Hauptstromquelle (Qs) an den Vorverzerrungskreis (4) angeschlossen ist
DE2503445A 1974-01-29 1975-01-28 Schaltungsanordnung mit einem frequenzsteuerbaren Multivibrator Expired DE2503445C2 (de)

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