DE3239653C2 - Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Last - Google Patents
Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen LastInfo
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Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betreiben einer elektrischen Last und besteht aus einer ersten und zweiten Treiber-Einrichtung, die die elektrische Last mit Strom versorgen. Die erste Treibereinrichtung besteht aus einem linearen Gegenwirkleitwert-Verstärker und liefert Strom an die zweite Treibereinrichtung, die Schaltmittel enthält, deren Sättigungszustand von der Größe des von der ersten Treibereinrichtung gelieferten Stromes abhängig ist.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Last, beispielsweise eines
elektrischen Motors gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
In Verstärkern zum Betreiben von elektrischen Lasten, wie z. B. elektrischen Motoren, werden häufig
Transistor-Verstärkerstufen verwendet, die zwischen Sättigung oder Stromleitung und Abschaltung oder
Nichtleitung betrieben werden. Die auf die Last gegebene Energie würde ausreichen, um die direkt vorgeschaltete
Transistor-Verstärkerstufe zu überhitzen und dadurch zum Ausfall zu bringen. Während der Sättigung
und im nicht-leitenden Zustand tritt praktisch kein Energieverlust ein. Deshalb können Transistor-Verstärker,
die zwischen nicht-leitendem und gesättigtem Zustand geschaltet werden, ohne großen Energieverlust
und ohne Überhitzung beträchtliche Mengen an Energie auf Lasten geben.
Das erzeugte Signal hat eine viereckige Wellenform oder ist ein Digitalsignal mit gleichförmigen Amplituden.
Veränderungen in der Energieversorgung können durch Impulsbreitenmodulation erzielt werden. Hierdurch
wird ein Arbeitszyklus entsprechend der gewünschten Energieversorgung der Last erzielt. Eine
Vorrichtung zur Energieversorgung einer Last enthält außerdem Verstärker und einen Oszillator, der eine
rechteckige Wellenform erzeugt, eine Quelle für ein Analog-Signal mit einer Amplitude entsprechend dem
Arbeitszyklus und einen Impulsbreite-Modulator, der auf das Analog-Signal anspricht und die Dauer der impulse
für die rechteckige Wellenform dem Arbeitszyklus entsprechend einstellt Die Impuls) requenz des auf
die Last gegebenen Signals ist viel höher als die in der Last bewirkte Frequenz, nämlich die Begrenzungsfrequenz
des induktiven Kreises eines Motors oder die Begrenzungsfrequenz des kapazitiven Kreises einer kapazitiven
Last So filtert die Last das Impuls-Seriensignal und ?ieht daraus einen mittleren Strom- oder Spannungswert
Da der mittlere Wert proportional dem Arbeitszyklus ist, erhält die Last die gewünschte Versorgung.
Um Energie im Verstärker einzusparen, wurden außer der Verstärkerstufe direkt vor der Last weitere Stufen
eingeführt, die aus Transistor-Schaltkreisen bestehen und in denen der Transistor zwischen Sättigung und
Nichtleitung geschaltet wird. Es wurden Verstärker konstruiert, die mit in Serie geschalteten Transistoren
arbeiten. Soiche Schaltungen haben sich als vorteilhaft erwiesen, um den Erergieverlust zu verringern und dadurch
schwächere Transistoren verwenden zu können. Ein Nachteil derartiger Transistor-Serien besteht aber
darin, daß durch diese Unregelmäßigkeiten in der Versorgung der letzten, direkt vor der Last geschalteten
Stufe auftreten, da diese letzte Stufe einen bestimmten positiven Basissirom erfordert, um die Sättigung herbeizuführen
und aufrechtzuerhalten. Die Größe des positiven Basisstroms ist ein bestimmter Prozentsatz des gewünschten
Kollektorstroms in der sättigbaren T-ansistor-Treiberstufe, wenn eine wirksame Schaltfrequenz
sichergestellt werden soll. Die einfache Verwendung von Begrenzungs-Widerständen schließt die die Möglichkeit
einer genauen Kontrolle des gesättigten Treiber-Transistors aus. Ein weiteres Problem derartiger
Transistor-Serienschaltungen besteht darin, daß weder die rechteckige Wellenform noch die Anstiegs- und Abfallzeiten
erha'tcn bleiben, insbesondere am Anfang und Ende eines jeden Impulses, weshalb die Anstiegs- und
Abfallzeiten von Verstärkerstufe zu Verstärkerstufe zunehmend länger werden, so daß sich das rechteckige
Signal allmählich in ein trapezoides Signal verwandelt. So wird schließlich die Endverstärkerstufe zeitweise
weder in der Sättigung noch im nichtleitenden Zustand sein, was eine starke Wärmeentwicklung zur Folge hat.
Aus Kostengründen scheitert hier Abhilfe durch schneller reagierende Transistoren.
Aus »Patents Abstracts of Japan«, E- 47, 24. Februar 198 L Vol. 5/No. 30, ist eine Verstärkerschaltung für einen
Lautsprecher bekannt. Hier sollen Verzerrungen der Ausgangssignale kompensiert werden, die sich
durch Nicht-Iincaritäten eines Verstärkerkreises ergeben. Der Verstärkerkreis besteht aus hintereinandergeschalleten
Transistorstufen, wobei jedoch nicht ei kennbar ist, in welchem Arbeitsbereich die einzelnen Transistoren
betrieben werden.
In der Zeitschrift »Funkschau«, 1979, Heft 20, Seiten 59/60, wird eine Verstärkerschaltung für pulsweiten
modulierte Signale beschrieben. Diese Signale werden über geeignete Treiberstufen zwei schnellen Leistungsschalt-Transistoien
zugeführt, verstärkt, und stehen dann über ein Tiefpaßfilter an der Last zur Verfügung.
Die vor dem Leistungsschalter angeordnete Treiberstufe arbeitet jedoch nicht im linearen Bereich, sondern
ihre Transistoren werden im quasi- gesättigten Zustand betrieben.
Aus IEEE Journal of Solid State Circuits, Vol. SC-IO
No. 3, Seiten 170 bis 172, sind weiterhin Verstärker mit aktiven Schalteinrichtungen bekannt, denen eine Treiberschaltung
vorgeschaltet ist Hierzu wird ausgeführt, daß durch eine geeignete Wahl der aktiven Schalteinrichtung
und durch einen geeigneten Aufbau der Ti eiberschaltung
die Schaltzeit der Schalteinrichtung auf einen Minimalwert reduziert werden kann. Nähere Ausführungen
werden hierzu jedoch nicht gegeben.
Aus der Zeitschrift »Frequenz« 22, (1968) 3, Seiten 69 bis 81, schließlich ist ein pulsdauer-modulierter 2-W-
und ein 12-W-Niederfrequenz-Verstärker bekannt Einem
Sägezahngenerator und einem Schwellwertschalter, die zusammen einen Pulsweiten-Modulator bilden,
sind eine Treiberstufe und eine Endstufe nachgeschaltet Die Treiber- und die Endstufe enthalten bipolare Transistoren.
Es ist jedoch auch hier nicht erkennbar, in welchem Arbeitsbereich die einzelnen Transistoren betrieben
werden.
Es ist somit die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Last,
beispielsweise eines elektrischen Motors, die eine erste Treiber-Einrichtung enthält, der ein Impulsbreiten moduliertes
Signal zugeführt wird und deren Ausgang mit einer zweiten, nicht-linearen, sättigbare Schaltmittel
aufweisenden Treiber-Einrichtung verbunden ist die ihrerseits die Last mit elektrischem Strom versorgt wobei
der Sättigungszustand und der Sättigungsgrad der Schaltmittel abhängig von der Größe des von der ersten
Treiber-Einrichtung an den Eingang der zweiten Treiber-Einrichtung
gelieferten Stromes ist, zu schaffen, bei der die Umschaltungen sehr schnell erfolgen und dadurch
Wärmeverluste vermieden werden. Weiterhin soll nicht mehr erforderlich sein, die Transistoren der
letzten Verstärkerstufe im Hinblick auf ihren Innenwiderstand sehr sorgfältig auszuwählen, um stark unterschiedliche
Belastungen dieser Transistoren zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgezeigten
Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausbildungen der erfin-
dungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß die erste Treiber-Einrichtung einen linearen Signalverstärker
enthält, der Strom vorbestimmter Größe an den Eingang der zweiten Treiber-Einrichtung liefert, und daß
die erste Treiber-Einrichtung Einstellmittel zur Einstellung der Amplitude des an die zweite Treiber-Einrichtung
gelieferten Stromes auf einen gewünschten Wert sowie Rückkopplungsmittel zur Rückführung eines
Teils des dem Signalverstärker zugeführten Stroms zu den Einstellmitteln aufweist.
Die nicht-lineare zweite Treiber-Einrichtung enthält
vorzugsweise Transistoren und ist zwischen Sättigung und Nichtleiten geschaltet. Allerdings können auch andere
Bauteile für den nicht-linearen Betrieb verwendet werden, wie beispielsweise magnetische Verstärker mit
sättigbarem Kern. Die lineare und die nicht-lineare Treiber-Einrichtung werden durch das gleiche Signal ge
steuert, das eine rechteckige Wellenform aufweist und
impulsbreite-moduliert ist Die Amplitude des Treibersi-,gnals
ist von vorbestimmter Größe und entspricht den Erfordernissen zum Erzielen der Sättigung entweder im
beginnenden, gemäßigten oder vollen Sättigungszustand.
Beim Transistor wird beispielsweise der Teil der Kennlinie als beginnende Sättigung bezeichnet, in welchem
die bewirkte Verstärkung bereits reduziert ist, der IBasisstrom aber noch ausreichend gering ist, so daß
noch keine Änderung der Kapazität der Basis-Emitter-Verbindung
eintritt; es tritt nur eine geringe Spannung zwischen dem Emitter-Kollektor-Endpaar auf, der
Energieverlust im Transistor ist noch klein und die Ansprechbarkeit bzw. Reaktion des Transistors ist fast unverändert.
Anders ist das Verhalten beim vollen Sättigungszustand. Die in der Basis-Emitter-Verbindung aufgestaute
Ladung ist groß, was einen merklichen A.nstieg der Kapazität und eine beträchtliche Abnahme der Reaktionsfrequenz
zur Folge hat. Der Zustand der begin- ίο nenden Sättigung erfordert die genaue Überwachung
des Basisstroms, da bei abnehmendem Basisstrom keine Sättigung vorhanden ist, während bei zunehmendem
Basisstrom zunächst gemäßigte und dann volle Sättigung eintritt, !n einer bevorzugten A.usgestaltungsform is
der vorliegenden Erfindung enthält die nicht-lineare Treiber-Einrichtung einen Transistor, der zwischen beginnender
Sättigung und nicht-leitendem Zustand arbeitet. Die lineare Treiber-Einrichtung erzeugt das impulsbreite-modulierte
Impulsfolge-Signal, dessen Mittelwert proportional der Amplitude eines Kontrollsignals
ist, welches die Stromversorgung der Last bestimmt. Der Ausgang der linearen Treiber-Einrichtung ist mit
dem Basis-Eingang des Transistors verbunden und Hefen den Basisstrom an diesen. Ein Impuls des Basis-Stroms
bewirkt einen Sättigungszustand des Transistors. Das Ende des Stromimpulses bewirkt den Übergang in
den nicht-leitenden Zustand des Transistors.
Die erste Treiber-Einrichtung enthält einen rückgekoppelten linearen Signal-Verstärker, der den bestimmten
Ausgangsstrom zurückführt und nach Summierung mit dem Eingangssignal sicherstellt, daß der dem Transistor
zugeführte Baisstrom direkt proportional der Amplitude des Eingangssignals ist Das Eingangssignal hai
eine rechteckige Wellenform und ist Impulsbreite-moduliert
Der dem Basiseingang zugeführte Strom hat eine rechteckige Wellenform mit der identischen Impulsbreite-Modulation.
Der lineare Verstärker ist mit einer Ausgangsstufe versehen, die symmetrisch mit einer
positiven und einer negativen Spannungsquelle verbunden ist; er kann somit positive und negative Stromwerte liefern und sowohl die PNP- als auch die NPN-Transistoren
betreiben. Die Strornrichtung hängt von der Richtung der Eingangsantriebsspannung ab. Zur genauen
Steuerung des Sättigungszustandes des Transistors ist es empfehlenswert, eine Vorrichtung einzubauen,
die die Stromimpulse steuert und die Amplitude regelt; hierdurch können der Arbeitszyklus, die Wellenform
und die Amplitude des Basisstromes genau kontrolliert werden unabhängig vom jeweiligen Zustand
des Transistors.
Es ist wichtig, daß die lineare Treiber-Einrichtung eine
ausreichende Bandbreite und Stärke aufweist um die Anstiegs- und Abfallzeiten eines jeden bandbreite-modulierten
Impulses zu wiederholen. Die wiederholten Anstiegs- und Abfallzeiten erscheinen in den Stromimpulsen
des Kontrollsignals, das mit dem Schalttransistor der nichtlinearen Treiber-Einrichtung verbunden ist
Hierdurch kann die Schaltung so genau eingehalten we/den, daß die gewünschte Stromversorgung erzielt
wird, und so schnell, daß eine übermäßige Erwärmung des Transistors vermieden wird. Die Verwendung der
linearen Treiber-Einrichtung vermeidet somit die bei Verwendung einer Serie von Transistoren auftretenden
Probleme des Überhitzens und der Verzerrung der WeI-lenform.
Zur weiteren Verbesserung der Basisstrom-Wellenform beim Ein- und Ausschalten des Sättigungsstromes
am Transistor wird vorteilhafterweise ein Impulsformer
vor den Signalverstärker geschaltet, um zu Beginn und am Ende eines jeden Sättigungs- und nicht-leitenden
Intervalls eine Randspitze zu setzen. Derartige Randspitzen vermeiden Aufladungen und Kapazitäten des
Transistors im Zustand zwischen Sättigung und Nichtleitung.
Die oben beschriebene Ausführung kann allgemein zum Treiben einer beliebigen Last mit verschiedenen
elektrischen Charakteristiken verwendet werden. Sie kann wesentlich vereinfacht werden, wenn sie zum Treiben
nur einer Last mit ganz bestimmten elektrischen Charakteristiken verwendet werden soll, z. B. wenn
Strom, Spannung und Impedanz der Last einen bestimmten Wert haben und die erfindiingsgernäße Vorrichtung
ausschließlich zum Treiben dieser Last bestimmt ist. In diesem Fall sind die Vorkehrungen, die für
Lasten verschiedener Art beschrieben wurden, nicht erforderlich. So kann ein großer Teil der oben beschriebenen
Vorrichtungen durch weniger kostspielige ersetzt werden und auch die Anzahl der erforderlichen elektrischen
Bauteile reduziert sich erheblich.
Nach einer anderen, einfachen Ausführung der vorliegenden Erfindung wird einem komplementären Transistor-Treiberkreis
über ein Paar von Zener-Dioden und einen elektronischen Schaltkreis der entsprechende Basisstrom
zugeführt. Der Schaltkreis aktiviert den komplementären Treiberkreis, um dem nicht-linearen Treiber
abwechselnd negative und positive Stromimpulse zuzuführen. Bei dieser Ausführungsform werden die
Rückkopplungsschaltung sowie die Impulsformer-Schaltung der zuvor beschriebenen Ausführungsform
überflüssig, wodurch erheblich an Kosten gespart wird. Die oben beschriebene Erfindung wird anhand der Beschreibung
der Figuren näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung in Blockdiagrammform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
F i g. 2 ist eine stilisierte diagrammatische Darstellung der Sättigungszustände eines Transistors.
Fig. 3 ist ein schematisches Diagramm eines Impulsformers
der Vorrichtung nach F i g. 1.
F i g. 4 ist ein schematisches Diagramm einer alternativen Ausführungsform des nicht-linearen Treibers aus
F i g. 1 und stellt Transistoren in Parallelschaltung dar.
F i g. 5 ist ein schematisches Diagramm einer alternativen
vereinfachten Schaltung zum Aktivieren des nichtlinearen Treibers aus F i g. 1.
F i g. 6 ist ein schematisches Diagramm des Schaltkreises aus F i g. 5 mit einem zusätzlichen Impulsformer.
F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrichtung 20 zum Betrieb einer elektrischen Last 22, gesteuert vom
Kontrollsignal des Signalgebers 24. Entsprechend der vorliegenden Erfindung enthält die Vorrichtung 20 einen
Signalmodifikator 26 zur Umwandlung des Formates des Analogsignals auf der Ausgangsleilung 28 der
Quelle 24 in ein impulsbreite-modulieries Signal auf der
Leitung 30. Die Vorrichtung 20 enthält weiterhin den Verstärker 32 und den sättigbaren Treiber 34, die die
impulsbreite-modulierten Signale des Modifikators 26 mit der Last 22 verbinden.
Der zweite Treiber 34 wird nicht-linear betrieben, während der Verstärker 32 als erster Treiber eine lineare
Abhängigkeit zwischen der Größe des Ausgangsstromes auf der Leitung 36 und der Größe der Eingangsspannung
am Verstärker 32 auf der Leitung 30 herstellt. Der Treiber 34 ist beispielsweise in einer Schaltung mit
einem Transistor 38 und einem Dioden-Paar 40, welche in Serie über die Basis-Emitter-Verbindung des Transi-
stors 38 geschaltet und entgegengesetzt zur Basis-Emitter-Verbindung
gepolt sind, gezeigt. Stromimpulse des Impulsbreite-modulierten Signals auf der Leitung 36
werden als Basisantrieb für den Transistor 38 verwendet. Bei jedem Stromimpuls auf der Leitung 36 geht der
Transistor 38 in den gesättigten Zustand. Am Ende jedes Stromimpulses auf der Leitung 36 ist der Transistor 38
abgeschaltet und befindet sich im nicht-leitenden Zustand. Hierdurch wird ein minimaler Energieverlust im
Transistor erzielt und ein Maximum an Energie auf die Last 22 übertragen. Die Last 22 ist beispielsweise die
Stalorwicklung eines Motors; die Wicklungen sind schematisch dargestellt und enthalten den Induktor 42 und
einen Widerstand 44, die in Serie verbunden sind zwischen den Emitter- und den Kollektorausgängen des
Transistors 38 über eine Stromquelle, die hier als Batterie 46 dargestellt ist Die lineare Arbeitscharakteristik
des Verstärkers 32 gewährleistet, daß Anfang und Ende des Basisstromes des Transistors 38 genau dem Stromimpulssignal
auf der Leitung 30 folgen. Dabei erfolgt der Übergang zwischen Sättigung und Nichtleitung sehr
schnell, um Energieverluste im Transistor 38 zu vermeiden.
Die grafische Darstellung 48 (Fig. 1) stellt beispielhaft
die Wellenform des Impulsbreite-modulierten Signals dar, deren obere Spur auf die Leitung 30 gegeben
wird. Die zweite Spür der Grafik 48 zeigt eine ideale gefilterte Wellenform des Stromes, wie er durch die
Last 22 fließt, während die dritte Spur die Wellenform des Kontrollsignals auf der Leitung 28 von der Stromquelle
24 zeigt Beispielsweise besteht die Stromquelle 24 aus einer Batterie (nicht gezeigt) und einem Potentiometer
(nicht gezeigt), wodurch die analoge Spannung auf der Leitung 28 von Hand geregelt werden kann,
entsprechend der Wellenform der dritten Spur in der Grafik 48. Um die Filterung der Stromimpulse durch die
Last 22 zu erzielen, muß die Wiederholungsfrequenz der Impulsfolge auf der Leitung 30 vorzugsweise zwei- bis
dreimal größer sein als die Grenzfrequenz des durch die Last 22 gebildeten Filters. Der Filter enthält den Induktor
42 und den Widerstand 44. Dadurch ist der Stromfluß in der Last 22 proportional dem Mittelwert der
Stromimpulsfol^e auf der Leitung 36 vom Verstärker 32.
Der Modifikiitor 26 enthält den Rechteckswellenform-Generator
50 und den Impulsbreite-Modulator 52 sowie einen Impulsformer 54 zur Erzeugung des Impulsbreite-modulierten
Signales auf der Leitung 30 als Reaktion auf das Kontrollsignal auf der Leitung 28. Der
Generator 50 gibt eine Folge von Impulsen mit rechteckiger Wellenform und gleichförmiger Zeitdauer auf
den fvioduiator 52. Ais Reaktion auf die Spannung des Signals auf der Leitung 28 variiert der Modulator 52 die
aufeinander folgenden Impulse entsprechend der Höhe der Spannung auf der Leitung 28. Hierdurch wird erreicht,
daß der Arbeitszyklus der Impulsfolge am Ausgang des Modulators 52 ebenso wie der Arbeitszyklus
der Impulsfolge auf der Leitung 30 proportional der Spannung auf der Leitung 28 ist Der Former 54, wie
später noch im Zusammenhang mit F i g. 2 beschrieben, schließt einen Amplitudenbegrenzer zur genauen Einstellung
der Amplitude der Impulsfolge auf einen bestimmten Wert ein; zusätzlich kann dieser auch noch
eine Schallung enthalten, die für jeden Impuls eine Anfangsspitze bewirkt und damit den Übergang vom Zustand
der Sättigung in den nicht-leitenden Zustand im Treiber 34 beschleunigt
Der Verstärker 32. der den ersten Treiber darstellt besteht aus fünf Widerständen 57—61, zwei Transistoren
65—66, und einem Arbeitsverstärker 68. Der Widerstand 57 verbindet das Eingangssignal auf der Leitung
30 mit dem negativen Eingang des Arbeitsverstärkers 68. Der Widerstand 58 verbindet den positiven Eingang
des Verstärkers 68 mit der Erde. Das Eingangssignal auf der Leitung 30 variiert zwischen positiver und negativer
Spannung von gleicher Amplitude, in der Grafik 48 als +A und — A dargestellt, und der Ausgangsstrom auf
der Leitung 36 variiert ähnlich zwischen gleichen Spitzenwerten von positivem und negativem Strom. Es sei
angemerkt, daß der Strom durch den Kollektorausgang des Transistors 38 nur deshalb stets in die gleiche Richtung
fließt, weil dieser während des negativen Stromflusses abgeschaltet oder im nicht-leitenden Zustand ist.
Der negative Stromfluß wird von Erde über die Diode 40 in die Leitung 36 eingespeist. Die Emitter-Ausgänge
der Transistoren 65 und 66 sind untereinander verbunden zur Erzielung einer gleichen + V und — V Spannung,
die in konventioneller Weise erzeugt wird. Der Ausgang des Verstärkers 63 versorgt die Transistoren
65 und 66 mit dem Basisstrom. Der Spannungsverlust am Ausgang des Verstärkers 68 und die Verluste beim
Durchfluß durch die Transistoren 65 und 66 sind nur gering, so daß der Verstärker 68 und die Transistoren 65
und 66 nur im linearen Bereich arbeiten.
Eine vorteilhafte Maßnahme besteht in der Benutzung der beiden Rückkopplungs-Widerstände 59—60,
die entsprechend mit den negativen und den positiven Eingängen des Arbeitsverstärkers 68 verbunden sind.
Die Widerstände 57 und 58 weisen die gleichen Widerstandswerte auf, ebenso wie die Widerstände 59 und 60.
Die vom Widerstand 59 vom einen Ausgang des Widerstandes 61 rückgeführte Spannung ist unterschiedlich
von jener, die vom Widerstand 60 vom anderen Ausgang des Widerstandes 61 zurückgeführt wird. Die
Spannungsdifferenz entspricht dem Spannungsabfall am Widerstand 61. Der Widerstand 61 weist, verglichen
mit den Widerständen 57—60, einen kleinen Wert auf, um als Strommeßwiderstand zu dienen, in dem der
Spannungsabfall am Widerstand 61 proportional dem Strom auf der Leitung 36 ist. Die relativ großen Werte
der Widerstände 59 und 60 stellen sicher, daß nur ein vernachlässigbar kleiner Anteil des Stromes der Leitung
36 auf den Eingang des Verstärkers 68 zurückgeführt wird. Der Widerstand 61 ist mit der Eingangsimpedanz
des Treibers 34 in Serie geschaltet und dient als Emitter-Impedanz für den Emitterkreis der Transistoren 65 und
66. Im Hinblick auf den Spannungsabfall über den Widerstand 61 zum Differentialeingang des Verstärkers 68
weist die Ausgangsspannung des Verstärkers auf der Leitung 3b eine solche Größe und Richtung auf, daß der
Strom der Leitung 36 gezwungen wird, genau dieselbe Wellenform wie der Strom auf der Leitung 30 am Eingang
des Verstärkers 32 anzunehmen. So folgt der Strom der Leitung 36 linear der Spannungswellenform
der Leitung 30 für alle Spannungswerte der Leitung 30. Die Linearität wird durch die zuvor beschriebene Arbeitsweise
des Verstärkers 68 und der Transistoren 65 und 66 innerhalb deren linearem Bereich sichergestellt.
Im Gegensatz zu der oben erwähnten, nicht-linearen Arbeitsweise des zweiten Treibers bewirkt dieser einen
Stromfluß im Kollektorstrom des Transistors 38 nur während der Sättigungsperioden des Transistors. Der
Transistor 38 wird während der negativen Wellenform, wie in der Grafik 48 als erste Spur gezeigt, abgeschaltet.
Während der Abschaltungs-Periode des Transistors 38 wird der Stromfluß durch den Induktor 42 um den Tran-
ίο
sistor 38 herum über die Diode 70 geleitet. Der geglättete Wert des Laststromes, wie oben beschrieben, ergibt
so den Mittelwert der Folge nur der positiven Teile der Wellenform der ersten Spur, wie in der Grafik 48 dargestellt.
Die Vervendung eines linearen Verstärkers 32, der mit dem Transistor 38 verbunden ist, sorgt für eine genau
gesteuerte Sättigung des Transistors 38 unabhängig von Temperatur- oder Spannungsschwankungen im
Schaltkreis des Treibers 34.
Die Grafik (F i g. 2) zeigt die Verbindung zwischen . Spannung und Sättigungszustand in Abhängigkeit vom
Basisstrom. Insbesondere soll darauf hingewiesen werden, daß im Zustand tiefster Sättigung beträchtliche
Veränderungen des Basisstroms auftreten können, ohne, daß eine wesentliche Veränderung der Kollektor-Emitter-Spannung
festzustellen wäre. Im beginnenden Sättigungszustand beendet jedoch eine verhältnismäßig
geringe Abnahme des Basisstromes den Sättigungsvorgang bei gleichzeitigem schnellen Ansteigen der Kollektor-Emitter-Spannung.
Deshalb ist eine genaue Kontrolle des Stromes durch den Signal-Verstärker dringend
erforderlich.
In F i g. 3 erhält der Impulsformer 54 über die Leitung
Impulsbreite-modulierte Signale vom Modulator 52 und
erzeugt ein Impulsbreite-moduliertes Signal vorbestimmter Größe auf der Leitung 30, während der Arbeitszyklus
der Impulsbreite-Modulation beibehalten wird. Zusätzlich bewirkt der Former 54 eine Anfangsspitze am Anfang eines jeden Impulses auf der Leitung
30 zur Verbesserung der Arbeit des Treibers 54 (F i g. 1).
Der Impulsformer 54 enthält einen optischen Trennschalter 74 und drei Arbeitsverstärker 77—79. Der optische
Trennschalter enthält zwei Dioden 81 und 82, einen Widerstand 84 und einen Transistor 86. Die Dioden 81
und 82 sind optisch durch die Lichtstrahlen 88 verbundene Photodioden. Die Diode 81 sendet die Lichtstrahlen
88 als Reaktion auf einen jeden Impuls auf der Leitung 72 aus, während die Diode 82 auf jeden der Lichtstrahlen
88 reagiert, indem sie dem Transistor 86 den Basisstrom zuleitet. Der Transistor 86 wird durch zwei
Spannungsquellen mit Strom versorgt, die sowohl + V als auch — V erzeugen; in der Figur sind diese als Batterien
91 und 92 dargestellt
Während des Betriebes erzeugt der Trennschalter 74 ein Impulssignal mit rechteckiger Wellenform auf der
Leitung 94, das den gleichen Arbeitszyklus hat wis das Signal mit rechteckiger Wellenform auf der Leitung 72.
Durch jeden einzelnen Lichtimpuls wird der Transistor 86 gesättigt Entsprechend ändert sich der Spannungswert am Kollektor-Ausgang zwischen +V und —V gegen
Erde. Hierdurch wird die Größe des Signals mit -rechteckiger Wellenform begrenzt durch die Spannung
der Batterien 91 und 92. Der Trennschalter 74 hat zwei Funktionen: die Trennung der Spannung im Former 54
von der am Modulator 52 aufscheinenden Spannung und die Begrenzung der Amplitude der rechteckigen
Wellenform des Signals auf 94.
Der Verstärker 77 arbeitet mit Hilfe einer Rückkopplung, so daß der verstärkte Strom zum Verstärker über
die Leitung 98 zurückgeführt wird. Derartige Schaltungen sind in der Technik bekannt. Der Verstärker 77
bewirkt eine Trennung der Impedanz auf der Leitung 94, so daß das Signal die ursprüngliche rechteckige Wellenform
beibehält, und liefert gleichzeitig genügend Energie, um die nachfolgenden Stufen des Formers 54
zu betreiben.
Der Verstärker 78 ist ebenfalls mit einem Rückkopplungsweg versehen. Der Widerstand 100 ist mit dem
Ausgang des Verstärkers einerseits und mil dessen negativem Eingang andererseits verbunden. Der negative
Eingang des Verstärkers 78 ist mit dem Ausgang des Verstärkers 77 verbunden und zwar über die Parallelschaltung
eines Kondensators 102 und eines Widerslandes 104. Der positive Eingang des Verstärkers 78 liegt
auf Erde. Die Verstärkung durch den Verstärker 78 wird bestimmt durch den Widerstand der Widerstände JOO
und 104. Der Wert des Kondensators 102 wird so gewählt, daß die Zeitkonstante, die dieser im Zusammenwirken
mit den Widerständen 100 und 104 bewirkt, viel kleiner ist als die Impulsdauer des rechteckigen Wellensignals
auf der Leitung v-*>
,jer Kondensator 102 bewirkt ein momentanes Überschießen oder eine Spitze
zu Beginn eines jeden negativen oder positiven Impulses. Jenes Überschießen ist aus den (!rafikcn 106 und
108 ersichtlich, die sich jeweils am Ausgang der Verstärker
77 und 78 befinden.
Aus 108 ist die Spitze ohne weiteres zu erkennen, während in 106 keine Spitze vorhanden ist.
Der Verstärker 79 ist mit einem Rückkopplungsweg in Form des Potentiometers 110 versehen, welches zwischen
dem Ausgang des Verstärkers 79 und seinem negativen Eingang liegt. Der negative Eingang des Verstärkers
79 ist über einen Widerstand 112 mit dem Abgang des Verstärkers 78 verbunden. Am Potentiometer
110 ist ein weiterer Ausgang vorgesehen, der mit einem
Gleitkontakt verbunden ist und durch den der Widerstand im Rückkopplungsweg eingestellt werden kann.
Es ist bekannt, daß der Verstärkungsgrad der Verstärkerstufe vom Verhältnis der Widerstände des Potentiometers
110 und des Widerstandes 112 abhängt. Der Verstärker
79 wird als variabler Verstärker verwendet. Durch Einstellen des Potentiometers 110 wird die Größe
des Impulsbreite-modulierten Signals rechteckiger Wellenform auf der Leitung 30 eingestellt. Die Größe
des Signals auf der Leitung 30 wird entsprechend den Charakteristiken des Transistors 38 und des Treibers 34
(Fig. 1) gewählt Das Signal wird größer, wenn die benutzten
Transistoren einen relativ hohen Basisstrom erfordern, um den Sättigungszustand zu erreichen, während
für Transistoren, die hierfür nur geringere Ströme benötigen, ein kleineres Signal gewählt wird.
Im Betrieb wird deshalb durch den Trennschalter 74 in Kombination mit dem Verstärkungsgrad des Verstärkers
79 eine optimale Größe des Basisstromes erzielt, welcher über den Verstärker 32 dem Transistor 38 zugeführt
wird und hierdurch abwechselnd die Zustände »Sättigung« und »Abschaltung« erzeugt werden.
(Fig. 1).
Der Kondensator 102 liegt vor dem Verstärker 78 (Fig.3) und erzeugt Spannungsspitzen, die durch den
Verstärker 32 in Stromspitzen umgewandelt werden und die Übergangsphasen zwischen Sättigung und
nicht-leitend im Transistor 38 (F i g. 1) des zweiten Treibers 34 abkürzen. Die Wellenform des vom Former 54
erzeugten Signals bleibt durch die Linearität des Verstärkers 32 erhalten, wodurch eine maximale Energieübertragung
vom nicht-linearen Treiber 34 auf die Last 22 sichergestellt wird, während der Energicverlust im
Treiber 34 minimal ist
Der Impulsformer 54 weist vorzugsweise einen Schaltkreis auf, der den Wert des Signals auf der Leitung
30 zwischen den aufeinanderfolgenden Impulsen ausgleicht, wodurch der Strom auf der Leitung 36
(Fig. 1) am Ausgang des Verstärkers 32 ebenfalls ausgeglichen wird. Hierdurch kann das Abschalten des
Emitter-Koliektor-Kreises erzielt werden, wenn ein
Strom null an den Basiseingang des Transistors 38 gelegt
wird. Es kann auch ein verhältnismäßig kleiner negativer oder positiver Strom (verglichen mit der Größe
der Stromimpulse) an den Basiseingang zur Beendigung des Kollektorstromflusses gelegt werden. Der Wert
wird entsprechend der Charakteristik des im Treiber 34 benutzter. Transistors gewählt.
Die Ausgleichsschaltung wird vervollständigt durch Summierung einer Ausgleichsspannung über den Widerstand
114 zum Signal das über den Widerstand 112 mit dem negativen Eingang des Verstärkers 79 verbunden
ist. Die Ausgleichsschaltung weist ein Potentiometer 116 auf, das mit den Widerständen 118 und 120 in
Serie geschaltet ist zwischen + V und — Vder Batterien 91 und 92. Der Widerstand 114 verbindet den Mittelausgang
des Potentiometers 116, so daß beim Einstellen des
Potentiometers 116 auf die gewünschte Ausgleichsspannung
der Widerstand 114 diese mit der Signalspannung des Widerstandes 112 verbindet. Der Verstärker 32
wandelt die Ausgleichsspannung in den gewünschten Basisstrom für den Transistor 38 um.
In F i g. 4 ist ein zweiter Treiber 34A gezeigt, der eine
Alternative zum Treiber 34 aus F i g. 1 darstellt. Im Unterschied zu diesem weist der Treiber 34Λ eine Anzahl
parallel geschalteter Transistoren auf, hier die drei Transistoren 38. deren Emitter-Ausgänge über drei Widerstände
122 mit der Batterie 46 verbunden sind. Die Dioden 40 sind zwischen der Verbindung der drei Basisausgänge
und dem negativen Ausgang der Batterie 46 in Serie geschaltet und die Diode 70 liegt zwischen der
Verbindung der drei Kollektorausgänge und dem positiven Ausgang der Batterie 46, entsprechend der Verbindung
der Dioden 40 und 70 in Fig. 1. Der Betrieb des Treibers 34Λ entspricht dem des Treibers 34. Es muß
jedoch erwähnt werden, daß aufgrund der vorbestimmten Größe der Stromimpulse auf der Leitung 36 vom
Verstärker 32 die Transistoren 38 durch die Widerstände 122 vor zu hohen Strömen geschützt sind für den Fall
einer Parameter-Verschiebung für einen der drei Transistoren 38. Der Wert des Widerstandes wird etwa entsprechend
dem Wert des Basis-Emitter-Widerstandes eines Transistors gewählt und bewirkt einen Spannungsabfall
von einem halben Volt am Widerstand 122 während der Sättigung des "I ransistors 38. Der tatsächliche
Wert der Spannung ist von Transistor zu Transistor verschieden, entsprechend den Unterschieden ihrer Parameter
zur Erzielung einer gleichmäßigen Sättigung.
In Fig. 5 ist eine einfachere Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, die erfolgreich zur Energieversorgung
des zweiten Treibers (Fig. 1) benutzt werden
kann, wenn die in F i g. 1 dargestellte besondere Anpassungsfähigkeit der Anordnung nicht efforderiii-h isi. Die
alternative Schallung 130 (F i g. 5) ersetzt die Kombination aus Impulsformer 54 und Verstärker 32 aus F i g. 1.
Durch den Schaltkreis 130 wird die Leitung 72 mit dem Ausgang des Treibers 34 verbunden.
Der Schaltkreis 130 weist zwei Photodioden 81 und 82 als optischen Trennschalter, verbunden durch die
Lichtstrahlen 88. auf, den Transistor 86 und den Widerstand 84 (wie in F i g. 3 beschrieben). Die Schaltung 130
enthält weiterhin einen komplementären Ausgangskreis, der die Leitung 36 mit Strom versorgt und zwei
Transistoren 65/4 und 66Λ aufweist, die ähnlich arbeiten
wie die Transistoren 65 und 66 in F i g. 1. Der Basisstrom für die beiden Transistoren 65A und 66Λ wird über die
beiden Transistoren 133 und 134 zugeführt, die komplementär geschaltet sind und deren Kollektor-Ausgänge
über die Widerstände 137 und 138 mit den Basisausgängen der Transistoren 65A und 66Λ verbunden sind. Die
Verbindung der Transistoren 65A und 66Λ unterscheidet sich von der Verbindung der Transistoren 65 und 66
dadurch, daß die Kollektor-Ausgänge der Transistoren τ 65/4 und 66A miteinander und mit der Leitung 36 verbunden
sind. Der Emitterstrun für die Transistoren 65,4 und 66.4 wird von der Spannungsquelle + V und — V
über die Widerstände 141 und 142 zugeführt. Die Zener-Dioden 145 und 146 sind einerseits mit den Basisausgangen
der Transistoren 65A und 66y4 und andererseits
mit -f V und — V verbunden. Der Exnitterausgang der
Transistoren 133 und 134 liegt auf Erde. Der Basisausgang des Transistors 133 ist direkt mit dem Kollektorausgang
des Transistors 86 verbunden, während der Transistor 134 über den Widerstand 148 mit dem KoI-iektorausgang
des Transistors 86 verbunden ist.
Im Betrieb reagiert der Transistor 86 auf das Impulssignal auf der Leitung 72 mit einem Impulssignal, das
über die Leitung 150 auf die Basisausgänge der Transistören 133 und 134 gegeben wird; das Signal ist in F i g. 3
als Grafik 96 gezeigt. Der Transistor 133 ist ein NPN-Transistor, während der Transistor 134 ein PNP-Transistor
ist. Bei einem positiven Impuls auf der Leitung 150 wird der Transistor 133 leitend, während der Transistor
134 nicht-leitend ist. Entsprechend ist bei einem negativen Impuls der Transistor 133 nicht-leitend und der
Transistor 134 leitend. Der Widerstand 148 im Basisstromkreis des Transistors 134 ist relativ gering, beispielsweise
1,5 Ohm, zum Ausgleich der Wirkung des Basisantriebs auf jeden der beiden Transistoren.
Vergleicht man die Schaltungen entsprechend F i g. 5 und Fig. 1 miteinander, so stellt man fest, daß der Widerstand
61 und der Verstärker 68 in der Schaltung nach Fi g. 5 fehlen. Bei dieser Anordnung wird der Strom für
die beiden Transistoren 65,4 und 66A mit Hilfe des Rückkopplungskreises reguliert, der aus dem Widerstand
141 und der Zener-Diode 145 besteht, die über die Basis-Emitter-Verbindung mit Transistor 65A verbunden
sind, und den Rückkopplungskreis mit dem Widerstand 142 und der Zener-Diode 146, welche über die
Basis-Emitter-Verbindung mit Transistor 66/4 verbunden
sind. Jeder der Widerstände 141 und 142 weist 2 Ohm auf und stellt den Arbeitspunkt für die Basis-Emitter-Verbindung
der Transistoren 65/4 und 66/1 dar.
Dem Transistor 133 wird über den Widerstand 137 Strom vom Transistor 65/4 zugeführt; dieser befindet
sich dann im Zustand linearer Leitfähigkeit. Die Leitfähigkeit von Transistor 65Λ endet, wenn der Transistor
133 nicht mehr leitend ist. Ähnlich aktiviert der Transistör 134 über den Widerstand 138 den Tranristor 66Λ.
Die Zener-Dioden 145 und 146 arbeiten als Blockierschahung
und zwingen die Transistoren 65 A und 66A, linear zu arbeiten. Die Werte der Zener-Dioden 145 und
146 und der Widerstände 141 und 142 bestimmen die Größe des regulierten Stromes auf der Leitung 36, der
den Treiber 34 aktiviert. Aufgrund der abwechselnden, linearen Arbeitsweise der Transistoren 65A und 66Λ hat
die Schaltung 130 eine verhältnismäßig große Bandbreite und eine kurze Ansprechzeit So ist der Schaltkreis
130 in der Lage, den Treiber 134 wirkungsvoll zu aktivieren und die Last 22 aus F i g. 1 anzutreiben.
In Fig.6 ist die Schaltung 131 dargestellt, die die Schaltung 130 aus F i g. 5 aufweist und zusätzlich eine
impulsformende Schaltung, die zwei Induktoren 200 und 201 und zwei Kondensatoren 202 und 203 enthält Die
Induktoren 200 und 201 sind in Serie geschaltet mit den Dioden 145 und 146. Die Kondensatoren 202 und 203
sind parallel mit den Widerständen 137 und 138 geschal-
13
tet Die Impulsformer-Schaltung erzeugt eine Spitze am Anfang und Ende eines jeden Impulses auf der Leitung
36, wie in der Grafik ?06 (F i g. 6) gezeigt Die in der
Grafik 206 dargestellte Wellenform ist besonders geeignet, eine Last mit induktiver Eingangsimpedanz zu treiben.
Die Größe der Induktanz und der Kapazität der Induktoren 200 und 201 und der Kondensatoren 202 und
203 wird experimentell auf der Basis der Impedanz der Last 22 bestimmt (Fig. 1), wie diese durch den Treiber
34 reflektiert wird. ίο
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
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55
60
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■!
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Betrieb einer elektrischen Last, beispielsweise eines elektrischen Motors, die
eine erste Treiber-Einrichtung enthält, der ein impulsbreitenmoduliertes
Signal zugeführt wird und deren Ausgang mit einer zweiten, nichtlinearen, sättigbare
Schaltmittel aufweisenden Treiber-Einrichtung verbunden ist, die ihrerseits die Last mit elektrischem
Strom versorgt, wobei der Sättigungszustand und der Sättigungsgrad der Schaltmittel abhängig
von der Größe des von der ersten Treiber-Einrichtung an den Eingang der zweiten Treiber-Einrichtung
gelieferten Stromes ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die erste Treiber-Einrichtung einen linearen Signal-Verstärker (32) enthält, der
Strom vorbestimmter Größe an den Eingang der zweiten Treiber-Einrichtung (34) liefert, und daß die
erste Treiber-Einrichtung Einstellmittel (110, 112)
zur Einstellung der Amplitude des an die zweite Treiber-Einrichtung (34) gelieferten Stromes auf einen
gewünschten Wert sowie Rückkopplungsmittel zur Rückführung eines Teils des dem Signalverstärker
(32) zugeführten Stroms zu den Einstellmitteln (110,112) aufweist
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lineare Signalverstärker (32) mit
einer Impulseinrichtung verbunden ist, die bewirkt, daß der Ausgangsstrom impulsförmig ist, wobei die
Amplitude der Stromimpulse der vorbestimmten Größe des an die zweite Treiber-Einrichtung (34)
gelieferten Stromes entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Treiber-Einrichtung
(34) Transistoren (38) enthält
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Treiber-Einrichtung
ein Magnetverstärker ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Treiber-Einrichtung
(34) eine Mehrzahl von Transistor-Kreisen (38,122) enthält, die parallel geschaltet sind, und
daß jeder der Transistor-Kreise einen Transistor (38) enthält dessen Emitter mit einem Widerstand
(122) verbunden ist, dessen Größe etwa dem Basis-Emitter-Widerstand
entspricht, um so die Kenndaten-Unterschiede der einzelnen parallel geschalteten
Transistoren (38) im Sättigungsbereich zu kompensieren.
6. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Treiber-Einrichtung (34) in Abhängigkeit von den von der ersten Treiber-Einrichtung gelieferten
Strom-Impulsen zwischen einem vorbestimmten Wert der Sättigung und dem nichtleitenden Zustand
geschaltet wird.
7. Vorrichtung nach Einern der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell- und Rückkopplungsmittel
ein Widerstandsnetzwerk (110,112) und einen Rückkopplungsweg enthalten.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingang der ersten
Treiber-Einrichtung eine Vorrichtung (114,116,118,
120) enthält bzw. mit einer solchen verbunden ist, die dazu dient, die Amplitude der Eingangsimpulse auf
einer einem vorbestimmten Wert entsprechenden Größe zu halten.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Treiber-Einrichtung
eine Vorrichtung (61) zum Messen der Größe des Ausgangstreiberstromes enthält, die mit
Rückkopplungsmitteln (59, 60) zum Zurückführen einer von diesem abgeleiteten Spannung an den Eingang
des Signalverstärkers (32) verbunden ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 oder 9, dadurch gekennzeichnet daß die zweite Treiber-Einrichtung
ein zweites Bauteil enthält das abhängig vom Strom des Treibersignals gesättigt werden
kann, daß dieses aus Transistoren besteht daß das Signal von der ersten Treiber- Einrichtung über
die entsprechenden Basis-Emitter aufgeteilt wird, daß die Stromzufuhr für die Last über die Kollcktorausgänge
der entsprechenden Transistoren gegeben wird, und daß jeder dieser Transistoren im Emilterstromkreis
einen Widerstand zum Ausgleich der Kennlinien der einzelnen Transistoren während der
Sättigung bei dem genannten Strom hat
11. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet
daß die Impulseinrichtung eine Quelle (50) für elektrische Impulse und einen Impulsbreiten-Modulator
(52) für diese Impulse aufweist, um so den Durchschnittswert der auf die Last (22) gegebenen
elektrischen Energie variieren zu können.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulseinrichtung einen Begienzer
zum Begrenzen der Amplitude der Impulse aufweist
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Inipulseinrichtung
zusätzlich eine Vorrichtung (54) enthält die die Wellenform der Impulse regelt derart daß diese stachelförmige
Spitzen jeweils am Beginn und am Ende aufweisen.
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Free format text: PFENNING, J., DIPL.-ING., 1000 BERLIN MEINIG, K., DIPL.-PHYS. BUTENSCHOEN, A., DIPL.-ING. DR.-ING.,PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN BERGMANN, J., DIPL.-ING., PAT.- U. RECHTSANW., 1000 BERLIN NOETH, H., DIPL.-PHYS., PAT.-ANW., 8000 MUENCHEN |
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