DE250323C - - Google Patents
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B51/00—Marking of navigation route
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 250323 KLASSE 65«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1911 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhütung von Strandungen oder
Zusammenstößen von Wasserfahrzeugen, die im wesentlichen aus einem mit dem zu sichernden
Schiff elektrisch verbundenen Vorboot besteht, das mit elektrischen Tastorganen ausgestattet
ist. Derartige Vorboote sind an sich nicht neu. Bei diesen bekannten Einrichtungen
mußte indessen die Steuerung des
ίο Vorbootes vom Schiffe aus bewirkt und daher
das Boot ständig daraufhin beobachtet werden, daß es den Kurs des Schiffes einhalte.
Nach vorliegender Erfindung ist nun das
Vorboot mit einer selbsttätigen Steuerung versehen, die im wesentlichen von einer das
Bootsseil aufnehmenden Hebeleinrichtung gebildet wird, die bei jeder Ablenkung des Seiles
nach rechts oder links durch entsprechenden Kontaktschluß nach den im Boote unterge-
ao brachten, auf das Steuer wirkenden Motoren die selbsttätige Steuerung des Bootes veranlaßt
und gleichzeitig die Kursänderung des Bootes im Maschinenraum des Schiffes signalisiert.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform
dargestellt.
Fig. ι zeigt das mit den Tastorganen ausgestattete
Vorboot in Seitenansicht und
Fig. 2 im Grundriß.
Fig. 3 zeigt die Verbindung des Vorbootes mit dem Schiff,
Fig. 4 die Kontakthebeleinrichtung in untätiger und tätiger Stellung und
Fig. 5 den Grundriß hierzu.
Mit dem Fahrzeug 1 ist ^durch ein die erforderlichen
Leitungsdrähte in sich schließendes Seil 2 der als Vorboot ausgestattete Signalapparat
3 verbunden.
Das Boot ist mit Tastorganen 4, 7, 10, 14,
die die Signalabgabe bewirken, sowie einem Blinklicht 32 in bekannter Weise versehen.
Der Antrieb und die Steuerung des Vorbootes erfolgt auf elektrischem Wege vom
Schiffe aus, und zwar erfolgt der Antrieb der Schiffsschraube 15 durch den Motor 16 und
der Antrieb des Ruders 17 durch zwei kleine Motoren 18.
Letztere stehen durch Rädergetriebe 19, 20 mit einem Radsegment 21 in Verbindung,
auf dessen Achse 22 sich ein Steuerrad 23 befindet, das mittels Zugorgan 24 durch Doppelhebel
25 das Ruder 17 nach links oder rechts steuert, je nachdem der eine oder der
andere Motor 18 umläuft.
Um bei Abweichungen des Vorbootes von der Laufrichtung des Fahrzeuges 1 selbsttätig
das Steuerruder des Vorbootes umzustellen, ist am vorderen Ende des Fahrzeuges 1 eine
Steuervorrichtung vorgesehen, die zur Führung des Seiles 2 dient und von diesem beeinflußt
wird. Das Seil 2 ist an einem Klemmring 26 oder einer ähnlichen Einrichtung befestigt
und läuft mit dem einen Ende über die Kommandobrücke 28 nach dem Maschinenraum des Fahrzeuges, mit dem anderen, wie
bereits beschrieben, nach dem Vorboot.
Die Steuervorrichtung, über die hinweg das Seil 2 geführt ist, besteht aus einer Platte 31,
an welcher zwei Hebel 27 angelenkt sind, die unter dem Einfluß von Federn stehen,
derart, daß sie zwischen sich das Seil 2 zu
tragen vermögen, ohne unter der Last des Seiles eine wesentliche Bewegung nach unten
auszuführen. In der Fig. 3 sind die Hebel bogenförmig ausgeführt gezeichnet. Zwischen
der Platte 31 und den Hebeln 27 sind Kontakte 29, 30 vorgesehen, die stromleitend mit
den Motoren 18 verbunden sind, so daß durch entsprechenden Kontaktschluß bei 29 bzw. 30
der entsprechende Motor 18 selbsttätig angelassen wird, um das Ruder des Vorbootes zu
verstellen. Bei diesem Vorgang wird gleich-• zeitig im Maschinenraum des Schiffes ein
Signal abgegeben. Dieser Kontaktschluß, beispielsweise bei 29, tritt nur ein, wenn das
Vorboot seinen Kurs dem Fahrzeug 1 gegenüber geändert hat und das Seil 2, beispielsweise
wie in Fig. 4 und 5 angedeutet, auf dem mit Kontakt 29 versehenen Hebel 27
gleitet und diesen unter Überwindung der
ao Federkraft zwingt, seinen Kontakt 29 mit dem Kontakt 29 der Platte 31 in Berührung
zu bringen und so lange zu belassen, bis das Vorboot den richtigen Kurs wieder erlangt
hat und das Seil wieder zwischen beiden Hebein 27 ruht. In diesem Zustande sind die
Kontakte 29 bzw. 30 durch Vermittlung der auf die Hebel 27 einwirkenden Federn voneinander
abgehoben, d. h. der Stromkreis ist wieder selbsttätig unterbrochen worden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Selbsttätige Steuerung für mit einem Schiff elektrisch verbundene Vorboote, dadurch gekennzeichnet, daß das das Vorboot mit dem Schiff verbindende Seil (2) über auf Federn ruhende Hebel (27) geführt ist, welche mit Kontaktstücken (29, 30) ausgerüstet sind, die in dem Stromkreis der das Steuerruder verstellenden Motoren (18) liegen, derart, daß bei jeder Ablenkung des Seiles nach rechts oder links durch entsprechenden Kontaktschluß (bei 29 oder 30) selbsttätig der entsprechende Motor (18) angelassen wird, um das Ruder des Vorbootes zu verstellen, während gleichzeitig ein Signal im Maschinenraum abgegeben wird.Hierzu ϊ Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250323C true DE250323C (de) |
Family
ID=508860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250323D Active DE250323C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250323C (de) |
-
0
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