DE2503014B2 - Drahtverzugmatte fuer strecken im berg- und tunnelbau - Google Patents
Drahtverzugmatte fuer strecken im berg- und tunnelbauInfo
- Publication number
- DE2503014B2 DE2503014B2 DE19752503014 DE2503014A DE2503014B2 DE 2503014 B2 DE2503014 B2 DE 2503014B2 DE 19752503014 DE19752503014 DE 19752503014 DE 2503014 A DE2503014 A DE 2503014A DE 2503014 B2 DE2503014 B2 DE 2503014B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wires
- mat
- longitudinal rods
- lengths
- bends
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005641 tunneling Effects 0.000 title 1
- 238000005491 wire drawing Methods 0.000 title 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 6
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 6
- 238000010276 construction Methods 0.000 claims description 5
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 3
- 238000005065 mining Methods 0.000 claims description 2
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 6
- 239000005022 packaging material Substances 0.000 description 4
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 3
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 239000002985 plastic film Substances 0.000 description 2
- 229920006255 plastic film Polymers 0.000 description 2
- 239000011435 rock Substances 0.000 description 2
- 241001465382 Physalis alkekengi Species 0.000 description 1
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 229910052925 anhydrite Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L calcium sulfate Chemical compound [Ca+2].[O-]S([O-])(=O)=O OSGAYBCDTDRGGQ-UHFFFAOYSA-L 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000004907 gland Anatomy 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000007639 printing Methods 0.000 description 1
- 238000007493 shaping process Methods 0.000 description 1
- 238000005507 spraying Methods 0.000 description 1
- 239000013589 supplement Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/15—Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
- E21D11/152—Laggings made of grids or nettings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
60
Die Erfindung betrifft eine Drainverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau, auf deren Ausbauprofilen
die Enden der Matte aufliegen, in der mehrere parallele Querstäbe oder -drähte mit einander parallelen
Längsstäben oder -drähten verschweißt sind, an deren Enden die Mattenlager angeordnet sind, wobei
gegebenenfalls mit den Drähten und/oder den Stäben der Matte ein Gewebe od. dgl. zum Zurückhalten
kleinstückigen Verfüllmaterials verbunden ist.
Derartige Drahtverzugmatten übertragen die zwischen aufeinanderfolgenden Bauen auftretenden Kräfte
auf die Ausbauprofile und vermeiden dadurch Brüche. Sie werden im allgemeinen mit Hilfe von Handstücken
an dem Gebirgsstoß angeschlossen. Sind sie mit Geweben aus Drähten, Drahtgeflechten, Wettertuch,
Kunststoffolien od. dgl. versehen, so können sie entweder unmittelbar an das Gebirge angeschlossen
werden und halten dann die vom Gebirge abplatzenden Schalen zurück, oder die Matten erhalten eine axial oder
radial eingebrachte Hinterfüllung mit Mörtel, Beton, Anhydrit oder ähnlichen Verfüllmaterialien, die mit
Hilfe rationellerer Verfahren als die Handstücke eingebracht, z. B. auf- oder eingespritzt werden können.
Es sind Drahtverzugmatten bekannt, bei denen das erwähnte Drahtgeflecht oder -gewebe zwischen die
Längs- und die Querstäbe bzw. -drähte der Matte eingeschweißt ist (DT-GM 1178 018); diese Technik
kann auch bei Kunststoffolien und ähnlichen Materialien angewandt werden. Soweit die erfindungsgemäße
Drahtverzugmatte mit diesen Vorrichtungen versehen werden muß, empfiehlt es sich demnach, in dieser Weise
vorzugehen.
Insbesondere sind großflächige Drahtverzugmatten bekannt, die mit einem Baustahlgewebe versehen sind
und zur Armierung von Betonausbau dienen (DT-AS IC 27 SU). Diese Matten liegen mit ihren über die
eigentliche Mattenebene vorspringenden Enden auf den Ausbauprofilen auf. Sie tragen ösen oder Haken, durch
deren Ineinanderhängen aufeinanderfolgende Matten miteinander verbunden werden. Nachteilig ist bei diesen
Matten, daß sie nur zusammen mit einer Schalung für Armierungszwecke benutzt werden können, weil
derartige Schalungen viel Zeit und Arbeit unter Tage erfordern.
Man hatte zunächst Rundeisen als Verzug benutzt und diese mit Endabbiegungen versehen, um mit Hilfe
der dadurch entstehenden U-Form eine in Streckenrichtung druckfeste und durch Verbinden aufeinanderfolgender
Rundeisen diese Art. auch in Streckenrichtung zugfeste Verbindung aufeinanderfolgender Streckenbaue
zu gewinnen (DT-GM 17 14 827). Daraus entstand bald darauf ein sogenannter Drahtspitzenverzug entsprechender
Formgebung, bei dem die Drahtspitzen als Verzugelemente und als zug- und druckfeste Verbindung
von Streckenbauen eingesetzt werden sollten (DT-PS 11 59 372). Drahtspitzen unterscheiden sich
allerdings von Drahtverzugmatten nicht nur durch ihre verhältnismäßig kleinere Fläche, sondern vor allem
dadurch, daß ihnen im Gegensatz zu den Drahtverzugmatten die sich kreuzenden Längs- und Querstäbe bzw.
-drähte fehlen. Deshalb sind solche Drahtspitzen weder für die Anbringung der eingangs beschriebenen
Gewebe od. dgl. noch für Armierungszwecke benutzbar. Sie erfordern außerdem einen ungewöhnlich hohen
Aufwand an Handarbeit.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Drahtverzugmatte zu schaffen, deren Hauptebene nicht
wie sonst üblich hinter, sondern zwischen oder vor den Ausbauprofilen liegt, so daß diese Matte entweder
selbst als Verzug eingesetzt werden kann und dann zwischen dem Gebirge und ihrer Ebene einen
verhältnismäßig breiten Raum bildet, der radial oder axial mit den rationeller einzubringenden, kleinstückigen
Verfüllmaterialien der eingangs bezeichneten Art, z. B. auch mit Mörtel, gefüllt werden kann oder
zusammen mit bereits eingebrachte Verzug zu benutzen
ist, um diesen seinerseits als Armierung vermörteln zu können oder um beschädigten Verzug zu ergänzen und
dadurch zu reparieren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mehrere Längsstäbe und -draht* an beiden Enden
je eine Abkröpfung aufweisen und die Endlängen der Abkröpfungen als Auflager fur die Ausbauprofile
dienen, und daß mehrere weitere Längsstäbe oder -drähte an beiden Enden kürzer ausgebildet und ihre
Enden abgewinkelt sind, die als Widerlager der Matte ]0
auf den Ausbauprofilen dienen.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß bei Belastung der Matte quer zur Streckenlängsachse die Matte sich nicht
ohne weiteres so weit durchbiegen kann, daß die Auflager von den Ausbauprofilen abrutschen. Das
verhindern die Widerlager, welche die Matte vorzugsweise mit Hilfe der Stirnseiten der kürzeren Längsstäbe
bzw. -drähte vorzugsweise auf den Flanken der Ausbauprofiie abstützen. Das ist besonders praktisch,
weil dadurch eine in der Streckenriehtung druckfeste Verbindung der Baue geschaffen wird, die keine
Verbindungen oder ähnliche zusätzliche Befestigungsmittel erfordert, da jedes Ausbauprofil wenigstens
teilweise zwischen den Auflagern und den Widerlagern eingeschlossen ist.
Deswegen kann man auch die Auflager so kurz halten, daß sich nachträglich die längeren Längsstäbe oder
-drähte mit ihren Enden hinter die Ausbauprofile und das Gebirge bzw. den bereits eingebrachten Verzug
einschieben lassen. Zwischen dem bereits eingebrachten Verzug und der dahinter liegenden Verpackung und der
neuen Matte entsteht dann der erwähnte Zwischenraum, der mit Mörtel, gegebenenfalls durch Aufspritzen,
je nach erforderlicher Stärke eingebracht wird. Dadurch entsteht eine homogene, armierte Verbindung mit dem
auf dem Ausbau liegenden Verzug und der darüberliegenden Verpackung. Diese gleicht die Unregelmäßigkeiten
des bereits eingebrachten Verzuges und der Verpackung aus, die sich bei Druckerscheinungen
ungünstig ausgewirkt haben. Es wird damit dem Entstehen von Rissen in der Vermörtelung vorgebeugt,
die zum Herausbrechen vor. Schalen führen, welche ihrerseits eine erhebliche Unfallgefahr darstellen.
Beim Nachbauen von Strecken mit deformiertem oder beschädigtem Verzug läßt sich durch den Einbau
der neuen Matten verhindern, daß der bereits vorhandene Verzug ausgewechselt werden muß. Dadurch
wird der mit dem Durchbauen verbundene große Arbeitsaufwand erheblich gesenkt.
Insbesondere werden die neuen Drahtverzugmatten so ausgebildet, daß in den Abkröpfungen der längeren
Längsstäbe oder -drähte an die Er.dlängen winklig abgebogene Zwischenlängen anschließen, deren Übergangskrümmungen
in die Mattenebene mit den Abwinklungen der Endlängen der kürzeren Längsstäbe oder -drähte fluchten. Zwischen den Endlängen der
Längsstäbe lassen sich dann Teile der Ausbauprofile. z.B. der vordere oder hintere Flansch eines I-Profils,
unterbringen.
Besonders in diesen Fällen empfehlen sich Ausfiihrungsfomien,
bei denen an den längeren Länt^Uibcr.
oder -drähten die Endlängen mit den Zwisch-.-r.liingcn
einen spitzen und die Zwischenlängen mit <Κτ
Mattenebene einen stumpfen Winkel einschließen. wobei an den kürzeren Längsstiibcn oder -drüSü-n die 6j
Endlängen mit der Mattenebene ebenfalls einen stumpfen, jedoch größeren Winkel als die /wis. hcnläneen
einschließen. Diese Ausfühiiingsforni hm nämlich
den Vorteil, daß die Auf- und Widerlager erst nach einer bestimmten Durchbiegung der Matte ihre volle
Wirksamkeit entfalten, so daß sich eine bestimmte Nachgiebigkeit beim Durchbiegen der Matten vorgeben
läßt.
Zweckmäßig geht man ferner so vor, daß die beiden außen angeordneten Längsstäbe oder,, -drähte die
kürzeren sind, die mit ihren Enden die Mattenwiderlager bilden, während die zwischen den beiden außen
angeordneten Längsstäben oder -drähten befindlichen weiteren Längsstäbe oder -drähte die längeren sind, die
als Auflager dienen.
Bei der erfindungsgemäßen Matte braucht auf einen Verbund aufeinanderfolgender Matten nicht verzichtet
zu werden. Dieser ist bekanntlich von Bedeutung, weil die Längsstäbe der Matte sich verhältnismäßig leicht in
ihrer Querrichtung verformen und deshalb die Matten untereinander oder mit dem Ausbau so verbunden
werden sollen, daß die Biegebeanspruchungen zwischen den Bauen als Zugkräfte in den Längsstäben auftreten
und von den Ausbauprofilen abgetragen werden können. Diese Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Matte sind insbesondere für diejenigen Fälle gedacht, in denen die Matten als Primärverzug
verwendet werden.
Bei einer dieser Ausführungsformen sind die Enden der längeren Längsstäbe oder -drähte haarnadelförmig
in Richtung der Abkröpfungen umgebogen. In diese Abkröpfungen lassen sich dann entsprechend ausgebildete
Teile der folgenden Matte einhängen, wobei der Gebirgsdruck von selbst dafür sorgt, daß die haarnadelförmigen
öffnungen sich schließen, wodurch der Mattenverbund gefestigt wird.
Es ist jedoch auch möglich, die Endlängen der längeren Längsstäbe oder -drähte hakenförmig entgegen
der Richtung der Abkröpfungen umzubiegen; dadurch entsteht ein weiteres Widerlager für das
Ausbauprofil.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung wiedergegeben; es zeigt
F i g. 1 in Seitenansicht und in abgebrochener Darstellung eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Matten bei Einsatz für Reparaturarbeiten, wobei das Ausbauprofil im Schnitt wiedergegeben ist,
F i g. 2 in der F i g. 1 entsprechenden Darstellung eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Drahlverzugmatten bei Hinterfüllung mit Beton bzw. Mörtel,
F i g. 3 eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Drahtverzugmatten, die als Primärverzug
eingesetzt sind und
F i g. 4 eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Drahtverzugmatten bei Einsatz als Primärverzug.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist ein I-Profil
i, das als Ausbauprofil verwendet wird, dargestellt. Hinter dem I-Profil und vor dem bei 2 wiedergegebenen
Gebirgsstoß befindet sich ein Verzug aus Drahtverzugmatten mit Längsstäben 3 und Querstäben
4. Hinter den allgemein mit 5 bezeichneten Drahtverzuiimatten
und dem Gebirgsstoß 2 befinden sich Handstücke 6 bzw. 7 als Verpackungsmaterial. Der
Sireckenausbau besteht demnach aus einzelnen Bauen, die ihrerseits aus den Ausbauprofilen S bestehen sowie
uns den Drahtverzugmatten 5 und dem Verpackungsmaterial
6 bzw. 7. Nachdem die Strecke ausgebaut worden ist, ist sie unter Druck geraten, so daß Teile des
Mattenverzuges 5 und des Verpackungsmaterials 6,
beschädigt bzw. verloren gegangen sind. Die Strecke muß demnach durch weiteres Verzugmaterial ergänzt
werden. Zu diesem Zweck werden die allgemein mit 9 bezeichneten Matten verwendet. Die Matten haben
ihrerseits Längsstäbe bzw. -drahte 10 und mehrere Querdrähte bzw. -stäbe 8, wobei sich die Stäbe bzw.
Drähte rechtwinklig kreuzen und an ihren Kreuzungsstellen miteinander verschweißt sind. Je nach Mattenbreite
werden unterschiedliche Querstabzahlen verwendet (bei 350 mm Mattenbreite kommen drei Querstäbe
in Betracht, bei 600 mm Mattenbreite sind z. B. fünf Querstäbe vorhanden).
Da die Matte an beiden Enden die gleiche Ausbildung hat, genügt es, in der Zeichnung nur ein Ausbauprofil 1
darzustellen und das diesem zugeordnete Mattenende |5
im folgenden näher zu beschreiben:
Der oben liegende Längsdraht 10 ist einer der beiden außen liegenden Längsstäbe der Matte 9 und ebenso
wie der nicht sichtbare, außen liegende Längsstab kürzer als die dazwischen liegenden Längsstäbe
ausgebildet, von denen einer bei 11 sichtbar ist. Diese
längeren Längsstäbe haben an beiden Enden je eine Abkröpfung, die allgemein mit 12 bezeichnet ist und die
zu einer aus der Mattenebene 13 winklig abgebogenen Zwischenlänge 14 und zu einer an die Zwischenlänge 14
anschließenden Endlänge 15 des Stabes führt. Die Endlängen 15 der Stäbe bilden die Auflager der Matte 9
auf dem Ausbauprofil 1.
Die kürzeren Stäbe 10, die im Ausführungsbeispiel an den Außenseiten der Matte angeordnet sind, haben ^0
ihrerseits Endlängen 16, welche gegenüber der Mattenebene 13 ebenfalls abgewinkelt sind. Die Stirnseiten 18
dieser Endlängen bilden Widerlager, die sich auf der Unterseite 19 des Profilflansches 20 des Ausbauprofils 1
abstützen.
Die Übergangskrümmung 21 der Zwischenlänge 14 in die Mattenebene 13 fluchtet mit der Krümmung 22, mit
der die Endlänge 16 im Stab 10 abgewinkelt ist.
Die beiden Pfeile a bezeichnen den Winkel, um den der von der Zwischenlänge 14 mit der Mattenebene 13
eingeschlossene Winkel größer als ein rechter ist, so daß ein stumpfer Winkel eingeschlossen wird. Dementsprechend
bezeichnet der Pfeil b den Winkel, um den der von der Endlänge 16 mit der Mattenebene 13
eingeschlossene Winkel größer als ein rechter und daher ein stumpfer Winkel ist. Die Pfeile c bezeichnen
den verhältnismäßig kleinen Winkel um den der von der Endlänge 15 mit der Zwischenlänge 14 eingeschlossene
Winkel kleiner als ein rechter und daher ein spitzer Winkel ist.
Die Matte läßt sich von außen so an die Ausbauprofile 1 ansetzen, wie das in F i g. 1 dargestellt ist. Folglich
entsteht zwischen den Matten 9 und den Matten 5 ein Zwischenraum 24. Dieser Zwischenraum läßt sich mit
Handstücken verpacken. Falls die Matte, wie weiter unten noch erläutert wird, mit einem Drahtnetz
versehen ist, kann der Zwischenraum 24 auch vermörtelt und dadurch die Matte 5 einschließlich des
noch vorhandenen Verpackungsmaterials 6 und 7 eingemörtelt werden. Wie ersichtlich, braucht beim
Durchbauen jedenfalls nicht der noch vorhandene Verzug entfernt zu werden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig.2 bezeichnen
gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile. Im Unterschied zum Ausführungsbeispiel nach F i g. 1
ist die Matte 9 einerseits am rückwärtigen Flansch 25 des Ausbauprofils befestigt, also dem Flansch, der dem
Gebirge 2 zugekehrt ist, und außerdem trägt die Matte ein Drahtnetz 26, das zwischen den Querstäben 8 und
den Längsstäben 10 eingeschweißt ist. Dadurch läßt sich in dem Zwischenraum 24 die beschriebene Vermörtelung
anbringen, die mit 23 bezeichnet ist.
Im Ausführungsbeispiel nach F i g. 3, in dem ebenfalls gleiche Bezugszeichen einander entsprechende Teile
bezeichnen, sind die Matten 9 als Primärverzug eingesetzt und daher untereinander verbunden. Zu
diesem Zweck dient die haarnadelförmige Umbiegung 27, welche an den Endlängen 15 angebracht ist. Die
Endlängen 15 im Ausführungsbeispiel nach Fig 3 sind im übrigen langer als die Endlängen in den Ausführungsbeispielen nach den F i g. 1 und 2, weil sie die gesamte
Breite des Flansches 25 überdecken.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig.4 tragen die Endlängen 15 hakenförmige Umbiegungen 28, um die
Matte mit dem Ausbauprofil zu verspannen.
Die haarnadelförmigen Umbiegungen 27 und die hakenförmigen Enden 28 können auch zusammen an
einer Matte verwendet werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
■;V*!-.iTi P*
Claims (6)
1. Drahtverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau, auf deren Ausbauprofilen die Enden der
Matte aufliegen, in der mehrere parallele Querstäbe oder -drähte mit einander parallelen Längsstäben
oder -drähten verschweißt sind, an deren Enden die Matlenlager angeordnet sind, wobei gegebenenfalls
mit den Drähten und/oder den Stäben der Matte ein Gewebe od. dgl. zum Zurückhalten kleinstückigen
Verfüllmaterials verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Längsstäbe oder
-drähte (11) an beiden Enden je eine Abkröpfung (12) aufweisen und die Endlängen (15) der Abkröpfungen
(12) als Auflager für die Ausbauprofile (1) dienen, und daß mehrere, weitere Längsstäbe oder
-drähte (10) an beiden Enden kürzer ausgebildet und ihre Enden (16) abgewinkelt sind, die als Widerlager
der Matte auf den Ausbauprofilen dienen.
2. Drahtverzugmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Abkröpfungen (12) der
längeren Längsstäbe oder -drähte (11) an die Endlängen (15) winklig abgebogene Zwischenlängen
(14) anschließen, deren Übergangskrümmungen (21) in die Mattenebene (13) mit den Abwinklungen (22)
der Endlängen (16) der kürzeren Längsstäbe oder -drähte (10) fluchten.
3. Drahtverzugmatte nach den Ansprüchen 1 und
2, dadurch gekennzeichnet, daß an den längeren Längsstäben oder -drahten (11) die Endlängen (15)
mit den Zwischenlängen (14) einen spitzen und die Zwischenlängen (14) mit der Mattenebene (13) einen
stumpfen Winkel einschließen, wobei an den kürzeren Längsstäben oder -drahten (10) die
Endlängen (16) mit der Mattenebene (13) ebenfalls einen stumpfen, jedoch größeren Winkel als die
Zwischenlängen (14) einschießen.
4. Drahtverzugmatte nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden außen ^0
angeordneten Längsstäbe oder -drähte (10) die kürzeren sind, die mit ihren Enden (16) als
Mattenwiderlager dienen, während die zwischen den beiden außen angeordneten Längsstäben oder
-drahten (10) befindlichen weiteren Längsstäbe oder -drähte (H) die längeren sind, die die Auflager
bilden.
5. Drahtverzugmatte nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Endlängen der
längeren Längsstäbe oder -drähte (H) haarnadelförmig in Richtung der Abkröpfungen (12) umgebogen
sind.
6. Drahtverzugmatte nach den Ansprüchen 1 bis 4 oder Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Endlängen (15) der längeren Längsstäbe oder -drähte (H) hakenförmige Abbiegungen (28) zum
Umschließendes Ausbauprofils (1) aufweisen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503014 DE2503014C3 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Drahtverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752503014 DE2503014C3 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Drahtverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2503014A1 DE2503014A1 (de) | 1976-07-29 |
| DE2503014B2 true DE2503014B2 (de) | 1977-09-08 |
| DE2503014C3 DE2503014C3 (de) | 1978-05-18 |
Family
ID=5937282
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19752503014 Expired DE2503014C3 (de) | 1975-01-25 | 1975-01-25 | Drahtverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2503014C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121315C1 (de) * | 1981-05-29 | 1982-11-04 | Dr. R. Fenne Gmbh & Co Eisen- Und Metallprodukte Kg, 4270 Dorsten | Verzugmatte für den Grubenausbau |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB1535981A (en) * | 1976-08-04 | 1978-12-13 | Coal Ind | Underground roadway or tunnel support |
| DE2646334C2 (de) * | 1976-10-14 | 1984-11-15 | Eisenhütte Prinz Rudolph, Zweigniederlassung der Salzgitter Maschinen und Anlagen AG, 4408 Dülmen | Drahtverzugmatte für Strecken des Berg- und Tunnelbaus zur Herstellung eines Anschlusses des Ausbaus an das ihn umgebende Gebirge aus aushärtendem Hinterfüllmaterial |
| IT1228489B (it) * | 1989-01-20 | 1991-06-19 | Dott Ing Raffaele Percivalli | Pannello di rete, atto a concretizzare, in una pluralita' diesemplari, una struttura di rivestimento, autobloccante, per gallerie stradali e simili. |
| WO2018006558A1 (zh) * | 2016-07-08 | 2018-01-11 | 山东大学 | 一种适用于地下隧洞的高强约束混凝土支护体系 |
-
1975
- 1975-01-25 DE DE19752503014 patent/DE2503014C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3121315C1 (de) * | 1981-05-29 | 1982-11-04 | Dr. R. Fenne Gmbh & Co Eisen- Und Metallprodukte Kg, 4270 Dorsten | Verzugmatte für den Grubenausbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2503014C3 (de) | 1978-05-18 |
| DE2503014A1 (de) | 1976-07-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0413693A1 (de) | Stahlbetonausbau für verkehrstunnel. | |
| DE1484455A1 (de) | Verfahren zur Erstellung eines armierten Betonbauwerks und nach diesem Verfahren erstelltes Bauwerk | |
| DE2503014C3 (de) | Drahtverzugmatte für Strecken im Berg- und Tunnelbau | |
| EP0410335B1 (de) | Bewehrungselement zur Bildung von Ausbaurahmen im Tunnelbau | |
| DE2408514A1 (de) | Vorrichtung zum abdichten von aufgehenden gebaeudewaenden des hoch- und tiefbaus | |
| DE4019280C2 (de) | Gittermatte und Verfahren zur Herstellung einer Bewehrung für einen zumindest einschaligen Spritzbetonausbau unter Verwendung der Gittermatte | |
| DE3900431C2 (de) | ||
| EP0033820A2 (de) | Tübbingausbau, Verwendung dieses Tübbingausbaues und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE2825160A1 (de) | Hinterfuell-bewehrungsmatte | |
| DE4104298C2 (de) | Profilbewehrungsmatte | |
| DE3601587A1 (de) | Verfahren zum ausbauen von untertaegigen strecken und streckenausbau | |
| DE2854579A1 (de) | Bewehrungsrollmatte | |
| DE2714620C3 (de) | Bewehrung für einen Verbundausbau aus stahlbewehrtem Beton, insbesondere aus Spritzbeton | |
| AT257901B (de) | Tafelförmiges Bauelement | |
| DE4107370A1 (de) | Streckenausbau, insbesondere fuer bergbauliche untertagebetriebe | |
| DE2856474C2 (de) | Drahtverzugsmatte für den Gruben-, insbesondere den Streckenausbau im untertägigen Berg- und Tunnelbau | |
| DE2949963C2 (de) | Verfahren zum Ausbessern und Verstärken von Streckenausbau und dafür geeignete Verzugmatte | |
| DE2408038C3 (de) | Verfahren zur Verminderung von Bodensetzungen beim Ausbau mehrteiliger unterirdischer Hohlräume | |
| DE7502140U (de) | Drahtverzugmatte fuer strecken im berg- und tunnelbau | |
| CH674535A5 (en) | Concrete-wall formation method against rock face - involves installing reinforcing members protruding from shuttering after delivery to site | |
| AT404048B (de) | Bewehrung für beton-, tunnel- und stollenausbauten | |
| DE2842441A1 (de) | Verzug fuer den streckenausbau aus stahlprofilen im untertaegigen berg- und tunnelbau | |
| DE2516723A1 (de) | Verfahren zur sicherung und zum ausbau des gebirges beim tunnelvortrieb und selbsttragende ausbau- und armierungsmatte zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE3100946A1 (de) | Verzugmatte fuer den verbundausbau mit spritzbeton | |
| DE2841259C2 (de) | Draht-Verzugmatte |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |