DE250261C - - Google Patents

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DE250261C
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toboggan
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/04Non-self-releasing long strap bindings

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Λ! 250261 -KLASSE 77b. GRUPPE
JOHANN RIETH in LIMBURG a. L.
Bindung für Rodelschlittschuhe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. November 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung bildet eine Bindung für Rodelschuhe. Das Neue besteht darin, daß das Einstellen und Festhalten in seiner Lage des mit einer Klemmvorrichtung versehenen Absatzteiles, der in bekannter Weise durch Schlitze und Führungszapfen gegenüber dem Sohlenteil verschiebbar ist, nur durch die kreuzweise über dem Fuße vom Absatzzum Sohlenteil geführten Riemen bewirkt
ίο wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein solcher Rodelschuh in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Draufsicht Und Fig. 2 eine Seitenansieht. Fig. 3 stellt eine größere Darstellung einer Klemmvorrichtung dar.
Der Rodelschlittschuh gemäß der Erfindung hat etwa 60 cm lange Rodelkufen, welche an einem schlittschuhartigen Oberteil befestigt sind. Die Absatzruhe, oder auch Sohlen-und Absatzruhe, sind in an sich bekannter Weise verschiebbar angeordnet, derart, daß nach dem Aufsetzen des Fußes auf den Rodelschuh durch die Bindung eine Verschiebung der beiden Hälften der Größe des Fußes entsprechend bewirkt wird.
Die Rodelkufen 1 können mit einem bekannten Eisenbeschlag 2 versehen sein und sind durch die Stege 3 und 4 mit dem Oberteil verbunden. Der Oberteil ist in dem Ausführungsbeispiel zur einen Hälfte horizontal verschiebbar, während die andere Hälfte fest angeordnet ist. In der Zeichnung ist die verschiebbare Anordnung bei dem hinteren Teile 5, an welchem die Absatzkappe 6 sich befindet, getroffen. Der vordere Teil 7 mit der Kappe 8 ist fest. In einer Führung 9 des festen Vorderteiles 7 läuft eine Schiene 10, die an ihrem Ende abgekröpft ist, eine Stellschraube 11 aufnimmt, auf der eine mit Augen 12 versehene Mutter 13 sitzt, über welcher die Klemmvorrichtung 14 angebracht ist. Der Teil 5 ist auf dem Steg 4 ebenfalls in den Schlitzen 15 und 16 verschiebbar gelagert. Die Stellschraube 11 ist in ihrem hinteren Teile bei 17 nur verschiebbar gelagert. Dadurch, daß die Abkröpfung 18 an dem Steg 4 einen bestimmten Anschlag findet, ist die größte zulässige Offenstellung für den Absatz gegeben.
Die Klemmvorrichtung 14, welche in Fig. 3 in etwa natürlicher Größe dargestellt ist, lagert mit den Aussparungen 30 und 31 auf den Augen 12 der Mutter 13 und ist in der Pfeilrichtung begrenzt beweglich. Bei unbenutztem Zustande der Rodelschuhe h^ngt dieselbe nach vorwärts. Wird der Rodelschuh benutzt, dann wird durch die Stellschraube 11 die Mutter 13 mit den Augen 12 mit daraufsitzender Klemmvorrichtung 14 möglichst nahe an den Absatz herangebracht. Stellt man sich nun zum Befestigen des Rodelschuhes mit dem Fuß auf denselben, dann drückt der Absatz die hebelartige Verlängerung 32, welche im Ruhezustand über dem Hinterteil 5 hervorragt, so weit herunter, daß dieses unter den Hinterteil 5 zu liegen kommt. Gleichzeitig mit dem Abwärtsdrücken des Hebels 32 wird dann aber auch die Klemmvorrichtung 14 selbst entgegen der Pfeilrichtung bewegt; die Klammer 33 wird dem Ab-
satz zugebracht und drückt sich mit den Zähnen 34 fest in denselben ein, worauf die Bindung erfolgen kann.
Die Bindung besteht aus einem mehrfach geteilten Riemen. Die Teile 19 und 20 sind an dem verschiebbaren Hinterteil befestigt und endigen in Schnallen mit Dorn und kurzen Riemenstücken 21 und 22, welch letztere an ihren Enden wieder mit Hakenschnallen 23 und 24 versehen sind, die in die Ringe 25 und 26 des vorderen, in am festen Vorderteil befestigten Ringen 27 und 28 gleitenden Riemens 29 eingreifen. Durch mittels der Dornschnallen erfolgte Verkürzung oder Verlängerung der Riementeile verschiebt sich der Fußlänge entsprechend der verschiebbare Hinterteil 5 weiter vorwärts oder zurück. Durch Öffnen der Hakenschnallen 23 und 24 kann die sofortige Lösung des Rodelschuhes vom Fuß erfolgen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bindung für Rodelschlittschuhe, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellen und Festhalten in seiner Lage des mit einer Klemmvorrichtung versehenen Absatzteiles, der in bekannter Weise durch Schlitze und Führungszapfen gegenüber dem Sohlenteil verschiebbar ist, nur durch die kreuzweise über dem Fuße vom Absatzzum Sohlenteil geführten Riemen bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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