DE332887C - Schneeschuhbindung - Google Patents

Schneeschuhbindung

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DE332887C
DE332887C DE1915332887D DE332887DD DE332887C DE 332887 C DE332887 C DE 332887C DE 1915332887 D DE1915332887 D DE 1915332887D DE 332887D D DE332887D D DE 332887DD DE 332887 C DE332887 C DE 332887C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
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    • AHUMAN NECESSITIES
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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

DEUTSCHES
Adolf Krain in Berlin.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schneeschuhbindung, d. h. eine Einrichtung, um den Schneeschuh am Fuß zu befestigen. Sie hat den Vorzug, daß sie, einmal für eine α bestimmte Fußgröße eingestellt, ein äußerst rasches Anbringen des Schneeschuhes am Fuß und Wiederabnehmen von demselben ermöglicht, ohne daß es des Lösens von Riemen u. dgl. bedarf.
ίο Bei der neuen Bindung weist der Schneeschuh hinter einer die Fußspitze umfassenden Schlaufe zwei in einander kreuzenden Ebenen verlaufende U-Bügel (Ristbügel und Fersenbügel) auf, die mit dem Steg und den Schenkeln den hinteren Teil des Fußes umgreifen. Der Ristbügel steigt schräg nach vorn auf und sitzt mit dem Steg auf dem Rist (Spann) des Fußes; der Fersenbügel steigt dagegen schräg nach hinten auf und ruht mit seinem Steg oberhalb· der Ferse am Fußgelenk auf. Der Fersenbügel ist ferner um eine die Enden seiner Schenkel verbindende Querachse, gegebenenfalls entgegen der Wirkung einer Feder, nach hinten niederklappbar. Nach dem Niederklappen des Fersenbügels kann der Fuß in den Ristbügel und die Schlaufe eingeführt werden, in welcher Lage ihn der in die Ausgangslage zurückgebrachte Fersenbügel dann erhält.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der neuen Schneeschuhbindung veranschaulicht. Es stellen dar:
die Fig. ι bis 3 ein Schaubild derselben bei Nichtgebrauch, während des Einfahrens des Fußes in den Ristbügei und die Schlaufe, und bei eingeführtem Fuß,
die Fig. 4 bis 6 Seitenansicht, Draufsicht und RÜGkenansicht der neuen Bindung bei Nichtgebrauch und
Fig. 7 die Rückenansicht bei anderer Stellung der Teile.
Zur Verbindung des Fußes mit dem Schneeschuh ι dienen die Schlaufe S, der Ristbügel R und der Fersenbügel F (Fig. 1). Die Schlaufe S sitzt unmittelbar an dem Schneeschuh, während die beiden Bügel R und F von einer mit ihrem vorderen Teil f x an dem Schneeschuh angenieteten Blattfeder f getragen werden. Die Blattfeder hat den Zweck, die Verbindung zwischen dem Fuß und dem Schneeschuh unstarr zu machen, so daß ein Verstauchen des Fußes nicht eintreten kann.
Die zur Aufnahme der Fußspitze dienende Schlaufe S wird (Fig. 2 bis 5) aus den beiden unterhalb der Feder f an dem Schneeschuh 1 befestigten Blechwinkeln 2, 2' und den an die aufrecht stehenden Flanschen derselben angeschlossenen, miteinander verschnallten Riemen 3, 3' gebildet. Je nach der Größe der Fußspitze können die Riemen enger oder weiter geschnallt werden; eine Verstellung in noch weiteren Grenzen ist dadurch ermöglicht, daß (Fig. 5) die Fußflanschen der Winkelbleche 2, zr mit Schlitzen 4 versehen sind, durch welche die die Winkelbleche mit dem Schneeschuh verbindenden Befestigungsschrauben 4' durchgreifen. Die Einstellung der Schlaufenöffnung erfolgt ein für allemal.
Hinter der Schlaufe 5 sitzen auf einer gemeinsamen Platte 5 der Ristbügel R und der Fersenbügel F. Die Längsränder der Platte 5 sind um die Feder f herumgebogen, so daß die Platte· längs der Feder verschoben werden kann. Zur Einstellung der Platte 5 und damit der beiden Bügel R und F in eine der Fußlänge entsprechende Entfernung von der Schlaufe S dient eine an der Platte 5 befestigte federnde Zunge 6 mit einem über deren Unterseite vorragenden Stift, welcher durch ein Loch der Platte 5 und jeweilig eines einer Anzahl von Stelllöchern 8 der Feder f hindurchgesteckt werden kann.
Der U-förmige Ristbügel R steigt (Fig. 1) von hinten nach vorn an. Sein Steg ist nachgiebig und besteht aus den beiden miteinander verschnallten Riemen 9, 9', welche, wenn der Schneeschuh am Fuße sitzt, auf dem Rist ao (Spann) des Fußes aufliegen (Fig. 3). Seine Schenkel werden je durch eine Gabel 10, Ii bzw. 10', 11' gebildet, an deren Fußansatz die Riemen 9,9' angeschlossen sind. Die freien Enden der Gabelzinken sind winklig abgebogen und greifen scharnierartig in an den Längsseiten der Platte 5 angeordnete Einrollungen oder Hülsen 12,12' ein. Demzufolge können die Schenkel 10, 11 und 10', ii' des Ristbügels R in den Pfeilrichtungen der Fig. 6 in die aus Fig. 7 ersichtliche Stellung seitlich ausgeschwungen werden, wodurch die Öffnung ! des Ristbügels R verflacht und verbreitert wird. :
Der Fersenbügel F steigt von hinten nach vorn an. Sein Steg 13 umgreift, wenn der Schneeschuh am Fuße sitzt, das Fußgelenk ; oberhalb der Ferse (Fig. 3) und ist dort mit einem plattenförmigen Ansatz 14 versehen; er geht unmittelbar in die beiden Bügelschenkel 15,15' über, deren winklig abgebogene Enden scharnierartig in einer vor der Zunge 6
_. - auf der Platte 5 angeordneten Querhülse 16 stecken.
Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, greifen die Schenkel 15 bzw. 15' des Fersen- ; bügeis JF zwischen die Gabelzinken 10 und 11 bzw. 10' und ii' des Ristbügels R durch. Durch entsprechende Formgebung der Gabelzinken läßt sich auf diese Weise erreichen, daß beim Niederklappen des Fersenbügels F in der Pfeilrichtung der Fig. 4 seine Schenkel 15 bzw. 15' auf die Gabelzinken 10 bzw. io' drücken und dadurch diese mit den Gabelzinken 11,11' in den Pfeilrichtungen der Fig. 6 in die Stellung der Fig. 7 zur Seite drehen, wodurch die Öffnung des Ristbügels R erweitert wird, während beim Zurückbringen des Fersenbügels F in die Ausgangslage dessen Schenkel 15,15' durch Zusammentreffen mit den Gabelzinken 11 bzw. 11' auch den Ristbügel R in die ursprüngliche Stellung zurückdrücken. Zur Unter- I Stützung dieser Wirkung dient eine (nicht ! gezeichnete) Feder, welche.den FersenbügelF in der aus den Fig. 1, 3 und 4 bis 6 ersichtlichen Stellung erhält und beim Niederklappen desselben gespannt wird.
Beim Nichtgebrauch des Schneeschuhes nehmen die Teile die Stellung der Fig. 1 und 4 bis 6 ein. Um den Schneeschuh am Fuße zu befestigen, fährt man mit der Fußspitze, den Fuß zugleich nach vorn schiebend, rasch zwischen die beiden U-Bügel F und R ein, wodurch der Schuhabsatz über den plattenförmigen Ansatz 14 des Fersenbügels F gelangt. Nun drückt man letzteren mit dem Schuhabsatz in der Pfeilrichtung der Fig. 4 nieder (Fig. 2), wodurch die Öffnung des Ristbügels R für die weitere Einführung des Fußes vollends . freigegeben und zugleich genügend verbreitert wird, um mit einer raschen Vorwärtsbewegung des Fußes die Fußspitze in die Schlaufe S zu bringen. In dieser Stellung ist aber auch der Schuhabsatz von dem Ansatz 14 des Fersenbügels F wieder abgeglitten, so daß letzterer wieder hochgehen und gleichzeitig auch den Ristbügel R in die Ausgangslage zurückbringen kann. Der Schneeschuh ist nunmehr am Fuße befestigt. In Wirklichkeit vollziehen sich die beschriebenen Vorgänge in unmittelbarer Aufeinanderfolge äußerst rasch, so daß das Anlegen des Schneeschuhes in einem Bruchteil einer Sekunde vorgenommen werden kann. Um den Schneeschuh wieder vom Fuße abzunehmen, drückt man den Fersenbügel F entweder mit dem anderen Fuße, wenn dieser noch frei ist, oder mit einem anderen Hilfsmittel, z. B. dem Bergstock, am Ansatz 14 nieder, wonach man den Fuß wieder aus der Bindung rückwärts herausziehen kann.
Die Bindung kann durch Verstellung der Riemen 3/3' und 9, 9', gegebenenfalls auch durch Verschiebung der Platte 5 längs der Feder f, der Länge und Form des Fußes genau angepaßt werden.
Die neue Bindung ist nicht nur für Schneeschuhe, sondern auch für Schlittschuhe, Rollschuhe u. dgl. verwendbar.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Schneeschuhbindung, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneeschuh hinter einer die Fußspitze umfassenden Sclüaufe (S) zwei in einander kreuzenden Ebenen verlaufende, mit dem Steg und den Schenkeln den Hinterteil des Fußes umgreifende U-Bügel (R, F) aufweist, von denen der eine (Ristbügel R), schräg nach vorn aufsteigend, auf dem Rist (Spann) des Fußes aufsitzt, während der andere (Fersenbügel F), schräg nach hinten aufsteigend, oberhalb der Ferse am Fußgelenk aufruht und um eine die Schenkelenden verbindende Querachse (16)
    (gegebenenfalls entgegen der Wirkung einer Feder) nach hinten niederklappbar ist, derart, daß nach dem Niederklappen des Fersenbügels (F) der Fuß in dem Ristbügel (R) und die Schlaufe (S) eingeführt werden kann und durch den in die Ausgangslage zurückgebrachten Fersenbügel (F) in dieser Lage gesichert wird.
  2. 2. Schneeschuhbindung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg (9,9') des Ristbügels (R) nachgiebig ist und seine Schenkel (10,11 und io' 11') seitlich ausgeschwungen werden können, so daß die Bügelöffnung zum Einführen des Fußes verbreitert werden kann.
  3. 3. Schneeschuhbindung nach Anspruch 1
    und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich ausschwingbaren Schenkel des Ristbügels (R) gegabelt sind (10 und 11 bzw. 10' und il') und zwischen die Gabelzinken die Schenkel (15,15') des Fersenbügels (F) durchtreten, ,welche beim Niederklappen des letzteren die Gabelzinken des Ristbügels zum seitlichen Ausschwingen bringen und dieselben beim Wiederhochklappen des Fersenbügels wieder in die Ausgangslage zurückführen.
  4. 4. Schneeschuh bindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rist- und der Fersenbügel (R und F) auf einer gemeinsamen in der Längsrichtung des Schneeschuhes verschiebbaren Platte (5) sitzen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1915332887D 1915-04-08 1915-04-08 Schneeschuhbindung Expired DE332887C (de)

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DE332887T 1915-04-08

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO1987005819A1 (fr) * 1986-03-26 1987-10-08 Marius Pfaller Dispositif de transport pour skis

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IT1185162B (it) * 1985-07-02 1987-11-04 Olivieri Icaro & C Dispositivo di allacciatura,particolarmente per il bloccaggio di un piede per una struttura di appoggio di un attrezzo sportivo

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WO1987005819A1 (fr) * 1986-03-26 1987-10-08 Marius Pfaller Dispositif de transport pour skis

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