DE250239C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B41/00—Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
Landscapes
- Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 250239 KLASSE 21/. GRUPPE
von außen bewegt wird.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die dazu dient, elektrische Verdampf apparate
(Quecksilberlampen, Gleichrichter usw.) anzulassen. Insbesondere soll die Vorrichtung
von außen zugänglich sein.
In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung ■ in Fig. ι dargestellt, während Fig. 2
eine Einzelkonstruktion enthält.
Die Vorrichtung, in Verbindung mit weleher
die vorliegende Erfindung zur Verwendung kommt, ist ein Quecksilbergleichrichter
mit Eisen- oder sonstigem metallenen Gefäß, auf dem ein Deckel 2 dicht aufgeklemmt ist.
Der obere Teil des Gefäßes hat einen konisehen Sitz, der mit einer entsprechend konischen
Fläche des Deckels zum Eingriff kommt. Innerhalb des Gefäßes befindet sich
eine isolierende Schale aus Porzellan oder Quarz, die Quecksilber 4 enthält. Der Deckel 2
besitzt eine Schale 5, die einen inneren abgeschrägten Sitz 6 hat. Die Schale dient zur
Aufnahme eines entsprechend geformten äußeren Teiles eines Isolierpackstückes 7, welches
sich durch den Deckel in die Kammer innerhalb des Gehäuses erstreckt. Dieses Packstück ist an dem Deckel mittels der
Mutter 8 befestigt, welche in dem oberen Teil der Hülse 5 eingeschraubt ist, und zwischen
der und einer Schulter auf dem Packstück 7 ein Asbestring o. dgl. eingelegt ist, während
sich metallische Unterlagsringe über und unter dem Ring 9 befinden, um diese zu schützen. Die Asbestringe dienen dazu, den
Druck von der Mutter 8 gleichmäßig auf die Oberfläche der Schulter auf dem Packstück 7
zu übertragnen. Das Packstück 7 hat in seinem Innern einen konischen Sitz 12 für die
untere Fläche einer Erweiterung 14 des ringförmigen Eisenstückes 13, welches sich von
nahe dem Kopf des Packstückes 7 in die Kammer innerhalb des Gehäuses erstreckt. Auf
dem Ansatz auf der oberen Fläche der Erweiterung 14 des Ringstückes 13 ruht die
Isolierhülse 15, mittels welcher der Druck auf den genannten Ansatz übertragen wird, indem
die konische untere Fläche der Erweiterung 14 des Stückes 13 gegen den Sitz in
dem Packstück 7 gepreßt wird. Druck wird auf die Hülse 15 mittels einer röhrenförmigen
Mutter 17 ausgeübt, welche ein Außengewinde besitzt. Für den Eingriff mit dem
Packstück 18, welches am oberen Ende von 7 angekittet oder sonstwie befestigt ist, werden
wieder ein Asbestring" 19 und metallische Zwischenringe zwischen die Mutter 17 und
die Hülse 15 gelegt.
Das röhrenförmige Stück 13 hat einen inneren abgeschrägten Sitz 22 zur Aufnahme
einer entsprechend gestalteten Erweiterung 24 des Stabes 23, welcher sich gänzlich durch
alle ihn umgebenden Teile hindurch erstreckt. Dieser Stab hat an seinem oberen Ende einen
Knopf 25 o. dgl., um ihn bequem drehen zu können. In der Nähe des oberen Endes ist
der Stab 23 örtlich verdickt, unreinen Ansatz oder Sitz 26 zu schaffen, zwischen dem und
dem oberen Ende der ringförmigen Mutter 17 eine Feder 27 zwischengelegt ist, um die Er-
Weiterung 24 des Stabes 23 auf den Sitz 22 in dem röhrenförmigen Gliede 13 zu pressen.
Eine biegsame Verbindung 28 dient dazu, die guten elektrischen Verbindungen zwischen
Mutter 17 und Stab 23 herzustellen.
Die Teile, welche bisher beschrieben sind, sind so beschaffen, daß Räume über den
Stellen, wo die Teile aufeinander sitzen, entstehen, und diese Räume sollen mit Quecksilber
ganz oder teilweise gefüllt werden, um die Dichtungen absolut luftdicht herzustellen.
Das röhrenförmige Stück 13 und die Hülse 15 haben eine Öffnung, welche erlaubt, daß
das Quecksilber in alle Räume der anliegenden Teile fließt. Die Mutter 17 hat Längskanäle
16, durch welche Quecksilber in die genannten Räume tropfen kann. Ein Ende
des Hebels 32 ist drehbar an dem unteren Ende des röhrenförmigen Gliedes angelenkt,.
und an sein anderes Ende ist der Stab 33 angezapft, auf dessen unterem freien Ende sich
eine Kohlenklemme oder anderes passendes Stück 34 befindet, welches als Anlaßelektrode
dient und sich durch Drehung des Stabes 23 in das Quecksilber 4 und aus ihm heraus bewegen
kann. Die untere Seite des Hebels 32 trägt die Walze 35, die mit der Daumenscheibe
36, welche starr mit dem unteren Ende von 23 verbunden ist, in Eingriff kommt. Dreht man die Daumenscheibe 36
mittels des Handgriffes 25 und der Stange 23, so wird der Hebel 32 gehoben oder gesenkt
und mit ihm der Stab 33 und die Klemme 34. Der Stab 33 wird in seiner vertikalen Bewegung
durch den mit Öffnungen versehenen Arm 37, der an das untere Ende des Röhrenstückes
befestigt ist, geführt.
Um den Stromwendeprozeß einzuleiten, werden die Klemmen einer entsprechenden
Elektrizitätsquelle mit der verdampfbaren Elektrode 4 und der Anlaßelektrode 34 verbunden.
Alsdann wird der Handgriff 25 gedreht, um die Anlaßelektrode zur Senkung zu
bringen und Kontakt mit der Quecksilberelektrode zu machen, wie dies in der punktierten
Linie dargestellt ist. Hierauf wird sie wieder durch abermaliges Drehen in die anfängliche
Lage gebracht, nachdem sie aus dem Quecksilber herausgezogen ist.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Anlaßvorrichtung" für Quecksilberlampen u. dgl., bei denen die Anlaßelektrode von außen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der Anlaßelektrode mittels einer Daumenscheibe erfolgt, welche durch eine luftdicht das Gefäß durchsetzende drehbare Stange bewegt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250239C true DE250239C (de) |
Family
ID=508786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250239D Active DE250239C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250239C (de) |
-
0
- DE DENDAT250239D patent/DE250239C/de active Active
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