DE250239C - - Google Patents

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DE250239C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps

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  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 250239 KLASSE 21/. GRUPPE
von außen bewegt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung, die dazu dient, elektrische Verdampf apparate (Quecksilberlampen, Gleichrichter usw.) anzulassen. Insbesondere soll die Vorrichtung von außen zugänglich sein.
In einem Ausführungsbeispiel ist die Erfindung ■ in Fig. ι dargestellt, während Fig. 2 eine Einzelkonstruktion enthält.
Die Vorrichtung, in Verbindung mit weleher die vorliegende Erfindung zur Verwendung kommt, ist ein Quecksilbergleichrichter mit Eisen- oder sonstigem metallenen Gefäß, auf dem ein Deckel 2 dicht aufgeklemmt ist. Der obere Teil des Gefäßes hat einen konisehen Sitz, der mit einer entsprechend konischen Fläche des Deckels zum Eingriff kommt. Innerhalb des Gefäßes befindet sich eine isolierende Schale aus Porzellan oder Quarz, die Quecksilber 4 enthält. Der Deckel 2 besitzt eine Schale 5, die einen inneren abgeschrägten Sitz 6 hat. Die Schale dient zur Aufnahme eines entsprechend geformten äußeren Teiles eines Isolierpackstückes 7, welches sich durch den Deckel in die Kammer innerhalb des Gehäuses erstreckt. Dieses Packstück ist an dem Deckel mittels der Mutter 8 befestigt, welche in dem oberen Teil der Hülse 5 eingeschraubt ist, und zwischen der und einer Schulter auf dem Packstück 7 ein Asbestring o. dgl. eingelegt ist, während sich metallische Unterlagsringe über und unter dem Ring 9 befinden, um diese zu schützen. Die Asbestringe dienen dazu, den Druck von der Mutter 8 gleichmäßig auf die Oberfläche der Schulter auf dem Packstück 7 zu übertragnen. Das Packstück 7 hat in seinem Innern einen konischen Sitz 12 für die untere Fläche einer Erweiterung 14 des ringförmigen Eisenstückes 13, welches sich von nahe dem Kopf des Packstückes 7 in die Kammer innerhalb des Gehäuses erstreckt. Auf dem Ansatz auf der oberen Fläche der Erweiterung 14 des Ringstückes 13 ruht die Isolierhülse 15, mittels welcher der Druck auf den genannten Ansatz übertragen wird, indem die konische untere Fläche der Erweiterung 14 des Stückes 13 gegen den Sitz in dem Packstück 7 gepreßt wird. Druck wird auf die Hülse 15 mittels einer röhrenförmigen Mutter 17 ausgeübt, welche ein Außengewinde besitzt. Für den Eingriff mit dem Packstück 18, welches am oberen Ende von 7 angekittet oder sonstwie befestigt ist, werden wieder ein Asbestring" 19 und metallische Zwischenringe zwischen die Mutter 17 und die Hülse 15 gelegt.
Das röhrenförmige Stück 13 hat einen inneren abgeschrägten Sitz 22 zur Aufnahme einer entsprechend gestalteten Erweiterung 24 des Stabes 23, welcher sich gänzlich durch alle ihn umgebenden Teile hindurch erstreckt. Dieser Stab hat an seinem oberen Ende einen Knopf 25 o. dgl., um ihn bequem drehen zu können. In der Nähe des oberen Endes ist der Stab 23 örtlich verdickt, unreinen Ansatz oder Sitz 26 zu schaffen, zwischen dem und dem oberen Ende der ringförmigen Mutter 17 eine Feder 27 zwischengelegt ist, um die Er-
Weiterung 24 des Stabes 23 auf den Sitz 22 in dem röhrenförmigen Gliede 13 zu pressen. Eine biegsame Verbindung 28 dient dazu, die guten elektrischen Verbindungen zwischen Mutter 17 und Stab 23 herzustellen.
Die Teile, welche bisher beschrieben sind, sind so beschaffen, daß Räume über den Stellen, wo die Teile aufeinander sitzen, entstehen, und diese Räume sollen mit Quecksilber ganz oder teilweise gefüllt werden, um die Dichtungen absolut luftdicht herzustellen. Das röhrenförmige Stück 13 und die Hülse 15 haben eine Öffnung, welche erlaubt, daß das Quecksilber in alle Räume der anliegenden Teile fließt. Die Mutter 17 hat Längskanäle 16, durch welche Quecksilber in die genannten Räume tropfen kann. Ein Ende des Hebels 32 ist drehbar an dem unteren Ende des röhrenförmigen Gliedes angelenkt,.
und an sein anderes Ende ist der Stab 33 angezapft, auf dessen unterem freien Ende sich eine Kohlenklemme oder anderes passendes Stück 34 befindet, welches als Anlaßelektrode dient und sich durch Drehung des Stabes 23 in das Quecksilber 4 und aus ihm heraus bewegen kann. Die untere Seite des Hebels 32 trägt die Walze 35, die mit der Daumenscheibe 36, welche starr mit dem unteren Ende von 23 verbunden ist, in Eingriff kommt. Dreht man die Daumenscheibe 36 mittels des Handgriffes 25 und der Stange 23, so wird der Hebel 32 gehoben oder gesenkt und mit ihm der Stab 33 und die Klemme 34. Der Stab 33 wird in seiner vertikalen Bewegung durch den mit Öffnungen versehenen Arm 37, der an das untere Ende des Röhrenstückes befestigt ist, geführt.
Um den Stromwendeprozeß einzuleiten, werden die Klemmen einer entsprechenden Elektrizitätsquelle mit der verdampfbaren Elektrode 4 und der Anlaßelektrode 34 verbunden. Alsdann wird der Handgriff 25 gedreht, um die Anlaßelektrode zur Senkung zu bringen und Kontakt mit der Quecksilberelektrode zu machen, wie dies in der punktierten Linie dargestellt ist. Hierauf wird sie wieder durch abermaliges Drehen in die anfängliche Lage gebracht, nachdem sie aus dem Quecksilber herausgezogen ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlaßvorrichtung" für Quecksilberlampen u. dgl., bei denen die Anlaßelektrode von außen bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Heben und Senken der Anlaßelektrode mittels einer Daumenscheibe erfolgt, welche durch eine luftdicht das Gefäß durchsetzende drehbare Stange bewegt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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