DE250230C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE250230C DE250230C DENDAT250230D DE250230DA DE250230C DE 250230 C DE250230 C DE 250230C DE NDAT250230 D DENDAT250230 D DE NDAT250230D DE 250230D A DE250230D A DE 250230DA DE 250230 C DE250230 C DE 250230C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tool
- shaft
- machine
- spring
- ball
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000011521 glass Substances 0.000 claims description 3
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 claims description 2
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 229910000760 Hardened steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000002996 emotional effect Effects 0.000 description 1
- 210000003746 feather Anatomy 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D95/00—Shoe-finishing machines
- A43D95/08—Machines or tools for scouring, abrading, or finishing, with or without dust-separating
Landscapes
- Sawing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE'71 c. GRUPPE
V. St. A.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Ausglasen oder Ausputzen des Schuhbodens,
in denen dem sich drehenden Werkzeug auch eine Hin- und Herbewegung erteilt wird. 'In den bekannten Maschinen dieser
Gattung wurde das Werkzeug bzw. die dasselbe tragende Welle zwangläufig . hin und her
bewegt. Durch die kombinierte Dreh- und Hin- und Herbewegung wird die Welle beträchtlicher
Abnutzung ausgesetzt, so daß die Leistungsfähigkeit der Maschine durch auftretenden
Totgang erheblich beeinträchtigt wird. Die Erfindung bezweckt, Maschinen der erwähnten Gattung derart auszubilden, daß
die Abnutzung der in Betracht kommenden Teile auf ein Mindestmaß herabgesetzt wird
und daß auftretender Totgang selbsttätig beseitigt wird.
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das sich' drehende Werkzeug
in einer Richtung zwangläufig, in entgegengesetzter Richtung jedoch nachgiebig bewegt
wird.
Die zwangläufige Bewegung des Werkzeuges wird durch einen auf der Gegenwelle der Maschine
sitzenden Exzenter hervorgebracht, während das Werkzeug in entgegengesetzter Richtung
von einer Feder in seine ursprüngliche Lage zurückgeführt wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß ein oder mehrere Kugellager den
seitlichen Druck der hin und her gehenden Werkzeugwelle aufnehmen und daß der Angriffspunkt
der Kugeln im wesentlichen mit der Achse der Welle zusammenfällt.
40
45
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaxilicht; doch ist
es klar, daß andere Ausführungsformen möglich sind, ohne aus dem Bereich der Erfindung
zu treten.
Fig. ι ist eine Vorderansicht einer Maschine zum Ausglasen oder- Ausputzen des Schuhbodens.
Fig. 2 ist eine Einzelansicht, teilweise . im Schnitt. ,
Fig. 3 stellt eine abgeänderte Bauart der zum Hin- und Herbewegen der Werkzeugwelle
dienenden Vorrichtung dar.
In dem Fußgestell des Rahmens 1 der Maschine lagert eine Gegenwelle 2, auf der feste
und lose Riemenscheiben 3 und 4 sitzen. An dem rechten Ende der Gegenv-cUe 2 ist eine
Riemenscheibe 5 angebracht, die das zum Bearbeiten des Gelenkteiles dienende Werkzeug 6
antreibt. Das linke Ende der Welle 2 trägt eine Riemenscheibe 9, die die Welle 14 mittels
eines Riemens 30 antreibt. In unmittelbarer Nachbarschaft der Riemenscheibe 9 ist ein
Exzenter an der Welle 2 angebracht, dessen Bügel 7 mit einer Stange 8 verbunden ist.
Die die Werkzeugrollen 12, 13 tragende Welle 14
lagert bei 10 und 11 gleitbar und drehbar im Maschinengestell 1.
In ein Ende der zweckmäßig hohl ausgebildeten Werkzeug welle 14 tritt eine Stange 15
ein, gegen die sich die aus einer Schraubenfeder 16 bestehende Puffervorrichtung stützt.
Das andere Ende der Feder 16 trifft mit einem Glied 17 zusammen, welches ungehindert
Drehbewegungen ausführen kann und mit
Bezug auf die Welle 14 auch Bewegungen in
der Längsrichtung der letzteren fähig ist. An dem Ende des Gliedes 17 ist eine Gelenkpfanne
ausgebildet, in der eine Kugel 18 untergebracht ist. Das äußere oder freie Ende
der Kugel 18 tritt in eine Aussparung eines Stiftes 19 ein. Der Stift 19 ist zweckmäßig
einstellbar und wird von einem Fortsatz 20 des Lagerstückes 11 getragen. Durch Einstellung
des Stiftes 19 kann die Spannung der Feder 16 verändert werden. Eine Schraube 21
hält den Stift 19 in eingestellter Lage.
An dem linken Ende der Welle 14 ist eine Riemenscheibe 22 angebracht, die durch einen
konischen Stift 23 in ihrer Lage gehalten wird. An der Riemenscheibe 22 ist eine
Scheibe 24 befestigt, die eine Kugel 25 trägt. Die Anordnung der Kugel 25 ist ungefähr
dieselbe wie diejenige der Kugel 18. Die Be-
ao wegung der Welle 14 unter Überwindung der Spannung der Feder 16 wird durch einen
Winkelhebel 26 hervorgebracht, der bei 27 an einer Konsole 28 des Maschinengestelles drehbar
ist. An dem Winkelhebel 26 ist ein aus gehärtetem Stahl bestehender Stift 29 angebracht,
dessen konkave Vorderfläche die Kugel 25 aufnimmt. Der Winkelhebel 26 wird
durch die Stange 8 bewegt, welche drehbar mit dem Gabelarm des Winkelhebels verbunden
ist.
Ein besonderer Vorteil der neuartigen Bauart besteht darin, daß die Feder sich stets
ohne Rücksicht auf die Lage der Welle 14 in wirksamer Lage befindet. Die Feder ist von
genügender Stärke, um die einzelnen Teile in inniger Berührung miteinander zu halten.
Wenn gewisse Teile des Antriebes der Werkzeugrollen abgenutzt werden, z. B. wenn der
Stift 27 abgenutzt ist, so wird die Feder 16 jegliches Spiel selbsttätig beseitigen. Durch
das Vorhandensein der Feder 16 wird demnach der die Leistungsfähigkeit der Maschine
beeinträchtigende Totgang wirksam vermieden und· außerdem wird die Abnutzung der betreffenden
Teile auf ein Mindestmaß herabgesetzt.
Die Schmierung der Kugellager 25, 18 erfolgt durch Ölvasen 31, 33, die an dem Winkelhebel
26 bzw. an dem Fortsatz 20 angebracht sind. Das Öl wird durch öffnungen 34 und 35
zu den betreffenden Kugeln geleitet. An den Lagern der Werkzeugwelle sind Ölvasen 36, 37
angebracht.
Während der Umdrehung der Gegenwelle 2 wird die Stange 8 derart bewegt, daß der
Winkelhebel 26 in Schwingung versetzt wird. Die Werkzeugwelle wird demnach zwangläufig
in einer Richtung und nachgiebig in entgegengesetzter Richtung bewegt. Die Hin- und
Herbewegung ist verhältnismäßig klein und beeinträchtigt nicht die Lage des Riemens 30,
mittels dessen die Werkzeugwelle 14 angetrieben wird.
In Fig. 3 ist eine abgeänderte Bauart des die Hin- und Herbewegung der Werkzeugwelle
bewirkenden Antriebes dargestellt. An der massiven Werkzeugwelle 114 ist eine Riemenscheibe
122 angebracht, die durch einen konischen Stift 123 der Welle gegenüber festgehalten
wird. An der Riemenscheibe 122 ist eine Scheibe 124 befestigt. In dieser Ausführungsform
findet nur eine Kugel 125 Anwendung. In einer Büchse eines festen Teiles
40 ist ein Kolben 41 untergebracht, der unter dem Einfluß einer Feder 42 steht. Die Feder
42 hält den Kolben 41 beständig mit der Kugel 125 in Berührung. Die Spannung der
Feder 42 kann verändert werden, indem ein einstellbares Glied 44 mittels einer Stellschraube
43 bewegt wird. An dem festen Glied 40 ist eine Ölvase 45 angebracht, die
durch eine geeignete Leitung die Kugel 125 ölt. Die Bewegung der Welle 114 unter
Überwindung der Spannung der Feder 42 wird folgendermaßen bewirkt. An dem Lagerstück
46 der Welle 114 ist ein Fortsatz 47 ausgebildet, an dem ein mit einer Keilfläche
versehener Gleitblock 48 angebracht ist. Zwischen dem Block 48 und dem Lagerstück 46
befindet sich ein Joch 49, welches rittlings auf dem Fortsatz 47 sitzt. An den Armen des
Joches 49 sind Keilflächen ausgebildet, die mit der Keilfläche des Blockes 48 in Berührung
stellen. Das Joch 49 wird quer zur Achse der Welle 114 hin und her bewegt, und zwar
wird diese Bewegung durch eine Stange 108 bewirkt, welche in ähnlicher Weise wie die
Stange 8 mit dem auf der Gegen welle 2 sitzenden Exzenter verbunden ist. Zwischen
dem Gleitblock und der Riemenscheibe befindet sich ein aus Filz o. dgl. bestehender
Unterlagsring 50. Wenn das Joch aufwärts bewegt wird, so bewirken die Keilflächen des
Joches zwangläufige Bewegungen der Werkzeugwelle 114 nach links. Während der Abwärtsbewegung
des Joches führt die Feder 42 die Werkzeugwelle 114 in ihre ursprüngliche
Lage.zurück.
Claims (3)
1. Maschine zum Ausglasen oder Ausputzen des Schuhbodens, bei der dem sich
drehenden Werkzeug auch eine Hin- und Herbewegung erteilt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkzeug (12, 13) in einer Richtung zwangläufig (26, 8, 7 bzw.
108), in entgegengesetzter Richtung jedoch nachgiebig (16 bzw. 42) bewegt wird.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein ■ auf der Gegenwelle
(2) der Maschine sitzendes Exzenter
(7) das Werkzeug (12, 13) in einer Richtung
zwangläung bewegt (26, 8 bzw. 48, 49, 108), während eine Feder (16 bzw. 42) das Werkzeug
in seine ursprüngliche Lage zurückführt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die sich drehende und
verschiebende Werkzeugwelle (14) zwischen zwei Kugeln (18, 25) gehalten wird, von
denen die eine nachgiebig gestützt wird (16, 17), während die andere mit dem
zwangläufig bewegten Antriebsglied (26) in Berührung steht, und wobei beide Kugeln
ungefähr in der Achse der Welle (14) liegen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE250230C true DE250230C (de) |
Family
ID=508778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT250230D Active DE250230C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE250230C (de) |
-
0
- DE DENDAT250230D patent/DE250230C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19648972B4 (de) | Linear-Schwingantrieb | |
| DE3825128C2 (de) | ||
| DE1301670B (de) | Vorrichtung fuer den Massenausgleich bei durch Kurbeltrieb angetriebenen Maschinen | |
| DE250230C (de) | ||
| DE3008606A1 (de) | Vorrichtung zur feinbearbeitung von exzentrisch umlaufenden flaechen | |
| DE1577390A1 (de) | Vorrichtungen zum Hin- und Herbewegen der Schleifkoerperhalterung von Superfinish- oder Honmaschinen | |
| EP1008772B1 (de) | Schmiedemaschine | |
| DE4000291A1 (de) | Linsenbearbeitungsmaschine | |
| DE959792C (de) | Vorschub-Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE907151C (de) | Vorrichtung zum Feinziehschleifen von Rund- oder Planflaechen | |
| DE682278C (de) | Kraftgetriebene Handfeilvorrichtung mit hin und her gehendem, die Feile aufnehmendem Stoessel | |
| DE232970C (de) | ||
| DE207834C (de) | ||
| DE2744825A1 (de) | Arbeitskopf fuer maschine zur oberflaechenbearbeitung von linsen, insbesondere augenlinsen aus organischem material, und maschine mit einem solchen arbeitskopf | |
| DE565396C (de) | Maschine zum Abrichten der Seiten von Muttern, Bolzenkoepfen o. dgl. durch Beschneiden der Seiten und zum Verjuengen des Bolzenendes | |
| DE644603C (de) | Vorrichtung an Naehmaschinen zum Veraendern der Stichlaenge und Umschalten der Vorschubrichtung von Hand | |
| DE226579C (de) | ||
| DE214305C (de) | ||
| DE849647C (de) | Stoffvorschubeinrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE8031084U1 (de) | Elektrowerkzeug mit oszillierendem Werkzeugantrieb | |
| DE3136851A1 (de) | Vorrichtung zum hin- und herbewegen der schleifscheibe von schleifmaschinen, insbesondere innenschleifmaschinen | |
| DE411240C (de) | Doppelsteppstichnaehmaschine mit seitlich beweglicher Nadel | |
| DE177034C (de) | ||
| DE268251C (de) | ||
| DE629391C (de) | Fadenaufnehmervorrichtung fuer Naehmaschinen |