DE250044C - - Google Patents

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DE250044C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/32Feeding material to be worked to nail or pin making machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21GMAKING NEEDLES, PINS OR NAILS OF METAL
    • B21G3/00Making pins, nails, or the like
    • B21G3/18Making pins, nails, or the like by operations not restricted to one of the groups B21G3/12 - B21G3/16

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 250044 KLASSE Te. GRUPPE
ALFRED CHARLES in SMETHWICK, Engl.
und Kopfschrauben aus dem Gesenk.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 2. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abstreifen und Auswerfen von im Gesenk gepreßten Klammern, Nägeln und Kopfschrauben aus dem Gesenk.
Die bisher angewendeten Vorrichtungen zum Auswerfen der fertigen Arbeitsstücke versagen zuweilen, und zwar insbesondere dann, wenn die Arbeitsstücke an den oberen oder unteren Gesenken hängen bleiben.
ίο Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, die Nachteile der bisher bekannten Vorrichtungen zum Abstreifen und Auswerfen der Werkstücke aus den Gesenken zu vermeiden. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Schieber, der durch Finger das Werkstück seitlich umgreift und eine begrenzte Bewegung in bezug auf das Ober- und Untergesenk ausführt. Wenn das Werkstück im Obergesenk hängen bleibt, wird der Schieber beim Hochgehen des Obergesenkes durch das festgeklemmte Werkstück ebenfalls mitgenommen, bis ein am Untergesenk befindlicher Anschlag den Schieber anhält, worauf beim Weitergehen des Obergesenkes der Schieber das Werkstück vom Obergesenk abstreift. Wenn das Werkstück in dem Untergesenk hängen bleibt, wird es ebenfalls durch den Schieber beim Hochgehen des Obergesenkes aus dem Untergesenk sicher entfernt.
Eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung ist auf der Zeichnung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch das Ober- und Untergesenk einer Maschine zur Herstellung von Nägeln, welche Gesenke mit einer Ausgabevorrichtung gemäß der Erfindung versehen sind. Fig. 2 veranschaulicht eine Seitenansicht der Fig. 1, wobei das Obergesenk angehoben ist. Fig. 3 ist ebenfalls eine Seitenansicht der Gesenke mit der Auswerfvorrichtung, wobei das Obergesenk noch weiter angehoben ist. Fig. 4 ist ein zu den Fig. 1 bis 3 gehörender Grundriß. Fig. 5 ist eine Vorderansicht der Ausgabevorrichtung, während Fig. 6 eine zu Fig. 5 gehörige Draufsicht erkennen läßt.
Die Auswerfvorrichtung gemäß der Erfindung besteht aus einem Schieber 61, der an den Gesenken G und G1 eine begrenzte Bewegung ausführt und mit zwei vorstehenden Fingern 63, 64 versehen ist, die an ihren vorderen Enden V-förmige Kerben besitzen. An dem Obergesenk G ist ein mit einem Schlitz 38 versehener Hebel 35 befestigt, der zum Drehen der Gesenke dient. Der Schieber 61 besitzt einen schwalbenschwanzförmigen Rücken 62, der in einer Nut der Gesenke G und G1 verschiebbar angeordnet ist. In dem Schieber 61 sind zwei Langlöcher 65 und 66 angebracht, mit denen die Zapfen 67 und 68 in Eingriff stehen, die an den Gesenken G und G1 befestigt sind. Wenn die Gesenke geschlossen sind (s. Fig. 1), befinden sich die Finger 63, 64 in Nischen der Gesenke, wobei die V-förmigen Kerben das Arbeitsstück umschließen.
Die Wirkungsweise der Auswerfvorrichtung gemäß der Erfindung ist folgende:
Wenn die Gesenke voneinander getrennt werden, bewegt sich zunächst das Obergesenk nach aufwärts (s. Fig. 2). Wenn nun das Werkstück bzw. der Nagel 5 an dem Obergesenk hängen bleibt, wird beim Anheben des Obergesenkes der Schieber 61 durch das festgeklemmte Werkstück ebenfalls mitgenommen, bis der am Untergesenk befestigte Zapfen 68 gegen das Ende des Langlcches 66 anstößt, so daß beim Weitergehen des Obergesenkes der Schieber 66 stehen bleibt und das Werkstück vom Obergesenk abstreift. Bleibt das Werkstück am Obergesenk hängen, so erfolgt ebenfalls eine sichere Lösung des Werkstückes aus diesem Gesenk. Wird nämlich das Obergesenk nach aufwärts bewegt, so trifft der Zapfen 67 gegen das obere Ende des Langloches 65, so daß beim Weitergehen des Obergesenkes der Schieber 61 durch den Zapfen 67 angehoben wird. Hierbei kommt der Nagel mit der unteren Fläche der V-förmigen Kerben der Finger 63 und 64 in Eingriff, so daß durch diese Finger der Nagel aus dem Untergesenk herausgezogen wird. Der Nagel rollt dann an der unteren schrägen Fläche der Kerben und der schrägen Fläche des Untergesenkes nach abwärts, um sich aus den Gesenken zu entfernen (s. Fig. 3). Diese Einrichtung gemäß der Erfindung bewirkt, sei es, daß das Werkstück an dem Ober- oder Untergesenk hängen bleibt, eine sichere Entfernung des Werkstückes. Die Auswerfvorrichtung zeichnet sich auch insofern durch besondere Einfachheit aus, da die Ausgabevorrichtung durch das Obergesenk selbst in Tätigkeit gesetzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Abstreifen und Auswerfen im Gesenk gepreßter Nägel, Klammern und Kopfschrauben aus dem Gesenk, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Fingern (63, 64) das Werkstück seitlich umgreifender Schieber (61) vom hochgehenden Obergesenk (G) bis zum Antreffen an einen Anschlag (68) des Untergesenkes (Gv) das Werkstück an eine Ablauffläche des Untergesenkes (G1J hebt, worauf beim Weitergehen des Obergesenkes (G) der Schieber (61) stehen bleibt und das Werkstück vom Gesenk abstreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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