DE250038C - - Google Patents

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DE250038C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49609Spring making

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 250038 — KLASSE 721 GRUPPE
FRIED. KRUPP AKT.-GES. in ESSEN, Ruhr.
Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Februar 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf mechanische Zeitzünder mit Uhrwerk. Die bisher für die Uhrwerke solcher Zünder verwendeten Zugfedern waren gewöhnliche Uhrfedern, d. h.
dünne, spiralförmig aufgewickelte, durch einen Härte- und Anlaßprozeß elastisch gemachte Stahlstreifen. Derartige Federn, die schon in stetig arbeitenden und vor harten Stößen ängstlich behüteten Uhrwerken wegen der
ίο Schwierigkeit einer gleichmäßigen Härtung gelegentlich brechen, bieten, wenn sie für Uhrwerke mechanischer Zeitzünder verwendet werden, nur geringe Sicherheit gegen Bruch. Die Ursachen der Bruchgefahr liegen in den eigenartigen Beanspruchungen, denen die Zugfeder der Uhrwerke mechanischer Zeitzünder ausgesetzt ist. Die Feder bleibt jahrelang während der Lagerzeit der Zünder in den Magazinen gespannt und wird dann beim Verbrauch des Zünders durch den beim Abfeuern auftretenden heftigen Stoß und die während des Geschoßfluges wirksame Fliehkraft plötzlich sehr stark beansprucht. Infolgedessen kommen verhältnismäßig oft Federbrüche vor, die Versager herbeiführen.
Die Erfindung bezweckt nun, mechanische Zeitzünder mit Uhrwerk zu schaffen, die völlig zuverlässig sind. Dieser Zweck wird der Erfindung gemäß dadurch erreicht, daß die Zugfedern aus hartgezogenem Stahldraht hergestellt werden, dessen natürliche Elastizität durch mechanische Bearbeitung in kaltem Zustande, wie Ziehen, Walzen oder Hämmern, vergrößert worden ist.
Federn aus hartgezogenem Stahldraht sind an sich bekannt. Da aber derartige Federn ihre ursprüngliche Elastizität erfahrungsgemäß bald verlieren, blieb ihre Verwendung auf solche Fälle beschränkt, in denen sie nur gelegentlichen Beanspruchungen ausgesetzt sind (Polsterfedern).
Durch Versuche ist festgestellt worden, daß Zugfedern aus hartgezogenem Draht, dessen natürliche Elastizität durch mechanische Bearbeitung im kalten Zustande vergrößert worden ist, den eigenartigen Beanspruchungen, die bei mechanischen Zeitzündern auftreten, völlig gewachsen sind. Die Federn sind bruchsicher und behalten ihre Elastizität. Mit derartigen Zugfedern ausgerüstete Uhrwerke für mechanische Zeitzünder sind daher völlig zuverlässig.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Gesamt-. anordnung eines mechanischen Zeitzünders mit Uhrwerk, wie er neuerdings vielfach ausgeführt wird. Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe einen Teil der Zugfeder für sich. Fig. 3 ist ein Schnitt nach 3-3 der Fig. 2.
A bezeichnet die Zugfeder des Uhrwerkes, das in dem Gehäuse B untergebracht ist. Die Feder besteht aus Draht von langrunder Querschnittsform, der durch Ziehen oder Walzen im kalten Zustande aus Runddraht hergestellt ist und dadurch gleichzeitig die zur Erhöhung der Elastizität erforderliche Bearbeitung erfahren hat.
Eine geeignete Zugfeder kann z. B. aus gewöhnlichem Klavierdraht des Handels er-
halten werden, der 0,8 Prozent Kohlenstoff, 0,1 bis 0,2 Prozent Mangan, 0,02 Prozent Phosphor und Spuren von Silicium enthält. Der Draht von rundem Querschnitt wird zunächst abgeflacht, indem man ihn in kaltem Zustande wiederholt durch ein Walzwerk gehen läßt. Der abgeflachte Teil wird sodann abgetrennt, an dem einen Ende erhitzt und zwecks Herstellung einer öse scharf umgebogen. Darauf wird der Draht in kaltem Zustande aufgewickelt, so daß die Federform entsteht, und die fertige Feder wird mit geringer Vorspannung in den Zünder eingesetzt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Mechanischer Zeitzünder mit Uhrwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugfeder des Uhrwerkes aus hartgezoge-. nem Stahldraht besteht, dessen natürliche Elastizität durch mechanische Bearbeitung im kalten Zustande, wie Ziehen, Walzen oder Hämmern, vergrößert worden ist.
2. Zeitzünder nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß die Zugfeder aus Draht von langrunder Querschnittsform besteht, der durch Ziehen oder Walzen aus Runddraht hergestellt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT250038D 1909-09-09 Active DE250038C (de)

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GB190920633T 1909-09-09

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FR (1) FR407121A (de)
GB (1) GB190920633A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2833027A (en) * 1954-05-05 1958-05-06 Majik Ironers Inc Method for preparing backwound springs for use in spring motors
US2934785A (en) * 1957-07-29 1960-05-03 Lawrence H Heuer Counterbalance spring

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US1166870A (en) 1916-01-04
FR407121A (de)
CH48615A (de) 1910-11-16
GB190920633A (en) 1909-11-11

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