DE249573C - - Google Patents

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DE249573C
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acid
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nitroglycerine
nitriding
nitrating
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C201/00Preparation of esters of nitric or nitrous acid or of compounds containing nitro or nitroso groups bound to a carbon skeleton
    • C07C201/02Preparation of esters of nitric acid

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    - JVe 249573 KLASSE 78 c. GRUPPE
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1911 ab.
    Bei der fabrikatorischen Herstellung von Nitroglyzerin findet sich dasselbe nach der Nitrierung hauptsächlich als Emulsion in inniger Mischung mit der Nitriersäure, und es dauert bekanntlich eine beträchtliche Zeit, bis sich das Nitroglyzerin als ölige Schicht über dem Säuregemisch abgesetzt hat. Um diese Abscheidung und somit den ganzen Nitrierprozeß zu beschleunigen und zugleich eine
    ίο glatte und scharfe Scheidung zu erzielen, ist einmal ein Zusatz von Paraffin, Vaseline, hochmolekulare Fette und Öle bildenden Fettsäuren und Fettsäureestern und ein anderes Mal ein Zusatz von Flußsäure oder Natriumfluorid vorgeschlagen worden.
    Der Zusatz von Paraffin hat den Nachteil, daß die Detonationsfähigkeit von nur geringe Mengen Paraffin enthaltendem Nitroglyzerin und den damit hergestellten Sprengstoffen herabgesetzt wird, während die Flußsäure die bekannten unangenehmen Eigenschaften besitzt und daher ein dauerndes Arbeiten mit Flußsäure im Großbetriebe nach Möglichkeit vermieden werden muß.
    Diese Nachteile besitzt das vorliegende Verfahren nicht.
    Durch umfangreiche Versuche hat sich ergeben, daß durch Zusatz geringer Mengen kieselsaurer Salze der Erden oder Erdalkalien zum Glyzerin oder zum Säuregemisch vor Beginn der Nitrierung oder aber während der Nitrieroperation oder auch unmittelbar nach Beendigung derselben eine wesentliche Beschleunigung der Abscheidung des Nitroglyzerins erreicht wird.
    Man verfährt beispielsweise wie folgt: Nachdem die Nitriersäure in den Nitrierapparat eingelassen ist, wird das Rührwerk in Bewegung gesetzt und allmählich 0,02 bis 0,05 Prozent Talkum vom Gewichte des Glyzerins zugegeben. Dann wird mit der Zuführung des Glyzerins begonnen. Die Operation geht ohne irgendwelche Störung vor sich, und die Nitrierung verläuft genau so, als ob ein Zusatz nicht gemacht worden wäre. Nach Beendigung der Nitrierung erfordert die Scheidung des Nitriergemisches nur die Hälfte der Zeit, die ohne Zusatz notwendig gewesen wäre. In gleicher Weise verfährt man, wenn man als Zusatzmittel Kaolin verwendet. .
    Pate ν τ-Α ν SPRU c H:
    Verfahren zur Beschleunigung der Abscheidung des Nitroglyzerins bei der Nitroglyzerindarstellung, dadurch gekennzeichnet, daß dem Glyzerin oder der Nitriersäure vor, während oder nach der Nietrierung geringe Mengen kieselsaurer Salze der Erden oder Erdalkalien, insbesondere Talkum oder Kaolin, zugesetzt werden.
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