DE249405C - - Google Patents

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DE249405C
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Germany
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piston
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hammer
steam
control
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In der bisherigen Konstruktion von mit Dampf oder Preßluft betriebenen Hämmern, die zum Schmieden, Nieten o. dgl. benutzt werden, ließ man das zum Heben bzw. Zurückziehen des Hammerbärs benötigte Druckmittel, wie Dampf, Preßluft ο. dgl., aus dem Rückzugsraume ausströmen, nachdem der Bär die gewünschte Anfangslage erreicht hatte. Dann bekam die obere Kolbenfläche Frischdampf o. dgl., wodurch der Hammerbär nach unten geschleudert wurde.
Werden diese Hämmer mit Selbststeuerung ausgerüstet, dann muß, um eine gute, regelmäßige Gangart des Bärkolbens zu erzielen, das Druckmittel bei dem Herabgange des Bars schon bei halber Hubhöhe desselben unter den Kolben geleitet werden, wodurch ein mit dem Bärweg wachsender Gegendruck auftritt, der den Schlag erheblich abschwächt.
Nach der vorliegenden Erfindung soll nun die Rückzugkolbenfiäche des Hammerkolbens ständig mit einer mit Frischdampf ο. dgl. gefüllten Leitung in Verbindung stehen und der Schlag des Hammerbärs durch einen entsprechenden Überdruck.erfolgen, der auf die obere Kolbenfläche desselben geleitet wird. Die Rückzugsfläche wird so groß gewählt, daß durch das Druckmittel die gewünschte Rückzugsgeschwindigkeit erreicht wird.
Durch diese neue Steuerungsweise werden gegenüber der bekannten Steuerung verschiedene Vorteile erzielt. So ist der schädliche' Raum der Kolbenunterseite vermieden.
Durch die Anwendung des konstanten Rückganges bei Hämmern mit Selbststeuerung kann ferner die Expansionskraft des Dampfes viel weiter ausgenutzt werden als bei Anwendung des gesteuerten Rückganges. Während nämlich bei der alten Steuerungsweise ein Expansionsweg von etwa 10 Prozent erzielt werden konnte, wird nach der neuen Steuerungsweise ein solcher von 30 bis 40 Prozent erreicht bei regelmäßiger Gangart des Hammers.
In der Zeichnung bedeutet
■Fig. ι einen vertikalen Längsschnitt durch den Dampfhammer.
Fig. 2 und 3 geben besondere Stellungen des Steuerventiles wieder.
Der untere Raum U des Dampfzylinders a ist durch die Leitung d ständig an den Frischdampf, Preßluft ο. dgl. angeschlossen, wodurch der Hammerbär ständig nach oben gepreßt wird. Das Druckmittel für die obere Kolbenseite wird durch die Leitung e der Steuerung zugeführt und durch f abgelassen. Wird der Steuerschieber c aus der Stellung der Fig. 1 in die Stellung der Fig. 2 gedreht, so wird eine Verbindung zwischen den Leitungen e und g hergestellt, von denen letztere die Steuerkammer mit der Zylinderoberseite verbindet; das Druckmittel tritt daher über den Bärkolben und schleudert ihn nach unten. Hierbei wird das unter dem Kolben befindliche Druckmittel durch die Leitung d hinausgedrängt. Dreht man den Steuerschieber c in die Stellung der Fig. 3, so wird andererseits eine Verbindung zwischen den Leitungen g und f hergestellt, das Druckmittel über
dem Kolben entweicht durch beide Leitungen, und der konstante Unterdruck treibt den Hammerbär wieder hoch.
Das Druckmittel in der Leitung d kann von derselben Art und derselben Spannung sein wie das Druckmittel in der Leitung e, es kann aber auch verschiedener Art und verschiedener Spannung sein, ohne an der Erfindung etwas zu ändern. Auch die Art und Weise ίο der Durchkonstruktion kann eine beliebige sein, und soll die Zeichnung nur ein schematisches Beispiel geben. Der Rückzugkolben ! des Hammerbärs z. B. kann auch in einem besonderen Zylinder, der über dem Zylinder a sich befindet, angeordnet sein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Hammer, mit Dampf, Preßluft oder einem anderen elastischen Druckmittel angetrieben, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Heben des Bars dienende Kolbenseite mit einem Druckmittelbehälter in ungehinderter Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE249405C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141859B (de) * 1953-11-28 1962-12-27 Beche & Grohs Ges Mit Beschrae Druckmittelgetriebener Schmiedehammer
DE1161109B (de) * 1957-10-23 1964-01-09 Beche & Grohs G M B H Krafthammer

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1141859B (de) * 1953-11-28 1962-12-27 Beche & Grohs Ges Mit Beschrae Druckmittelgetriebener Schmiedehammer
DE1161109B (de) * 1957-10-23 1964-01-09 Beche & Grohs G M B H Krafthammer

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