DE249019C - - Google Patents

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DE249019C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/44Producing shaped prefabricated articles from the material by forcing cores into filled moulds for forming hollow articles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Tonschneidern und Strangpressen sind bewegliche Schneidmesser bekannt, die sich durch den Druck des Tones immer dicht "an die Innenwandung des Mantels legen. Diese beweglichen Messer haben jedoch vor allem den Zweck, den Rückstau des Tones durch dichten Anschluß an die Innenwandung des Mantels zu verhüten.
Es ist ferner bekannt, bei der Herstellung
ίο von Rohren, Masten u. dgl. konische Formen und konische Kerne, die an ihrem vorderen Ende mit Gewinde versehen sind, zu verwenden. Es ist auch weiter bekannt, die hierbei benutzten Dorne vermittels besonderer Führungsstücke zentrisch in der Mündungsöffnung der Form zu führen.
Diese bekannten Vorrichtungen weisen jedoch den Nachteil auf, daß bei der Herstellung langer Rohre oder Masten häufig beim Vorschieben des Kernes ein Abweichen desselben von der Mittelachse des Formkörpers eintritt, wodurch ungleiche Wandstärken entstehen und in vielen Fällen das fertige Formstück zur ferneren Verwendung ungeeignet wird.
Mit der Erfindung sollen diese Übelstände dadurch behoben werden, daß der bei entsprechender Drehung in seiner Längsachse sich in den Beton einbohrende konische Kern stets genau in der Mitte der ebenfalls konischen Form gehalten wird. Dies wird dadurch'erreicht, daß der Kern an seinem vorderen Ende ein mittels Lasche verbundenes Flügelpaar trägt und an seinem hinteren Ende durch mehrere radial bewegliche, durch einen Ring gehaltene Teile geführt wird, die sich gegen die schräge Fläche des mit Gewinde versehenen Mundstückes legen.
In der Zeichnung stellt
Fig. ι einen Längsschnitt durch das äußere Formstück α mit Ansicht des in das eingefüllte Betongut eingeführten Kernes b dar;
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Führung des Kernes an. dem weiteren Ende der konischen Form; Fig. 3 ist eine Ansicht dieser Führung;
Fig. 4 und 5 stellen die Führung des vorderen Endes des Domes b dar.
Die Führung am vorderen Ende des Domes besteht aus zwei exzentrisch angebrachten und beweglichen Flügeln g, welche mittels Bolzen an dem vorderen Teil der Schnecke c befestigt sind. Die Flügel g sind miteinander durch eine gelenkig angebrachte Lasche h verbunden, wodurch bewirkt wird, daß beide Flügel stetig gleichmäßig ausschwingen müssen. Beim Eintreiben des Kernes c in die Betonmasse werden durch die sich der Drehung des Kernes entgegenstemmende Betonmasse die Flügel g ' bis an die Innenwandung des Mantelstückes a zum Ausschwingen gebracht. Durch das mit der Laschenverbindung bewirkte gleichmäßige Ausschwingen der Flügel g wird das vordere Ende des Kernes stets zentral geführt. Bei

Claims (1)

  1. dem Zurückziehen des Kernes können sich die Flügel bis auf den Durchmesser der Schnecke gleichmäßig zurücklegen (Fig. 4).
    Die Führung f an der erweiterten Stirnseite des Mantels der Form α besteht aus dem Hauptkörper i, an dem der Ring k so angebracht ist, daß er sich um seine Achse drehen kann. In diesem Ring k bewegen sich die radial verschiebbaren Teile /. Das Ganze wird von der Mutter m umschlossen, die auf einem Gewinde in Richtung der Längsachse der Form vor- und zurückgeschraubt werden kann. Die Mutter m hat eine abgeschrägte Fläche d, gegen die sich die Teile I mit entsprechenden Flächen legen. Die an dem Hauptkörper i angebrachten kleinen Klappen η verhindern das Eindringen von Formgut in die Führung f. Die Wirkungsweise der Führung f am weiteren Ende der Form ist folgende:
    Nachdem das Kernstück b mit seinem verjüngten Ende eingebracht ist, so daß sich der Schraubengang bereits im Formgut bewegt, wird das Mutterstück m auf seinem Gewinde so weit vorgedreht, bis die Teile I, welche durch die Abschrägung d des Mutterstückes gegen die Mitte des Ringes k gedrängt werden, an dem Kern anliegen. Wird nun der Kern weiter eingebohrt, so werden die Teile I durch den konischen Teil des Kernes b nach auswärts gegen die schräge Fläche d der Mutter m gedrückt. Wird dieser Druck genügend groß, so drehen sich die Teile I und die Mutter m mit dem Kern. Die Mutter m verschiebt sich daher in achsialer Richtung, was zur Folge hat, daß die Anpressung zwischen den Teilen I und der Mutter m aufgehoben wird, so daß sich der Kern wieder eine Zeitlang frei bewegen kann. Beim weiteren Eindringen des Kernes in die Führung wiederholt sich dieser Vorgang.
    Paten τ-Anspruch:
    Vorrichtung zur Einführung eines konisehen, an seinem vorderen Ende mit Schraubengewinde versehenen Kernes zur Herstellung von konischen Röhren, Masten u. dgl. aus Beton in einer konischen Form, die an der Eintrittsseite des Kernes mit einem Mundstück zu seiner zentrischen Führung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kern (b) an seinem vorderen Ende ein mittels Laschen (h) verbundenes Flügelpaar (g) trägt und an seinem hinteren Ende durch mehrere radial bewegliche, durch einen Ring (k) gehaltene Teile (I) geführt wird, die sich gegen die schräge Fläche (d) der mit Gewinde versehenen Mutter (m) der Form (a) legen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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