DE248940C - - Google Patents
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- D21F—PAPER-MAKING MACHINES; METHODS OF PRODUCING PAPER THEREON
- D21F7/00—Other details of machines for making continuous webs of paper
- D21F7/02—Mechanical driving arrangements
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um eine Papiermaschine, deren Kraftquelle eine Dampfmaschine ist, innerhalb der erforderlichen
weiten Geschwindigkeitsgrenzen zu regeln, bedarf es besonderer regelbarer Zwischenglieder,
da die Umdrehungszahl der Dampfmaschine selbst nur wenig verändert werden kann. Entweder müssen mechanische
Zwischengetriebe mit regelbarem Übersetzungsverhältnis eingeschaltet werden, oder die ganze
ίο Energie der Dampfmaschine muß in elektrische
umgesetzt werden und der Antrieb durch Elektromotor erfolgen.
Der Antrieb gemäß der Erfindung erfolgt in der Weise, daß bei hohen Geschwindigkeiten
die Dampfmaschine mit der Hauptwelle der Papiermaschine unmittelbar gekuppelt ist.
Sobald aber diejenige Geschwindigkeit unterschritten werden soll, unterhalb deren die
Dampfmaschine nicht mehr zuverlässig und wirtschaftlich arbeitet, wird die Kupplung
beider Wellen gelöst, und der Antrieb findet durch einen Elektromotor statt, der von einer
von der Dampfmaschine betriebenen Dynamomaschine gespeist wird.
Die Zeichnung stellt schematisch einen solchen Antrieb dar. Bei hohen Geschwindigkeiten
treibt die Dampfmaschine M die Hauptwelle W der Papiermaschine unmittelbar durch
die Kupplung K und wird innerhalb ihres Geschwindigkeitsbereiches geregelt. Sobald aber
mit geringeren Geschwindigkeiten gearbeitet werden soll, wird die Kupplung K gelöst und
die von der Dampfmaschine angetriebene Dynamomaschine D speist den Elektromotor E,
der nunmehr die Papiermaschinenwelle W antreibt. Werden Dynamomaschine und Motor
nach dem Leonardsystem geschaltet, so kann die Geschwindigkeit in der bekannten einfachen
Weise eingestellt werden.
Die Vereinigung dieser beiden Antriebe hat vor rein elektrischen den Vorzug, daß der
elektrische Teil nicht für die Gesamtleistung bemessen zu werden braucht; denn entsprechend
der kleineren Geschwindigkeit, bei der er den Antrieb übernimmt, ist auch die erforderliche
Leistung geringer. Dazu kommen als weitere Vorteile der bessere Wirkungsgrad des unmittelbaren Antriebes und die Erhöhung
der Sicherheit dadurch, daß bei einer Störung der elektrischen Kraftübertragung die Papiermaschine
nicht völlig stillgesetzt zu werden braucht.
Andererseits liegt in der Vermeidung mechanischer Zwischengetriebe mit regelbarem Übersetzungsverhältnis,
wie sie bei unmittelbarem Antrieb durch die Dampfmaschine erforderlich sind, eine wesentliche Verbesserung, da diese
für ihre Einstellung mehr Zeit und Arbeit erfordern und infolge des schnellen Verschleißes
stets eine Quelle von Betriebstörungen bilden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Antrieb für Papiermaschinen mittels einer Dampmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Papiermaschinenwelle (W) bei höheren Geschwindigkeiten mit der Dampfmaschine (M) unmittelbar gekuppelt ist, bei kleineren Geschwindigkeiten aber entkuppelt und von einem Elektromotor (E) angetrieben wird, der von einer durch die Dampfmaschine (M) betriebenen Dynamomaschine (D) gespeist wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248940C true DE248940C (de) |
Family
ID=507606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT248940D Active DE248940C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248940C (de) |
-
0
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