DE860653C - Elektrischer Umformersatz fuer ein Wechsel- oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl - Google Patents

Elektrischer Umformersatz fuer ein Wechsel- oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl

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DE860653C
DE860653C DEP9730D DEP0009730D DE860653C DE 860653 C DE860653 C DE 860653C DE P9730 D DEP9730 D DE P9730D DE P0009730 D DEP0009730 D DE P0009730D DE 860653 C DE860653 C DE 860653C
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DEP9730D
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Richard Deetjen
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K51/00Dynamo-electric gears, i.e. dynamo-electric means for transmitting mechanical power from a driving shaft to a driven shaft and comprising structurally interrelated motor and generator parts
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/18Structural association of electric generators with mechanical driving motors, e.g. with turbines
    • H02K7/1807Rotary generators
    • H02K7/1823Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines
    • H02K7/183Rotary generators structurally associated with turbines or similar engines wherein the turbine is a wind turbine
    • H02K7/1838Generators mounted in a nacelle or similar structure of a horizontal axis wind turbine

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Elektrischer Umformersatz für ein Wechsel- oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl Soll aus einem Windkraftwerk elektrische Energie gleichbleibender Spannung und Periodenzahl, wie es besonders für Wechsel- oder Drehstrom erforderlich ist, gewonnen werden, so muß aus der mit der Windgeschwindigkeit wechselnden `Drehzahl des Windrades eine zum .Antrieb des Energieerzeugers gleichbleibende Drehzahl abgeleitet werden. Wohl ist es möglich, auch die Drehzahl des Windrades von einer als tragbar erkannten unteren Grenze an konstant zu halten, wenn der Generator an eine konstante Spannung, z. B. ein Gleichstromgenerator an eine Akkumulatorenbatterie, ein Drehstromgenerator an ein Netz konstanter Periodenzahl angeschlossen wird. Dann würde aber bei höheren Windgeschwindigkeiten die Leistung des Windrades ungenügend ausgenutzt und der Generator bei der gewählten niedrigen Drehzahl einem verhältnismäßig hohen Drehmoment ausgesetzt sein. Aus Fig. 3 der Zeichnung ist dies ersichtlich: In diesem Diagramm sind auf der Abszissenachse die Drehmomente, auf der Ordinatenachse die Drehzahlen aufgetragen. Die 'mit nw bezeichnete Kurve stellt die sogenannte Windradcharakteristik dar; d. h. die Beziehung zwischen Drehzahl und Drehmoment eines Windrades bei verschiedenen Windgeschwindigkeiten, wenn' jeweils der Höchstwert der Leistung erreicht werden soll. Bekanntlich verläuft diese nw: Kurve parabolisch, da die Drehmomente mit dem Quadrat der Drehzahil zunehmen: Die in Fig. 3 von oben links' nach unten rechts verlaufenden Linien l (lins) und r (rechts) zeigen für zwei verschiedene Windgeschwindigkeiten den Verlauf der Windraddrehzahl mit zunehmender Belastung der Welle. Wo eine solche Linie l oder r die nw-Kurve schneidet, wird der Höchstwert der Leistung- erreicht. Dies tritt auchdann ein, wenn die konstante Drehzahl des Generators durch einen solchen Schnittpunkt geht. Er ist für die Linie l (kleine Windgeschwindigkeit) durch die Drehzahl n = 3 und das Moment M = 2,7 gegeben. Bei höherer, durch die Linie r gekennzeichneter Windgeschwin-digkeit stellt sich nun folgendes ein: Das. Windrad muß sich wieder auf die konstante Drehzahl 3 des Generators einstellen. Dabei entwickelt es ein Drehmoment vorn der Größe 8,2,, entsprechend dem Schnittpunkt der Linie r mit der Parallelen zur Abszissenachse im Abstand n = 3. Drückt man die Leistung des Windrades als Produkt von Drehzahl und Drehmoment aus, dann erhält man 3, - 8,2 =.2#4,6. Die Linie r schneidet auch die nw-Kurve. Diesem Schnittpunkt entspricht die zu erreichende Höchstleistung bei der durch die Linie r gekennzeichneten Windgeschwindigkeit. Sie beträgt in dem angenommenen Beispiel 5 # 6 = 30, würde aber nur erreicht werden, wenn die Windraddrehzahl n = 5 wäre. Da diese jedoch an den Wert 3 gebunden ist, tritt ein Verlust von über r-5 0!o ein, der mit weiter steigender Windgeschwindigkeit noch wächst. Ähnliche Verhältnisse treten ein, wenn der n, l .,gnd nw unterhalb der Schnittpunkt clerux-ye Generatordrehzahl liegt. Für ein wirtschaftlich arbeitendes Windrad kommt es also nicht nur darauf an, die Drehzahl des von ihm angetriebenen Generators konstant zu halten, sondern auch darauf, bei jeder Windgeschwindigkeit dem Windrad diejenige Drehzahl zu ermöglichen, bei der der Höchstwert der Leistung erreicht wird. Diese Aufgabe mit möglichst wenig Materialaufwand und entsprechend geringen Verlusten zu lösen, liegt der vorliegenden Erfindung zugrunde.
  • Es ist bereits bekannt, die auf eine angemessene Drehzahl übersetzte Windradwelle mit einem Gleichstromgenerator zu kuppeln und die durch diesen erzeugte Energie einem Gleichstrommotor zuzuführen, der seinerseits einen Drehstromgenerator antreibt. Die weitreichende Regelbarkeit der Gleichstrommaschinen, die durch geeignete selbsttätige Regelgeräte ausgenutzt werden kann, ermöglicht dieses Verfahren, verlangt aber große und schwere Maschinen und verursacht infolge der zweimaligen Umformung der gesamten verfügbaren Energie verhältnismäßig hohe Verluste. Diese Verluste lassen sich in dem Maße vermindern, wie es gelingt, die Windenergie dem Drehstromgenerator unmittelbar zuzuführen. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß .die Windradwelle unmittelbar oder mittelbar den Anker einer Gleichstrommaschine und den Läufer eines Wechsel- oder Drehstromgenerators antreibt, dessen Magnetfeld drehbar gelagert und unmittelbar oder mittelbar mit dem Anker einer zweiten Gleichstrommaschine gekuppelt ist, die dem Magnetfeld des Wechsel-oder Drehstromgenerators durch geeignete selbsttätige Regelung der Gleichsträmmaschinen eine der vorgeschriebenen Periodenzahl entsprechende Drehzahl gegenüber dem Läufer erteilt. Dabei kann die Drehrichtung des Feldes derjenigen des Läufers entgegen- oder gleichgerichtet sein, die relative Drehzahl ist dann gleich der Summe oder der Differenz der Drehzahlen beider umlaufen den Teile.
  • Die selbsttätige Regelung durch die Gleichstrommaschinen erfolgt in der Weise, daß die von der Windrad'welle angetriebene Maschine als Generator und die das umlaufende Feld des Drehstromgenerators antreibende Maschine als Motor ausgebildet wird, dem die im Gleichstromgenerator erzeugte Energie zugeführt wird.
  • Eine schematisch dargestellte Anordnung eines solchen Umformersatzes zeigt Fig. r. Hierin bedeuten W die Windradwelle, A den mit ihr gekuppelten Gleichstromgenerator, B den von ihm gespeisten Gleichstrommotor, dessen Anker mit dem umlaufenden Feld des Drehstromgenerators D gekuppelt ist. Gemäß Fig. z a erfolgt der Antrieb des Gleichstrommotors B über ein nicht näher bezeichnetes Zahnradvorgelege, um mit einem kleineren Motor höherer Drehzahl arbeiten zu können. In Fig. 2 ist als Abänderungsvorschlag das Feld des Gleichstromgenerators A mit dem umlaufenden Feld des Drehstromgenerators D zusammengebaut, wodurch die Lagerkonstruktion vereinfacht wird.
  • Um die geforderte ,gleichbleibende relative Drehzahl des Drehstromgenerators D herzustellen, ist im vorliegenden Falle nicht die als Windradcharakteristik bezeichnete nw-Kurve, die gleichzeitig die Drehzahl des Läufers des Drehstromgenerators D angibt, maßgebend, sondern die Drehzahl nF des umlaufenden Feldes, die durch die Drehzahl des Ankers des Gleichstrommotors .F3 bestimmt wird. Dieser ist also der regelnde Teil. Seine Drehzahl, bezogen auf das Drehmoment des Windrades, läßt sich aufzeichnen als Differenz oder Summe der Drehzahl des Läufers des Drehstromgenerators D und der gleichbleibenden relativen Drehzahl. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, daß Windraddrehmoment und Läuferdrehmoment nicht gleich sind, da ein 'Teil des Windraddrehmomentes zum Antrieb des Gleichstromgenerators A in Anspruch genommen wird. An einem Beispiel ist in F'ig. 4. der Verlauf der nF-Kurve dargestellt. Die Windradcharakteristik nw ist der Fig. 3 entnommen. Zur Herstellung der nF-Kurve muß demnach der Gleichstrommotor B die gleiche Kennlinie aufweisen wie die nF-Kurve. Verwendet man 'hierzu einen mit konstanter Spannung gespeisten Gleichstromreihenschlußmotor, so verläuft dessen Drehzahlkennlinie, bezogen auf das Drehmoment, etwa wie die Kurve n$. Diese beiden Kurven weichen, besonders im Anfangs- und Endteil, nicht unerheblich voneinander ab, und diese Abweichungen würden eine nur unwirtschaftlicheAusbeute derWindkraft bedeuten. Nur in ihren Schnittpunkten wäre die Ausbeute eine vollkommene. Außerdem würde die Herstellung unveränderlicher Gleichspannung im Gleichstromgenerator A bei der veränderlichen . Drehzahl des Windrades besondere selbsttätige Regeleinrichtungen erfordern. Hier kann man aber durch idie bekannte Hauptstromgegenerregung im Gleichstromgenerator A diejenige Spannung erzeugen, die notwendig ist, um dem Gleichstromreihenschlu ßmotor B die verlangte Kennlinie aufzuzwingen. Im angenommenen Beispiel verläuft sie etwa nach Ader nicht näher bezeichneten gestrichelten Linie. Sie ist .die eigentliche Steuercharakteristik -und schmiegt sich der Drehzahlcharakteristik np des zu steuernden umlaufenden Feldes gut an. Nur im Anfangsteil ist eine größere Abweichung erkennbar. Doch hier tritt das Windrad wegen zu geringer Windgeschwindigkeit noch kaum in Wirksamkeit. Im übrigen Teil überschreiten die Verluste kaum z °/o.
  • Übersteigt die Windraddrehzahl die gleichbleibende relative Drehzahl ,des Drehstromgenerators D, nimmt also dessen umlaufendes Feld die gleiche Drehrichtung wie der Läufer an, dann vertauschen die Gleichstrommaschinen ihre Wirkungsweise: MaschineB wird zum Generator, MaschineA wird zum Motor, ohne daß eine Änderung ihrer Wicklungen nötig ist. Da Gleichstromgenerator A und Gleichstrommotor B als normale Maschinen und wegen ihrer geringer' Leistung mit verhältnismäßig wenig Material ausgeführt werden können, dabei keiner besonderen Regelvorrichtungen bedürfen, ersparen sie erheblich an Material und Kosten im Vergleich zum Aufwand bei der Umformung der gesamten Windkraft durch Gleichstrommaschinen.
  • Sollten die Bedingungen für die Umformung so beschaffen sein, daß mit der Hauptstromgegenerregung allein ein befriedigendes Ergebnis nicht erzielt wird, .so müssen künstliche Einrichtungen geschaffen werden. Eine solche besteht z. B. darin, ein die Leistung des Drehstromgenerators D anzeigendes M@eßgerät mit einer so großen Drehkraft auszuführen., daß ein mit dem Zeigerwerk verbundener Hebel über Schwachstromrelais die Regelstufen des Nebenschlußreglers für den Gleichstromgenerator A betätigen kann. An die Stelle der Schwachstromrelais kann auch ein kleiner, für Rechts- und Linkslauf eingerichteter Hilfsmotor treten. Die Regelung hat in der Weise zu erfolgen, daß bei steigender Leistung des Windrades das Feld des Gleichstromgenerators A geschwächt wird, wie aus der folgenden Beschreibung des Regelvorganges ersichtlich ist.
  • Bei Windstille und daher ruhender Windradwelle W läuft das von der Netzspannung herrührende Drehfeld des leerlaufenden Drehstromgenerators D mit voller Drehzahl um. Die Gleichstrommaschinen A und B führen keinen Strom. Mit aufkommendem Wind wird im Windrad ein,Drehmoment erzeugt, das eine Drehung der Windradwelle W hervorruft. Hierdurch wird im Gleichstromgenerator A eine Spannung und im Gleich-Strommotor B ein Drehmoment erzeugt, .das als Stützmoment für das umlaufende Feld des Drehstromgenerators D wirkt und in diesem elektrische Leistung entstehen läßt. Der Leistungsmesser schlägt daher aus, wodurch das Feld des Gleichstromgenerators A geschwächt und somit ,der Windradwelle W ermöglicht wird, eine höhere Drehzahl anzunehmen: Werden dadurch Drehzahl und Drehmoment so geändert, daß die Leistung im Drehstromgenerator D gesteigert wird, dann vergrößert sich der Ausschlag des Leistungsmessers weiter, das Feld des Gleichstromgenerators A wird weiter geschwächt, .die Drehzahl des Windrades weiter erhöht, bis eine Steigerung der ,Leistung nicht mehr eintritt. Durch die Regelung mit dem Leistungsmesser hat sich also der Umformersatz selbsttätig auf die der Windgeschwindigkeit entsprechende Höchstleistung eingeregelt. Würde die Feldschwächung weiter getrieben werden, dann würde mit einer weiteren Drehzahlerhöhung der Windradwelle g' das Drehmoment so weit absinken, daß die Leistung wieder fällt, der Zeiger des Leistungsmessers zurückgeht und er Gleichstromgenerator A wieder auf eine stärkere Erregung eingeregelt wird, wodurch die Höchstleistung wiederhergestellt wird. Dies tritt auch dann ein, wenn Winidgeschwin.digkeit und Leistung abnehmen. Durch .diese Regelweise wird ialtso stets das Höchstmaß an Leistung erreicht. Hierbei kann auch die Gegenerregung durch,den Hauptstrom angewendet werden. DerRegelhereich ist dann sehrenggezogen und erfordert nur kleine Regelstufen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. ElektrischerUmfornnersatzfüreinWechsel-oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl, . dadurch gekennzeichnet; daß die Windradwelle (W) unmittelbar oder mittelbar den Anker einer Gleichstrommaschine (A) und den Läufer eines Wechsel- oder Drehstromgenerators (D) antreibt, dessen Magnetfeld drehbar gelagert und unmittelbar oder mittelbar mit dem Anker einer zweiten Gleichstrommaschine- (B) gekuppelt ist, die dem Magnetfeld des Wechsel-oder Drehstromgenerators durch geeignete selbsttätige Regelung der Gleichstrommaschinen eine der vorgeschriebenen Periodenzahl entsprechende Drehzahl gegenüber dem Läufer erteilt.
  2. 2. Umformersatz nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetfeld der Gleichstrommaschine (A) mit .dem drehbaren Magnet-Feld des Wechsel- oder Drehstromgenerators (D) mechanisch verbunden ist.
  3. 3. Umformersatz nach Anspruch i -oder 2; dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Steuercharakteristik an die Windradcharakteristik die als Generator laufende Gleichstrom-Maschine (A) mit Gegenerregung in Abhängigkeit vom Hauptstrom arbeitet. q.. Umformersatz nach Anspruch i, 2 oder 3, gekennzeichnet durch ein . die Leistung des Drehstromerzeugers überwachendes Meßgerät zur Steuerung des Nebenschlußreglers für den Gleichstromerzeuger.'
DEP9730D 1948-10-02 1948-10-02 Elektrischer Umformersatz fuer ein Wechsel- oder Drehstrom-Windkraftwerk gleichbleibender Periodenzahl Expired DE860653C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1110743B (de) * 1958-05-02 1961-07-13 Licentia Gmbh Elektrische Kraftanlage auf Schiffen fuer Gleichstrom-Schraubenantriebe und das Drehstrombordnetz
FR2388434A1 (fr) * 1977-04-22 1978-11-17 Baumgartner Franklin Dispositif generateur de courant alternatif
EP0150884A3 (de) * 1984-02-02 1985-09-11 TEMA S.p.A. Windmühlenvorrichtung für Produktion von elektrischer Energie

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