DE248778C - - Google Patents

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DE248778C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
i Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1911 ab.
Werden zwei Motorwagen oder Lokomotiven, welche mit selbständigen Reglern für ihre Motoren ausgerüstet sind, für sich oder mit Beiwagen zu einem Zuge zusammengekuppelt, so ist es zwecks Vereinfachung der Bedienung üblich, auf dein Führerstand einen Hilfsregler (Meisterwalze) anzuordnen, durch welchen ein Steuerstrom für die Bedienung der einzelnen Regler geschaltet wird. Bestehen die einzelnen Regler aus Gruppen von Schützen, so entspricht jeder Stellung des Hilfsreglers eine bestimmte Schaltung der Schütze, und zwar auf allen Fahrzeugen die nämliche, und es nehmen die Motoren sämtlicher Fahrzeuge angenähert die gleiche Leistung auf. Anders liegen die Verhältnisse bei Benutzung von Potentialreglern, die bekanntlich gewöhnlich durch Hilfsmotoren verstellt werden, deren Strom durch den Hilfsregler ein- und ausgeschaltet bzw. deren Spannung durch den Hilfsregler geregelt wird. Hierbei ist die Stellung der einzelnen Potentialregler nicht eindeutig durch die Stellung des Hilfsreglers gegeben; denn die Geschwindigkeit der Hilfsmotoren hängt außer von der zugeführten Spannung noch von anderen Umständen ab, deren Gleichheit für die einzelnen Hilfsmotoren nicht gewährleistet ist. Insbesondere spielen Unterschiede im Luftspalt der Hilfsmotoren in ihrer Lagerreibung usw. eine Rolle. Infolgedessen ist es möglich, daß die Hilfsmotoren der einzelnen Fahrzeuge bei gleicher Einschaltdauer bzw. gleicher zugeführter Spannung verschieden viel Umdrehungen machen und die Potentialregler verschieden stark verstellen. Infolgedessen kann es eintreten, daß die Antriebsmotoren der einzelnen Fahrzeuge abweichende Spannungen erhalten und verschieden stark belastet sind. Das gleiche kann in allen anderen Fällen eintreten, bei welchen die Stellung der Regler der einzelnen Fahrzeuge nicht eindeutig durch diejenige des gemeinsamen Hilfsreglers gegeben ist.
Die Erfindung bezweckt, diesen Übelstand zu vermeiden, und zwar wird dies dadurch bewirkt, daß der Hilfsregler nach Art der bekannten, im Kranbetrieb üblichen, sogenannten Universalkontroller oder sogenannten Verbundkontroller ausgeführt ist. Bei diesen Kontrollern werden bekanntlich zwei Schaltwalzen oder -schlitten von einem gemeinsamen Handgriff aus, welcher in zwei Richtungen bewegt werden kann, unmittelbar oder unter Vermittlung mechanischer Zwischenglieder verdreht bzw. verschoben. Die Bewegungen des Handgriffs können in Drehungen um verschiedene Achsen oder in einer Längsverschiebung und einer Drehung bestehen. Durch die eine Bewegung wird der Hubmotor, durch die andere der Schwenkmotor des Krans geschaltet. Durch gleichzeitige Ausführung beider Bewegungen bzw. einer resultierenden Bewegung können beide Motoren geschaltet und auf beliebige Geschwindigkeiten gebracht werden. Von dieser bekannten Einrichtung wird im vorliegenden Falle in der Weise Gebrauch gemacht, daß der Hilfsregler je ein Schaltorgan (Walze oder Schlitten) für
den Regler jedes der beiden Fahrzeuge erhält und daß je nach der Bewegung des gemeinsamen Handgriffs das eine oder andere Schaltorgan oder beide in Bewegung gesetzt werden. Es ist ohne weiteres klar, daß der Fahrer hierdurch in der Lage ist, Ungleichheiten in der Bewegung der Potential- oder sonstigen Regler auszugleichen, indem er beim Zurückbleiben des einen Reglers die seinem
ίο Hilfsmotor zugeführte Spannung durch entsprechendes Auslegen des Handgriffs des Hilfsreglers vergrößert. Hierdurch kann bewirkt werden, daß die Antriebsmotoren beider Fahrzeuge die gleiche Leistung aufnehmen bzw. daß sich bei Motoren, die für ungleiche Leistungen gebaut sind, die wirklichen Leistungen wie ihre Sollwerte verhalten.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Die Fahrzeuge sind mit f und f bezeichnet, ihre Antriebsmotoren mit α und a'. Es sind dies beispielsweise Einphasenkollektormotoren mit Kurzschlußbürsten und Ankererregung, deren Spannung einem Transformator t bzw. V entnommen und durch einen Potentialregler p bzw. p' geregelt wird. Die Potentialregler werden durch Hilfsmotoren m bzw. m' über Vorgelege ν bzw. v' angetrieben. Für die Steuerung dieser Hilfsmotoren ist auf dem Führerstand der Hilfsregler h vorgesehen, bei welchem durch einen einzigen gemeinsamen Handgriff beispielsweise zwei Schaltwalzenkontroller k und k' einzeln oder gemeinsam gedreht werden können. Wird der Handgriff h um eine zur Zeichenebene senkrechte Achse gedreht, so wird hierdurch der Kontroller k für den Hilfsmotor m des ersten Fahrzeuges geschaltet; wird der Handgriff um die in der Zeichenebene liegende Achse gedreht, so wird der Kontroller k' für den Hilfsmotor m' des zweiten Fahrzeuges geschaltet. Durch Drehung des Handgriffs um eine zwischenliegende Achse bzw. schief zur Zeichenebene können beide Kontroller geschaltet und dadurch den Hilfsmotoren beliebig verschiedene Spannungen zugeführt und hierdurch erreicht werden, daß beide Antriebsmotoren gleiche Leistung aufnehmen.
Damit der Fahrer dies erkennen kann, könnte am Führerstand für jedes der beiden Fahrzeuge ein Spannungs-, Strom- oder Leistungsmesser angeordnet sein. Zweckmäßiger ist dagegen die Anordnung eines einzigen Differentialinstrumentes d, welches gleich die Differenz der Spannungen, Ströme oder Leistungen der Antriebsmotoren der beiden Fahrzeuge anzeigt. Es. liegt beispielsweise parallel zu jedem Antriebsmotor α bzw. a' ein Spannungswandler s bzw. s', die Sekundärwicklungen der beiden Spannungswandler speisen in Gegenschaltung das Differentialinstrument d, dessen Zeiger von der Nullage aus nach beiden Seiten ausschlagen kann. Der Fahrer hat dann den Handhebel h lediglich so zu bewegen, daß das Differentialinstrument d möglichst in der Nulllage bleibt.

Claims (2)

Paten t-An Sprüche:
1. Einrichtung für die gemeinsame Steuerung zweier elektrisch betriebener Fahrzeuge mit getrennten, nicht zwangsweise gesteuerten Reglern, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsregler (h) auf dem Führerstand in anderweitig bekannter Weise derart ausgebildet ist, daß er je ein Schaltorgan (k, k'J für jeden der beiden
■ Regler (m p, m' p') besitzt und diese
■ Schaltorgane je nach der Bewegung des gemeinsamen Handgriffs des Hilfsreglers (h) in gleichem oder verschiedenem Maße verstellt werden, zum Zwecke, die Leistung der Motoren der beiden Fahrzeuge einstellen zu können.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Führerstand ein Differentialinstrument (A) angeordnet ist, welches bei Abweichungen des Spannungs-, Strom- oder Leistungsverhältnisses der Antriebsmotoren der beiden Fahrzeuge vom richtigen Wert nach der einen oder anderen Seite ausschlägt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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