DE248693C - - Google Patents

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DE248693C
DE248693C DE1910248693D DE248693DA DE248693C DE 248693 C DE248693 C DE 248693C DE 1910248693 D DE1910248693 D DE 1910248693D DE 248693D A DE248693D A DE 248693DA DE 248693 C DE248693 C DE 248693C
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brushes
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/001Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions
    • B01D3/003Rectification of spirit
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/14Fractional distillation or use of a fractionation or rectification column
    • B01D3/16Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid
    • B01D3/18Fractionating columns in which vapour bubbles through liquid with horizontal bubble plates
    • B01D3/20Bubble caps; Risers for vapour; Discharge pipes for liquid

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6#. GRUPPE
CARL KALVERAM in LEIPZIG-GOHLIS.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. November 1910 ab.
Auf dem Gebiete der Rektifizierapparate ist mau seit vielen Jahren bestrebt gewesen, diese Apparate ihrer höchsten praktischen Vollendung näher zu bringen, um damit den besten Wirkungsgrad zu erreichen.
Die schon längst erkannte Notwendigkeit einer recht feinen und gleichmäßigen Verteilung der aufsteigenden Dämpfe und der rücklaufenden verdichteten Flüssigkeiten (Lutter) hatte zur Folge, daß eine Anzahl Konstruktionen entstanden, welche alle dem vorgenannte^ Zwecke dienen sollten.
Bei den bemerkenswertesten Ausführungen werden Ketten oder Drähte verwendet, welche in Bündeln vereinigt im Kondensationsraume aufgehängt sind; ferner finden sich sogenannte Tropfplatten mit eingesetzten Tropfröhrchen und aufgelagerten Porzellankugeln. Eine andere Ausführung besteht aus wellenförmig gebogenen Platten mit Löchern am oberen Ende der Wellen und mit eingehängten Nadeln am unteren Ende; die Kugelschichten sind auch hier beibehalten worden.
Obgleich nun mit all diesen Apparaten annehmbare Erfolge erzielt werden, haftet ihnen neben anderen Übelständen doch ein gemeinsamer Mangel an.
Bei den bisher bekannt gewordenen Rektifizierapparaten ist es nämlich nicht möglich, den zu rektifizierenden Dämpfen alle schwerllüchtigen Bestandteile sowie Schmutz während des Betriebes vollständig zu entziehen.
Die Fremdstoffe verbleiben in der Rektifiziersäule und vermischen sich fortwährend wieder mit den neu eintretenden Dämpfen.
Dieser Umstand führt daher besonders bei den Tropfplatten leicht zu unangenehmen Verstopfungen, Herabsetzung des Wirkungsgrades in der Rektifikation und schließlich zu Unterbrechungen im Betriebe, weil umstandliehe und kostspielige Reinigungsarbeiten erforderlich werden.
Alle diese Nachteile werden bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung vollständig vermieden bzw. beseitigt. Sie gewährleistet bei großer Einfachheit und Billigkeit in unübertroffener Weise die feinste und gleichmäßigste Verteilung der Dämpfe und die Abführung des Rücklaufes in außergewöhnlich großer Anzahl kleinster Tröpfchen.
Das gleichzeitig verfolgte Ziel, die Dämpfe an einer großen, mit Rücklauf benetzten Oberfläche vorbeizuführen zwecks Wiederaufnahme der leichtflüchtigen Bestandteile, wird bei dieser iieuen Bürsten-Rektifiziervorrichtung in weitestgehendem Maße erreicht durch die eigentümliche Spreizung der einzelnen Bürsten mittels passend gestalteter Kegel oder sonstiger Zwischenstücke.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung läßt sich noch dadurch steigern, daß man entweder die Bürsten mit längeren Borsten (Drähten u. dgl.) versieht oder aber doppelseitige Bürsten anwendet, so daß die mit einer feinen Rücklaufschicht überzogenen Flächen bedeutend vergrößert werden.
Die schwerflüchtigen Bestandteile des Rücklaufes werden an den einzelnen Metalldrähten, Borsten, Fasern, Fäden u. dgl. der Bürste ab-

Claims (2)

gesetzt und in sehr zahlreichen kleinen Tröpfchen abgeführt. In der Zeichnung sind in den Fig. ι bis 4 einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht. Fig. ι stellt einen schematischen Längsschnitt durch eine die neue Vorrichtung tragende Rektifiziersäule dar. Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch zwei ίο Säulenringe einer Rektifiziersäule, ■ und zwar den oberen Ring ohne und den unteren Ring mit eingebauter Verteilungsvorrichtung. Fig. 3 und 4 veranschaulichen in Aufriß und Grundriß in größerem Maßstabe die An-Ordnung der neuen Vorrichtung. Der dargestellte Erfindungsgegenstand besteht aus einer Platte a, in welche Bürstenhalter b und Dampfröhrchen c dicht eingesetzt sind. Die Bürstenhalter b tragen die einzelnen Bürsten d, welche durch Kegel e aus geeignetem Material (z. B. Porzellan oder Metall) so auseinandergespreizt werden, daß sie einander berühren. In die verbleibenden Öffnungen f, g, h werden entweder kleine Kegel i oder aber andere Zwichenstücke von geeigneter Form gesteckt. Auf diese Weise ist jede größere Öffnung in der Bürste abgeschlossen. Den äußeren Abschluß erhält die Bürste in eingebautem Zustande durch Segmentstücke, welche, je nachdem der Querschnitt der Rektifiziersäule kreisrund oder eckig gewählt ist, die Form k oder I aufweisen. Die Wirkungsweise der Rektifizierbürste ist leicht verständlich. Die Dämpfe gelangen, durch die Dampfröhrchen c strömend, von unten her an die Bürste, durchdringen bzw. bestreichen, dieselbe und setzen daran den Rücklauf ab. Dieser wird dann durch die Bürste hindurch abwärts geleitet, wo er in Form zahlreicher kleiner Tröpfchen wieder freigegeben wird. Die etwa durch die Dämpfe mitgerissenen Schmutz- oder Fremdkörperteilclien werden an die freiliegenden äußeren Lagen der Bürsten d abgesetzt, sinken langsam auf die Platte α herunter und bilden mit dem Rücklauf um die Bürstenhalter b und Dampfröhrchen c herum einen Sumpf m. Um den geklärten Rücklauf von dem Sumpf trennen zu können, sind mehrere Überfallröhrchen η angeordnet, welche um ein geringes niedriger stehen als die Dampfröhrchen c. Die Überfallröhrchen η werden am unteren Ende zweckmäßig mit einem gespreizten Pinsel 0 versehen, der die Verteilung des Rücklaufes in Form feinster Tröpfchen ermöglicht. Der Sumpf m kann so oft als nötig, selbst im Betriebe, durch bekannte Mittel entfernt werden. Wenn ein zu schnelles Abkühlen der Dämpfe bzw. des Rücklaufes verhindert werden soll, kann die Platte a als Hohlkörper ausgebildet sein, um eine Innenheizung der Platte mittels heißer Flüssigkeiten, Dämpfe oder Gase in bekannter Weise zu ermöglichen. P Λ Ϊ E N T - A N S 1> R Ü C H E :
1. Vorrichtung zum gleichmäßigen Verteilen der Dämpfe und der rücklaufenden verdichteten Flüssigkeit (Lutter) in Rektifizierapparaten, z. B. für Spiritus, gekennzeichnet durch die Rektifiziersäule in mehrere Abteilungen trennende Platten (a), von denen jede sowohl Dampfröhrchen (c) als auch Bürstenhalter (b) trägt, deren aus Metalldrähten, Borsten, Fasern u. dgl. bestehende Bürsten (d) in ihrem, oberen Teil durch passend gestaltete Kegel (e, i) oder sonstige Zwischenstücke so gespreizt und gegen die benachbarten Bürsten gedrückt werden, daß ein freies Durchströmen der Dämpfe verhindert, jedoch ein Durchstreichen derselben durch die Zwischenräume der dicht gestellten Borsten (Drähte u. dgl.) ermöglicht wird.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten beiderseitig mit Bürsten versehen sind, wobei die unteren Bürsten ohne Kegcleinsätze oder sonstige Zwi- go schenstücke zur Verwendung kommen können.
Hierzu 1 Bkiti Zeichnungen.
..Ii)IiI Ck Γ IN
DE1910248693D 1910-11-29 1910-11-29 Expired DE248693C (de)

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DE248693T 1910-11-29

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