DE248595C - - Google Patents

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DE248595C
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Germany
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cheek
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rotatable
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DENDAT248595D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
    • B62M9/16Tensioning or adjusting equipment for chains, belts or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248595 KLASSE 63 k. GRUPPE
PIERRE PAUL VAUSSY in PARIS.
Kettensparvorrichtung, insbesondere für Fahrräder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Dezember 1910 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom·
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 4. Januar 1910 anerkannt.
die Priorität
Es sind bereits Kettenspannvorrichtungen, insbesondere für Fahrräder, bekannt, bei denen ein mit einem gabelförmigen Kopf über die Achse des Hinterrades greifender Körper an 5. der Wange des Rahmenwerkes angelenkt ist. Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich nun diejenige gemäß der Erfindung dadurch, daß dieser Körper als Spannschraubenbolzen ausgebildet ist, dessen Mutter in einem in der Wange drehbaren Teile drehbar gelagert und durch zwei Bunde gegen achsiale Verschiebung gesichert ist, von denen der eine sich gegen den in der Wange drehbaren Teil und der andere sich gegen den
*5 Rand der Wange abstützt.
Diese Vorrichtung zeichnet sich durch ihre große Einfachheit und ihre gedrängte Bauart aus.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι ist eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt nach Linie 1-1 der Fig. 2 und Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1.
Zu beiden Seiten des Fahrrades ist eine Wange 1 vorgesehen, die die Verbindung zwischen dem unteren horizontalen Rohr des Rahmens und der Gabel des Hinterrades bildet. Wie die Zeichnung zeigt, besitzt jede Wange einen wagerechten Schlitz 2, dessen Eintritt erweitert ist und in dem das eine Ende der Achse 3 des hinteren Rades Aufnahme findet. Jede Wange besitzt hinter dem Schlitz 2 ein rundes Loch 4, in welchem mit geringer Reibung der zylindrische Teil eines Zapfens 5 gelagert ist, der in einen halbzylindrischen und mit einer Queröffnung 6 versehenen Teil endigt. Das in der Zeichnung linke Ende dieser Queröffnung ist bei 7 (Fig. ι und 2) durch Ausfräsen erweitert. In dem zylindrischen Teil der Queröffnung ist mit geringer Reibung eine gelochte und mit Gewinde versehene Hülse einer Mutter 8 angeordnet, deren Kopf in der gewöhnlichen Stellung sich gegen das hintere, auf gleicher Höhe mit dem Schlitz 2 befindliche Ende der Wange 1 legt. Das Ende der Hülse der Mutter 8 ist nach dem Einführen in die Ausfräsung 7 des Zapfens 5 angestaucht, so daß die Mutter 8 sich nicht achsial verschieben, aber trotzdem im Zapfen 5 gedreht werden kann. Dieser Zapfen kann andererseits sich in der Bohrung 4 der Platte 1 drehen, wobei gleichzeitig die Mutter 8 mitgenommen wird.
In der Mutter -8 ist verschraubbar der mit Gewinde versehene Teil 9 der Kettenspannschraube angeordnet, deren flacher Kopf 10 eine nach unten offene, zum teil runde Aussparung 11 besitzt. Die Öffnung 12 der Aussparung besitzt eine genügende Breite, damit die Achse 3 des hinteren Rades frei in die Aussparung 11 eingeführt und aus dieser
herausgenommen werden kann. Auf den mit Gewinde versehenen Teil der Achse 3 ist eine Mutter 13 aufgeschraubt, die mit einem leicht konischen Ansatz 14 versehen ist. Nachdem durch Schwenkung des Schraubenbolzens 9 um den zylindrischen Teil des Zapfens 5 der Kopf ίο auf die Achse 3 heruntergelassen ist, greift bei Drehung der Mutter 13 der Ansatz 14 zunächst in die Aussparung 11 des Kopfes 10 ein und hindert von diesem Augenblick an ein Wiederanheben des Kopfes, sogar wenn er durch die Mutter nicht gegen die Platte ι gepreßt wird. Eine federnde Scheibe 15 kann zwischen der Platte 1 und dem Kopf des Zapfens 5 angeordnet sein, um jegliches Rasseln während der Fahrt zu vermeiden und um die Spannschraube 9 in der angehobenen Stellung festzuhalten.
Um das Rad auseinanderzunehmen, genügt es, die Muttern 13 leicht zu lösen, so daß ihr Ansatz 14 frei wird und die Spannschraube 9 um die Achse des Zapfens 5 gedreht werden kann, indem man auf die Muttern 8 drückt. Die Spannschrauben können erforderlichenfalls durch die Wirkung einer Feder gedreht werden oder auch nur durch das Gewicht der Mutter 8 und des rechten Teiles dieser Schrauben. Sobald die Köpfe der Spannschrauben angehoben sind, wie dies in Fig. ι gestrichelt dargestellt ist, ist die Achse 3 des Rades vollkommen frei in dem Schlitz und kann aus diesem durch die erweiterte Öffnung desselben herausgenommen werden, sobald das Fahrrad genügend angehoben und geneigt eingestellt ist. Man verfährt in umgekehrter Weise, um des Rad wieder einzubauen.
Um die Spannung der Kette zu ändern, genügt es, die Muttern 13 leicht zu lösen und die Mutter 8 zu drehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kettenspannvorrichtung, insbesondere für Fahrräder, bei der ein mit einem gabelförmigen Kopf über die Achse des Hinterrades greifender Körper an der Wange des Rahmenwerkes angelenkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Körper als Spannschraubenbolzen ausgebildet ist, dessen Mutter in einem in der Wange drehbaren Teile drehbar gelagert und durch zwei Bunde gegen achsiale Verschiebung gesichert ist, von denen der eine (7) sich gegen den in der Wange drehbaren Teil (5) und der andere sich gegen den Rand der Wange abstützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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