DE248485C - - Google Patents
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- DE248485C DE248485C DE1910248485D DE248485DD DE248485C DE 248485 C DE248485 C DE 248485C DE 1910248485 D DE1910248485 D DE 1910248485D DE 248485D D DE248485D D DE 248485DD DE 248485 C DE248485 C DE 248485C
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- Expired
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- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 3
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/26—Devices characterised by the use of fluids
- G01P3/34—Devices characterised by the use of fluids by using friction effects
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248485 — KLASSE 42 o. GRUPPE
ANGELO REDO in MAILAND, Italien.
Tachometer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Tachometer, bei denen zur Übertragung der Bewegung
vom treibenden Teil auf den anzeigenden Teil die Luft benutzt wird. Es sind schon Tachometer
bekannt, welche auf der Anwendung eines rotierenden treibenden Teils und eines
anzeigenden Teils beruhen, die beide mit Flügeln oder Schaufeln versehen sind, durch
welche die vom treibenden Teil bewegte Luftmasse auf den anzeigenden Teil wirkt, derart,
daß letztere eine Winkelverschiebung erleidet, deren Größe von einer. Gegenkraft abhängig
ist. ■
Bei den bekannten Geschwindigkeitsmessern dieser Art ist die Kraft der von dem sich
drehenden treibenden Teil bewegten Luft zu klein und wird nur teilweise ausgenutzt; dies
rührt daher, daß der treibende und der anzeigende Teil derart gebaut sind, daß ein
ao großer Teil der .Luftmasse radial zwischen
den Flügeln und eventuell zwischen 'den Flügeln und dem feststehenden Gehäuse unbenutzt
entweicht. ,
Bei vorliegender Erfindung dagegen ist dieser Mangel beseitigt. Die Wirkung der
Luftmasse wird in vollkommener Weise ausgenutzt, weil der treibende Teil, welcher auf
den anzeigenden Teil wirkt, aus einem runden geschlossenen Gehäuse besteht, daß im Innern
mit einer Anzahl von Rippen versehen ist, welche nicht nur auf den beiden flachen
Wänden, sondern auch quer zu der zylindrischen Wand angeordnet sind.
Das zylindrische geschlossene Gehäuse verhindert, daß bei Zunahme der Geschwindigkeit
und infolge der Zentrifugalkraft die Luft45
masse längs der Flügel radial entweicht, so daß die Luftmasse sich in dem zwischen dem
treibenden und dem anzeigenden Teil liegenden Raum verdichtet und die Einwirkung
des erstereri auf den letzteren zunimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι stellt einen achsialen Schnitt der
Vorrichtung,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie C-D der Fig. 1 dar.
Der Apparat besteht aus einem feststehenden Gehäuse a, das mit einem Zifferblatt 1
versehen ist, auf welchem die Grade nach den Ergebnissen einer Eichung aufgetragen
sind.
Das Gehäuse α trägt auf der dem Zifferblatt entgegengesetzten Seite eine Nabe p,
in welcher die Welle η drehbar gelagert ist. Die Welle η erhält durch die Riemenscheibe m
eine Bewegung, derea Drehgeschwindigkeit der zu messenden Geschwindigkeit gleich oder
proportional ist.
Die Welle η trägt ein im Innern und konzentrisch
zu dem Gehäuse α angeordnetes Gehäuse b, dessen innere Wand mehrere (z. B.
vier) radiale nach innen gerichtete Rippen 0 aufweist.
Innerhalb des von den inneren Kanten dieser Rippen begrenzten Raumes ist ein zu
dem Gehäuse b konzentrisch angeordnetes Schaufelrad e gelagert, dessen Welle f durch
eine Nabe d eines an -dem Gehäuse α befestigten
Querstücks c geführt wird, und an ihrem äußeren Ende den Zeiger g trägt. Bei der
Umdrehung überwindet die Welle f eine be-
55
Claims (1)
- liebige Gegenkraft, die in der Zeichnung durch die Spiralfeder h dargestellt ist, die mit einem Ende an der Achse f und mit dem anderen Ende an einem Stift i am Querstück c befestigt ist.Die Welle η versetzt bei ihrer Umdrehung das mit Innenrippen ο versehene Gehäuse b ebenfalls in Umdrehung.Durch die Bewegung des rotierenden Gehäuses b wirken die inneren Rippen ο auf die Luft ein, so daß die geschlossene Luftmasse in Bewegung gesetzt wird, auf den ganzen Umfang der Flügel e des Zeigerteils einwirkt und diesen mitnimmt. Bei Zunahme der Geschwindigkeit des rotierenden Teils wird die Luft durch die Zentrifugalkraft im Verhältnis der Geschwindigkeit gegen die inneren Wände des Gehäuses geschleudert und gepreßt. Natürlich nimmt die Einwirkung der Luft auf den ganzen Umfang der Flügel des Zeigersystems proportional zu und überwindet gleichzeitig die Gegenkraft. Das Gleichgewicht wird sich nach gegenseitiger Winkelverschiebung des Gehäuses b und des Schaufelrades e herstellen, wobei die Größe der Winkeiverschiebung von der Geschwindigkeit abhängen wird. Dieser Winkelverschiebung entspricht eine gleich große Verschiebung des Zeigers auf dem Zifferblatt vom Nullpunkt aus. Um die Ausdehnung der Feder auszugleichen und bei irgendwelcher Drehrichtung des Gehäuses b den Apparat verwenden zu können, kann man die einzige Feder durch ein System von zwei einander entgegenwirkenden Federn ersetzen.Es ist klar, daß dieser Apparat mit Nullpunkt in der Mitte des Zifferblatts nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Richtung des Drehmomentes, sei es nach rechts oder nach links, angeben kann und sich ebensogut für stationäre Maschinen wie auch für Fahrzeuge eignet. Außerdem ist die Empfindlichkeit der Vorrichtung bei Geschwindigkeitsänderungen sehr groß, wobei sie gegen die bei der Verwendung auf Wagen unvermeidlichen Stöße unempfindlich bleibt.Patent-A ν Spruch:Tachometer, bei welchem die Bewegungsübertragung von dem treibenden auf den anzeigenden Teil durch Versetzung einer im Innern eines Gehäuses eingeschlossenen Luftmasse erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß als treibender Teil ein mit nach innen ragenden Rippen versehenes geschlossenes Gehäuse, und als anzeigender Teil ein konzentrisch gelagertes, im Innern des Gehäuses untergebrachtes Schaufelrad verwendet wird, dessen Mitnähme durch den treibenden Teil mittels einer Gegenkraft verhindert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE248485T | 1910-07-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE248485C true DE248485C (de) | 1912-06-22 |
Family
ID=34624935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1910248485D Expired DE248485C (de) | 1910-07-08 | 1910-07-08 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE248485C (de) |
-
1910
- 1910-07-08 DE DE1910248485D patent/DE248485C/de not_active Expired
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