DE248201C - - Google Patents

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DE248201C
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animals
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cages
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K1/00Housing animals; Equipment therefor
    • A01K1/02Pigsties; Dog-kennels; Rabbit-hutches or the like
    • A01K1/03Housing for domestic or laboratory animals

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Clinical Laboratory Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

KAISERLICHES
Tierzwinger mit vom Aufenthaltsraum getrenntem Fütterraum, bei welchen beide Räume durch einen langen, für das Publikum übersichtlich gemachten Gang verbunden sind, zu dem Zwecke, die Tiere möglichst frei vorführen zu können, sind bekannt. Zu dieser Klasse von Tierzwingern gehört auch der den Gegenstand der Erfindung bildende.
Das Wesen des Erfindungsgegenstandes besteht nun darin, daß eine Reihe von nebeneinander angeordneten Käfigen mit ihren dahinter liegenden Fütterungskäfigen an einen gemeinsamen, für das Publikum übersichtlich gemachten, mit Sprung- und Bewegungshindernissen ausgestatteten Laufgang angeschlossen sind, derart, daß die in den nebeneinander angeordneten Käfigen untergebrachten Tiere hintereinander diesen Laufgang durcheilen und die Bewegungshindernisse überwinden müssen, um zu ihrem hinter dem Aufenthaltsraum angeordneten Fütterungskäfig zu gelangen. Dieser gemeinsame Laufgang ist durch entsprechende Anordnung von Gittern oder Verglasungen von einer oder beiden Seiten für das Publikum übersehbar gemacht, so daß die Tiere, die den Laufgang durcheilen, von den Beschauern in freier oder nahezu freier Bewegung beoachtet werden können.
In der Zeichnung ist eine Zwingeranlage gemäß vorliegender Erfindung schematisch dargestellt.
Es sind 1, 2, 3, 4, 5, 6 die Käfige, in denen die wilden Tiere sich dauernd befinden, 1', 2', 3', 4', 5', 6' dahinter angeordnete Käfige, die zu Fütterungszwecken benutzt werden.
Die Käfige sind untereinander durch Türen 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 15, 16 verbunden. Der Käfig 1 steht durch eine Tür 17, der Käfig 6' durch eine Tür 18 mit einem geschlossenen Lauf gang 19, der durch Gitter, Verglasung ο. dgl. abgegrenzt ist, in Verbindung. In diesem Laufgang sind Hindernisse, wie Sprungwände 20, mit Wasser gefüllte Gräben 21, Felshindernisse 22, etwa auch eine an sich bekannte Laufbandeinrichtung 23, angeordnet, welche entweder durch Maschinenkraft oder beim Betreten durch die Tiere von diesen selbst in Bewegung gesetzt wird. Unterführungen 24 und 25 gestatten dem Publikum das Eintreten in den Innenraum des Laufgangs, um die Tiere in den Käfigen beschauen zu können, ebenso wie den Laufgang vom Innenraum aus betrachten zu können.
Die Fütterung der Tiere erfolgt nun nacheinander in der Weise, daß zunächst die in dem Käfig 1 befindlichen Tiere, alsdann die in dem Käfig 2, 3 usf. in der folgenden Weise gefüttert werden. Das oder die Tiere in dem Raum ι wissen, daß sie in dem Raum 1' ihr Futter bekommen. Wird nun die Tür 17 des Raumes 1 nach dem Laufgang 19 hin geöffnet, dann eilen die Tiere des Raumes 1 in den Laufgang, überwinden die Hindernisse, Sprungwände, Wassergräben, Felspartien, Laufband, und gelangen, da die Türen 18, 12, 13, 14, 15, 16 gleichfalls offen gehalten werden, nach Durchtritt durch die
Käfige 6', 5', 4', 3', 2' in den Raum 1', in wel- >, chem das Futter inzwischen niedergelegt würde. ;' Um die Tiere an diesen Weg zu gewöhnen v bzw. sie zum Überspringen der Hindernisse zu reizen, kann auch in dem Laufgang eine Seilbahn 0. dgl. angeordnet sein, welche das Futter vor den Tieren bis zu dem entsprechenden Fütterungskäfig einherträgt. Auch können die Hindernisse, die die Tiere zu überwinden haben, um sie hieran zu gewöhnen, einstellbar gemacht werden.
Nachdem die Tiere des Käfigs 1 zu dem. Käfig 1' nach Durchgang durch den Laufgang 19 gelangt sind, wird die Tür 16 geschlossen und die Tür 7 geöffnet, so daß die Tiere des Käfigs 2 durch den Käfig 1 hindurch nach dem Laufgang ig und von da durch die Käfige 6', 5', 4', 3' hindurch zum Käfig 2' gelangen, in welchem inzwischen ebenfalls das Futter gelegt wurde. Alsdann wird die Tür 15 geschlossen, die Tür 8 geöffnet und Futter in den Käfig 3' gebracht, nachdem die Tiere des Käfigs 3 den Lauf auf dem gleichen Wege zu dem Käfig 3' begonnen haben.
Statt der Anordnung des Laufganges gemäß der beispielsweisen Ausführung nach der Zeichnung kann auch je nach den für den zoologischen Garten gegebenen Raumbedingungen eine andere Laufgangverbindung zwischen dem Fütterungskäfig und dem1 Aufenthaltskäfig der Tiere geschaffen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Einrichtung an Tierzwingern mit vom Aufenthaltsraum getrenntem Fütterraum, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reihe von nebeneinander angeordneten Käfigen mit ihren dahinter liegenden Fütterkäfigen an einen gemeinsamen, für das Publikum übersichtlich gemachten, mit Sprung- und Bewegungshindernissen ausgestatteten Laufgang angeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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