DE248141C - - Google Patents

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DE248141C
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Germany
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bolt
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/52Other locks for chests, boxes, trunks, baskets, travelling bags, or the like

Landscapes

  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248141 KLASSE 33 h. GRUPPE
A.M.LUTHER in REVAL, Ruszl.
Riegelverschluß für Koffer, Kästen, Hutschachteln o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Februar 1911 ab.
. Die Erfindung betrifft einen Riegelverschluß für Koffer, Kästen, Hutschachteln o. dgl., bei dem durch Verschieben des Riegels in der Längsrichtung oder Drehen um eine Vertikalachse eine Verriegelung des Deckels mit den Seitenwänden erfolgt. Die bisherigen derartigen Verschlüsse sind aus vielen Teilen zusammengesetzt, benötigen Federn, Hebelgestänge u. dgl, die viel Platz erfordern und bei ihren Bewegungen leicht
ίο den Inhalt des Behälters schädigen, wenn dieser bis zum Deckel vollgepackt ist, oder die Verschlußteile können durch den Inhalt gesperrt werden, wenn er sich zwischen den einzelnen Teilen festsetzt.
Bei dem Erfindungsgegenstand werden diese Mängel dadurch vermieden, daß der am Deckel in Ösen geführte Riegel aus einer glatten Stange besteht, bei der das eine Ende in bekannter Weise unter die Kupplungsknaggen der Behälterwand greift, während das andere Ende aus dem Rande heraustritt und lotrecht zum Riegel abgebogen ist und als Kramme für das Schloß benutzt wird.
Die Zeichnung stellt zwei verschiedene Ausführungsformen des Verschlusses dar, der sich besonders für Behälter mit aufschiebbaren Randdeckeln eignet, die also nicht mit Scharnieren, an den Behältern befestigt sind. Die Fig. 1 und 3 sind senkrechte Schnitte durch eine mit dem Verschluß versehene Schachtel, wobei Fig. 1 die Schachtel im verriegelten und verschlossenen Zustande, Fig. 3 mit gelöstem Verschluß darstellt. Fig. 2 zeigt die Vorderseite des Schlosses.
Die Fig. 4 und 5 stellen die zweite Ausführungsform in senkrechtem Schnitt und in Draufsicht auf die innere Deckelseite dar.
Der Erfindungsgegenstand besteht aus dem Riegel m, der gemäß Fig. 1 und 3 auf der Innenfläche des Deckels ν der Schachtel w in den Ösen f geführt ist. Das Z-förmig gebogene Ende k des Riegels m greift in schließender Stellung unter einen an der Schachtelwand befindlichen Ansatz a. Das andere Ende des Riegels geht durch den Deckelrand hindurch und ist lotrecht nach unten abgebogen. An diesem Ende w ist mittels Scharnier c die Kramme u1 für ein an der Schachtelwand befindliches Schloß s befestigt. Um den Deckel abnehmen zu können, ist das Öffnen des Schlosses erforderlich, worauf man die Kramme u1 aus dem Schloß und gleichzeitig den Riegel m derartig aus der Schachtel herauszieht, daß das Hakenende k des Riegels vor dem Ansatzstück α der Schachtel zu liegen kommt, wie Fig. 3 zeigt.
Nach der Ausführung der Fig. 1 bis 3 können die Behälter rund, oval oder eckig sein; im letzteren Falle werden bei langen, kofferähnlichen Schachteln zweckmäßig zwei oder mehr Riegel angeordnet. Die Fig. 4 und 5 stellen eine Ausführungsform des Verschlusses dar, die nur für zylindrische Behälter anwendbar ist. Hier ist der Riegel m um einen am Deckel befindlichen Bolzen d drehbar und wird der Hakenansatz k des Riegels m durch seitliche Verschiebung des äußeren Ansatzes u unter oder neben '65 den Ansatz α der Schachtel gebracht.
Für das Schloß s ist jede Bauart brauchbar, auch kann ein Vorhängeschloß benutzt werden, in welchem Falle an Stelle des Schlosses s nur eine Platte mit vorstehender Öse tritt und die Kramme u1 einen die Öse durchlassenden Schlitz erhält. Die Kramme u1 braucht auch nicht an u angelenkt zu sein, sondern der äußere Ansatz des Riegels kann bis zum Schloß s reichen und sein Ende die Falle bilden. Es ist dann nur nötig, daß das abgebogene Ende u genügend federnd gestaltet wird, um mit dem Schloß in Eingriff gebracht oder aus diesem ausgelöst werden zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Riegelverschluß für Koffer, Kästen, Hutschachteln o. dgl., bei dem durch Verschieben des Riegels in der Längsrichtung oder Drehen um eine Vertikalachse eine Verriegelung vom Deckel mit den Seit en wänden erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das dem im Innern befindlichen Kupplungsende (k) entgegengesetzte, heraustretende Ende (u) des Riegels lotrecht zum Riegel abgebogen ist und als Kramme für das Schloß benutzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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