DE36341C - Verschlufs von Blechbüchsen - Google Patents

Verschlufs von Blechbüchsen

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DE36341C
DE36341C DENDAT36341D DE36341DA DE36341C DE 36341 C DE36341 C DE 36341C DE NDAT36341 D DENDAT36341 D DE NDAT36341D DE 36341D A DE36341D A DE 36341DA DE 36341 C DE36341 C DE 36341C
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Germany
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DENDAT36341D
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F. REIL und J. G. METZ in Brandenburg a. d. Havel, Potsdamerstr. 35
Publication of DE36341C publication Critical patent/DE36341C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D83/00Containers or packages with special means for dispensing contents
    • B65D83/06Containers or packages with special means for dispensing contents for dispensing powdered or granular material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64: Schankgeräthschaften.
VerschluFs von Blechbüchsen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. December 1885 ab.
Die Neuerung an Büchsen besteht darin, dafs man mittelst eines kastenförmigen, der Form der Büchse entsprechenden Schiebers einen durch dessen Inhalt genau bemessenen Theil der in der Büchse befindlichen Waare, z. B. Kaffee, Thee, Farben, Medicamente oder dergleichen, entnehmen kann, ohne die Büchse vorher öffnen zu brauchen.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung stellt eine vierkantige Blechbüchse im Längenschnitt dar, und zwar mit dem herausgezogenen Schieber B, Fig. 2. Es sollen jedoch hierbei andere Formen für die Büchsen, z. B. eine halbrunde oder polygonale, nicht ausgeschlossen sein.
Die Büchse ist vollständig geschlossen, und zwar durch die Klappen α und b. Die Klappe a, welche in Fig. 3 und 4 in bedeutend vergröfsertem Mafsstabe dargestellt ist, wird durch die aus einem Messingdraht bestehende Feder/ emporgedrückt und beim Einschieben des Schiebers B herabgedrückt, bis sie auf dem kleinen Ansatz c aufliegt. Die Klappe b wird ebenfalls durch eine Messingfeder herabgedrückt. Beim Einschieben des Schiebers B gleitet sie auf den Oberkanten des spitz zulaufenden Schiebers und streicht beim' Ausziehen desselben, also bei Entnahme von Waare, dadurch alles, was über den Rändern des Schiebers vorsteht, ab. Soll der Schieber eingeführt werden, so drückt man denselben in der durch die Zeichnung dargestellten Richtung gegen die Klappen α und b, wobei erstere niedergedrückt, letztere gehoben wird. Der Schieber gelangt dadurch mit seiner Bodenfläche auf den Boden der Blechbüchse und gleitet nun in den in den Seitenwandungen ein- bezw. ausgebörtelten Führungen d. Ist der Schieber bis zum Punkte s herausgezogen, so beginnt Klappe b sofort wieder durch Senken die entstandene Oeffnung zu schliefsen, was gänzlich geschehen ist, sobald der Schieber ganz herausgezogen ist. In gleicher Weise wirkt auch die Klappe a von unten. In dem Augenblick, wo der Schieber B ganz aus der Büchse gezogen ist, berühren sich die Klappen α b und stellen einen vollständigen Verschlufs der Büchse dar. In Fig. 5 steht der Schieber auf der Stelle, wo beim Einschieben die Klappen α und b zur Ruhe gekommen sind oder beim Ausziehen anfangen würden^ sich gegen einander zu bewegen. Die Klappen α und b drehen sich auf bezw. um die Federn, deren Lagen mit a' und b' vermerkt sind. Mit den Enden/'/" sind die Messingfedern an den Wandungen der Blechbüchse angelöthet, und mit den Daumen g g' drücken die Federn gegen die Klappen α oder b. Zur Gewinnung von seitlichem Platz für die Klappe α sind segmentförmige Ausbauchungen W hergestellt.
Als zweite Neuerung dürfte der höchst einfache, aber sichere Verschlufs der Blechbüchse durch den an dem Deckel E angebrachten, in Fig. 6 a und 6 b dargestellten Draht angesehen werden. Die beiden Haken ν ν' fassen, sobald die Oese χ nach unten gedrückt wird, unter die Umbörtelungj^j^', Fig. 7, der Blechbüchse, während zum Heben des Deckels E erst die Oese χ in die in Fig. 1 angegebene Lage gebracht
werden mufs, ehe die Büchse geöffnet werden kann. Es kann noch eine Dichtung beliebiger Art zwischen Deckel und Büchse angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zum Einführen eines kastenartigen Schiebers (B) nahe am Boden der Blechbüchse, um aus ihr bestimmte Mengen zu entnehmen, ein durch zwei gegen einander schlagende federnde Klappen (a und b) gebildeter Verschlufs;
    in Verbindung mit dem vorstehend unter i. angegebenen Verschlüsse ein Deckelverschlufs, bestehend aus zwei Riegeln (v v'), welche mit dem Griffe (x) des Deckels in fester Verbindung stehen und unter Ansätze (yy') am oberen Rande der Büchse fassen, sobald der Griff gedreht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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