DE248040C - - Google Patents

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DE248040C
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electrodes
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T9/00Spark gaps specially adapted for generating oscillations

Landscapes

  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 248040 KLASSE 21 a. GRUPPE
Dr.WALTHER BURSTYN in BERLIN.
der Stoßerregung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. September 1910 ab,
Bei Schwingungserzeugern für die sogenannte Stoßerregung, die aus Metallfunkenstrecken bestehen, ist ein kurzer Abstand der Elektroden erwünscht, der andererseits Kurz-Schluß durch Metallbrücken begünstigt.
Man hat diesen Übelstand durch Rotation der Elektroden zu vermeiden gesucht; dabei ergeben sich aber neue Schwierigkeiten, und vor allem hindert die durch die Rotation bewirkte Verschiebung gegenüberstehender Flächen den Strom nicht, an derselben Stelle einer Elektrode durch längere Zeit überzugehen. Durch dieses »Festbrennen des Lichtbogens« wird ein gleichmäßiges Arbeiten des Schwingungserzeugers gestört.
Nach der vorliegenden Erfindung sollen sich die Elektroden nur in einem Punkt oder einer Linie nahezu berühren und sich dabei so bewegen, daß diese Berührungsstelle für beide Elektroden fortwährend wechselt, wobei die bisherigen Übergangsstellen sich nicht durch Verschiebung parallel, sondern senkrecht zur Oberfläche voneinander trennen sollen. Die Lösung dieser Aufgabe ergibt eine Art Abrollen der Elektroden aufeinander.
Ein solcher Schwingungserzeuger kann in jeder bekannten Schaltung z. B. nach den Fig. ι bis 3 verwendet werden.
Die einfachste Form eines solchen zeigen die Fig. 4 a und 4b in Seitenansicht und Draufsicht.
Zwei mit Schleifringen versehene Zylinder a und b, von denen der eine Ringe i aus Papier o. dgl. trägt, rollen sich aneinander ab, wobei der Abstand durch die Dicke der Ringe gegeben ist. Der Stromübergang findet in dem Räume zwischen den beiden Ringen an stets wechselnder Stelle statt. Die Ringe i können wegfallen, wenn eine oder beide Elektroden einen sich selbst erneuernden, genügend isolierenden Überzug besitzen (Aluminium), oder wenn die Drehung so schnell erfolgt, daß die durch die Unregelmäßigkeiten der Oberfläche oder durch besondere Vorrichtungen entstehenden Stöße die Elektroden den großten Teil der Zeit außer Berührung halten.
Ein solcher Abstand der Elektroden kann auch durch die Einführung einer hinreichend zähen Flüssigkeit. zwischen die Elektroden bewirkt werden. Zu diesem Zwecke können sich die beiden Walzen entweder in einem ölbade befinden, oder es kann aus einem Tropfgefäße g Öl zwischen die Walzen fließen. Um der trennenden Ölschicht auch bei langsamen Geschwindigkeiten der Elektroden eine hinreichende Dicke zu sichern, können dem Öle feste, isolierende Körper möglichst gleichmäßiger Größe, Sägespäne, Stärkekörner o. dgl., beigemengt sein.
Nach Fig. 5 sind die beiden Elektroden tellerförmig, und eine derselben führt, durch die Kugel k gelagert, eine schwankende Bewegung ohne eigentliche Drehung aus. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß Schleifringe vermieden werden, da der Strom dem Mittelpunkte der bewegten Elektrode durch ein biegsames Kabel zugeführt werden kann.
Eine Anordnung, die für die Schaltungen nach Fig. 2 und 3 geeignet ist, zeigt Fig. 6, wobei die Elektroden die Form von Kegel-
rädern haben, von denen nach Bedarf eine beliebig große Zahl hintereinander geschaltet werden kann.
Eine andere Ausführungsform zeigt Fig. 7 für eine Schaltung nach Fig. 2. Die Elektroden α und c sind feststehend, und innerhalb derselben rollt sich die Walze b ab. Um diese immer nach außen zu drücken, sind die Kurbeln e, e als Kulissen ausgebildet und enthalten nötigenfalls Federn, welche auf die Achse drücken.
Für die Elektroden können alle auch sonst für Schwingungserzeuger benutzten Metalle angewendet werden; auch können die Elektroden in Druckluft, Wasserstoff oder anderen Atmosphären angeordnet und ferner mit Kühlvorrichtungen versehen sein.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Erzeugung elektrischer Schwingungen nach- dem Prinzip der Stoßerregung, bestehend aus einer oder mehreren sehr kurzen ,Entladungsstrecken in Verbindung mit einem oder mehreren Schwingungskreisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektroden der Entladungsstrecke sich aufeinander abrollen.
  2. 2. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegte Elektrode eine schwankende Bewegung ausführt, so daß der Strom durch Kabel zugeführt werden kann.
  3. 3. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1 für drei oder mehrere hintereinander geschaltete Elektroden, dadurch gekennzeichnet, daß die die Endpole bildenden Elektroden ruhend angeordnet sind, um Schleifkontakte u. dgl. für die Stromzuführung zu vermeiden.
  4. 4. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Elektroden durch einen am Rande einer oder beider Elektroden angebrachten isolierenden Körper erhalten wird.
  5. 5. Schwingungserzeuger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Elektroden eine isolierende Flüssigkeit gebracht wird, welche infolge der rollenden Bewegung dieselben voneinander trennt.
  6. 6. Schwingungserzeuger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der isolierenden Flüssigkeit feste isolierende Körper 0. dgl. verteilt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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