DE218484C - - Google Patents

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DE218484C
DE218484C DENDAT218484D DE218484DA DE218484C DE 218484 C DE218484 C DE 218484C DE NDAT218484 D DENDAT218484 D DE NDAT218484D DE 218484D A DE218484D A DE 218484DA DE 218484 C DE218484 C DE 218484C
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    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
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    • H01F7/06Electromagnets; Actuators including electromagnets
    • H01F7/08Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
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    • HELECTRICITY
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  • Vibration Prevention Devices (AREA)
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Description

Bei Elektromagneten, welche mit einphasigem, periodisch veränderlichem Strom betrieben werden, ändert sich die Zugkraft periodisch zwischen Null und einem größten Wert. S Hierdurch entstehen Vibrationen, für deren Vermeidung verschiedene Mittel zur Anwendung gelangen. Die bis dahin bekannten Mittel erfüllen diesenZweck jedoch nur unvollständig oder entbehren, wie z.B. die künstliche Erzeugung
ίο eines zum Hauptstrome phasenverschobenen Stroms, die für praktische Zwecke erforderliche Einfachheit.
Im Gegensatz zu diesen bis dahin bekannten Mitteln ermöglicht die Anwendung des Verfahrens, welches den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet, die bei Elektromagneten der erwähnten Art auftretenden Vibrationen und Geräusche in vollkommener und gleichzeitig einfacher Weise zu beseitigen.
Dieses Verfahren besteht darin, daß man zwischen zwei einander nahe gegenüberstehende Flächen, deren eine feststeht, während die andere mit dem beweglichen Teile des Elektromagneten in Verbindung steht, durch die pulsierendc Bewegung der beweglichen Fläche eine zähe Flüssigkeit, wie z. B. öl, einsaugen bzw. auspressen und auf diese Weise die Vibrationen dämpfen läßt.
Die Rolle, welche bei Anwendung dieses Verfahrens die dämpfende Flüssigkeit spielt, ist eine wesentlich andere, als bei den in der Technik bis dahin bekannten Einrichtungen für Flüssigkeitsdämpfung. Bei letzteren handelt es sich stets um die Verdrängung einer
größeren Flüssigkeitsmenge aus einem Raum in einen anderen, während bei vorliegendem Verfahren ein Übergang von Flüssigkeit aus einem Raum in einen anderen nicht stattfindet, vielmehr die Dämpfung lediglich durch die Zähigkeit der Flüssigkeit bewirkt wird. Zu diesem Zweck werden einander sehr nahe gegenüberstehende Flächen angeordnet, welche eine dünne Flüssigkeitsschicht zwischen sich fassen.
Die hierzu benutzten Flächen können sowohl innerhalb des magnetischen Kreises des Bremsmagneten liegen, d. h. die Trennungsfuge zwischen Kern und Anker bjlden, als auch außerhalb des magnetischen Kreises liegen. Es können auch Flächen im magnetischen Kreise und solche außerhalb desselben gleichzeitig für den angegebenen Zweck benutzt werden.
Elektromagnete mit Einrichtungen, die geeignet sind, das vorliegende Verfahren auszuüben, sind in beispielsweisen Ausführungsformen in nebenstehender Zeichnung angedeutet.
Fig. ι zeigt einen Elektromagneten, welcher in einem mit öl gefüllten Gehäuse G untergebracht ist. Der nach der Manteltype ausgebildete und am Gehäuse G befestigte Kern K wird durch die Spulen W erregt. Der Fläche H am Kern K steht die Fläche L der mit dem Kern fest verbundenen Büchse 5 gegenüber. Zwischen beiden Flächen wird ein schmaler Zwischenraum gebildet, in welchen das öl eindringt und infolge seiner Adhäsions·
wirkung an die flachen ti und L eine dämp-. fende Wirkung gegen die Vibration des Kernes im angezogenen Zustand ausübt.
Fig. 2 stellt eine ähnliche Anordnung dar. Die entsprechenden Teile sind hier mit denselben Buchstaben bezeichnet, wie in Fig. i. Im Gegensatz zu der Einrichtung nach Fig. ι sind jedoch hier nicht allein die außerhalb des magnetischen Kreises liegenden
ιό Flächen HL zur Ausübung einer dämpfenden . Wirkung herangezogen, sondern auch die im magnetischen Kreis liegende Fläche F. In beiden Fällen steht der Kern K des Elektromagneten fest, während sein Anker A beweglieh ist.
In beiden Fällen sind ferner' die sich berührenden Flächen unmittelbar und ohne feste Zwischenlage einander gegenübergestellt. Im Gegensatz hierzu zeigt Fig. 3 einen Elektromagneten, bei welchem der Anker A am Gehäuse befestigt, dagegen der Kern K beweglich angeordnet ist. Die den Kern erregenden Spulen W sind am Anker A befestigt. Zur Ausübung einer dämpfenden Wirkung sind hier ebenso wie im Falle der Fig. 2 sowohl im magnetischen Kreis als auch außerhalb desselben liegende Berührungsflächen des feststehenden und beweglichen Teiles des Elektromagneten herangezogen. Im magnetischen Kreise liegen die Flächen F zwischen Kern und Anker, während außerhalb des magnetischen Kreises die Flächen der durch Schrauben
' mit dem Anker A verbundenen Stücke L und die Flächen H an dem mit dem Kern K verbundenen Stück M einander gegenüberstehen. Die letztgenannten-Flächen berühren sich jedoch nicht unmittelbar bzw. durch Vermittelung der Flüssigkeit. Der Zwischenraum zwischen beiden ist vielmehr durch Platten P aus festem Material ausgefüllt. Hierdurch wird eine Verstärkung der dämpfenden Wirkung der Flüssigkeit erzielt, indem dieselbe zwischen je zwei einander gegenüberliegenden Flächen der einzelnen Platten sich geltend macht und dadurch in verstärktem Maße auf den beweglichen Teil des Eletromagneten übertragen wird.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren zur Dämpfung der Vibrationen bei Elektromagneten mit pulsierender Zugkraft, dadurch gekennzeichnet, daß man* zur Dämpfung die Zähigkeit einer Flüssigkeit ausnutzt, welche sich in dünner Schicht zwischen einander nahe gegenüberstehenden und durch die Vibrationen ihren gegenseitigen Abstand ändernden Flächen befindet.
  2. 2. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden Flächen im magnetischen Kreise des Eletromagneten liegen.
  3. 3. Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander gegenüberstehenden Flächen außerhalb des magnetischen Kreises des Elektromagneten liegen.
  4. 4. Einrichtung zur Ausübung des Ver- ί fahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen den einander gegenüberstehenden Flächen durch zwischen die letzteren gelegte Platten unterteilt ist. . -.·
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2544491A (en) * 1949-02-25 1951-03-06 Goodrich Co B F Shock damper for electromagnetic devices
DE1018510B (de) * 1953-02-17 1957-10-31 Siemens Ag Elektromagnetischer Schaltmagnet
US3042842A (en) * 1958-04-14 1962-07-03 Cutler Hammer Inc Electromagnetic device
US3132316A (en) * 1945-06-20 1964-05-05 Gustaf W Elmen Toroidol transformer having a core of closed laminations with fluid and non-fluid inslation therebetween
DE1270690B (de) * 1959-07-06 1968-06-20 Int Standard Electric Corp Durch Wechselstrom erregter Elektromagnet
DE1279188B (de) * 1964-05-23 1968-10-03 Bosch Gmbh Robert Gegen thermische UEberlastung geschuetzter Wechselstrommagnet

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