DE247642C - - Google Patents

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DE247642C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21BMANUFACTURE OF IRON OR STEEL
    • C21B7/00Blast furnaces
    • C21B7/18Bell-and-hopper arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Furnace Charging Or Discharging (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18«. GRUPPE
in MELBOURNE.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1911 ab.
Bei Schachtofen, insbesondere Gebläseschachtöfen, hat man bereits Beschickungsvorrichtungen vorgeschlagen, bei denen am oberen Ofenende beiderseits Plattformen vorgesehen sind, auf denen Abstreicher, die miteinander verbunden sind, hin und her bewegt werden, um die auf den Platten ausgebreitete Beschickung von beiden Seiten her über den Ofen zu schieben und in diesen herabfallen zu lassen.
ίο Wenn sich der eine Abstreicher gegen den Ofen bewegt, entfernt sich der andere vom Ofen, so daß vor ihm neue Beschickung ausgebreitet werden kann.
Vorliegende Erfindung bildet eine Vervollkommnung solcher Beschickungsvorrichtungen und besteht darin, daß die Platten, auf welchen die Beschickung ausgebreitet wird, um von den Abstreichern dem Ofen zugeführt zu werden, nicht mehr fest liegen, sondern mit ihrer Vorderkante beweglich sind, so daß sie mehr oder weniger über den Ofenrand vorgeschoben werden können.
Die Einstellbarkeit der Beschickungsplatten gestattet, die Beschickung des zu verhüttenden Gutes und der Zuschläge so gleichmäßig über den Ofenquerschnitt zu verteilen, daß die Ofenleistung gleichmäßiger und erheblich vollkommener wird als bisher und sich die Betriebsdauer erhöht.
Bei den bekannten festen Beschickungsplatten liegt die Vorderkante derselben mit der Ofeninnenkante bündig und jedenfalls fest.
Die Beschickung fällt also im Ofen immer an dieselbe Stelle, wodurch eine unzweckmäßige Schichtung eintritt, die zu den bekannten Unregelmäßigkeiten im Verlauf der Verhüttung j führt.
Wenn die Beschickung stets an dieselbe Stelle fällt, so häuft sie sich ohnehin schon nach dem Schüttwinkel. Außerdem trennen 4» sich die gröberen und feineren Bestandteile, und zwar um so mehr, je größer der Unterschied im Korn ist. Die groben Teile stürzen vom Rücken des aufgeschichteten Kammes herab und gelangen immer an dieselbe Stelle. An diesen Stellen können der Gebläsewind und die Heizgase leichter durchtreten, und der Schmelzprozeß erfolgt rascher. An den erhöhten Stellen mit dem feineren und dichteren Gut bleibt die Beschickung unverhältnismäßig schwerer durchdringbar. Die Verhüttung verläuft ungleichmäßig, es bilden sich Hohlstellen, die Beschickung wird teilweise überhitzt und der Ofen stellenweise scharf angegriffen. Die Einflüsse können so ungünstig sein, daß der Ofen vorzeitig außer Betrieb gesetzt werden muß.
Alle diese Übelstände werden vom Erfindungsgegenstand vermieden. Man ändert die Stellung der Überfallkanten der Beschickungsplatten nach Bedarf und kann auf diese Weise die Stoffe ganz gleichmäßig im Ofen einlagern.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Schnitt durch den Ofen mit Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 2 ist eine Vorderansicht,
Fig. 3 ein Grundriß.
Fig. 4 und 5 veranschaulichen beispielsweise Hilfsmittel zur Verstellung der Beschickungsplatten.
Die einstellbaren Beschickungspiatten A befinden sich oberhalb des Schachtendes B auf beiden Seiten und können aus einem oder mehreren Stücken bestehen. Die Platten werden von Rollen C getragen und können mittels Schrauben D mit Vierkant D' gegen den Ofen vorgeschoben oder zurückgezogen werden.
Man kann also die Vorderkante der Platten bündig mit den Schachtinnenkanten stellen oder um jedes beliebige Maß über die Schachtkanten vorragen lassen. Die Platten zu beiden Seiten des Ofens können die gleiche Stellung zu ihrer zugehörigen Ofenkante einnehmen, können aber auch verschieden gestellt sein. Eine gleichmäßige Schichtung ist also äußerst leicht und rasch zu erzielen.
Um die Zeichnung verständlich zu machen, wird über die an und für sich bekannte Einschubvorrichtung folgendes kurz angegeben.
Rahmen E tragen die Abstreicher K und laufen auf Rollen G und H, von denen letztere außerhalb der Platten A auf Schienen / stehen. Beide Rahmen E sind durch Stangen / verbunden. Die Schaber oder Abstreicher K werden zweckmäßig durch Gelenke L an Winkeln o. dgl. L' befestigt, gegen welche sie sich beim Hingang stützen, während sie beim Rückgang nachgeben können. Ein hydraulischer Preßzylinder F o. dgl. dient zur Bewegung der Einschubvorrichtung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Beschickungsvorrichtung für Schachtöfen u. dgl., bei welcher von beiden Ofenseiten her Einschubvorrichtungen die vor ihnen ausgebreitete Beschickung dem Ofen zuführen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsplatten, über welche hinweg das Gut vorgeschoben wird, gegen die Ofenkante hin einstellbar sind, so daß sie nach Bedarf mit den Ofenkanten bündig oder beliebig über dieselben vorragend eingestellt werden können, um eine gleichmäßige Schichtung auf dem ganzen Ofenquerschnitt herbeizuführen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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