DE247541C - - Google Patents

Info

Publication number
DE247541C
DE247541C DENDAT247541D DE247541DA DE247541C DE 247541 C DE247541 C DE 247541C DE NDAT247541 D DENDAT247541 D DE NDAT247541D DE 247541D A DE247541D A DE 247541DA DE 247541 C DE247541 C DE 247541C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mercury
bung
leg
pear
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT247541D
Other languages
English (en)
Publication of DE247541C publication Critical patent/DE247541C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L9/00Venting devices for casks, barrels, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Bioinformatics & Cheminformatics (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Genetics & Genomics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

Wen . £§
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 6/. GRUPPE
OSCAR KÜHN in BERLIN.
Quecksilberspundapparat. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Oktober 1910 ab.
Es sind bereits Quecksilberspundapparate bekannt, bei denen im Entlastungsschenkel mit der Spitze nach unten gerichtete Trichter und über diesen Trichtern Glocken vorgesehen sind. Diese Spundapparate haben sich aber in der Praxis nicht bewährt, da die Trichter den Schenkel derart in Etagen zerlegen, daß das Quecksilber bei stärkerer Kohlensäureentwickelung von der einen durch
ίο die Trichter gebildeten Etage zur anderen getrieben und schließlich ganz herausgeschleudert wird. Auch diejenigen Spund vorrichtungen, bei welchen im oberen Teil des Ent-
; lastungsschenkels eine Erweiterung vorgesehen ist, haben sich nicht bewährt, denn das durch die Kohlensäure aufwärts geschleuderte Quecksilber gelangt trotz seines großen spezifischen Gewichtes zu den Austrittsöffnungen und wird durch diese herausgedrückt.
Die nur mit Widerstandskörpern versehenen Spundapparate sind erst recht nicht verwendbar, da durch diese Widerstandskörper eine Verengung des Schenkels erfolgt und das Heraustreten des Quecksilbers nur noch unterstützt wird.
Vorliegende Erfindung betrifft nun einen Quecksilberspundapparat, bei dem zwar im Entlastungsschenkel ebenfalls Widerstandskörper vorgesehen sind; diese sind aber in einer Er-Weiterung des Manometerrohres über der Einmündungsstelle des letzteren angeordnet und haben eine solche Gestalt, daß etwa von ihnen nicht aufgefangenes Quecksilber aus der Strömungsrichtung in die Erweiterung abgelenkt und vom Austrittsstutzen ferngehalten wird. Um nun den in die Erweiterung hineinragenden Austrittsstutzen für die Gase gegen herumspritzendes Quecksilber noch mehr zu schützen, ist er mit einer Überdachung versehen, die ein Mitreißen von Quecksilberspritzern durch die austretenden Gase verhindert.
Versuche haben gezeigt, daß auch bei Drücken, die doppelt so groß sind als die, für welche der Spundapparat bestimmt ist, ein Austreten von Quecksilber vollkommen ausgeschlossen ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des neuen Apparates veranschaulicht.
Es stellen dar:
Fig. ι einen vollständigen Apparat mit zweifacher, birnenförmiger Erweiterung und zwiebeiförmigen Einsatzkörpern darin im teilweisen Schnitt in einer Seitenansicht,
Fig. 2, 3 und 4 je einen Horizontalschnitt der Fig. 1 in Richtung der punktierten Linien A-A, B-B und C-C derselben,
Fig. 5 den Oberteil einer anderen Ausführungsform des Apparates mit einem kegelförmigen Einsatzkörper im Längsschnitt und
Fig. 6 ebenfalls in einem Längsschnitt den Oberteil einer weiteren Ausführungsform, in welcher die zwiebeiförmigen Einsatzkörper mit solchen von kegelförmiger Gestalt kombiniert sind.
Der Apparat der Fig. 1 bis 4 besteht aus einem U-förmigen Manometerrohr, dessen einer Schenkel α durch einen Schlauch b oder in sonst geeigneter Weise an die Spundöffnung des betreffenden Lagerfasses angeschlossen ist. Dieser Druckschenkel und ebenso der Entlastungsschenkel c sind in ihren unteren Teilen zur Angabe des jeweiligen Überdruckes in bekannter Weise mit Skalen versehen.
Der Schenkel c ist über einer Einschnürung d mit einer birnenförmigen Erweiterung β versehen, auf welcher eine ebensolche Erweiterung f vorgesehen ist, die oben mit einem hohlen, nach unten mit einem Röhrchen g in den Raum f hineinreichenden Stöpsel h verschlossen ist, in dessen oberem Teile sich eine Auslaßöffnung i befindet. Etwas über der Einschnürung d ist in der Erweiterung e ein
ίο zwiebeiförmiger, unten offener Einsatzkörper k so angebracht, daß zwischen ihm und den Wandungen des Raumes e nur ein schmaler, ringförmiger Durchlaß bleibt. Ein ähnlicher Hohlkörper / ist in dem unteren Teile der oberen Birne f befestigt, die ihrerseits mit einem Röhrchen m von oben in eine kleinere Birne η herabreicht, welche in dem oberen Teile der unteren Birne e befestigt ist und über ihrer unteren öffnung ebenfalls einen zwiebeiförmigen Einsatzkörper 0 besitzt.
Wenn die Quecksilbermasse dieses Manometers infolge einer heftigen Kohlensäureentwickelung in dem Lagerfasse emporgeschleudert wird, so wird sie durch den über der Einschnürung d befindlichen Einsatzkörper k von ihrer Strömungsrichtung abgelenkt, an der Wandung der unteren Birne e entlang emporgeschleudert und trifft gegen die das Austrittsröhrchen m schützende Birne n, zerteilt sich und fällt nach unten zurück. Etwa von der Kohlensäure auf ihrem weiteren Wege mitgerissene Quecksilberteilchen werden in den Birnen η und f aufgefangen, so daß nur reines Kohlensäuregas aus der oberen Öffnung i entweichen kann und das gesamte Quecksilber sich sofort, nachdem der momentane Überdruck im Lagerfaß nachgelassen hat, wieder in dem unteren Teile des Manometerrohres zu sammeln vermag.
Um geringeren Kohlensäuremengen ohne Störung des Apparates den Austritt durch die Quecksilbersäule zu gestatten, empfiehlt es sich, den Schenkel c des Manometerrohres im Querschnitt flach zu gestalten, wie in Fig. 4 dargestellt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5, die für geringere Drücke bestimmt ist, sind drei birnenförmige Erweiterungen am oberen Ende des Schenkels c über der Einschnürung d vorgesehen, von denen die obere p mit dem Stöpsel h1 fest verbunden ist und mit einem gekrümmten Röhrchen q in die darunter befindliche Birne f1, welche einen besonderen Einsatzkörper nicht besitzt, herabreicht. Ein ähnliches Röhrchen g1 stellt die Verbindung der obersten Birne p mit dem die Ausgangsöffnung i1 enthaltenden Stöpsel h1 her.
Über der Einschnürung d befindet sich im unteren Teile der untersten Birne e1 ein unten offener kegelförmiger Einsatzkörper k1, der zwischen sich und den Außenwänden der Birne e1 nur einen schmalen, ringförmigen Durchlaß freiläßt.
Die Ausführungsform nach Fig. 6 bildet eine Kombination der beiden vorbeschriebenen Apparate. In der unteren Birne e2 ist ein Einsatzkörper k von zwiebeiförmiger Gestalt ebenso wie bei Fig. 1 angebracht, indessen ist auf der Spitze desselben ein zweiter kegelförmiger Hohlkörper k"1 befestigt. Die Zwischenbirne η besitzt keinen Einsatzkörper. An dessen Stelle ist dagegen ein Anschlußröhrchen m2 für die nächste Birne f2 vorgesehen. Im unteren Teile dieser Birne f2 sind ähnlich wie in der unteren Birne ein zwiebelförmiger Einsatzkörper I und darüber ein kegelförmiger Einsatzkörper I1 angebracht. Unter der oberen Mündung der Birne f2 ist innerhalb derselben eine kleinere Birne r vorgesehen, in welche der mit dem Auslaß i versehene Stöpsel h mit einer seitlich abgebogenen Röhre g2 hineinreicht.
Die Wirkungsweise der Apparate nach den Fig. 5 und 6 ist die gleiche wie die des Apparates nach der Fig. r, d. h. der überschüssigen Kohlensäure in dem Lagerfasse wird der Austritt durch den Apparat gestattet, während die durch etwaige plötzliche Drucksteigerung darin emporgeschleuderte Absperrflüssigkeit, wozu im allgemeinen Quecksilber benutzt zu werden pflegt, so zurückgehalten wird, daß der Apparat sofort nach Wiedereintritt der normalen Spannung wieder in Funktion zu treten vermag.

Claims (2)

95 Patent-Ansprüche:
1. Quecksilberspundapparat mit im Entlastungsschenkel angeordneten Widerstandskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß in einer an sich bekannten Erweiterung (e, e1 e2, f, f1, f2·) des Manometerrohres (c) über der Einmündungsstelle (d) des letzteren ein Körper (k, k1) solcher Gestalt angeordnet ist, daß etwa von ihm nicht aufgefangenes Quecksilber aus der Strömungsrichtung in die Erweiterung (e, e1, e2, f, f1, f2) abgelenkt und vom Austrittsstutzen (m, m1, w2> S· i1' SV ferngehalten wird.
2. Spundapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in die Erweiterung (e, e2, f2) hineinragende Austrittsstutzen (m, m2, g2) für die Gase noch von einer Umhüllung (n, r) umgeben ist, die ein Mitreißen von Quecksilberspritzern durch die austretenden Gase verhindert.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT247541D Active DE247541C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE247541C true DE247541C (de)

Family

ID=506321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT247541D Active DE247541C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE247541C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938422C (de) * 1953-03-03 1956-02-02 Richard Schoeps Spundapparat
US5123567A (en) * 1988-10-31 1992-06-23 Fmc Corporation Fruit hopper for single head juice extractor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE938422C (de) * 1953-03-03 1956-02-02 Richard Schoeps Spundapparat
US5123567A (en) * 1988-10-31 1992-06-23 Fmc Corporation Fruit hopper for single head juice extractor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3637757A1 (de) Probenteiler
DE247541C (de)
DE3331409C2 (de) Behälter zur Aufnahme von schütt- oder fließfähigem Gut
DE1967072B2 (de) Wasserausflußmundstück
DE1919523B2 (de) Hohlelektroden absperrvorrichtung
DE217232C (de)
DE1623919A1 (de) Geraet zur Anzeige des Fluessigkeitsspiegels in Behaeltern von unter Druck stehenden verfluessigten Gasen
DE141433C (de)
DE691488C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Speiseeis mit Hilfe von in die zu gefrierende Masse einzuleitender Kohlensaeure
DE154255C (de)
DE895544C (de) Fluessigkeitsverteiler
DE573757C (de) Behaelter fuer Sprechmaschinennadeln
DE31282C (de) Kauterisirapparat
DE72417C (de) Vorrichtung an Ablauftrichtern zur Verhütung von Verstopfungen
DE390706C (de) Abnehmbare Ausgussvorrichtung
DE879992C (de) Wasserrohrschiffskessel
DE428301C (de) Quecksilber-Spundapparat
DE667932C (de) Druckgastrockenloescher
DE88262C (de)
AT55367B (de) Als Düngerstreuer ausgebildeter hohler Pflanzlochstecher.
DE7327634U (de) Behalter zur Abgabe von unter Druck stehenden Pflegemitteln zur Pflege von zahnärztlichen Instrumenten
DE575874C (de) Einrichtung bei Vergasermaschinen zum Verhindern des Rueckschlagens von Flammengasenzum Vergaser
DE246423C (de)
DE267526C (de)
DE85852C (de)