DE247299C - - Google Patents

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DE247299C
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jaws
saw blade
abrasive
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round
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/02Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by sawing
    • B28D1/12Saw-blades or saw-discs specially adapted for working stone
    • B28D1/121Circular saw blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SOd. GRUPPE
GREGOIRE WINCQZ in SOIGNIES, Belg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. April 1911 ab.
Es ist bei Steinsägen bereits bekannt, das eigentliche Werkzeug — ein hartes Schleifmittel, wie z. B. Carborundum, Schmirgel in festem zusammenhängenden Zustande — zwisehen Backenblechen oder Flanschen am arbeitenden Rande des Sägeblattes zu fassen. Es ist aber neu, diese Backen mit Öffnungen mit nach außen vorstehenden Rändern (Hohlwarzen) zu versehen, durch welche das Schieifmittel, das den Raum zwischen den Backen ausfüllt, zutage treten kann. Das Schleifmittel, das zweckmäßig in plastischem Zustande zwischen die Backen eingebracht wird, um dann irgendwie zum Erhärten gebracht zu werden, bildet also selbst vortretende Warzen, Leisten 0. dgl., die aber von Metall umrahmt sind und mit ihren durch die Abnutzung der Metallränder genügend freigehaltenen Endflächen das Werkstück angreifen.
Auch an der Umfläche kann man die Schleifmasse in der entsprechenden Weise wirksam werden lassen, indem man sie die nach außen offenen Backen bündig ausfüllen läßt, so daß auch hier das Schleifmittel in metallener Umrahmung zutage tritt.
Diese Einrichtung der Steinsäge, welche übrigens auch zum Zerschneiden anderer harter Körper geeignet ist, bietet erhebliche Vorteile. Sie wirkt an den Flanken des Sägeblattes ungefähr wie eine mit Diamanten besetzte Säge, ist aber viel billiger und insofern besser, als das häufige Herausbrechen der Diamanten infolge von Stößen und Erschütterungen entfällt. So kann auch mit höherer Geschwindigkeit gearbeitet werden. Weil in der Schnittfuge nicht die ganzen breiten Seitenflächen des Sägeblattes an den Fugen wänden schleifen, sondern vermöge der Vorsprünge reichlich Luft und Platz für die Entfernung der Späne bleibt, ist ein Klemmen und Zwängen und eine übermäßige Erhitzung des Sägeblattes vermieden.
Fig. ι stellt den Scheibenkörper eines gemäß der Erfindung hergestellten Sägeblattes in der Ansicht dar, Fig. 2 das durch Anbringung der Backenbleche vervollständigte Blatt. Fig. 3 ist ein Schnitt nach A-B der Fig. 2, Fig. 4 ein Schnitt nach C-D der Fig. 1, Fig. 5 eine Stirnansicht des Sägeblattes nach Fig. 2. Fig. 6 stellt ein Backenblech für sich in der Ansicht dar, Fig. 61 ein solches in anderer Ausführungsart. Fig. 7 ist ein Querschnitt der Fig. 61, Fig. 8 die zugehörige Stirnansicht. Endlich zeigt Fig. 9 im Schnitt ein nur zum Arbeiten mit der Stirnseite dienendes Sägeblatt.
Das Sägeblatt besteht, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, zunächst aus einem stählernen Scheibenkörper, welcher an seinem Kranze D Löchter t1 aufweist, vermöge deren die metallenen Backenbleche B befestigt werden.
Diese besitzen runde oder längliche Öffnungen mit nach außen gerichteten vorstehenden Rändern, also reibeisenartige Hohlwarzen m in gegeneinander versetzten Reihen (Fig. 3, 5 und 6, Fig. 61 und 8). In Fig. 61 und 8 vereinigen sich an demselben Backen B1 runde (m)
und schlitzartige radiale (c) Öffnungen mit vorspringenden Rändern.
Die Gestaltung der inneren Fläche der Backen B, B1 folgt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, der äußeren Gestaltung. Die Backen schließen sich von beiden Seiten her an den Kranz D des Scheibenkörpers an und werden durch Niete in den übereinstimmenden Löchern t1, t2 mit dem Scheibenrand und durch Niete in den Löchern ts miteinander verbunden.
In dem zwischen den beiden Reihen von Backen verbleibenden Ringraum I befindet sich die Schleif masse von dem jeweiligen Gebrauchszweck entsprechender Beschaffenheit, z. B. Schmirgel oder Carborundum. Sie füllt auch die hohlen Vorsprünge aus und tritt an deren Endflächen in metallener Umrahmung zutage. Die hohlen warzenartigen Vorsprünge können ursprünglich auch nach außen geschlossen sein, so daß die Schleifmasse erst während der Ingebrauchnahme des Werkzeuges nach dem Abschleifen des Metalldeckelg über den Öffnungen freigelegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sägeblatt für Steinbearbeitung mit auf die seitlichen Randflächen des Scheibenkörpers aufgelegten Backenblechen, zwischen denen das Schleifmittel in fester zusammenhängender Form gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Backenbleche (B) mit runden oder länglichen öffnungen mit aus der Außenfläche der . Backen vorspringenden Rändern (Hohlwarzen c, m) versehen sind, durch die das zwischen die Backen eingeführte Schleifmittel zutage treten kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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