DE247288C - - Google Patents

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DE247288C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/10Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of cranes
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B27/00Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers
    • B63B27/18Arrangement of ship-based loading or unloading equipment for cargo or passengers of cableways, e.g. with breeches-buoys

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 247288 '-KLASSE 65 a. GRUPPE
in BERLIN.
Lade- und Entladevorrichtung für Wasserfahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom. 24. Juli 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lade- und Entladevorrichtung für Wasserfährzeuge, insbesondere für die Binnenschiffahrt, deren Grundgedanke die Kombination einer in der Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufenden und einer Laufkatze als Führung dienenden Seilbahn mit einer am Schiffsende gelagerten und nach dem Lande zu äusschwingbaren Schienenbahn bildet. Seilbahn und Schienenbahn arbeiten so zusammen, daß eine durch die Laufkatze der ersteren angehobene und in der Längsrichtung des Schiffes geförderte Last von einem auf der ausschwenkbaren Schienenbahn laufenden Hebezeug erfaßt und nach dem Lande zu bewegt wird.
Auf der Zeichnung gibt
Fig. I und 2 eine Darstellung der Gesamtanlage im Betrieb bzw. außer Betrieb.
Fig. 3 zeigt im vergrößerten Maßstab die
ao Verbindungsstelle der beiden Förderanlagen.
Fig. 4 gibt eine Darstellung der Laufkatze auf der Schienenbahn.
Fig. 5 zeigt die Ausbildung der Tragvorrichtung an der Laufkatze der Seilbahn.
«5 Die Einrichtung ist an einem Lastkahn mit Schraubenantrieb für Binnenschiffahrtstransporte dargestellt, dessen Maschine im Heck des Schiffes angeordnet ist (s. Fig. 3). Einer ihrer wesentlichsten Bestandteile ist ein ebenfalls am hinteren Ende des Schiffes angeordneter Gittermast 1, der die Verbindung zwischen der nach dem Lande fühi'enden Schienenbahn 2 und der über das Schiff längslaufenden Seilbahn 3 bildet. Am Gittermast findet die Auswechslung der Lasten zwischen beiden Förderanlagen statt, und hier sind deshalb auch auf einem Führerstand 4 die Steuervorrichtungen für den Antrieb der Laufkatzen an beiden Bahnen bzw. für die Schwenkvorrichtung der Schienenbahn vorgesehen. Um die Einrichtung während der Fahrt abmontieren zu können, ist der Gittermast drehbar gelagert und läßt sich mittels eines Flaschenzuges 5 auf das Deck herunterklappen (Fig. 2) bzw. aus dieser Lage aufrichten (Fig. 1). Der Antrieb des Flaschenzuges und der Laufkatzen an den Förderbahnen erfolgt von der Schiffsmaschine mittels einer stehenden Welle 6 (Fig. 3) und eines Mechanismus 7, dessen Einrichtung für das Verständnis der vorliegenden Erfindung belanglos ist.
Die Schienenbahn 2 ist mit dem Gittermast ι so verbunden, daß sie sowohl eine Drehung in senkrechter als auch in wagerechter Ebene ausführen kann. Auf der Schienenbahn 2 läuft ein Schienenwagen 8, der die von der Seilbahn 3 zugeführten Lastbühnen mit seinem Traghaken 9 aufnimmt und vom Schiff nach dem Lande befördert. Zur Bewegung des Schienenwagens ist an der Bahn ein Transportseü 10 vorgesehen, das seine Bewegung 'von der Schiffsmaschine, wie oben erwähnt, empfängt, und mit dem sich der Wagen 8 ζ. B. durch eine Seilklemme 11 kuppelt! Die Kupplung erfolgt mechanisch vom Führerstand 4 des Gittermastes aus.
Das Transportseil 10 vermittelt gleichzeitig die Bewegung des Lasthakens 9, indem dessen
(2. Auflage, ausgegeben am p. September 1913-)
Hubseil 12 durch die hohle Kransäule 13 über eine Seiltrommel 14 geführt ist, auf deren Welle zugleich eine Seilscheibe sitzt, über die das Transportseil 10 geschlungen ist. Die mit der Schienenbahn kombinierte Seilbahn 3 besteht in ihrer einfachsten Ausführungsform, wie auf der Zeichnung dargestellt, aus einem Seilzug, der oben vom Gittermast nach dem Vorderende des Fahrzeuges läuft.
Auf dem Seil ist nur eine hin und her gehende Laufkatze 18 angeordnet. Bei größeren Anlagen kann dieser einzelne Seilzug durch eine endlose Seilbahn mit mehreren Laufkatzen ersetzt werden. Das Förderseil der Laufkatze trägt den Hebel 20, der außer mit dem Lasthaken 19 für die zu befördernde Lastbühne noch mit dem Haken 21 ausgestattet ist, dem gegenüber zur Gewichtsausgleichung ein Gegengewicht 22 sich befindet.
Zur Ermöglichung der Auswechslung der Lastbühnen 23 zwischen beiden Förderanlagen sind andererseits die Tragjoche 24 derselben mit einer doppelten Befestigungsvorrichtung versehen, bestehend aus Doppelhaken 25.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende:
Es werde angenommen, daß das Schiff, an seinen Bestimmungsort angelangt, seine Ladung löschen will. Dann wird zunächst die Transportvorrichtung, die während der Fahrt abmontiert und verstaut war (Fig. 2), betriebsfertig gemacht. Der Gittermast 1 wird mittels des Flaschenzuges 5 aufgerichtet, von seiner Spitze aus die Seilbahn 3 der Länge nach über das Schiff gespannt und die Schienenbahn 2 nach dem Lande ausgeschwenkt (Fig. 1). Sind nun noch die Laufkatzen an der Seilbahn bzw. an der Schienenbahn und ihre Antriebsleitungen montiert, so beginnt das Entladen des Schiffes mit dem Transport einer der gefüllten Ladebühnen 23 von irgendeinem Punkt des Schiffes aus nach der Vereinigungsstelle der Seilbahn 3 mit der Schienenbahn 2. Zum Transport wird die Lastbühne 23 mit einem der Haken 25 des Tragjoches 24 in den Haken ig der Laufkatze 18 eingehängt. An der Vereinigungsstelle beider Bahnen trifft die Laufkatze 18 auf den Schienenwagen 8, mit dessen Lasthaken 9 der Führer vom Führerstand 4 aus nun so operiert, daß dieser zum Eingriff in den freien Haken 25 des Tragjocbes 24 kommt und die Lastbühne 23 aus den Haken 19 der Laufkatze heraushebt. Die Laufkatze 18 geht hierauf leer zurück, um eine zweite Lastbühne 23 nach dem Vereinigungsort beider Transportvorrichtungen zu befördern.
Die £Tste Lastbühne 23 an dem Haken 9 des Schienenwagens 8 ist inzwischen durch Ingangsetzen des Transportseiles 10 vom Führerstand aus, das mit dem Wagen 8 durch die Seilklemme 11 o. dgl. gekuppelt ist, nach der Entleerungsstelle der Lastbühne gebracht worden. Hier wird der Schienenwagen gegebenenfalls auf der Schienenbahn gebremst und seine Kupplung 11 mit dem Transportseil gelöst, so daß letzteres nun über die mit der Seiltrommel 14 fest verbundene Seilscheibe auf das Hebezeug des Schienenwagens 8 wirken und die Lastbühne entleert werden kann. Bei Transport von Schüttgut wird dies einfach in bekannter Weise durch öffnen des Bodens der Lastbühnen geschehen, sonst aber durch Absetzen der zugeführten Lastbühne und Einhaken einer inzwischen an der Entladungsstelle entleerten anderen Lastbühne.
Der Schienen wagen läuft nun nach erneuter Kupplung mit Seil 10 mit einer leeren Lastbühne am Haken 9 nach dem Gittermast 1 zurück. Gleichzeitig nähert sich diesem auf der Seilbahn 3 die Laufkatze 18 mit einer neuen beladenen Lastbühne 23, und es erfolgt nun eine Auswechslung der leeren Lastbühne des Schienenwagens gegen die gefüllte der Laufkatze 18, indem der Führer zunächst die leere Lastbühne am Haken 9 des Schienenwagens mit dem Haken 21 der Hakenstange 20 abhebt, deren Gewicht durch selbsttätige Verschiebung des Gegengewichtes 22 ausgeglichen wird, und hierauf die volle Lastbühne an den nun leeren Kranhaken 9 des Schienenwagens abgibt, wie dies schon oben beschrieben ist.
Die Anwendung einer endlosen Seilbahn 3 mit mehreren Laufkatzen 18 hat nur insofern einen Einfluß auf die geschilderte Art des Betriebes, als die Laufkatzen nicht mehr auf der Seilbahn hin und her laufen, sondern dauernd in einer Richtung bewegt werden. Der Vorteil einer solchen vergrößerten Anlage ist in der schnelleren Abwicklung des Entlade- oder Ladevorganges zu sehen, da für gewöhnlich der mit größerer Geschwindigkeit bewegte Schienenwagen einen kürzeren Weg zurückzulegen hat als die Laufkatzen an der Seilbahn und daher in der Lage ist, mit mehreren derselben gleichzeitig zu arbeiten.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Lade- und Entladevorrichtung für Wasserfahrzeuge, insbesondere für die Binnenschiffahrt, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Längsrichtung des Fahrzeuges verlaufende und einer Laufkatze als Führung dienende Seilbahn mit einer am Schiffsende gelagerten und nach dem Lande zu ausschwenkbaren Schienenbahn in der Weise zusammen arbeitet, daß eine durch die Laufkatze der Seilbahn angehobene und seitwärts geförderte Last von einem auf der ausschwenkbaren Schienenbahn laufenden Hebezeug (Schienenwagen) erfaßt
    und nach dem Lande zu bewegt werden kann.
  2. 2. Lade- und. Entladevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Tragjoche (24) für die Lastbühnen zum Anhängen an die Laufkatzen oder Schienenwagen der Transportbahnen mit Doppelhaken (25) versehen sind, von denen sich der jeweilig freie bei Übernahme einer Lastbühne von der Seilbahn nach der Schienenbahn in den Lasthaken des Schienenwagens hängt, nachdem sich die von diesem bis dahin gehaltene Bühne in einen Greifer (21) an der Laufkatze der Seilbahn abgehakt hat.
  3. 3. Lade- und Entladevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Welle der Seiltrommel (14) des Hubseiles (12) des Schienenwagens (8) eine von dem Transportseil (10) des Wagens (8) angetriebene Seilscheibe sitzt, mittels deren die Bewegung des Seiles (10) auf das Hubseil (12) des Wagens (8) übertragen wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    BEREIN. GEDIiUGKT IN DER
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