DE246795C - - Google Patents
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- DE246795C DE246795C DENDAT246795D DE246795DA DE246795C DE 246795 C DE246795 C DE 246795C DE NDAT246795 D DENDAT246795 D DE NDAT246795D DE 246795D A DE246795D A DE 246795DA DE 246795 C DE246795 C DE 246795C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/20—Rotary pumps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Sliding-Contact Bearings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits Zentralschmierapparate bekannt, bei denen die sonst allgemein üblichen
Kolbenpumpen dadurch entbehrlich gemacht sind, daß das Schmiermittel auf Grund der
Adhäsion aus einem Behälter gezogen und infolge der Kohäsion in die Schmierleitungen
gedrückt wird. Zu dieser letztgenannten Art von Schmierapparaten gehört auch der Erfindungsgegenstand,
jedoch unterscheidet er sich
ίο von den bekannten Einrichtungen durch seine
besonders zweckmäßige und einfache Bauart, nach welcher an ein kleines Gehäuse eine
große Anzahl Schmierstellen angeschlossen werden kann.
Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß eine drehbare Scheibe, vorzugsweise aus dünnem
Stahlblech, auf so viel in einer Ebene liegenden Flächen aufliegt, als Schmierstellen
vorhanden sind, wobei diese Auflageflächen mit den Schmierleitungen durch Schlitze in
Verbindung stehen, und je eine oder zwei von entweder direkt von den Kanten der Schlitze
oder in etwas Abstand von diesen von den Auflageflächen ausgehende Abschrägüngen besitzen,
die in zwischen den Auflageflächen der Scheibe ausgesparte Versenkungen auslaufen,
welche mit dem Ölbehälter durch Bohrungen oder Kanäle in direkter Verbindung stehen.
Das öl, welches durch die letztgenannten Bohrungen auf die Scheibe fließt, wird nun
von dieser bei ihrer Drehung infolge der Kohäsion und seiner Adhäsion an der Oberfläche
der Scheibe mitgenommen und über die genannten Abschrägungen der Auflageflächen der
Scheiben in die Schlitze gefördert, wobei sich das an der Scheibe haftende öl an der der
Abschrägung in der Drehrichtung gegenüberliegenden scharfen Kante der Schlitze abstreift
und in die Schmierleitungen fließt. Zur Regelung des ölabflusses können in die Schmierleitungen
oder an sonstigen geeigneten, bequem zugänglichen Stellen des Apparates die bekannten Regulierschrauben zur Veränderung
des Durchflußquerschnittes angeordnet werden.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der beiliegenden Zeichnung in zwei beispielsweisen
Ausführungsformen näher erläutert.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführung, und zwar durch
Fig. ι in senkrechtem Schnitt nach Linie A-B der Fig. 2,
Fig. 2 im Querschnitt nach Linie C-D der Fig. i, von unten gesehen, und
Fig. 3 im senkrechten Schnitt' nach Linie E-F der Fig. 2, während die
Fig. 4 bis 6 eine zweite Ausführungsform darstellen, und zwar durch
Fig. 4 in senkrechtem Schnitt nach Linie G-H der Fig. 5,
Fig. 5 im Querschnitt nach Linie J-K der Fig. 4, von unten gesehen, und
Fig. 6 in senkrechtem Schnitt nach Linie L-M der Fig. 5.
In einem Gehäuse a, das gleichzeitig als Ölbehälter ausgebildet sein kann, ist eine
Welle b unter Vermittlung von Kegelrädern c drehbar gelagert. Diese Welle δ ist durch
ein Vierkant d mit einer dünnen Scheibe oder Lamelle e verbunden, welche auf einer der
Schmierstellenzahl entsprechenden Anzahl, in den Ausführungsbeispielen vier, in einer Ebene
liegenden Flächen f aufliegt und zweckmäßig
durch eine Feder g o. dgl. dauernd dicht gegen diese gedrückt wird. Zwischen den einzelnen
Flächen f sind Versenkungen h vorgesehen, die durch Bohrungen i mit dem ölreservoir
k in direkter Verbindung stehen. Die Auflageflächen f der Scheibe e sind von
Schlitzen / durchbrochen, die in Bohrungen m endigen, in welche Kanäle η einmünden, an
die die Schmierleitungen angeschlossen werden.
ίο Bei dem Apparat nach Fig. ι bis 3, der nur
für eine Drehrichtung, und zwar in Richtung des Pfeiles α bestimmt ist, führen in geringem
Abstand von je einer Kante der Schlitze / aus Abschrägungen 0 in die Versenkungen h,
während nach den Fig. 4 bis 6 direkt von beiden Kanten der Schlitze I ausgehend solche
Abschrägungen 0, o1 in diese Versenkungen h
geführt sind, so daß diese Einrichtung an keinen Drehsinn gebunden ist. Außerdem ist
bei dieser Ausführungsform die Feder g durch einen geschlitzten Kegel p aus dünnem Blech
ersetzt, was übrigens auch in jeder anderen zweckdienlichen Weise ausgeführt werden kann.
Zur Regelung des ölabflusses dienen die in die Bohrungen m eingeschraubten Regulierschrauben
q, durch welche der Ausflußquerschnitt der Kanälen verändert werden kann.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Von der auf geeignete Weise in Drehung versetzten Welle b wird durch deren Vierkant d
die Scheibe e mitgedreht. Dabei wird das aus dem Ölbehälter k durch die Bohrungen i
in die Versenkungen h eintretende öl, welches somit ständig mit der Platte e in Berührung
ist, infolge seiner Adhäsion an dieser von ihr mitgenommen und über die Abschrägungen 0
bzw. o1 in die Schlitze I gezogen und gleichzeitig
durch die den jeweiligen Abschrägungen 0, o1 in der Drehrichtung gegenüberliegenden
scharfen Kanten dieser Schlitze von der Platte e ganz oder teilweise, je nach
Stärke des Federdruckes, abgestreift, worauf das Öl durch die Bohrungen m in die Kanäle η
und aus diesen in die Schmierleitungen gelangt. Auf Grund der Kohäsion ist das öl
gezwungen, der Platte e über die Abschrägungen 0, o1 ihrer Auflageflächen f zu folgen,
wodurch der zur Fortleitung des Öles erforderliche Druck erzeugt wird. Die Geschwindigkeit
der Bewegung des Schmiermaterials steigt und fällt mit der Umdrehungszahl der Scheibe e. Die vorliegende Konstruktion läßt
sich selbstredend zur Speisung beliebig vieler Schmierleitungen ausführen und kann gegebenenfalls
anstatt mit einer auch mit mehreren, in geeigneter Weise angeordneten Scheiben e ausgestattet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Zentralschmierapparat, bei welchem das Schmiermaterial auf Grund der Adhäsion aus einem Behälter gezogen und infolge der Kohäsion in die Schmierleitungen gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweckmäßig aus dünnem Stahlblech bestehende drehbare Scheibe (e) auf so viel ebenen Flächen (f) aufliegt, als Schmierstellen vorhanden sind, wobei diese Auflageflächen (f) von Schlitzen (I) unterbrochen sind, die einerseits durch Abschrägungen (0, ol) mit dem ölraum (h, k) und andererseits mit den Schmierleitungen durch Bohrungen (m) bzw. Kanäle (n) in Verbindung stehen, deren Querschnitt in bekann- ter Weise durch Schrauben (q) o. dgl. zwecks Regelung des Ölabflusses verengert oder erweitert werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246795C true DE246795C (de) |
Family
ID=505645
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246795D Active DE246795C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246795C (de) |
-
0
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