DE246767C - - Google Patents

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DE246767C
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shaft
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/08Broadcast seeders; Seeders depositing seeds in rows
    • A01C7/12Seeders with feeding wheels
    • A01C7/14Seeders with spoon or bucket wheels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■ - JVi 246767 KLASSE 45 b. GRUPPE
in BRANDEIS a. E., Böhmen.
Vorrichtung zur Veränderung des Schöpfrauraes der Löffel an Löffelscheibensäemaschinen.
Zusatz zum Patent 240730 vom 26. November 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1910 ab. Längste Dauer: 25.November 1923.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Verbesserung und weitere Ausbildung der Vorrichtung zur Veränderung der Schöpfräume an Löffelscheibensäemaschinen nach Patent 240730 und besteht im wesentlichen darin, daß die zur Übertragung der Bewegung des verschwenkbaren Stellhebels auf die Säewellenstücke verwendeten Teile mit dem verschwenkbaren Hebel kein starres Ganze bilden, sondem von dem Hebel gesondert und in einem an der Maschine angeordneten Lager gegen Verdrehung gesichert, aber in der Richtung der Säewellenachse verschiebbar sind.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen dieser Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Vorrichtung mit dem Löffelscheibenpaar, Fig. 2 einen Grundriß bei abgehobenem oberen Teil des Lagers. Fig. 3 und 4 sind Schnitte nach x-x bzw. y-y aus Fig. 1, und Fig. 5 stellt eine zweite Ausführungsform im Längsschnitt dar. Die Löffelscheiben A, B sind in bekannter Weise auf zwei im Querschnitte halbkreisförmigen Wellenstücken a, b befestigt. An jedem dieser Wellenstücke ist ein Ring d, d' befestigt, in dessen Ausnehmung sich auch das andere Wellenstück führt. Jeder Ring wird von einem gabelartig ausgebildeten Ansatz f bzw. g' seitlich umschlossen. Die Ansätze f und g' sind an der Innenseite von Lagerschalenhälften f und g angeordnet, welche an ihrem äußeren Umfange mit einander gegenüberliegenden Abflachungen ausgestattet sind, und überdies flanschenartig aufeinanderliegende Rippen i bzw. i' besitzen. Die Lagerschalenhälften sind in einem zu einer Hülse ausgebildeten Lager η gelagert, welches an seiner Innenseite den Abflachungen der Lagerschalenhälften bzw. deren Rippen i, i' entsprechende keilförmige Ansätze n' und Nuten n" besitzt (Fig. 3 und 4).
Die Lagerschalenhälften sind mit schraubenförmig verlaufenden Nuten k, k' versehen, in welche die diametral gegenüberliegenden Zapfen /, V eines Wellenkopfes m hineinragen, welcher in den Lagerschalen f, g gelagert ist und das Ende einer Welle 0 bildet, auf welche der Stellhebel aufgekeilt ist.
Es ist leicht einzusehen, daß bei der Drehung der Welle 0 in der einen oder anderen Richtung die Lagerschalenhälften f und g bzw. die Wellenstücke α und b selbst in zwei zueinander entgegengesetzten Richtungen verschoben werden, wodurch die Schöpfräume der Löffel an den Scheiben A und B vergrößert oder verkleinert werden.
In Fig. ι ist jene Lage der Einzelteile der Vorrichtung veranschaulicht, bei welcher die Wellenstücke α und b die mittlere Größe des Schöpfraumes bestimmen. Wird die Welle ο im Sinne des Uhrzeigers verdreht, so verschieben sich die Wellenstücke nach den Pfeilrichtungen ι bis zur eventuellen größten Einstellung der Schöpf räume der Löffel (Fig. i), während bei der Verdrehung der Welle ο in
ίο entgegengesetzter Richtung sich die Wellenstücke α und b in der Richtung der Pfeile 2 zur Verkleinerung der Schöpfräume der Löffel verschieben.
Bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform ist der Stellhebel nicht an einer in der Verlängerung der Achse gelegenen Welle befestigt, sondern er ist um eine senkrecht zur Säewelle liegende Achse drehbar angeordnet. Demgemäß ist senkrecht zur Säewelle a, b eine
Welle p gelagert, von welcher aus die Übertragung der Bewegung des Stellhebels auf die Lagerschalenhälften f, g bzw. auf die Wellenstücke a, b erfolgt. Beispielsweise ist auf der Welle p ein Doppelhebel q angeordnet, weleher mit seinen Enden in entsprechende Ausnehmungen an der Innenseite der Lagerschalenhälften ragt. Bei Verdrehung der Welle p in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles erfolgt die Verschiebung der Wellenstücke in der Richtung der eingezeichneten Pfeile.
Hierbei ist es nur nötig, daß die Welle p Schlitze r der Lagerschalenhälften durchsetzt, um ein seitliches Verschieben derselben zu ermöglichen.
Es könnte auch die Anordnung derart getroffen werden, daß die Welle p mit einem Zahnrad oder mit einem Doppelzahnradsegment ausgestattet ist, welches mit einer Innenverzahnung der Lagerschalenhälften in Eingriff steht. Die Wirkung bleibt immer dieselbe.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Veränderung des Schöpfraumes der Löffel an Löffelscheibensäemaschinen mittels an den Wellenstücken der Säewelle befestigter Ringe gemäß Patent 240730, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (d, d'J von gabelartigen Ansätzen (f, g'J zusammenpassender und gegen Verdrehung gesicherter Lagerschalenhälften (f, g) umfaßt werden, welche mittels eines Handhebels und geeigneter Übertragungsmittel gegeneinander verschoben werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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