DE246717C - - Google Patents

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DE246717C
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coupling
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/36Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means with shackles and hooks, e.g. specially adapted for mine cars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
£ 246717-KLASSE 2Oe. GRUPPE
Kupplung für Grubenförderwagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Dezember 1911 ab.
Bei der Kupplung für Grubenförderwagen gemäß der vorliegenden Erfindung befindet sich in dem am Wagen befindlichen Aufhängemittel eine Kuppelöse, an welche ein Kuppelhaken angelenkt ist, damit man diesen Kuppelhaken in die Kuppelöse des anderen Wagens einhängen kann, nachdem man den an dieser Kuppelöse lose hängenden Kuppelhaken etwas zur Seite geschoben hat.
ίο Gemäß der Erfindung wird nun angestrebt, daß ein selbsttätiges Lösen dieser Kupplung unmöglich gemacht ist, gleichgültig, wie weit sich die beiden mit derartigen Kupplungsorganen versehenen Wagen einander nähern.
Dieser angestrebte Zweck wird dadurch erreicht, daß die Kuppelöse auf einem Teil ihres Umfanges mit einem Verstärkungsansatze versehen ist, damit man den Kuppelhaken, welcher lose auf diesem Ringe befindlich ist, nur nach einer Richtung zur Seite schieben kann, und daß beim Kuppeln diese Verstärkung dem eingehängten Kuppelhaken einen seitlichen Halt gewährt. Ferner ist jeder Kuppelhaken derartig ausgebildet, daß die über den Kuppelring geschobene Öse des Hakens beiderseitig mit Ohren besetzt ist, während das offene Hakenende eine schaufelartige Verbreiterung erhält. Die Wirkung dieser eigentümlichen Hakenausbildung besteht darin, daß, wenn sich die beiden Wagen einander nähern und daher dabei die Gefahr des selbsttätigen Entkuppeins gegeben ist, der lose nach abwärts hängende Haken durch sein Gewicht an dem Ringe, an welchem er hängt, nach abwärts gleitet und so mit einem seiner seitlichen Ohren in die schaufeiförmige Verbreite-40
rung des eingehängten Kuppelhakens greift bzw. sich in diesen hineinlegt und somit eine Verstärkung des. Kuppelringes bildet, die ein selbsttätiges Lösen der Kupplung verhütet.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Kupplung für Grubenförderwagen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt Fig. ι ein derartiges Kupplungsorgan in Seiten- und Fig. 2 in Vorderansicht. Fig. 3 zeigt zwei ineinandergreifende Kupplungsorgane in Draufsicht, und Fig. 4 zeigt eine Kupplung in Seitenansicht, die beiden Wagen einander sehr genähert, wobei ersichtlich ist, wie durch die Neuerung die Gefahr eines selbsttätigen Entkuppeins verringert wird.
An jedem Förderwagen befindet sich unten das Aufhängeglied a, in welchem der Kuppelring δ gelenkig angeordnet ist. Dieser Kuppelring b. ist außerhalb der Mitte mit einer Ver-Stärkung c versehen, und es hängt in jedem Ringe b der Kuppelhaken d derart ' nach abwärts, daß er beim Nichtgebrauch unter den Wagen reicht.
Jeder Kuppelhaken d ist an der Unterseite der Nabe mit seitlichen Ohren e versehen, die nach oben zu abgeschrägt sind, wodurch sie leicht samt dem ganzen Haken zur Seite gedrückt werden können. Der Kuppelhaken d, der in seinem Schaft noch etwas verschwächt ist, wie Fig. 3 in der Draufsicht erkennen läßt, ist an seinem offenen Ende zu einer Schaufel f gestaltet.
Die Wirkung dieser eigentümlichen Ausbildung läßt Fig. 3 und 4 erkennen. Sollen zwei Wagen gekuppelt werden, so wird gemäß Fig. 3 die eine Kuppelöse b angehoben, der
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auf ihr befindliche Kuppelhaken zur Seite geschoben und der Kuppelhaken des anderen Wagens in diesen Ring eingehängt. Ist die Kupplung gespannt, dann scheidet die Gefahr eines selbsttätigen Entkuppeins von selbst aus. Wenn aber die beiden Wagen sich einander sehr nähern, so ist die Gefahr des selbsttätigen Entkuppeins durch diese eigentümliche Hakenausbildung sehr verringert. Wie Fig. 4 er- kennen läßt, fällt beim Aneinanderfahren der beiden Wagen das Ende f des eingehängten Hakens durch sein Eigengewicht am Ringe b nach abwärts. Ferner gleitet aber auch der lose herabhängende Haken d nach abwärts, so daß dessen eines Ohr e sich in die Schaufel/1 legt bzw. zwischen den Ring b und die Schaufel f greift, wie Fig. 4 erkennen läßt, und somit ein Entkuppeln verhütet. Der Haken d hängt naturgemäß nicht vertikal nach abwärts, sondern er greift schräg in die Schaufel des anderen Wagens.
Der Ansatz c des Kuppelringes bildet ein Widerlager nach der anderen Seite hin.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kupplung für Grubenförderwagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kuppelring (b) eine seitlich der Mitte befindliche Verstärkung (c) besitzt, und jeder Kuppelhaken (d) seitlich seiner den Ring (b) übergreifenden öse mit Ohren (e) versehen und am offenen Ende zu einer Schaufel (f) ausgestaltet ist, zum Zweck, durch Einlegen des einen Ohres des herabhängenden Hakens in die Schaufel des gekuppelten Hakens ein selbsttätiges Lösen der Kupplung zu verhüten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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