DE24662C - Maschine, um Fafsdauben selbstthätig zum Fasse zusammenzustellen und während der Zuführung zu biegen - Google Patents
Maschine, um Fafsdauben selbstthätig zum Fasse zusammenzustellen und während der Zuführung zu biegenInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H5/00—Manufacture of tubes, coops, or barrels
- B27H5/08—Finishing barrels, e.g. cutting grooves
- B27H5/10—Trussing or hooping barrels
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Ar
/ Ar?
Zuführung zu biegen.
Im Unterschiede von der seither meist ausgeführten Fafsfabrikationsweise, wonach die entsprechend
vorgearbeiteten Dauben um einen zusammenziehbaren und ausdehnbaren Lehrkern gruppirt, durch denselben ausgebaucht und danach
mit Reifen versehen werden, bewirkt der Erfinder das Zusammenbauen der bereits zugeschnittenen
und gekimmten oder gefalzten Fafsdauben zu Fässern auf im wesentlichen folgendem Wege:
Die einzelnen Dauben werden schon während ihrer Zuführung ausgebaucht, noch ehe
sie auf gewisse, ihre Gruppirung zum Fasse unterstützende Führungsscheiben gelangen; diese
anstatt des gewöhnlichen Lehrkörpers benutzten Scheiben nehmen alsdann sämmtliche zu einem
Fasse gehörigen Dauben auf und erfahren, nachdem Prefsreifen mittelst besonderer verschiebbarer
Rmgsysteme unter elastischem Druck über die Dauben geschoben worden sind, eine
Auseinanderrückung behufs Entfernung der jetzt mittelst Prefsreifen zusammengehaltenen Dauben
aus der Maschine.
Fig. ι und ia sind ein Grundrifs der Maschine;
einzelne Theile erscheinen hierbei im Horizontalschnitt.
Fig. 2 ist ein Schnitt nach x-x-x in Fig. 1
bezw. ia,
Fig. 3 eine Vorderansicht bei weggenommenen einzelnen Theilen,
Fig. 4 ein abgeänderter Theil der Maschine.
Auf der Grundplatte A' der Maschine erheben
sich die Ständer B, in denen die Wellen C C Lagerung finden, Fig. 1, ia und 2. Diese tragen
die entweder frei auf C C drehbaren oder darauf festsitzenden Führungs- und Trägerscheiben
DD* für die Dauben. Auf anderen Ständern E, Fig. ia, ist die Welle F gelagert; dieselbe
bildet einen der Zapfen für einen Rahmen G, welcher andererseits auf dem Zapfen F1
des Ständers E1 drehbar sitzt. Beide Zapfen haben eine gemeinsame geometrische Achse.
Am Rahmen G befinden sich die Führungsschienen H, Fig. ι und 2, welche zur Aufnahme
einer gröfseren Anzahl von Dauben / eingerichtet und befähigt sind, diese nach einander
an die wirksamen Maschinentheile abzuliefern.
Die Aufhängung des Rahmens G erfolgt durch einen gekrümmten Bügel G1, Fig. 3, an
dessen Oese G2 die Zugstange J angreift, sowie
durch den an einem geeigneten Punkt des Maschinengebäudes (bei K1) gelagerten Hebel K.
Eine andere Zugstange, J"1, verbindet den Hebel
K mit einem bei J3 drehbaren Hebel J2;
der diesbezügliche Lagerarm Ji sitzt fest am
Maschinengestell (s. auch Fig. 1). Der Hebel J2 kann durch eine Hubscheibe X in Schwingungen
versetzt werden, welche sich bis zum Rahmen G fortpflanzen.
Auf den Führungsschienen G3 dieses Rahmens G, Fig. i, ruht gleitbar der Schieberrahmen
L L1 mit rückwärts vorspringenden Armen Z2. Die Schiebekante L besagten Rahmens ist rathsam der Krümmung der Dauben
entsprechend gekrümmt. Seine Hin- und Herbewegung erfolgt mittelst Schubstange M und
Kurbel NNx von der Welle F bezw. Riemscheibe
F2 aus, Fig. ia und 2.
In horizontaler Richtung von den Führungsschienen H aus springen Leitschienen G1 Gs
vor; dieselben liegen um nahezu die Dicke einer Daube / über dem Schieberrahmen L,
Fig. 2, und es wird beim Vorstofse des letzteren immer nur eine der Dauben erfafst und
mitgenommen. Die übrigen, in Haufgestapelten
Dauben finden währenddem Unterstützung durch die rückwärts gekehrten Arme L2 des Schieberrahmens
LL1. Da die senkrecht stehenden Rippen G5 G5 der Leitschienen Gi nach vorn
zu um ein Gewisses convergiren, so erfahren die Dauben während des Vorschiebens von
ihrem Vorratsbehälter H bis zu den Führungsscheiben D D:" hin eine Stauchung und bauchen
sich in gewünschtem Grade aus. Hierbei werden sie von den horizontalen Wänden der Führung sicher in dieser gehalten. Die
Führungsschienen Gi erstrecken sich bis nahe zur Senkrechten durch die Achse der Scheiben
D D* vorwärts und endigen so, dafs erst die eine Kante der vorwärts bewegten Daube
zwischen die Ränder erwähnter Scheiben eintritt, und dann die andere Kante. Der Abstand
dieser Ränder der Daubenführungsscheiben entpricht dem Schlufsabstande der Leitschienen G5, und vermöge der durch das
Stauchen der Dauben erweckten Elasticität drücken die Daubenkanten scharf gegen die
Scheibenränder und halten sich dazwischen. Das absatzweise Fortrücken des Scheibenpaares
geschieht mit jeder eine neue Daube zubringenden Bewegung des Schieberrahmens L L\ Am
Gestelltheil Ii befestigte Arme H3, welche vorn schwach gewölbte Griffflächen besitzen, drücken
die Dauben auf die Scheiben D D* auf und bewirken zugleich eine gewisse Bremsung derselben.
Diese Arme federn ein Weniges, um sich geringen Aenderungen des äufseren Durchmessers
der sich bildenden Tonne anpassen zu können.
P und J3* sind seitwärts von den Führungsscheiben D und D* angeordnete, mit Flantschen
P1 versehene Ringe, P2 innerhalb dieser ruhende und elastische Kissen bildende Ringe
aus Kautschuk oder ähnlichem Stoff, sowie Q lose eingelegte Reifen. An einander gegenüberliegenden
Stellen tragen die Ringe P und P* mit V-förmigen Auskehlungen ausgerüstete Gleitstücke
P3, womit ein Verschieben derselben auf den Führungsstangen R, Fig. 2, ermöglicht
wird. Letztere sind die Träger des Ringsystemes und bilden einen Bestandtheil des
Maschinengestelles. Die beiden in der Zeichnung rechtsseitig gelegenen Gleitstücke P3,
Fig. i, stehen mittelst Excenterstangen 5 und und -Bügeln 61 1 in Verbindung mit je einem
Excenter S2, Fig. 3, welches auf der von den Lagern T1 T1 getragenen Hauptwelle T befestigt
ist. Die letztere trägt ferner ein Zahn rad U und wird von der die Antriebsriemscheibe
W1 tragenden Vorgelegewelle W mittelst
Getriebes V zur geeigneten Zeit in Umdrehung versetzt. Weiter trägt die Welle T eine Hubscheibe
X und wirkt mittelst Zapfens X1 bewegend auf die Verbindungsstangen Y (s. auch
Fig. 3) und damit auf den Hebel Z ein. Mit diesem sitzen auf derselben Welle Zx (gelagert
bei Z2) zwei Hebel α α, an deren Zapfen β1«1
diejenigen kurzen Kuppelstangen b b anfassen, welche mit den linksseitigen Gleitstücken P3
und daher mit dem Ringsystem P* in Verbindung stehen. Eine Bewegung der Hauptwelle T
hat mithin eine gleichzeitige Bewegung der Ringsysteme P und P* .zur Folge.
Anstatt, wie oben beschrieben, die Prefsreifen QQ im äufseren Ring P bezw. J3* zu
lagern, würde auch dem Zwecke entsprechen, die Führungsscheiben DD* mit Flantsch D\
Fig. 4, und vorstehendem Rande D2 zu versehen und hierauf die erwähnten Reifen Q zu
schieben. Dieselben bleiben in diesem wie in jenem Falle so lange an ihrem Ort, wie solchen
die Zeichnung angiebt, bis sämmtliche zur Bildung eines Fasses erforderlichen Dauben auf
die Führungsscheiben D D* aufgebrächt worden sind; alsdann erst erfolgt das Ueberschieben
der Reifen Q Q mittelst der Ringsysteme P* P2 und P P2 in noch zu beschreibender
Weise.
Damit dieselben sich nur dann, wenn nöthig, bewegen, sitzt das Rad U für gewöhnlich lose
auf der Welle T und dreht sich auf dieser. Es kann jedoch mit Hülfe einer geeigneten Kupplung
rechtzeitig mit der Welle T verbunden und rechtzeitig wieder von ihr gelöst werden.
Hierzu läfst sich im allgemeinen jede Kupplung benutzen, welche ermöglicht, die Welle T
im geeigneten Augenblick eine Umdrehung machen zu lassen und sie danach wieder in
Stillstand zu versetzen.
Die in der Zeichnung angegebene Kupplung besteht aus einem mit Nase d3 versehenen
Hakenkeile d, welcher in einer Nuth der Hauptwelle, sowie einer damit correspondirenden
Nuth des darüber fassenden Ringes d1 gleitbar liegt. Dieser Hakenkeil d kann im erforderlichen
Augenblick ins Bereich von klauenähnlichen Vorsprüngen c an der Stirnseite der
Nabe von U gerückt werden, und zwar geschieht dies durch eine Feder d2, welche in
eine Rille des Halsringes d1 einspringt und
sich gegen die Nase d3 des Keiles d legt. Für gewöhnlich wird der letztere in der gezeichneten
Stellung, entgegen dem Federdruck d2, erhalten
durch den Keil e eines Hebels e1, welcher hierbei
zwischen den auf der Welle T festsitzenden Halsring d' und die Nase di des Hakenkeiles d
eingeschoben ist. Die Hauptwelle T empfängt nur dann Bewegung, wenn der Hakenkeil d
in das Bereich der Klauen c gebracht wird;
Claims (4)
1. das Verfahren, die Fafsdauben auf ihrem Wege zu den Führungsscheiben D £>*, Fig. 1
und 2, dadurch auszubauchen, dafs sie zwischen convergirenden Seitenflächen Gs G5
des Rahmens G hindurchgeschoben werden;
2. die einander gegenüberstehenden, auf Achsen C C* gelagerten Führungsscheiben D D*,
deren gegenseitiger Abstand so bemessen ist, dafs die in ausgebauchtem Zustande zwischen ihre Ränder eingeführten Dauben
sich durch ihre Elasticität zwischen jenen festgeklemmt erhalten, wobei erwähnte Führungsscheiben
gegen einander verschiebbar eingerichtet sind, derart, dafs ihre gegenseitige Näherung oder Entfernung bewirkt
werden kann;
3. die die Prefsreifen Q Q tragenden Ringsysteme P und P* mit elastischen Einlagen
P2 P2 beiderseits der Führungsscheiben D D* und gleitbar auf feststehenden
Schienen R R angeordnet, so dafs sie sowohl auseinandergerückt (die gezeichnete
Stellung) als auch einander genähert werden können; letzteres zur Aufschiebung der
Prefsreifen Q Q über sämmtliche Dauben und zum festen Zusammenhalt derselben
auch nach ihrem Verlassen der Maschine;
4. in Verbindung mit dem das Auseinanderrücken und Zurückschieben der Ringsysteme
P P''" bewirkenden Mechanismus eine Klauenkupplung zwischen dem Rade U
und der Welle T, bestehend aus den Klauen c an der Nabe jenes Rades und einem auf
der Welle T vermittelst eines Halsringes d1
festgehaltenen, gleichwohl aber darauf verschiebbaren Hakenkeiles d, dessen eine
Nase ds durch Feder d2 in das Bereich
der Klauen c gedrängt wird im Falle des Zurückziehens eines fur gewöhnlich zwischen
der anderen Nase di von d und zwischen d1
eingedrückten Keiles e;
in Verbindung mit den Führungsscheiben DD* der hin- und herbewegte Schieberrahmen
LL1, welcher bei jedem Vorstofs auf jene Scheiben zu eine Daube aus den
Vorrathsrinnen HH derselben entnimmt und sie zwischen den convergirenden Seitenwänden
Gs G5 des Rahmens G hindurchprefst,
hierdurch die Ausbauchung der Dauben während deren Zuführung bewirkend ;
die unter den Führungsscheiben D D* angeordnete schiefe Ebene k zur selbstthätigen
Abführung der die Maschine verlassenden Fässer, Fig. 2;
die Mechanismen zur selbstthätigen periodischen Emporschwingung des den Schieberrahmen
L L' tragenden Hauptrahmens G während des Aufschiebens der Prefsreifen,
nämlich die Combination von Bügel Gx, Verbindungsstangen JJ1, Hebel K und der
auf J2 einwirkenden Hubscheibe X, Fig. 3, oder die schiefen Flächen auf den Gleitstücken
jP3\Pa, zusammenwirkend mit Rollen,
womit sich der Rahmen G auf besagten schiefen Flächen stützt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE24662C true DE24662C (de) |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT24662D Active DE24662C (de) | Maschine, um Fafsdauben selbstthätig zum Fasse zusammenzustellen und während der Zuführung zu biegen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE24662C (de) |
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0
- DE DENDAT24662D patent/DE24662C/de active Active
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