DE246308C - - Google Patents
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- DE246308C DE246308C DENDAT246308D DE246308DA DE246308C DE 246308 C DE246308 C DE 246308C DE NDAT246308 D DENDAT246308 D DE NDAT246308D DE 246308D A DE246308D A DE 246308DA DE 246308 C DE246308 C DE 246308C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F12/00—Parts or details of threshing apparatus
- A01F12/18—Threshing devices
Landscapes
- Threshing Machine Elements (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-~ Ja 246308 KLASSE 45 e. GRUPPE
ANGLO-ÖSTERREICHISCHE BANK in WIEN.
Verfahren und Vorrichtung zum Dreschen von Körnerfrüchten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1910 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Verfahren zum Dreschen von Körnerfrüchten, das darin besteht, daß gegen die Ähren harte
Körner mit entsprechender Energie geschleudert werden.
Solche Körner können von beliebiger Beschaffenheit sein; man wird jedoch mit Vorteil
bereits vorhandene Getreidekörner selbst verwenden, um die ausgedroschenen Körner
ίο nicht mit Fremdkörpern zu vermengen, die
durch weitere Vorrichtungen später wieder ausgeschieden werden müßten.
Um die harten Körner mit der nötigen Energie gegen die Ähren zu schleudern, kann
man sich verschiedener Mittel bedienen, am besten eines Gebläses oder eines Flügelrades.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 in einem
schematischen Aufriß eine Vorrichtung zur Durchführung des neuen Dreschverfahrens,
bei welcher die Dreschkörner mittels eines Luft- oder Dampfstrahlgebläses gegen die
Ähren geschleudert werden, während Fig. 2 einen Aufriß einer Ausführungsform zeigt, bei
welcher an Stelle des Gebläses ein Schleuderrad angewendet wird. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 werden die Halme quer zur
Bewegungsrichtung auf ein endloses Netz (durchbrochenes Band) α gelegt, durch welches
die Ähren unter der Düse b eines Gebläses vorbeigeführt werden.
Vor der Mündung der Düse mündet in den Gebläsestrom der Einfülltrichter c für die auf
die Ähren zu schleudernden Körner. Die in den Gebläsestrom gelangenden Körner werden
mit großer Wucht gegen die auf dem Netze α liegenden Ähren geschleudert und dreschen
diese aus. Das Netz α kann entweder ununterbrochen oder auch ruckweise bewegt werden
; im letzteren Fall ist Gelegenheit gegeben, die vor der Gebläsedüse befindlichen
Ähren, wenn erforderlich, einige Male zu wenden.
Die ausgedroschenen Körner fallen samt den Dreschkörnern durch das Netz α in den
Behälter d, von dem aus ein Teil der Körner durch eine geeignete Fördervorrichtung der
Zuleitung c zugeführt werden kann, um neuerlich als Dreschkörner verwendet zu werden.
Die ausgedroschenen Ähren können von dem Netz α in beliebiger Weise abgehoben, nachher
gerüttelt und weiterbefördert werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist oberhalb des endlosen Netzes α ein Flügelrad
e angeordnet, welches die aus dem Behälter f herabfallenden Körner mit großer Gesch
windigkeit gegen die auf dem Netze α liegenden Ähren schleudert; ein Teil der sich
im Behälter d sammelnden Körner wird durch das Becherwerk g in den Behälter f gehoben.
. . Die konstruktive Ausgestaltung sowohl mit Bezug auf den Zusammenbau als auch auf
die einzelnen Teile läßt selbstverständlich mannigfache Veränderungen zu, ohne über den
Rahmen der vorliegenden Erfindung herauszugehen. So kann an Stelle des endlosen Netzes jede beliebige andere Fördervorrichtung
treten, die geeignet ist, die Ähren unter der Düse vorbeizuführen; ferner kann das Förderband,
nachdem es die Düse passiert hat, noch
in rüttelnde Bewegung versetzt werden, um die Ähren zu wenden, die dann wieder eine
zweite Düse passieren können, um die Ähren auch auf der Kehrseite zu behandeln. Ein
Teil der Gebläseluft kann gleichzeitig dazu benutzt werden, die ausgedroschenen Körner
aus dem Behälter d zu entfernen, sie zu reinigen und sie weiter bis zur Einsackvorrichtung
zu befördern. Hierdurch entsteht im Behälter d ein Unterdruck, welcher gleichzeitig dazu
dient, die auf dem Netz vorbeigeführten Halme auf diesem festzuhalten, so daß die
Ähren dem auf sie einwirkenden Strahl nicht ausweichen können. . .
Es kann aber auch die etwa am Ende eines Schlauches befindliche Düse der Schleudervorrichtung
über die nicht bewegten Ähren hinweggeführt werden. Die Schleudervorrichtung selbst kann in beliebiger Weise ausgestattet
sein, wenn sie nur den Zweck erfüllt, die Körner mit der zum Dreschen erforderlichen
Energie gegen die Ähren zu schleudern.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:
i. Verfahren zum Dreschen von Körner-fruchten, dadurch gekennzeichnet, daß gegen die Ähren harte Körner, gegebenenfalls Getreidekörner selbst, mit entsprechender Energie geschleudert werden. - 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Dampf- oder Luftstrahlgebläses, mittels dessen die harten Körner gegen die Ähren geschleudert werden, wobei entweder das Getreide durch eine geeignete Fördervorrichtung vor der Düse der Schleudervorrichtung oder die etwa am Ende eines Schlauches angeordnete Düse über den Ähren vorbeigeführt werden kann.
- 3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Körner durch ein Schleuderrad gegen die Ähren geworfen werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE246308C true DE246308C (de) |
Family
ID=505199
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT246308D Active DE246308C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE246308C (de) |
-
0
- DE DENDAT246308D patent/DE246308C/de active Active
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