DE245178C - - Google Patents

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DE245178C
DE245178C DENDAT245178D DE245178DA DE245178C DE 245178 C DE245178 C DE 245178C DE NDAT245178 D DENDAT245178 D DE NDAT245178D DE 245178D A DE245178D A DE 245178DA DE 245178 C DE245178 C DE 245178C
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dye liquor
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B3/00Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating
    • D06B3/24Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form
    • D06B3/26Passing of textile materials through liquids, gases or vapours to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing, impregnating of fabrics in roped form in superimposed, i.e. stack-packed, form
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B2700/00Treating of textile materials, e.g. bleaching, dyeing, mercerising, impregnating, washing; Fulling of fabrics
    • D06B2700/10Apparatus for passing fabrics in roped form through bleaching, washing or dyeing liquid, e.g. for continuous treatment
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
2o.März 1883
die Priorität
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Färbekufe mit Umzughaspel, insbesondere zum Färben von Geweben in Strangform, bei der die Farbflotte in einem durch eine durchlochte Zwischenwand gebildeten Räume gemischt und durch einströmenden Dampf erwärmt wird. Die Erfindung kennzeichnet sich insbesondere dadurch, daß die Farbflotte durch die zur Heizung dienende, in der Strömungsrichtung der Flotte geleitete Dampfstrahlen aus dem Mischraum angesaugt und durch ein von falschen Böden und vertikalen Scheidewänden gebildetes Leitungssystem in den Färberaum getrieben und sodann vermittels einer Prellwand auf die zu behandelnde Ware geworfen wird, um dann durch die durchlochte Zwischenwand hindurch von neuem in den Mischraum zu gelangen.
Durch die besondere Anordnung der bestimmten Dampfausströmrichtung und der geneigten falschen Böden bleibt die Strömungsrichtung der Flotte gesichert. Außerdem begünstigt die Neigung der Flächen des unteren falschen Bodens die Strömung der Flotte und vermindert Strudelbildung in der Nähe des Dampfrohrs. Die einzelnen durch die vertikalen Zwischenwände und den unteren falschen Boden geschaffenen Abteilungen verursachen außerdem eine gute Zerteilung der Dampfmenge. Die eingebaute Prellfläche bewirkt ein Ablenken der Farbflotte nach dem Gewebe hin und dadurch ein Umrühren der Flotte.
Die Neigung des aus zwei Flächen gebildeten falschen Bodens k, j ist deshalb vorgesehen, damit das Gewebe nicht über den äußeren Teil dieses Bodens hinausgezogen wird und so etwa den Lauf der Strömung in der Färbeflotte verhindert.
In der Zeichnung ist eine Färbekufe nach vorliegender Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist ein Querschnitt durch die Färbekufe und
Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe, teilweise im Schnitt gezeichnet.
Die Färbekufe besteht im wesentlichen aus einer zumeist aus Holz gearbeiteten Kufe a mit dem Querschnitt eines Trapezes, dessen kleine Basis im Boden der Kufe liegt.
Eine vertikale, mit Löchern c versehene Zwischenwand b teilt die Kufe in zwei ungleich große Räume A und B und liegt auf den vertikalen, auf dem Boden der Kufe angeordneten Zwischenwänden d. Auf den letzteren sind weiterhin eine in dem Räume A liegende, mit Durchlochungen f versehene horizontale Schutzwand e und ein in dem Raum B liegender, von zwei gegeneinander geneigten Flächen g und h gebildeter falscher Boden befestigt. Die Zwischenwände d sind an ihrem einen Ende durch eine Querwand i verbunden, auf welcher ein zweiter falscher Boden aufliegt, der sich über die ganze Länge der Kufe hinzieht und von zwei geneigten Flä-
chen / und k gebildet wird. Eine Prellfläche I ist entlang der Zwischenwand b so befestigt, daß sie mit der letzteren einen spitzen Winkel bildet.
Ein horizontal am Boden der Kufe liegendes Dampfrohr m, das mit horizontalen Löchern η versehen ist, verteilt in der Kufe den durch irgendwelche geeignete Mittel zugeführten Dampf.
ίο Das Einbringen der Farbstoffe in das Bad vollzieht sich in dem Raum A, während das Gewebe in den Raum B eingetaucht und in der Form eines Bandes ohne Ende durch den Haspel ο so bewegt wird, daß es abwechslungsweise die Außenluft und die Farbflotte durchzieht, während es in der Kufe auf dem falschen Boden j,k aufliegt.
Die Wirkungsweise der Färbekufe ist die folgende:
Nachdem die Kufe genügend mit Farbflotte gefüllt ist, welche vorher erwärmt und auf den gewünschten Farbton gebracht wurde, wird das Gewebe eingetaucht und Dampf zugelassen. Die durch die Löcher η aus dem Rohr m austretenden Dampfstrahlen üben eine Zugwirkung auf das in dem Raum A enthaltene Bad aus, wodurch ein Strom im Bade entsteht, der durch Zusammenwirken der Dampfstrahlen und der falschen Böden g, h nach der Zwischenwand i geleitet wird, von wo er sich nach aufwärts bewegt, um sodann, durch die falschen Böden j, k geleitet, in den Färberaum B einzudringen, wo er auf die Prellfläche I stößt, die ihn endlich über das Gewebe hintreibt, welches auf den falschen Boden ./, k aufliegt. Der Strom gelangt nun wieder in den Raum A an seine Ausgangsstelle durch die Löcher c der durchfechten Zwischenwand zurück, von wo er von neuem durch die Dampfstrahlen angesaugt und mittels der Anordnung der Leitung in den Raum B getrieben wird, so daß sich also ein Kreislauf des Bades fortwährend in der durch die Pfeile in der Zeichnung angegebenen Rich-
.45 tung vollzieht, solange als Dampf in die Farbflotte eingelassen wird.
Die Neigung der falschen Böden g und h bezweckt, den Kreislauf des Bades zu begünstigen, indem sie die Entstehung von Wirbeln in der Nähe des Dampfrohres verhindert und dem Strom die geeignete Richtung nach dem Färberaum gibt. Andererseits soll durch die Neigung des Bodens k vermieden werden, daß das Gewebe unterhalb des Bodens / der Strömung des Bades sich entgegenstellt oder dieselbe aufhält.
Die Färbekufe kennzeichnet sich also durch einen tätigen und wirksamen Kreislauf des Bades, der überdies ein gleichmäßiger ist, da die Zerteilung der Dampfzufuhr zufolge An-Ordnung von unabhängigen, durch die vertikalen Scheidewände d unterhalb des falschen Bodens g, h gebildeten Einzelräumen durch Trennen des zu heizenden Bades in vertikale Abteilungen den Kreislauf der ganzen Färbflotte begünstigt. Diese Gleichmäßigkeit des Kreislaufs wie auch das Umrühren, welches von dem Rückstoß des Bades auf der Prellfläche I herrührt, sind wichtige und wertvolle Bedingungen für den Temperaturausgleich und eine nutzbringende und vollständige Verwertung der durch den Dampf gelieferten Wärme.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Färbekufe mit Umzughaspel, insbesondere zum Färben von Geweben in Strangform, bei der die Farbflotte in einem durch eine durchbrochene Zwischenwand gebildeten Räume gemischt und durch einströmenden Dampf erwärmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbflotte durch der Heizung dienende, in der Strömungsrichtung der Flotte geleitete Dampfstrahlen aus dem Mischraume (A) angesaugt und durch ein von falschen Böden (g,h und /, k) und vertikalen Scheidewänden (d) gebildetes Leitungssystem in den Färberaum (B) getrieben und sodann vermittels einer Prellwand (I) auf die zu behandelnden Gewebe geworfen wird, um dann durch die durchlochte Zwischenwand (b) hindurch von neuem in den Mischraum (A) zu gelangen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT245178D 1909-07-21 Active DE245178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742251C (de) * 1940-12-21 1943-11-26 Rudolf Schetty Haspelkuve zum Faerben von Geweben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947605C (de) * 1953-08-01 1956-08-23 Rudolf Then Faerbereimaschinen Faerbeapparat zur Behandlung von Garnstraehnen und anderen Textilguetern

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