DE132913C - - Google Patents

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DE132913C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B5/00Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating
    • D06B5/12Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length
    • D06B5/16Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments
    • D06B5/20Forcing liquids, gases or vapours through textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing impregnating through materials of definite length through yarns, threads or filaments through hanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Ve 132913 KLASSE 8 α.·
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. November 1900 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Strä'hngarnfä'rbmaschine, bei welcher die Färbflüssigkeit in beständigem Kreislauf durch das in Strähnen aufgehängte Garn hindurchgetrieben wird. Durch eine senkrechte Scheidewand ist der Bottich in bekannter Weise derart abgetheilt, dafs in dem einen Theile die Garnsträhne untergebracht werden können, während in dem anderen Theile die Vorrichtung zum Durchtreiben der Flotte sich' befindet. Letztere wird in der ganzen Breite des Bottichs über die das Garn von der Bewegungsvorrichtung trennende verticale Scheidewand hinweggeführt. Das Wesentliche und Neue besteht nun in der besonderen Ausbildung des Bodens des die Garnsträhne aufnehmenden Theiles des Bottichs. Dieser Boden ist nämlich in der Weise mit Oeffnungen versehen, dafs die in der Nähe der verticalen Scheidewand, wo die Saugwirkung am gröfsten ist, befindlichen Oeffnungen entweder einen gröfseren Abstand von einander oder einen kleineren Durchmesser als die nach dem entgegengesetzten Ende dieses Bottichtheiles hin gelegenen Oeffnungen besitzen. Hierdurch wird erreicht, dafs die Flotte aus der die Garnsträhne enthaltenden Abtheilung gleichmäfsig an allen Stellen abgesogen und daher ein gleichmäfsiges Färben der Garnsträhne an den verschiedenen Theilen des Bottichs gesichert wird. Diese Wirkung kann noch durch' eine über den Garnsträhnen angeordnete horizontale Scheidewand erhöht werden, in welcher über jedem .Garnsträhn je eine Durchflufsöffnung angebracht ist, durch welche die Farbflotte direct von oben auf den Garnsträhn geleitet wird. Es wird hierdurch das durch die Bodenöffnungen herbeigeführte gleichmäfsige Absaugen der Flotte durch eine durch die Oeffnungen in der oberen abschliefsenden Scheidewand herbeigeführte gleichmäfsige Zufuhr der Flotte unterstützt.
Die Färbmaschine ist in Fig. 1 in Oberansicht und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt, Fig. 3 ist ein verticaler Querschnitt nach Linie a-a von Fig. 2, Fig. 4 ist ein verticaler Querschnitt nach Linie b-b von Fig. 2. Fig. 5 zeigt den . zur Aufnahme der Garnsträhne dienenden Rahmen in schaubildlicher Darstellung, Fig. 6 zeigt einen Querschnitt durch den Rahmen.
Der äufsere Behälter 1 der Färbmaschine hat, wie auf der Zeichnung dargestellt, zweckmäfsigerweise eine viereckige Form und ist durch eine verticale Scheidewand 4 in zwei Abtheilungen 2 und 3 getheilt, von denen 2 zur Aufnahme des zu färbenden Garnes dient, während in der bedeutend kleineren Abtheilung 3 die Vorrichtung angebracht ist, durch welche die Farbflotte in beständigem Kreislauf durch den Behälter 1 getrieben wird. Die Abr theilung 3 wird durch eine horizontale Scheidewand 5 in zwei Abtheilungen getheilt. In der Scheidewand sind bei dem dargestellten Beispiel zwei Oeffnungen vorgesehen, in denen Flügelräder 6 liegen, die an den unteren Enden von verticalen Wellen 7 befestigt sind. Letztere sind mittelst der Lager 8 an einem Rahmen 9 angebracht, der von dem Querbalken 10 getragen wird. Anstatt zweier Flügelräder kann auch nur ein einziges benutzt werden oder es
können auch mehr als zwei zur Verwendung kommen. Der Antrieb der Flügelräder erfolgt von der auf der horizontalen Welle 13 befestigten Riemscheibe 14 mittelst der Kegelräder 12 und 11.
Die Scheidewand 4 reicht nicht bis an die obere und untere Kante des Bottichs 1. Von dem Boden ist sie so weit entfernt, dafs eine Durchflufsöffnung geschaffen wird, durch welche die Flüssigkeit aus der Abtheilung 2 in die Abtheilung 3 strömen kann, so dafs die Farbflotte bei der Thätigkeit der Flügelräder 6 in beständigem Kreislauf aus der Abtheilung 2 unter der Scheidewand 4 hindurch in die Abtheilung 3 gesaugt und aus dieser wieder über die Scheidewand 4 hinweg in die Abtheilung 2 getrieben wird, in welcher das zu färbende Garn enthalten ist.
Die zu färbenden Garnsträhne werden von einem Rahmen 18 getragen, welcher aus zwei Seitenschienen 19 besteht, an welchen mittelst der senkrechten Schienen 20 die Querbalken 21 befestigt sind, welche, auf :den-,oberen Rändern des Behälters 1 liegen, wie aus Fig. 1 und 4 zu ersehen ist. An den Querbalken sind Bügel 22 befestigt, in welche die Haken der Hebevorrichtung eingreifen, mittelst welcher der ganze Rahmen gehoben oder gesenkt werden kann. Die zur Aufnahme der Garnsträhne, dienenden Querstäbe 23 haben zweckmäfsigerweise, wie aus Fig. 2 und 6 zu ersehen, einen rechteckigen Querschnitt und sind in Oeffnungen 24 der Seitenschienen des Rahmens 18 eingepafst. Diese Oeffnungen sind ein wenig gröfser als die Querstäbe, so dafs diese, wie in Fig. 6 dargestellt, leicht aus dem Rahmen herausgenommen werden können. In einigen Fällen können die Stäbe auch einen runden Querschnitt haben, es ist jedoch die erste Anordnung vorzuziehen. '
Auf den Seitenschienen des Rahmens 18 ist eine Anzahl von Latten 25 befestigt, welche in einem solchen Zwischenraum von einander angeordnet sind, däfs über jedem Querstab 23 eine Durchflufsöffnung liegt, wie aus Fig. 2 zu ersehen. Diese Anordnung hat den Zweck, die Farbflotte bei ihrem Kreislauf gleichmäfsig zu vertheilen und zu bewirken, dafs alle Garnsträhne gleichmäfsig von der kreisenden Farbflotte getroffen werden, was bei den bisher bekannten Färbmaschinen nur schwer zu erreichen ist.
Um die Farbflotte in dem Behälter 2 gleichmäfsig zu vertheilen, ist eine mit Durchflufsöffnungen versehene untere Scheidewand 15 vorgesehen und die Durchflufsöffnungen dieser . Scheidewand sind so angeordnet, dafs die Farbflotte nicht das Bestreben hat, sich in unmittelbarer Nähe der Scheidewand 4 zu bewegen, sondern gleichmäfsig durch die ganze Abtheilung 2 vertheilt wird. Zu diesem Zwecke sind, wie aus Fig. 2 zu ersehen, die Durchflufsöffnungen der Scheidewand 1 5 in der Nähe der Scheidewand 4 weiter von einander entfernt, als nach dem anderen Ende des Behälters ι zu. Derselbe Zweck kann aber auch dadurch erreicht-werden, dafs man bei gleichem Abstande der Durchflufsöffnungen von einander diese in der Nähe der Scheidewand kleiner macht, als nach dem anderen Ende des Behälters zu. Die Durchflufsöffnungen können aus Löchern bestehen, die durch die Scheidewand 15 hindurchgebohrt sind, oder es kann letztere auch aus einzelnen Brettern hergestellt werden, die in bestimmtem Abstand von einander angeordnet werden.
Um die Farbflotte in der gewünschten Weise erhitzen zu können, ist in dem unteren Theil der Abtheilung 3 eine Dampfschlange 16 angeordnet, deren Rohrleitung mit einem Ventil 17 versehen ist, so dafs man den in die Schlange strömenden Dampf genau regeln kann. Der obere Theil einer jeden Windung der Rohrschlange ist durchlöchert, so dafs der Dampf in derselben Richtung in die Farbflotte austritt, wie diese von den Flügelrädern 6 bewegt wird.
Mittelst der beschriebenen Einrichtung kommt die Farbflotte zunächst mit den Theilen des Garnes in Berührung, welche direct oberhalb der Querstäbe liegen, bewegt sich dann zwischen den auf den Querstäben aufgehängten Garnsträhnen, tritt durch die Oeffnungen der Scheidewand 15 in den unteren Theil des Behälters 1, wird aus diesem durch die Flügelräder 6 in den Theil 3 gesaugt und dann wieder über den oberen Rand der Scheidewand 4 hinweg in die Abtheilung 2 getrieben. Infolge dieses Weges der kreisenden Farbflotte ist es nicht nothwendig, den unteren Theil der Garnsträhne mit einem besonderen Spanngewicht zu versehen, da die nach unten gerichtete Strömung der Farbflotte das Bestreben hat, die Garnsträhne in senkrechte Stellung zu bringen, so dafs ein Verwickeln derselben ausgeschlossen ist. .
In manchen Fällen kann auch ein Rahmen benutzt werden, durchweichen der obere und untere Theil der Garnsträhne gleichzeitig eingespannt'wird, und die Farbflotte kann dann in der entgegengesetzten Richtung circuliren. Die zuerst beschriebene Anordnung ist jedoch vorzuziehen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Garnfärbmaschine, bei welcher die in beständigem Kreislauf durch das in Strähnen aufgehängte Garn hindurchgetriebene Färbflüssigkeit in der ganzen Breite des Bottichs über die das Garn von der Bewegungsvorrichtuns trennende verticale" Scheide-
    wand hinweggeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs die Abtheilung zur Aufnahme der Garnsträhne mit einem unteren durchlöcherten Boden versehen ist, dessen Oeffnungen in der Nähe der verticalen Scheidewand entweder einen gröfseren Abstand von einander oder einen kleineren Durchmesser haben als nach dem entgegengesetzten Ende der Abtheilung hin, zum Zwecke, die kreisende Farbflotte über die ganze Länge der Abtheilung gleichmäfsig zu vertheilen.
  2. 2. Garnfärbmaschine der unter i. angegebenen Art, dadurch gekennzeichnet, dafs über den Garnsträhnen eine horizontale Scheidewand angeordnet ist, in welcher über jedem Garnsträhn je eine Oeffnung angebracht ist, durch welche die Farbflotte direct von oben auf die Garnsträhne geleitet wird, so dafs die Garnsträhne durch die sich senkrecht nach unten bewegende Farbflotte in verticaler Stellung erhalten werden, ohne dafs hierfür besondere untere Spanngewichte erforderlich wären.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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