DE24371C - Neuerung an Niederschraubventilen - Google Patents

Neuerung an Niederschraubventilen

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Publication number
DE24371C
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Germany
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valve
screw
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piston
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Active
Application number
DENDAT24371D
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English (en)
Original Assignee
J. FLEISCHER in Cöln, Rosenstr. 27
Publication of DE24371C publication Critical patent/DE24371C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/50Mechanical actuating means with screw-spindle or internally threaded actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
JOHANNES FLEISCHER in KÖLN. Neuerung an Niederschraubventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1883 ab.
Die Neuerung betrifft einen eigentümlich construirten Aufsatz für Niederschraubventile zur Anbringung an dem unter No. 16024 patentirten Druckregulator für verdichtete Gase .und hat den Zweck, bei einer erforderlichen Reparatur irgend eines Apparates oder der Gasleitung die vom Recipienten kommenden stark gespannten Gase abzusperren, um den schadhaften Theil auswechseln oder wieder herstellen zu können, ohne dafs es nöthig wäre, das noch vorhandene Gas abzulassen.
Fig. ι zeigt einen Schnitt nach der Linie a-ß, Fig. 3 die Oberansicht des Ventiles; die Fig. 2 und 4 veranschaulichen ein ähnliches Ventil, und zwar , ist Fig. 4 eine Oberansicht, Fig. 2 ein Schnitt nach γ-b.
In dem Aufsatz b, welcher mittelst Flantsches auf dem Ventilgehäuse α sitzt, befinden sich die an ihrer Berührungsstelle 1, 1 dicht auf einander geschliffenen Einsatzstücke c und d. Letzteres ist auch an der die obere, innere Fläche des Aufsatzstückes b berührenden Stelle 2, 2 aufgeschliffen. Hier wird die Dichtung noch befördert durch den auf die Wandungen des Hohlraumes zwischen der Kolbenführungsstange und dem Einsatzstück d wirkenden Gasdruck, dessen Richtung durch die Pfeile angedeutet wird.
In dem oberen, ungefähr bis zu einem Viertel seines Inhaltes ausgefüllten Theil des Aufsatzes b befindet sich der aus einer weichen Legirung, z. B. Zinn und Antimon, hergestellte Dichtungsring i.
Das Einsatzstück d ist mit einem auf dem schraubenförmigen Theil der Ventilstange e gehenden Muttergewinde versehen und ragt mit seinem oberen, zur Aufnahme eines geeigneten Schlüssels bestimmten Ende in den hohlen Kopf des Aufsatzstückes b.
Am unteren, glatten Theil der Ventilstange sitzt der Stahlstift o, welcher in einer senkrechten Nuth des nach dem Innern von c vorspringenden Randes auf- und abgleitet und dadurch eine senkrechte Führung des Ventiltellers herstellt und ein Drehen desselben verhindert, wenn das Einsatzstück d gedreht wird.
Die in die untere Ventilfläche eingesetzte Kupferscheibe ν ist auf dem erhöhten, mit halbkreisförmigem Querschnitt versehenen Rand des Ventilgehäuses α aufgeschliffen, wodurch eine haltbare Dichtung gebildet wird, wenn das Ventil in geschlossenem Zustande sich befindet.
Durch die oben beschriebene Vorrichtung ist für Gase von mehr als Atmosphärendruck ein Ventil geschaffen, welches durch Einflufs des in dasselbe einströmenden Gases bei jeder Stellung des Abschlufskolbens vollkommen dicht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das beschriebene und in der Zeichnung dargestellte Niederschraubventil für hohen Druck, gebildet aus dem auf einem Ventilgehäuse a befestigten Aufsatz b, dem mit einer inneren Längsnuth versehenen Einsatzstück d mit dem Stahlstift 0, dem Kolben e und dem' Metallring i, welches Ventil durch Einflufs des in dasselbe einströmenden gespannten Gases bei jeder Stellung des Abschlufskolbens e vollkommen dicht schliefst, sowohl in der Anwendung an dem unter No. 16024 patentirten Gasdruckregulator, als auch zu anderen Absperrungszwecken.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRÜCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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