DE242564C - - Google Patents
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- Publication number
- DE242564C DE242564C DENDAT242564D DE242564DA DE242564C DE 242564 C DE242564 C DE 242564C DE NDAT242564 D DENDAT242564 D DE NDAT242564D DE 242564D A DE242564D A DE 242564DA DE 242564 C DE242564 C DE 242564C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/56—Making tipping materials, e.g. sheet cork for mouthpieces of cigars or cigarettes, by mechanical means
- A24C5/58—Applying the tipping materials
- A24C5/583—Applying the tipping materials to a continuous web of cigarette paper
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Labeling Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- M 242564 KLASSE 79 b. GRUPPE
in DRESDEN-LÖBTAU.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1909 ab.
Das allgemein übliche Verfahren zur Zuführung des Belagstreifens zur Anpreßstelle
bei Vorrichtungen zum stellenweisen Belegen von Hülsenstreifen (Zigarettenpapierstreifen)
mit Blattmetall o. dgl. besteht darin, daß von einer Spule, auf welche der mit einer Packpapierunterlage
versehene Belagstreifen (Blattgold o. dgl.) aufgewickelt ist (sogenannte Bobine)
der Belagstreifen samt Unterlage mit
ίο Hilfe von absatzweise bewegten Walzenpaaren
o. dgl. Vorrichtungen angewickelt und der Anpreßstelle zugeführt wird, wo die Vereinigung
des vorher zugeschnittenen Belagstreifens mit dem Hülsenstreifen stattfindet.
Demgegenüber besteht das neue Verfahren darin, daß der mit einer Packpapierunterlage
versehene Belagstreifen mit Hilfe eines besonderen Zubringungsstreifens geführt wird,
welcher, durch mechanische Mittel absatzweise bewegt, den Belägstreifen samt der Unterlage
mitnimmt und durch die Abschneidevorrichtung hindurch der Anpreßstelle zuschiebt,
selbst aber vor der Abschneidevorrichtung nach unten abgeleitet wird und allein von den
den schrittweisen Vorschub bewirkenden Mitteln (Walzen) erfaßt wird. Dadurch wird erreicht,
daß der Belagstreifen auf seinem Wege von der Bobine zu der Anpreßstelle — abgesehen
selbstverständlich von dem Angriff der Schneidmesser — überhaupt nicht berührt
wird, also auch keine Verletzungen oder Verschiebungen auf der Unterlage erleiden kann.
Im übrigen aber erfährt der dem Belagstreifen als Unterlage dienende Packpapierstreifen keine
Beanspruchungen mehr. Das ist insofern für ein stetiges und gleichmäßiges Arbeiten wertvoll,
als es bisher, wo der Unterlagstreifen zum Fördern herangezogen wurde, häufig zum
Zerreißen des Streifens kam, was eine Betriebsstörung unbedingt zur Folge hatte.
Zweckmäßig wird der Zubringungsstreifen zusammen mit dem Belagstreifen und seiner
Unterlage auf eine Spule aufgewickelt, um durch schrittweises Abwickeln dieser Spule mittels
der auf den Zubringungsstreifen wirkenden Vorschubvorrichtung den Belagstreiferr
durch die Abschneidevorrichtung hindurch der Anpreßstelle zuzuführen.
Eine Vorrichtung zur Ausübung dieses Verfahrens ist auf der Zeichnung dargestellt.
Auf-der Spule α ist der Zubringungsstreifen c
zusammen mit dem Belagstreifen δ aufgewickelt. Der Zubringungsstreifen c wird über eine wagerechte
Fläche t hinweggeführt, dann nach unten abgeleitet und zwischen dem Walzenpaar
d d' hindurch weitergeführt. Die Walzen d d' bewirken einen schrittweisen Vorschub des
Zubringungsstreifens c.
Der von dem Zubringungsstreifen mitgeführte Belagstreifen b, welcher das Belagmaterial
e trägt, wird durch die Abschneidevorrichtung hindurch der Anpreßstelle zugescho-
ben, die in bekannter Weise aus einem Walzenpaar besteht, über dessen oben liegende
Walze der in regelmäßigen Abständen mit Klebstoff versehene Hülsenstreifen s hinweggeführt;
das zugeschnittene Belagmaterial wird samt seiner Unterlage durch die untere Walze
im geeigneten Augenblick gegen den Hülsenstreifen gepreßt.
Der Hülsenstreifen s ist hinter der Anpreßstelle scharf nach oben abgebogen, so daß das
Unierlagsblättchen b' hinter der Anpreßstelle fortgeschnellt wird.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Verfahren zur Zuführung des Belagstreifens zur Anpreßstelle bei Vorrichtungen zum stellenweisen Belegen von Hülsenstreifen mit Blattmetall o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer PackpapjHfunterlage (b) versehene Belagstreifen (e) (Blattgold o. dgl.) mit Hilfe eines besonderen Zubringungsstreifens (c) zugeführt wird, welcher, durch mechanische Mittel absatzweise bewegt, den Belagstreifen samt seiner Unterlage mitnimmt und durch die Abschneidevorrichtung hindurch der Anpreßstelle zuschiebt, selbst aber vor der Abschneidevorrichtung nach unten abgeleitet und allein von den den schrittweisen Vorschub bewirkenden Mitteln (Walzen o. dgl.) erfaßt wird.
- 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zubringungsstreifen (c) zusammen mit dem Belagstreifen (e). und seiner Unterlage (b) auf eine Spule (a) aufgewickelt ist. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE242564C true DE242564C (de) |
Family
ID=501759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT242564D Active DE242564C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE242564C (de) |
-
0
- DE DENDAT242564D patent/DE242564C/de active Active
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