DE2425246C2 - Vorrichtung zum Erden einer Eisenbahnschiene - Google Patents
Vorrichtung zum Erden einer EisenbahnschieneInfo
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- DE2425246C2 DE2425246C2 DE19742425246 DE2425246A DE2425246C2 DE 2425246 C2 DE2425246 C2 DE 2425246C2 DE 19742425246 DE19742425246 DE 19742425246 DE 2425246 A DE2425246 A DE 2425246A DE 2425246 C2 DE2425246 C2 DE 2425246C2
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Links
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- 230000002035 prolonged effect Effects 0.000 description 1
Description
35
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Erden einer Eisenbahnschiene mit einer in einem Bügel geführten
Spindel und nut die Schiene kontaktierenden Schneiden.
Bei einer solchen bekannten Vorrichtung (DT-PS 12 30 876) sind am vorderen Ende einer Schraubspindel
Schneiden vorgesehen, die isolierende Schichten an dem Schienensteg abfräsen, wenn die Spindel auf den
Schienensteg zu geschraubt wird. Als Widerlager dient ein unter dem Schienenfuß durchgeführter Schenkel
des Bügels, der sich an dem Schienenfuß an der anderen Seite der Schiene abstützt. Nachteilig ist hierbei,
daß zum Ansetzen der Vorrichtung der Schienenfuß freigemacht werden muß, indem z. B. der Schotter entfernt
wird, und daß die Vorrichtung an Stellen, an denen der Schienenfuß von unten überhaupt nicht zugänglich
ist. nicht angesetzt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor- JS
richtung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die in einfacher Weise eine Kontaktierung einer Eisenbahnschiene
erlaubt, ohne den Schienenfuß freilegen zu müssen. Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß jeweils
eine obere und eine unlere Schneide, die an der unteren Schrägfiäche des Kopfes bzw. der oberen Schrägfliiche
des Fußes an einer Seite der Schiene angreifen, unter Abstützung an dem Schienensteg durch die Spindel
spreizbar sind. Durch diese Lösung wird erreicht, daß die Schiene nur von einer Seite an den Steg angesetzt
wird und sich dort selbst hält. Die Schneiden kerben sich beim Spreizen in die Schrägflächen des Fußes und
des Kopfes ein und ergeben somit ein Widerlager für die Vorrichtung. Der Spreizdruck wird durch Verschieben
der Spindel erzeugt.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist am vorderen
Ende der Spindel eine Platte angebracht, an der mit den Schneiden versehene Nocken schwenkbar gelagert
sind. Dabei können sich die Schenkel des Bügels an dem Schienensteg abstützen. Vorzugsweise greifen
die Nocken durch Ausnehmungen des Bügels.
Die Spindel kann durch einen Hebel über eine Ratsche verschiebbar sein.
Um ein stabiles Kontaktverhalten der Vorrichtung
auch bei längerzeitiger Beanspruchung aufrechtzuerhalten, kann zwischen dem Bügel und einer auf der
Spindel sitzenden Gewindebuchse ein Tellerfederpaket liegen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist abgesehen von der einfachen Montageart deshalb noch vorteilhaft,
weil sie Hochstrombelastungen standhält.
Desweiteren können die freiliegenden Schneiden jederzeit
auf ihren einwandfreien Zustand überprüft werden. Eine besondere Reinigung der Kontaktschneiden
entfällt. Wenn die Kontaktschneiden abgenutzt sind, können sie nachgeschliffen oder ausgewechselt werden.
Ansonsten besitzt die Vorrichtung keine Verschleißteile.
Eine beispielhafte Ausführungsform der Erfindung
wird an Hand der Zeichnung beschrieben, in der ist.
F i g. 1 eine teilweise geschniuene Seitenansicht der an eine Eisenbahnschiene angesetzten Vorrichtung und
F i g. 2 eine Vorderansicht des Bügels, der Platte und der gerade gestellten Nocken.
Die Vorrichtung dient zum Kontaktieren bzw. Erden der Eisenbahnschine 1, und zwar im Bereich des Steges
2. Die Vorrichtung enthält einen Bügel aus einem loch 3 und den beiden Schenkeln 4 und 5. In dem Joch 3 ist
eine Spindel 6 geführt. Ihr vorderes Ende tritt in ein Loch 8 einer Platte 7 ein und ist darin festgelegt. Die
Platte 7 weist eckige Ausnehmungen 9 und 10 auf, in denen die Nocken 11 und 12 mit den Schneiden 13 und
14 schwenkbar gelagert sind, und zwar mittels der BoI-7.C11
15 und 16. Die Nocken 1! und 12 greifen durch Ausnehmungen 17 und 18 'n den Schenkeln 5 und 4 des
Bügels und stützen sich an den Kanten 19 und 20 der Ausnehmungen ab.
Auf der Spindel 6 sitzt ein Kabelschuh 21 für die abgehende Erdleitung. Unier Zwischenschaltung einer
Unterlagscbeibe 22 folgt tin Tellcrfederpaket 23, das
sich andererseits an einer Gewindebuchse 24 abstützt, die auf ein Außengewinde der Spindel 6 aufgesehraubt
ist. Mit der Gewindebuchse 24 steht die Ratsche 25 in Verbindung, an welcher der Hebel 26 angebracht ist.
Zum Ansetzen der Vorrichtung werden die Stirnseiten der Schenkel 4 und 5 des Bügels an den Steg 2 der
Schiene 1 angelegt. Durch Hin- und Herbewegen des Hebels 26 wird über Ratsche 25 und Gewindebuchse 24
die Spindel zurückgezogen, wobei die Nocken 11 und 12 relativ zu der Platte 7 weiter in ihre gestreckte Stellung
schwenken und sich dabei durch Gleiten auf den Kanten 19 und 20 des Büge!«, gegeneinander spreizer,.
Hierbei kerbt sich die Schneide 13 in die Schrägfläche 27 des Schienenfußes ein, während sich die Schneide 14
in die Schrägfläche 28 des Schienenkopfes einkerbt. Die Schneiden 13 und !4 wiiken somit als Widerlager
für die Vorrichtung, aber zugleich auch neben den Stirnseiten der Schenkel 4 und 5 des Bügels als stromübertragende
KontaktierungMTiittel.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Erden einer Eisenbahnschiene mit einer in einem Bügel geführten Spindel und
mit die Schiene kontaktierenden Sehneiden, d a durch gekennzeichnet, daß jeweils eine
obere (14) und eine untere (13) Schneide, die an der unteren Schrägfläche (28) des Kopfes bzw. der oberen
Schrägfläche (27) des Fußes an einer Seite der to Schiene (1) angreifen, unter Abstützung an dem
Schienensteg (2) durch die Spindel (6) spreizbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am vorderen Ende der Spindel (6) eine
Platte {7) angebracht ist, an der mit den Schneiden (13. 14) versehen? Nocken (11. 12) schwenkbar (15,
16) gelagert sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Schenkel (3. 4) des Bii- *o
gels an dem Schienensteg (2) abstützen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3. dadurch
gekennzeichnet, daß die Nocken (11, 12) durch Ausnehmungen
(17, 18) der Bügel (5. 4) greifen.
5 Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (6) durch
einen Hebel (26) über eine Ratsche (25) verschiebbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Bügel
(3. 4. 5) und einer auf der Spindel (6) sitzenden Gewindebuchse
(24) ein Tellerfederpaket (23) liegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425246 DE2425246C2 (de) | 1974-05-24 | Vorrichtung zum Erden einer Eisenbahnschiene |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19742425246 DE2425246C2 (de) | 1974-05-24 | Vorrichtung zum Erden einer Eisenbahnschiene |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2425246B1 DE2425246B1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2425246A1 DE2425246A1 (de) | 1975-11-20 |
| DE2425246C2 true DE2425246C2 (de) | 1976-07-01 |
Family
ID=
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