DE2425237A1 - Organophosphorverbindungen - Google Patents
OrganophosphorverbindungenInfo
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Description
D R.-I N G. H. FINCKE
Dl PL-I NG. H. BOHR DIPL.-ING. S. STAEGER
Fernruft '16 60 iO
.Telegramme: Claims München
Postscheckkonto: Mönchen 270 44-802
Bankverbindung
Bayer. Vereinsbonk MOnchen, Konto 620 404
25505 - Dr.E/hr
Mappe No Qg gg pp.261
8 MÜNCHEN 5, Müllerstraße 31
. Mal
IMPERIAL CHEMICAL INDUSTRIES LIMIO)ED,
London, Grossbritannien
Α^ ^n
Priorität; 25» Mai 1973, GROSSBRITAMTIEN Nr. 25207/73
Die Erfindung bezieht sich auf neue Ofganophosphorverbin-düngen,
Verfahren zur Herstellung derselben, diese enthaltende Stoffzusammensetzungen sowie Verfahren zur Bekämpfung
von Schädlingen.
Geraäss der Erfindung werden Verbindungen der Forir.el
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ORIGINAL INSPECTED
NR1R2
vorgeschlagen, worin X Schwefel oder Sauerstoff bezeichnet, Y und Z Alkoxy bezeichnen, das 1 bis 4- Kohlenstoff atome enthält,
E und R Alkyl bezeichnen, das 1 bis 4 Kohlenstoffatome
enthält,und R- Wasserstoff oder Halogen ist.
Bevorzugte Verbindungen gemäss der Erfindung sind solche
der oben angegebenen Formel, worin X Sauerstoff oder Schwefel ist, Y und Z beide Methoxy oder.Äthoxy bezeichnen
IP -^
und R und R sowohl Methyl oder Äthyl sind und R Wasserstoff
oder Chlor bezeichnet.
Besondere Beispiele von Verbindungen gemäss der Erfindung
sind diejenigen der folgenden Tabelle i, worin die je-
1 2 3
weiligen V/erte für R ,R , R , X, Y und Z angegeben sind.
weiligen V/erte für R ,R , R , X, Y und Z angegeben sind.
| Tabelle 1 | R1 | R2 | r3 | X | T | Z | |
| CH, | CH3 | H | s | • 0CH3 | OCH, j |
||
| Verbindung Hr. | CH, | 'CH3 | H | S ■ |
nc υ | OC2H5 | |
| 1 | CH3 | CH | H - | ο | OC_HC 2 5 |
OC2H5 | |
| 2 | C2H5 | C2H5 | H | s | OC2H5 | OC2H5 | |
| - ' 3 | CPH5 | C2H5 | H | S | OCH3 | OCH, J I |
|
| CH, | CH | Cl | S | OC„HC | OC-H^ '· 2 0 [ |
||
| 5 | |||||||
| 6 • |
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_ 3 —
Die erfindungsgemässen Verbindungen können dadurch., hergestellt
werden, dass eine Verbindung der Formel
NR1R2
oder ein Alkalimetallsalz derselben mit einer Verbindung der
Formel
Y-P-Q
behandelt wird, worin Q ein Halogenatom, vorzugsweise ein
1 2 3 Chlor- oder Bromatom ist und R ,R , Ή , X, Y und Z die
oben angegebenen Bedeutungen haben.
Das Verfahren kann in einem nicht-reagierenden Verdünnungsoder Lösungsmittel und in Gegenwart einer Base durchgeführt
werden.
Die erfindungsgemässen Verbindungen können an sich zur Bekämpfung von Schädlingen verwendet v/erden, sie werden
jedoch vorzugsweise in Form von Stoffzusammensetzungen an gewendet, welche neben der erfindungsgemässen Verbindung
noch ein Verdünnungs- oder Trägermittel·enthalten.
Gemäss einem weiteren Merkmal der Erfindung werden also
auch Schädlingsbekämpfungsmittel-Stoffzusammensetzungen
409850/1163
vorgeschlagen, welche als einen Wirkstoff eine Verbindung
der Formel
r1R2
12 3 * enthalten, worin X, Γ, Z, R , R und R^ die oben angegebenen
Bedeutungen haben, und dieser Wirkstoff in Verbindung mit einem Verdünnungs- oder Trägermittel angewendet wird.
Vorzugsweise bestehen die Schädlingsbekämpfungsmittel-Stoff zusammensetzungen gemäss der Erfindung aus irgendeinem
Wirkstoff aus den Verbindungen der Tabelle 1 in Verbindung mit einem Verdünnungs- oder Trägermittel.
Die Stoffzusammensetzungen können in Form von körnigen
Pulvern verwendet werden, worin der Wirkstoff von einem porigen körnigen Material, wie beispielsweise Bimsstein,
absorbiert ist.
Gewünschtenfalls können die Stoffzusammensetzungen auch in
Form von flüssigen Präparaten vorliegen, welche als Tauchoder Sprühmittel verwendet werden, und die im allgemeinen
wässrige Dispersionen oder Emulsionen des Wirkstoffes in Gegenwart von einem oder mehreren Netzmitteln, Dispergiermitteln
oder Emulgiermitteln sind. Diese Stoffzusammensetzungen
werden dadurch hergestellt, dass der Wirkstoff in einem geeigneten Lösungsmittel, beispielsweise einem
ketonischen Lösungsmittel, wie Diacetonalkohol, aufgelöst
und die so erhaltene Mischung in Wasser eingebracht wird, welches ein oder mehrere bekannte Netz-, Dispergier- oder
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Emulgiermittel enthält.
Die Stoffzusammensetzungen, welche in Form von wässrigen
Dispersionen oder Emulsionen verwendet werden, werden im allgemeinen in Form von Konzentraten geliefert, welche
einen hohen Anteil an dem Wirkstoff oder den Wirkstoffen
enthalten, wobei diese Konzentrate vor der Verwendung mit Wasser verdünnt werden. Solche Konzentrate sind häufig
erforderlich, um längere Lagerperioden zu überstehen, so
dass sie sich nach der Lagerung mit Wasser verdünnen lassen, um wässrige Präparate, zu bilden, welche eine genügende
Zeit lang homogen bleiben, um durch übliche Sprüheinrichtungen angewendet werden zu können. Die Konzentrate können
10 bis 85 Gew.-# an dem aktiven Bestandteil oder Bestandteilen
enthalten.'Wenn.sie zwecks Herstellung wässriger
Präparate verdünnt werden, so können solche Präparate unterschiedliehe Mengen an dem aktiven Bestandteil enthalten,
was von dem jweiligen Zweck abhängt, für den sie
verwendet werden sollen.
Für die Anwendung in der Landwirtschaft und Gartenbau kann ein wässriges Präparat verwendet werden, welches zv/ischen
0,0001 und 0,1 Gew.-^ an dem aktiven Bestandteil oder Bestandteilen
enthält.
Die erfindungsgemässen Stoffzusammensetzungen können gewünscht
enf a Ils auch noch zusätzlich zu der Verbindung ge- · mäss der Erfindung mindestens einen weiteren biologisch
wirksamen Bestandteil enthalten, beispielsweise ein Insektizid oder Fungizid.
Bei der Verwendung der Stoffzusammensetzungen werden diese
auf die Schädlinge, auf den Ort den Vorkommens derselben oder auf wachsende Pflanzen aufgebracht, welche einem Be- ■
fall durch die Schädlinge ausgesetzt sind, und zwar erfolgt
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die Aufbringung in der bekannten V/eise wie es für Schädlingsbekämpfungs-Stoffzusammensetzungen
üblich, ist, beispielsweise durch Stäuben oder Sprühen.
Die erfindungsgemässen Verbindungen sowie solche enthaltende
Stoffzusammensetzungen sind sehr giftig gegenüber den verschiedenartigsten
Insekten und anderen wirbellosen Schädlingen einschliesslich beispielsweise den folgenden:
Tetranychus telarius (Milben der roten Spinne) Aphis fabae (Blattläuse)
Megoura viceae (Blattläuse)
Aedes aegypti (Mücken)
Musca domestica (Hausfliegen)
Pieris brassicae (Larven des weissen Schmetterlings) Plutella maculipennis (Larven der Diamantrückenmotte)
Phaedoh cochleariae (Senfkäfer)
Calandra granaria (Getreidekäfer)
Die Erfindung ist in den folgenden Beispielen näher erläutert.
5 Gew.-Teile der Verbindung Nr. 1 der Tabelle 1 wurden
sorgfältig in einer geeigneten Mischvorrichtung mit 95 •Gew.-Teilen Talk vermischt, wodurch ein Stäubepulver erhalten
wurde.
10 Gew.-Teile der Verbindung Nr. 2 der Tabelle 1, 10
Teile eines Äthylenoxid/Ocrylphenol-Kondensats ("Lissapol"
NX; "Lissapol" ist ein eingetragenes Warenzeichen) und SO
Gew.-Teile Diacetonalkohol wurden sorgfältig vermischt.
Auf diese Weise wurde ein Konzentrat erhalten, das nach Vermischen mit Wasser eine wässrige Dispersion ergab, welche
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als Sprühmittel zur Bekämpfung von Insektenschädlingen verwendet werden· kann.
Eine körnige Stoffzusammensetzung wurde dadurch hergestellt,
dass der Wirkstoff in einem Lösungsmittel aufgelöst wurde und die erhaltene Lösung dann- auf Bimssteingranalien aufgesprüht
wurde, worauf das Lösungsmittel abgedampft wurde.
Gew.-%
Verbindung Nr. 3 der Tabelle 1 5
Bimssteingrenalien 95
100 %
Ein wässriges Dispersionspräparat wurde dadurch hergestellt, dass die in der folgenden Aufstellung aufgeführten Bestandteile
in den angegebenen Mengen vermischt und vermählen wu r den.
Gew.-#
Verbindung Nr. 4- der Tabelle 1 40
Calciumlignosulfon8t 10
Wasser 50
100 & '
Die Wirksamkeit einer Anzahl der Verbindungen wurde"an
einer Anzahl von Insekten und anderen wirbellosen Schädlingen untersucht. Die Verbindungen wurden in Form eines
flüssigen Präparats angewendet, das 0,1 Gew.-# der Verbindung enthielt mit Ausnahme des Versuches mit Aedes
aegypti, wo die Präparate 0,01 Gew.-^ der Verbindung ent-'hielten.
Die Präparate wurden hergestellt durch Auflösung
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einer Jeden der Verbindungen in einer Mischung von Lösungsmitteln,
welche aus 4- Vol.-Teilen Aceton und 1 Vol.-Teil Diacetonalkohol bestand. Die Lösungen wurden dann mit
V/asser verdünnt, das 0,01 Gew.-# eines Netzinittels enthielt,
das unter dem Warenzeichen 11LISSAPOL" NX vertrieben
wird bis die flüssigen Präparate die erforderlichen Konzentrationen
en der Verbindung enthielten.
Die angewandte Untersuchungsmethode mit Bezug auf jeden
Schädling war grundsätzlich die gleiche und bestand darin, dass eine Anzahl der Schädlinge auf ein Medium aufgebracht
wurden, das gewöhnlich eine Gastpflanze oder ein Nährstoff darstellt, auf dem die Schädlinge gedeihen, wobei jedes
oder sowohl die Schädlinge als auch das Medium mit den Präparaten behandelt wurden.
Das Absterben der Schädlinge wurde dann nach gewissen Zeiträumen festgestellt, die unterschiedlich waren, von einen
bis drei Tagen nach der Behandlung.
Die Versuchsergebnxsse sind in der folgenden Tabelle 2
zusammengestellt. In dieser Tabelle gibt die erste Kolonne die Art des Schädlings an, jede der folgenden Kolonnen
bezeichnet die Gastpflanze oder das Medium, in dem sich der Schädling befindet, die Anzahl von Tagen, die verstrichen
nach der Behandlung und vor dem Auszählen der Sterblichkeit der Schädlinge und die erzielten Ergebnisse
für jede der Verbindungen, die in Tabelle 1 aufgeführt sind. Die Bewertung ist in ganzen Zahlen von 0 bis 3 ausgedrückt,
und zwar wie folgt:
0 bezeichnet eine Abtötung von weniger als JO $>
1 bezeichnet eine Abtötung von JO bis 4-9 %
2 bezeichnet eine Abtötung von 50 bis 90 %
3 bezeichnet eine Abtötung über 90 %
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Ein Strich (-) in der Tabelle 2 bedeutet, dass keine Versuche durchgeführt wurden.
| .Tabelle 2 " | Anzahl der Tage |
2 | Verbindung | 2 | 3 | Zi.' | 2 | 3 | DTr. | |
| * | 2 " |
1 | 3 | 3 | 5 | 5; 2 Ί |
3 | 5 je! | ||
| Schädlingsart | Trägermedium | 3 | 3 | 3 3 i |
3 ; 3 | 3:3 | t O ! 2 ; ; ! 1 » i |
|||
| Tetranychus telarius (Milben der roten ί Spinne, ausgewachsen] |
Französische Bohnen ) |
3 | 3 | 3 | 3 | 3 ; 3 : 1 ; ι |
:s ja: 1 1 |
|||
| Aphis fabae (grüne Blattläuse) |
Breite Bohnen |
2 | O | 3 | 3 | 3 ! 3 : | 0 j 0 ! ι ι i j |
|||
| Megoura viceae (schwarze Blatt läuse) |
Breite Bohnen |
2 | 3 | 3 i ; |
3; oj | 3J3; | ||||
| Aedes aegypti (Mücken, ausgewach sen) |
Sperrholz | 2 | 3 | 3 | 3 j 3 j | |||||
| Musca dömestica (Hausfliegen - Kontaktversuch) |
Milch/ Zucker |
2 | 3 | 3 I |
3 ι 3 ι I : |
|||||
| Musca dömestica (Hausfliegen - Restversuch) |
Sperrholz | 2 | 3 | 0I i 1 1 1 |
3Ί3' I ; |
|||||
| Pieris brassicae (Raupen des Kohl weis slings - Kontaktversuch) |
Kohl | 1 | O | 3 ι ο·; | ||||||
| Plutella msculipennii (Larven der Diamant- rückenmotte — Restversuch) |
3 Senf· | 3 | 3! 3J | |||||||
| Phaedon cochleariae (Senfkäfer - Rest versuch) |
Senf | 3 | 3"· | 3 i O" | ||||||
| Calandra granaria (Getreidekäfer)- |
Getreide | O ■ |
3; 3; j . ί ι |
|||||||
| Aedes aegypti (Mückenlarven) |
'Wasser | |||||||||
409 8 50/1163
- ίο -
j.n der vorangegangenen Tabelle bezeichnet "So^iai^srsuc
dass sowohl die Schädlinge als auch das Medium bsr.-näelt
wurden und "Restversuch", dass das Medium an sich vor der
Befall mit den Schädlingen behandelt wurde.
Dieses Beispiel erläutert die Herstellung vor. 0,0-Di"J-.1.7
2-dimeth7lamino-4-trifluorraethylpyrinidin-G-'O.-pho-T -·_· :·
(Verbindung Fr. 3, Tabelle 1). Diese Verbinder5 lat dir:
Formel
O
• H
N'
Mischung von 3,1 g 2-Dimethjlaraino-4-trifluornechjl1 6—iiydroxypyrimidin,
2^8 g wasserfreiem Kaliumcarbonat u.-.c
50 el trockenem Äthylacetat wurde 1 Stunde 1 ;ng --mte?
3ÜT /Γ.-;.--·? behandelt und dann auf etwa 40 C cb~o.:::i:l·"..
.-1,J/*- D^ äthylphosphorchloridat wurden C^zii «ro;:"er,-:?ic£
der gerührten Mischung zugesetzt und vierir d?-."7 Zu3..-, :· beendet
war, wurde die Mischung v/eitere '6 Stjrc-en is .^- ·ΐπί·3'·
Rvicl:'"lass behandelt und da.:η auf Rr r.temper3k": -""·?7s"·-';.'".
Dis vorhandenen !Teststc-ie wurde" ' b_iltrier;t unc ^f.?
Zi-.. tTs ^- wurde rweiael miü 50 ml /.ooser, oir.sal tnit >C :. ".
iydrDXicIosung ur.d sch. '.0.3."--j,
V' · aie "as ::-f.".Hsri--3.
" . ,-n reutral 'engiert'sn. Die hi'h.y^i..^etstlÖBc^ vrc^ac
\ . ''.- 'τ.;: JF. /f^esiurt-TulxE ί" r-trocknet und r.a.ih :■-
4098 5 0/1163 BAD ORIGINAL
abgedampft, um als Rückstand ein schwach gelbes Öl zu ergeben,
das nach-dem Abkühlen und Ausstreichen ein kristallines O ,O-Diäthyl^-dimethylamino-^-trif luormethylpyriraidin-6-yl-phosphat
mit einem Schmelzpunkt von 22 bis 240C ergibt. '..."'
Durch ein ähnliches Verfahren wie in Beispiel 6 beschrieben
wurden die Verbindungen 1, 2, 4-, 5 und 6 der Tabelle
aus den entsprechenden Ausgangsmaterialien hergestellt,
und zwar: .
O,O-Dimethyl^-dimethylamino-^-trifluormethylpyrimidin-G-yl-phosphortb.ionat
(Verbindung Nr. 1 der Tabelle 1) aus 2~Dimethylamino-4-trifluormethyl-6-hydroxypyriinidin und
Diäthylphosphorchloridthionat und besass einen Brechungsindex von N^ 51 494-0,
OjO-Diäthyl^-dimethylamino-^— trifluormethylpyrimidin-6-yl-phosphorthionat
(Verbindung Nr. 2 der Tabelle 1) aus 2-Dimethylamino-4-trifluormethyl-6-hydroxypyrimidin und
Diäthylphosphörchloridthionat und besass einen Brechungsindex
von NJjp 1 ..4360,
O^-Diäthyl^-diäthylamino-A—trifluormethylpyrimidin-eyls-phosphorthionaf
(Verbindung Nr. 4 der Tabelle 1) aus 2-Diäthylamino-4—trifluormethyl-6-hydroxypyrimidin und
Diäthylphosphorchloridthionat und besass einen Schmelzpunkt' von 25 bis 270C1
OjO-Dimethyl^-diathylamino-A-- trif luormethylpyrimidin-eyl-phosphorthionat
(Verbindung Nr. 5 der Tabelle 1) aus Diäthylamino~4-trifluormethyl-6-hydroxypyrimidin und
Dimethylphosphorchloridthionat und besass einen Schmelzpunkt von 27 bis 29°C, und
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pyrimidin-6-yl-ph.osphorthionat aus 2-Dimethylamino-5-chlor-4—trifluormethyl-6-hydroxypyrimidin
und Diäthylpliosphorchloridthionat
und besass einen Schmelzpunkt von 50 bis 320C.
Patentansprüche:
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Claims (1)
- - 13 - ·PATENTANSPRÜCHE:1. Verbindungen der FormelNR1R2worin X Sauerstoff oder Schwefel ist, Y und Z Alkoxy sind"■-■'.und von 1 bis 4 Kohlenstoffatome enthalten, R -und R Alkyl Mt 1 bis 4· Kohlenstoffatomen sind und Ir Wasserstoff oder Halogen ist.2. Verbindungen der Formelworin X Sauerstoff oder Schwefel ist, Y und Z beide Methoxy-1 2oder Athoxy sind, R und R beide und R Wasserstoff oder Chlor ist.-1 2oder Athoxy sind, R und R beide Methyl oder Äthyl sind5. 0,0-Dimethyl-0-2~dimethylamino-4~trifluormethyl-pyrimidin-6-yl-phosphorthionat.40 9 8 5 0/1 1634. 0,0-Diäthyl-0-2~dimethylamino-4-trifluormethylpyrimidin-6-yl-phosphorthionat.5. 010~Diäthyl-0-2-dimethylamino-4-trifluormethylpyrimidin-6-yl-phosphat.6. O ,O-Diäthyl-O^-diäthylamno-^-trif luormethylpyrimi din-6-y1-p ho s ρ ho rt hi on 81.7. 0,0-Dimethy1-0-2-diäthylamino-4-trifluormethylpyrimidin-6-yl-phosphorthionat.8. 0,0-Diäthyl-0-2-dimethylamino-5-chlor-4-.trifluormethylpyrimidin-6-yl-phosphorthionat.9. Verfahren zur Herstellung von Verbindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass, eine Verbindung der FormelOHNR1Roder ein Alkalimetallsalz derselben mit einer Verbindung der FormelIl Y-P-Q12worin Q ein Kalogenatom ist und R ,R , R , X, Y und Z die409850/1163im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben, behandelt wird.10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass Q Chlor oder Brom ist.11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in einem nicht-reagierenden Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchgeführt wird.12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungs- oder Verdünnungsmittel Äthylacetat ist.13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Umsetzung in Gegenwart einer Base durchgeführt wird.Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Base aus Kaliumcarbonat besteht.15. Schädlingsbekämpfungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass es als Wirkstoff eine Verbindung der FormelNR1FT12 3 enthält, worin X, Y, Z, E , R und Ir die im Anspruch 1 angegebenen Bedeutungen haben und der Wirkstoff zusammen mit einem Verdünnungs- oder Trägermittel vorliegt.-16. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch I5, dadurch gekennzeichnet, dass es mindestens ein Netz-, Dispergier-409850/1163oder Emulgiermittel enthält.17. Schädlingsbekämpfungsmittel nach Anspruch. ";; ·;. d 16, dac.urch gekennzeichnet, dass das Verdünnung- o.'.r· Trägermittel ein flüssiges Mittel ist.18, Schädlingsbekämpfungsmittel r.rch einem der ,Ansprv' i~ 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass das F^rcünnur.^-- oder Trägermittel ein festes 7erdünnungs- oder Träger .;__(' /. Schädlingsbekämpfr..,rsicit-. el nsch /*::ipr..'..ch '.' , --- c.c^rz'r gekennzeichnet, das? 03? Trägermittel i-iri "oorc·- .^f k'.rniges Material ist.<?. ~ Schädlingsbekämpfungsmi :uel nach eine^Q der ..'-ϊ\?'λ Is'"■ ' Lz 19, dadurch gekennzeichnet, i-::sB es IO ei·? L5 ; ?'■' -r'.i.- ':' ':3tciies enthält.■2", SchMIingsbekäinpfungsmittel nach einer- de-r· :^ \ I"" ~..r 19, dadurch gekennzeichnet, dase es 0,000'" , ·■"..,_ve·". - ; des Wirkstoffes enthält.2 chädlingsbekämpfungsmittel nsch einem der kl.*., :'.' ζ' > '—'ς .?1, dadurch gekennzeichnet, dass ss rinde ε"": gig eirc" /'■■. ν.·ρη biologisch wirksemen Bestandteil e-ithält.et':. r "-^'""^'linrisbekampfungsmittel nach Ansor-^'r <>2 % -"-· f1'. r: Λ g^kenr zeichi-ät, des ε der weitere biolc.'iscr -1.2-::- 2 Γ . 'rndteij. err Insektizid : .st.t ■ Sch- r.l/.nyahekänipf ::i^snittel aach Anspruch Z'j. ' ·- ( - ,ekenn: ·;icb.net, das.3 der weitere biologisch v:r.rksr.-e ] " . .^iI ein Fungizid -st.409850/1163
BAD ORIGINAL25. Verfahren zum Bekämpfen von Schädlingen, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Schädlinge selbst oder auf den Ort ihres Vorkommens oder 8uf die einem Befall durch die Schädlinge unterliegenden wachsenden Pflanzen ein
Schädlingsbekämpfungsmittel nach einem der Ansprüche 15 bis 24 aufgebracht wird.WL-INCH. PlNCKt, Din.-lNO.H.iOW4 0 9 8 5 0/1163
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB2520773A GB1409202A (en) | 1973-05-25 | 1973-05-25 | Fluorine-containing organo-phosphorus esters having pesticidal properties |
Publications (1)
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Family Applications (1)
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- 1974-05-24 CH CH714374A patent/CH585016A5/xx not_active IP Right Cessation
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