DE2425236C3 - Drehbarer Gummistempel - Google Patents

Drehbarer Gummistempel

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DE2425236C3
DE2425236C3 DE19742425236 DE2425236A DE2425236C3 DE 2425236 C3 DE2425236 C3 DE 2425236C3 DE 19742425236 DE19742425236 DE 19742425236 DE 2425236 A DE2425236 A DE 2425236A DE 2425236 C3 DE2425236 C3 DE 2425236C3
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Description

Die Erfindung betrifft einen drehbaren Gummistempel mit einem Gehäuse, das auf jeder Seite eine Seitenplatte aus Metall mit mehreren öffnungen aufweist, einem Brückenglied, das an den unteren Enden des Gehäuses befestigt ist, in der Nähe der Mitte des Gehäuses drehbar gelagerten Walzen, von denen jede mit einem Kraftschlußring versehen ist, um die Walzen und das Brückenglied herumgeführte, endlosen Stempelbändern aus porösem Gummi mit zahlreichen durchgehenden Poren, an den Walzen befestigte Einstellscheiben, die so angeordnet sind, daß sich ein Teil des Umfanges jeder Walze außerhalb der genannten öffnungen befindet.
Die bekannten drehbaren Gummistempel dieser Art besitzen ein Gehäuse mit seitlichen öffnungen, ein an den unteren Enden des Gehäuses montiertes Brückenglied, in der Nähe der Mitte des Gehäuses drehbar gelagerte Walzen, endlose Stempelbänder, welche um die Walzen und das Brückenglied herumgeführt sind und aus porösem Gummi bestehen, der zahllose durchgehende Poren besitzt, und an den Walzen befestigte Einstellscheiben, die so angeordnet sind, daß sich ein Teil des Umfanges jeder Scheibe außerhalb der genannten öffnungen befindet.
Wenn man das endlose Stempelkissen mit einer großen Menge Stempelfarbe tränkt, kann man mit einem derartigen Gummistempel sehr oft stempeln, ohne für jeden Stempelvorgang ein Stempelkissen benutzen zu müssen. Ferner kann man verschiedene Slempelflächen der endlosen Stempelbänder zum Stempeln verwenden, wenn man die Walzen von Hand dreht. Da jedoch die Seiteii der mit Stempelfarbe imprägnierten, endlosen Stempelbänder stets mit den Stirnflächen der Einstellscheibe in Berührung stehen, kann die in den endlosen Stempelbändern gespeicherte Stempelfarbe auch die Einstellscheibe und schließlich auch auf deren Umfang gelangen, so daß die Hand des Benutzers beim Drehen der Einstellscheibe beschmutzt wird.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines drehbaren Gummistempels, bei dem eine Beschmutzung der Hand des Benutzers beim Drehen der Einstellscheiben vermieden wird. Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, daß Trennplatten zwischen den endlosen Stempelbändern und den benachcarten Einstellscheiben im Innern des Gehäuses befestigt sind, so daß die Trennplatten durch die benachbarte Einstellscheibe getrennt werden, und die oberen und unteren Teile der Trennplatten sieb über den Durchmessern der Einstellscheiben erstrecken,
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß beim Drehen der Einstellscheiben die Hand des Benutzers nicht beschmutzt wird. In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 in einer Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen, drehbaren Gummistempels,
F i g. 2 in einer Vorderansicht, teilweise im Querschnitt, die Ausführungsform gemäß F i g. 1,
Fig.3 schaubildlich auseinandergezogene Teile der genannten Ausführungsform,
Fig.4 in einer Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, eine andere Ausführungsform der Erfindung,
Fig.5 in einer Vorderansicht, teilweise im Längsschnitt, die Ausführungsform gemäß F i g. 4,
Fig.6 in einer Seitenansicht, teilweise im Längsschnitt, eine weitere Ausführungsform der Erfindung,
F i g. 7 in einer Vorderansicht, teilweise im Querschnitt, die Ausführungsform gemäß F i g. 6,
F i g. 8 schaubildlich den Träger, die Federn und die Deckplatte der Ausführungsform gemäß in F i g. 6,
Fig.9 schaubildlich das Brückenglied der Ausführungsform gemäß F i g. 6 und
Fig. 10 schaubildlich die Abdeckung der Ausführungbform gemäß F i g. 6.
Nachstehend wird anhand der F i g. 1,2 und 3 die erste Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Der drehbare Gummistempel besitzt ein Gehäuse 1, das auf jeder Seite eine Seitenplatte 2 aus Metall mit mehreren Öffnungen 3, 3 aufweist, durch die Teile der nachstehend beschriebenen Einstellscheiben hindurchtreten. Oben an dem Gehäuse 1 ist ein Handgriff 4 angebracht.
Am unteren Ende des Gehäuses 1 ist ein Brückenglied
5 vorgesehen, das die Form eines oben geschlossenen und unten mit einer öffnung 6 versehenen Kastens besitzt und in dem ein Farbspeicher 7 angeordnet ist, der aus verschleißfestem, porösem Kunstharz besteht. Das kastenförmige Brückenglied besitzt auf der einen Seite ein Loch 8 zum Nachfüllen von Stempelfarbe. In diesem Loch 8 sitzt ein herausnehmbarer Stöpsel 9.
Annähernd in der Mitte des Gehäuses 1 ist eine Achse
10 angeordnet, die mit Schrauben 11, 11 festgelegt ist.
Auf der ortsfesten Achse 10 sind mehrere kurze Walzen 12,12 drehbar gelagert Jeder der kurzen Walzen 12 ist mit einem Kraftschlußring 14 versehen, der an seinem Umfang mehrere Zacken 13,13 besitzt, die ein Rutschen verhindern. In der dargestellten Ausführungsform ist jede kurze Walze 12 mit einer Keilnut 15 und jeder Kraftschlußring mit einem Keil 16 versehen, der in die Keilnut 15 eingreift.
Um jeden Kraftschlußring 14 und das Brückenglied 5
ist ein endloses Stempelband 17 herausgeführt, das aus porösem Gummi mit zahllosen durchgehenden Poren besteht und auf dem mehrere Stempelflächen 18, 18 ausgebildet sind.
Jede der kurzen Walzen 12 ist einstückig mit einer Einstellscheibe 19, die am Umfang bei 20 gerändelt ist, um ein Rutschen zu vermeiden. Teile des Umfanges
jeder Einstellscheibe 19 stehen durch öffnungen 3,3 der Seitenwände 2 aus Metall vor.
Zwischen jeder Einstellscheibe 19 und einem ihr benachbarten endlosen Stempelband 17 ist eine Trennplatte 21 vorgesehen, die an dem Gehäuse mittels einer Kappe 22 befestigt ist, welche auch die Seitenwände 2 aus Metall trägt Einand;;.- benachbarte Trennplatten 21, 21 können durch eine Verbindungsplatte 23 miteinander verbunden sein.
Wenn man zunächst durch das Nachfülloch 8 eine geeignete Mciige Stempelfarbe zum Tränken des Farbspeichers 7 eingeführt hat, tritt die in dem Farbspeicher 7 befindliche Stempelfarbe allmählich in die endlosen Stempelbänder 17 ein und erreicht sie schließlich die Stempelflächen 18. Infolgedessen kann man stempeln, indem man die Stempelflächen 18 auf Papier drückt Man kann jede gewünschte Stempelfläche 18 zum Stempeln verwenden, wenn man durch Drehen der Einstellscheiben 19 die endlosen Stempelbänder 17 mittels der kurzen Walzen 12 und der Kraftschlußzacken 13 um die Kraftschlußringe 14 und das Brückenglied 5 herum bewegt.
Da zwischen jeder Einstellscheibe 19 und einem ihr benachbarten Stempelband 17 eine Trennplatte 21 vorgesehen ist kann von den endlosen Stempelbändern 17 keine Stempelfarbe auf die Einstellscheiben 19 gelangen, so daß die Hand beim Drehen derselben nicht beschmutzt wird.
In der in den F i g. 4 und 5 dargestellten Ausführungsform ist im Innern des kastenförmigen Brückengliedes 5 ein Verteilergehäuse 24 über dem Farbspeicher 7 angeordnet. Dieses Verteilergehäuse 24 ist in seinem Boden mit mehreren Durchtrittslöchern 25 für Stempelfarbe versehen. Das Verteilergehäuse 24 steht am einen Ende mit dem Loch 8 auf der einen Seite des Brückengliedes 5 in Verbindung. Stempelfarbe gelangt von dem Loch 8 in das Verteilergehäuse 24 und durch die Durchtrittslöcher 25 in den Farbspeicher 7, in dem sie gespeichert wird. Der Kraftschlußzacken 13 ist zum Gewährleisten eines Kraftschlusses an seinem Rand 26 gezahnt. Andere Einzelheiten entsprechen den F i g. 1,2 und 3.
In der in den Fig.6, 7, 8, 9 und 10 gezeigten Ausführungsform besitzt die kurze Walze 12 einen abgeflachten Umfangsteil 27 und der Kraftschlußring 14 einen abgeflachten Innenumfangsteil 28. Die Abflachungen 27 und 28 liegen aneinander, so daß die kurze Walze 12 mit dem Kraftschlußring 14 verbunden ist. Das kastenförmige Brückenglied 5 ist an seinem unteren Rand mit auswärts vorstehenden Haken 35,35 versehen und wird dadurch an dem Gehäuse 1 befestigt, daß diese Haken 35, 35 an den unteren Rand des Gehäuses 1 angesetzt werden. Das kastenförmige Brückenglied 5 ist von einer Abdeckung 29 umgeben, die an beiden oberen Enden einwärts gerichtete Lappen 30,30 besitzt die auf den oberen Flächen 31,31 des Brückengliedes 5 ruhen.
Die Abdeckung 29 besitzt stirnseitige öffnungen 32,32. Durch eine dieser Öffnungen 32 kann ein Stöpsel 9 in das Loch 8 eingesetzt werden.
Die Bodenplatte 33 der Abdeckung 29 hat Fensteröffnungen 34, durch welche die Stempelflächen 18 der endlosen Stempelbänder 17 hindurch treten können.
Die auf beiden Seiten vom unteren Rand des kastenförmigen Brückengliedes 5 vorstehenden Haken 35,35 durchsetzen die öffnungen 32,32, so daß sich die Abdeckung 29 auf- und abwärts bewegen kann.
Oberhalb des kastenförmigen Brückengliedes 5 ist ein Träger 36 angeordnet, der an dem Gehäuse 1 befestigt ist. Zwischen dem kastenförmigen Brückenglied 5 und dem Träger 36 befindet sich eine Deckplatte 37. Die Deckplatte 37 und der Träger 36 sind in einem C-förmigen Halterahmen 38 angeordnet. Die Deckplatte 37 ruht auf den Lappen 30,30 der Abdeckung 29. Von der Unterseite des Trägers 36 erstrecken sich kurze Bolzen 39, 39 durch Führungslöcher 40, 40 in der Deckplatte 37. Zwischen dem Träger 36 und der Deckplatte 37 sind Druckfedern 41, 41 angeordnet, welche die kurzen Bolzen 39 umgeben.
Der Träger 36 ist an beiden Enden mit Vertiefungen 42,42 ausgebildet die an Vorsprüngen 43,43 angreifen, die auf der Innenfläche der Seitenteile des Gehäuses 1 angeordnet sind. Auf diese Weise ist der Träger 36 an dem Gehäuse 1 festgelegt.
Die Abdeckung 39 wird von den Druckfedern 41, 41 unter Vermittlung der Deckplatte 37 normalerweise über die Stempelflächen 18 der endlosen Stempelbänder 17 hinaus auswärts geschoben, so daß die Hand oder der Schreibtisch nicht mit der in den endlosen Stempelbändern 17 enthaltenen Stempelfarbe beschmutzt wird. Zum Stempeln wird die Abdeckung 29 gegen die Wirkung der Druckfedern 41,41 einwärts geschoben, so daß die Stempelflächen 18 der endlosen Stempelbänder 17 durch die Fensteröffnung 34 der Abdeckung hindurchtreten und daher zum Stempeln frei liegen.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Drehbarer Gummistempel mit einem Gehäuse, das auf jeder Seite eine Seitenplatte aus Metall mit mehreren öffnungen aufweist, einem Brückenglied, das an den unteren Enden des Gehäuses befestigt ist, in der Nähe der Mitte des Gehäuses drehbar gelagerten Walzen, von denen jede mit einem Kraftschlußring versehen ist, um die Walzen und das Brückenglied herumgeführte, endlosen Stempelbändern aus porösem Gummi mit zahlreichen durchgehenden Poren, an den Walzen befestigte Einstellscheiben, die so angeordnet sind, daß sich ein Teil des Umfanges jeder Walze außerhalb der genannten öffnungen befindet, dadurch gekennzeichnet, daß Trennplatten (21) zwischen den endlosen Stempe.lbändern (17) und den benachbarten Einstellscheiben (19) im Innern des Gehäuses (1) befestigt sind, so daß die Trennplatten (21) durch die benachbarte Einstellscheibe (19) getrennt werden, und die oberen und unteren Teile der Trennplatten (21) sich über den Durchmesser der Einstellscheiben (19) erstrecken.
DE19742425236 1973-05-28 1974-05-24 Drehbarer Gummistempel Expired DE2425236C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6327073 1973-05-28
JP6327073 1973-05-28
JP11958773 1973-10-15
JP11958773 1973-10-15

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2425236A1 DE2425236A1 (de) 1974-12-12
DE2425236B2 DE2425236B2 (de) 1977-06-23
DE2425236C3 true DE2425236C3 (de) 1978-02-09

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