DE242015C - - Google Patents

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DE242015C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/42Undetachably joining or fastening track components in or on the track, e.g. by welding, by gluing; Pre-assembling track components by gluing; Sealing joints with filling components
    • E01B29/46Devices for holding, positioning, or urging together the rail ends

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 242015-KLASSE ί9α. GRUPPE
Firma TH. GOLDSCHMIDT in ESSEN, Ruhr. Einrichtung zum Ausrichten von Schienen.
Zusatz zum Patente 237286 vom 9. April 1909.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1910 ab. Längste Dauer: 8. April 1924.
Durch das Patent 237286 ist eine Vorrichtung geschützt, die dazu dient, die Schienenenden zum Zwecke einer Schweißung auszurichten und zusammenzupressen. Bei dieser Vorrichtung schmiegen sich die auf den Schienenköpfen liegenden Lineale der Schienenkopfform vollständig an und greifen beispielsweise bei Rillenschienen mit durchlaufenden Leisten in die Rille ein. Diese Anordnung ist nur für gerade Schienen verwendbar.· Um Bogenschienen einbauen zu können, wären für jeden Krümmungshalbmesser zwei besondere Lineale notwendig, die wesentliche Herstellungskosten sowie zeitraubende, dem gleichmäßigen Fortgange der Schweißungen sehr hinderliche Auswechselungsarbeiten bedingen..
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun eine Abänderung der' durch das Patent 237286 geschützten Vorrichtung, derart, daß dieselbe ohne weiteres auch für Bogenschienen anwendbar ist. Zu diesem Zwecke sind die Lineale an ihren Auflageflächen auf dem Schienenkopf vollständig eben abgerichtet. Sie legen sich also ohne weiteres auf jede Bogenschiene auf und richten beim Anpressen an die Schienen deren Höhenlage aus. Die seitliche Ausrichtung der Schienen wird durch einzelne feste und bewegliche Nocken oder Klauen, die der Krümmung entsprechend mit den Linealen in Verbindung und Abhängigkeit gebracht sind, herbeigeführt.
Fig. ι stellt einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 vor mit Ansicht des mit Nocken ausgestatteten Exzenters; Fig. 2 veranschaulicht einen Teil der Vorrichtung von oben; Fig. 3 zeigt das Lineal in seitlicher und oberer Ansicht; Fig. 4 ist eine schematische Darstellung der gesamten Vorrichtung.
Die Rahmenköpfe m und m·1 gleiten auf den Spindeln d und d1, die Nocken 0 und q bestimmen die Längenrichtung der Schiene s, die Nocken o1 und q1 die der Schiene s1. Die Nocken q' und q1 können mittels der Exzenter p und p1 in verschiedenen Krümmungen entsprechende Lagen gebracht werden. Das Lineal I liegt auf der Fahrbahn der Bogenschiene s auf. Ein mit dem Lineal fest verbundener Nocken 0 greift in die Rille der Schiene s hinein. Der in einem Ende des Rahmens m gelagerte Bolzen p geht durch eine Öffnung r des Lineals I hindurch und besitzt einen exzentrischen Nocken q.. Durch Drehung des Bolzens p kann der Nocken q so verstellt und in eine solche durch die verschiedenen Krümmungshalbmesser bedingte Lage gebracht werden, daß er in die Rille der Bogenschiene s hineingleitet. Bei weiterer Bewegung des Bolzens p wird sich nun die Schiene s seitlich um den Nocken 0 drehen. Durch Einstellung des exzentrischen Nockens q und seines Gegenstückes in der anderen Hälfte der Vorrichtung ist es nun möglich, die beiden zu verschweißenden Schienen gegeneinander, ihrer Krümmung entsprechend, auszurichten.
An dem Exzenter kann eine Teilung angeordnet werden, die den gebräuchlichsten Kurvenradien entspricht.
Für Schienen ohne Rillen (Vignolschienen) werden die Nocken ο und q als Klauen, die den Schienenkopf umgreifen, ausgebildet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Ausrichten von Schienen nach Patent 237286, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Rahmenköpfe fm, m1) an Stelle der unverrückbaren Profile mit Linealen (I) ausgerüstet ist, die mit verstellbaren Nocken (0 und o1, q und q1) oder Klauen derart in Abhängigkeit stehen, daß sie durch Drehen der sie tragenden Exzenter (p und p1) so eingestellt werden, daß sie die Bogenschienen am Stoße dem jeweiligen Krümmungshalbmesser entsprechend ausrichten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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